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Foto: Yaroslav Shuraev von Pexels

Basenfasten einfach erklärt

Basenfasten ist eine sanfte Form des Fastens, bei der du für eine bestimmte Zeit ausschließlich basische Lebensmittel isst.

In diesem Artikel erfährst du, was Basenfasten ist, wie eine Basenfasten-Kur funktioniert und welche Vorteile sie für dich hat.

Anders als beim klassischen Fasten musst du also nicht hungern, sondern ersetzt typische Säurebildner (wie. B. Fleisch, Zucker, Weißmehl oder Kaffee) durch z. B. frisches Obst, Gemüse, Kartoffeln, Kräuter und hochwertige pflanzliche Lebensmittel.

Das Ziel: Deinen Säure-Basen-Haushalt entlasten, den Stoffwechsel aktivieren und deinem Körper die Möglichkeit geben, sich zu regenerieren.

 

Für wen ist Basenfasten geeignet - und für wen nicht

Basenfasten passt perfekt zu dir, wenn du …
deinem Körper eine sanfte Entlastung gönnen möchtest, ohne zu hungern oder dich zu quälen,
im Alltag oft müde bist und dir spürbar mehr Energie wünschst,
neugierig bist, gesunde Ernährung auszuprobieren, ohne gleich alles umzustellen,
das Gefühl hast, dein Körper und dein Kopf brauchen einen Reset, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen.
Nicht empfohlen ist Basenfasten für Schwangere, Stillende und Menschen mit bestimmten Erkrankungen (z. B. Nieren- oder schweren Stoffwechselstörungen). Falls du unsicher bist, sprich bitte vorher mit deinem Arzt oder deiner Ärztin.

Foto: Piret Ilver, Unsplash

Die Idee hinter dem Säure-Basen-Gleichgewicht

Unser Körper ist ein kleines Wunderwerk: Er sorgt Tag und Nacht dafür, dass der pH-Wert im Blut fast immer gleich bleibt - leicht basisch bei etwa 7,4.

Dieses Säure-Basen-Gleichgewicht ist lebenswichtig, denn schon kleine Abweichungen könnten Kreislauf, Stoffwechsel und Organe stark belasten.

Damit das nicht passiert, hat dein Körper verschiedene „Puffersysteme“. Ganz einfach gesagt: Wenn wir zu viele säurebildende Stoffe aufnehmen, fängt der Körper sie ab. Zum Beispiel durch Mineralstoffe wie Kalzium, Magnesium oder Kalium. Diese werden im Notfall sogar aus den Knochen oder Zähnen gezogen, um die Säuren zu neutralisieren.

 

Was passiert, wenn das Gleichgewicht wackelt?

Normalerweise gleicht der Körper kleine Schwankungen problemlos aus.

Aber: Wenn ständig mehr Säure entsteht, als er puffern kann, muss er auf Dauer tiefer in die Trickkiste greifen. Das kann bedeuten:

  • Mineralstoff-Reserven werden angezapft,
  • Säuren lagern sich im Gewebe ein,
  • der Stoffwechsel läuft nicht mehr rund.

>> Die Folge sind nicht sofort „Krankheiten“, sondern eher diffuse Beschwerden, die viele kennen:

  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit,
  • Verdauungsprobleme und Blähbauch,
  • Hautunreinheiten oder fahler Teint,
  • Verspannungen oder
  • Gelenkbeschwerden.

Manche nennen das „latente Übersäuerung“. Es ist kein medizinischer Notfall, aber ein Zustand, der die Lebensqualität spürbar mindern kann.

 

Warum gerät der Säure-Basen-Haushalt so leicht aus der Balance?

Unser moderner Lebensstil ist da ziemlich gnadenlos:

  • Ernährung: Viel Zucker, Weißmehl, Kaffee, Fleisch und Fertigprodukte liefern schnell Säureüberschuss.
  • Stress: Auch seelischer Druck erzeugt im Körper Stresshormone, die wiederum sauer wirken.
  • Zu wenig Schlaf & Bewegung: Beides sorgt dafür, dass der Körper weniger gut entgiften, regenerieren und puffern kann. Dadurch werden überschüssige Säuren nicht so gut neutralisiert und ausgeschieden.
  • Höher, schneller, weiter: Dieses ständige Funktionieren und keine Zeit zum Innehalten führt dazu, dass wir eher zum schnellen Snack, Keksen oder zur Tiefkühlpizza greifen statt zu frischem Gemüse (=Mineralien).

>> Das Ergebnis: Das Gleichgewicht gerät ins Wanken und du spürst es ziemlich schnell im Alltag.

 

Wie Basenfasten hier ansetzt

Beim Basenfasten drehst du den Spieß bewusst um: Du nimmst für eine Zeit fast ausschließlich basische Lebensmittel auf, die reich an Mineralstoffen sind.

>> So bekommt dein Körper Unterstützung, um Säuren zu neutralisieren und die eigenen Speicher wieder aufzufüllen.

Viele beschreiben es so: „Es ist, als würde mein Körper endlich wieder aufatmen können.“

Foto: THE 5TH, Pexels

Welche Lebensmittel sind beim Basenfasten erlaubt?

Die Faustregel: Alles, was viele Mineralstoffe enthält und im Körper basisch wirkt, darf auf den Teller.

Eine Auswahl der Lebensmittel, die erlaubt sind:

  • frisches Gemüse und Salate
  • reifes Obst, Trockenfrüchte
  • Kartoffeln, Süßkartoffeln
  • Kräuter, Sprossen, Wildkräuter
  • Mandeln, Hirse, Quinoa, Amaranth, Buchweizen
  • pflanzliche Öle (z. B. Olivenöl, Leinöl)
  • Kräuter, Gewürze, Wildkräuter

❌ Weggelassen werden typischerweise:

  • Fleisch, Wurst und Fisch
  • Milchprodukte und Käse
  • Weißmehlprodukte
  • Industriezucker und Süßigkeiten
  • Kaffee, Alkohol und Softdrinks
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👉 Hier findest du meine Basenfasten Lebensmittel-Liste mit 10 typischen Säurebildnern und ihren Alternativen: https://rubynagel.com/basenfasten-lebensmittel-liste/

Foto: furkanfdemir, Pexels

Welche Vorteile hat Basenfasten?

Viele meiner Teilnehmer*innen - egal ob berufstätige Mamas oder andere Menschen mit vollem Alltag - berichten schon nach wenigen Tagen von…

  • mehr Energie und Klarheit im Kopf,
  • bessere Konzentration und Laune, stärkere Nerven
  • fluffigere Verdauung und leichterem Körpergefühl,
  • schönere Haut,
  • mehr Genuss beim Essen, weil die Geschmacksnerven „aufwachen“.

>> Das Spannende: Diese Veränderungen treten oft überraschend schnell ein. Schon nach 2–3 Tagen fühlen sich viele leichter, wacher und klarer. Genau diese direkten Erlebnisse machen Basenfasten so motivierend und lassen mich wirklich „dranbleiben“.

Was bringt Basenfasten meinem Körper konkret?

Aus medizinischer Sicht passiert dabei Folgendes:

  • Dein Körper muss weniger Mineralstoffe aus Reserven (z. B. Knochen, Zähnen, Haare, …) ziehen, um Säuren zu neutralisieren.
  • Verdauung und Stoffwechsel werden entlastet, weil Zucker, Fett und Zusatzstoffe wegfallen.
  • Durch die mineralstoffreiche Ernährung füllst du deine Speicher wieder auf.

Typische Effekte sind:

  • stabilerer Energiehaushalt,
  • klareres Denken (kein Blutzucker-Achterbahnfahren),
  • weniger bis kein Heißhunger mehr,
  • kräftigere Haare und Nägel
  • weniger bis keine Gelenk- oder Muskelschmerzen
  • insgesamt ein leichteres Körpergefühl,
  • besserer Schlaf

Viele beschreiben Basenfasten deshalb wie eine sanften Reset-Knopf für den Körper - und aber oft auch für den Geist. Denn das « Entrümpeln » auf organischer Ebene macht auch etwas mit unserem Innenleben.

Foto: RDNE Stock project, Pexels

Wie fühle ich mich währenddessen – bekomme ich Kopfschmerzen, Müdigkeit, Entzugserscheinungen?

Am Anfang kann es sein, dass man Entzugserscheinungen spürt - besonders, wenn man viel Kaffee, Zucker oder Weißmehl gewohnt ist.

Typisch sind Beschwerden wie Kopfschmerzen, Müdigkeit oder Gereiztheit in den ersten 1, 2 Tagen.

Die gute Nachricht: Das geht vorbei!

Viele berichten schon ab Tag 3 von einem richtigen Energieschub.

>> Tipp: Viel Wasser und Kräutertee trinken, mehr schlafen und ausruhen und sanft bewegen. So kommt man leichter durch die Umstellungsphase.

 

Kann ich trotzdem satt werden?

Ja, absolut. Basenfasten bedeutet nicht, dass man hungern muss. Im Gegenteil - man darf sich richtig satt essen! Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, Nüsse und Samen machen sehr satt und liefern Ballaststoffe, die lange Energie geben.

Der Trick: Mahlzeiten bewusst kombinieren, z. B. eine Gemüsepfanne mit Kartoffeln und Hummus oder ein großer Salat mit Avocado und Kernen. So wird man angenehm satt, ohne das typische Völlegefühl.

Foto: Yan Krukau, Pexels

Hilft Basenfasten beim Abnehmen?

Das Hauptziel von Basenfasten ist nicht Abnehmen, sondern Entlastung. Trotzdem: Viele Teilnehmer:innen verlieren beim Basenfasten ein paar Kilo. Einfach, weil Zucker, Alkohol, Weißmehl und Fertigprodukte wegfallen und man sich bewusster ernährt und weniger zwischendurch knatscht.

Noch wichtiger: Viele beschreiben, dass sie weniger Heißhunger haben und sich danach viel leichter gesund ernähren können.

Basenfasten ist also oft der Start in eine nachhaltigere Ernährung, was definitiv das Abnehmen auch unterstützt.

 

Kann ich Basenfasten machen, wenn ich arbeite / Familie habe?

Ja, absolut. Viele meiner Teilnehmer:innen sind berufstätig oder haben Familie. Mit ein paar Tricks geht das super. Zum Beispiel:
einfache Rezepte, die auch der Familie schmecken (z. B. Linsenbolognese oder Ofengemüse),
Vorkochen für den nächsten Tag,
Snacks wie Obst, Nüsse oder Hummus mit Gemüsesticks für unterwegs.

Mit ein bisschen Planung ist es total alltagstauglich - auch mit Familie und Beruf.

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Meine eigene Art des Basenfastens ist meiner Erfahrung noch mal leichter in den Tag zu integrieren, weil die Umstellung sanfter ist. Das bekomme ich auch sehr häufig als Rückmeldung.

>> Klick hier, wenn du wissen willst, was meine Art von Basenfasten vom klassischen Basenfasten unterscheidet.

Foto: Eva Bronzini, Pexels

Brauche ich besondere Zutaten oder geht das mit normalen Lebensmitteln?

Du brauchst keine exotischen Superfoods. Basenfasten funktioniert mit ganz normalen Lebensmitteln aus dem Supermarkt oder Bioladen: Gemüse, Kartoffeln, Obst, Nüsse, Kräuter.

Natürlich kannst du mit Hirse, Quinoa oder Amaranth Abwechslung reinbringen - aber das ist kein Muss. Der Kern bleibt: frisch, naturbelassen, pflanzlich.

 

Kann ich Sport machen währenddessen?

Leichte Bewegung ist ideal. Spazierengehen, Yoga, Radfahren, Schwimmen oder leichtes Training unterstützen das Ausscheiden der überschüssigen Säuren.
Nur bei sehr intensiven Sportarten sollte man in den ersten Tagen etwas vorsichtiger sein, denn intensives Training kann säurebildend sein.

 

Was passiert nach der Kur - verfalle ich wieder in alte Muster?

Das darfst du selbst entscheiden.

Meine begleitete Basenfastenkur ist so ausgelegt, dass man das Prinzip dahinter versteht und viele Impulse an die Hand bekommt, sodass man nach der Kur wirklich auch in eine Ernährungsumstellung hinübergleiten kann.

Ganz oft bekomme ich die Rückmeldung, dass das Essen jetzt wieder mehr Spaß macht, dass man wieder mehr genießt und weniger zwischendurch wegspachtelt und dass der Heißhunger verschwunden ist. Mit so einem schönen Ergebnis fällt das Dranbleiben eigentlich leicht.

Und denk dran: Es geht nicht darum, 100% perfekt darin zu sein. Ausnahmen sind völlig ok und versüßen manchmal den Alltag.

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 So startest du mit dem Basenfasten

Basenfasten ist der perfekte Einstieg, wenn du deinem Körper etwas Gutes tun willst, ohne zu hungern oder dich zu quälen.

👉 Hol dir hier meine kostenlose Basenfasten-Checkliste - mit 10 typischen Säurebildnern und leckeren basischen Alternativen: https://rubynagel.com/basenfasten-lebensmittel-liste/ 

👉 Oder starte gleich tiefer: In meiner 3-Wochen-Basenfasten-Kur begleite ich dich Schritt für Schritt und mit Rezepten. Damit du nicht nur anfängst, sondern wirklich durchziehst (und die Veränderungen nachhaltig bleiben).

https://rubynagel.com/basenkur-mit-heilpflanzen/

FAQ - häufige Fragen zum Basenfasten

Wie fange ich mit Basenfasten an?

Starte klein und mach es dir leicht: Tausche einfach 2-3 Lebensmittel aus deiner täglichen Ernährung durch basische Alternativen. Zum Beispiel statt Kaffee einen Kräutertee oder statt Weißbrot ein Buchweizenbrot. So gewöhnst du dich langsam an den Geschmack und dein Körper spürt schon die ersten positiven Effekte.

Wie lange sollte man basisch essen?

Für eine richtige Basenfasten-Kur sind 3 Wochen ideal, weil dein Körper Zeit braucht, um sich wirklich umzustellen. Aber: Viele Tipps, wie mehr Gemüse, Kräuter und Wasser kannst du problemlos dauerhaft in deinen Alltag übernehmen.

Wie oft kann ich Basenfasten machen?

Das hängt von deinem Alltag ab. Viele machen Basenfasten einmal im Jahr als Reset, andere nutzen kürzere Kuren von 7 Tagen zwei- bis dreimal jährlich. Bei einer sanften Variante ist auch ein regelmäßigerer Rhythmus möglich.

Ich selbst mache es immer 3 Wochen im Frühling, um den Winter von mir abzuschütteln und 3 Wochen im Herbst, um mein Immunsystem stärken und mich auf die kalte Jahreszeit vorzubereiten.

Was darf ich beim Basenfasten trinken?

Erlaubt sind z. B. stilles Wasser, Kräutertee, Basentees und Infused Water mit frischen Kräutern oder Zitrone.

Kaffee, Alkohol und Softdrinks solltest du in dieser Zeit weglassen, da sie stark säurebildend sind.

Kann ich Basenfasten machen, wenn ich berufstätig bin?

Ja, absolut. Mit einfachen Rezepten, Planung und Snacks wie Obst, Nüssen oder Gemüsesticks funktioniert Basenfasten auch im Arbeitsalltag. Viele berichten sogar, dass sie dadurch fokussierter und leistungsfähiger werden.

Ich selbst habe meine Art von Basenfasten erfunden, als ich noch Angestellt war. Ich wollte dafür keinen Urlaub nehmen. 

Hilft Basenfasten beim Abnehmen?

Auch wenn Abnehmen nicht das Hauptziel ist, nehmen viele Teilnehmer:innen während des Basenfastens ab.

Das liegt daran, dass Zucker, Alkohol und Fertigprodukte wegfallen und man automatisch kalorienärmer und gesünder isst.

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