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Basenfasten: die häufigsten Fragen zur Kur

Vielleicht überlegst du schon länger, eine Basenfastenkur zu machen, bist dir aber noch nicht ganz sicher, wie das genau funktioniert.

Das ist ganz normal. Vor jeder Kur bekomme ich ähnliche Fragen von Teilnehmerinnen:
Muss ich hungern? Schaffe ich das im Alltag? Was darf ich überhaupt essen?

Hier findest du Antworten auf die häufigsten Fragen rund um das Basenfasten und meine Kur.

Sollte deine Frage nicht beantwortet werden, schreib sie mir an hallo@rubynagel.com .

„Muss ich beim Basenfasten hungern?“

Nein. Beim Basenfasten geht es nicht darum, nichts zu essen, sondern darum, die richtigen Lebensmittel zu wählen.

Du darfst dich während der Kur satt essen. Der Unterschied liegt vor allem darin, welche Lebensmittel auf dem Teller landen: überwiegend basenbildende, frische und leicht verdauliche Zutaten.

Viele Teilnehmerinnen sind überrascht, wie vielfältig und sättigend die Mahlzeiten sein können.

Zum Beispiel:

  • Ofengemüse

  • wärmende Suppen und Eintöpfe

  • frische Salate mit Gemüse und nussigen Dressings

  • Gemüsepfannen mit Quinoa oder Buchweizen

  • Saatenbrot mit aromatischen Aufstrichen

In der Basenfasten-Kur bekommst du außerdem ein Rezeptbuch mit rund 50 einfachen und alltagstauglichen Rezepten, damit du nicht lange überlegen musst, was du kochen kannst.

Viele stellen schon nach kurzer Zeit fest:
Basenfasten fühlt sich nicht wie Verzicht an, sondern eher wie eine Phase mit frischen, leichten und sehr wohltuenden Mahlzeiten.

Wenn du dich schon langsam darauf einstimmen möchtest, kannst du heute Abend einmal eine leichtere Mahlzeit ausprobieren. Zum Beispiel eine Suppe oder gedünstetes Gemüse statt Brot oder Pasta.

Das kann deine Verdauung bereits etwas entlasten.

„Muss ich einen Einlauf machen?“

Nein. Einen Einlauf empfehle ich nur, wenn man Beschwerden wie Kopfschmerzen oder Blähungen bekommen sollte, die durch keine andere natürliche Maßnahme wieder weg geht. Ansonsten sind Einläufe nicht nötig. 

„Muss ich mich aufwendig auf das Basenfasten vorbereiten?“

Viele denken, dass Basenfasten kompliziert ist und man vorher viele Dinge vorbereiten muss. Diese Sorge höre ich von potentiellen Teilnehmerinnen immer wieder.

Dabei ist die Vorbereitung in Wirklichkeit viel einfacher als erwartet.

Du brauchst nur ein paar kleine Schritte:

1. Unterstützende Heilpflanzen besorgen
Nach der Anmeldung bekommst du mein Rezept für einen Tee oder eine Tinktur mit Heilpflanzen. Sie unterstützen desn Körper während dieses Entlastungsprozesses.  

2. Dich mental darauf einstellen
Sieh die Kur als eine kleine Auszeit für deinen Körper und leg den Fokus darauf, die etwas Gutes zu tun. Schon diese kleine, innere Entscheidung hilft vielen, leichter in die Woche zu starten.

„Wie kann ich Basenfasten in meinen Alltag mit Job und Familie integrieren?“

Besonders Frauen fragen sich vor der Kur, ob Basenfasten im stressigen Alltag überhaupt umsetzbar ist- gerade wenn Job, Familie und andere Verpflichtungen dazukommen.

Die gute Nachricht: Basenfasten ist oft alltagstauglicher, als du vielleicht gerade noch denkst.

Mit ein paar einfachen „Strategien“ lässt es sich gut integrieren:

1. Für die Familie mitkochen
Du musst nicht für alle separat kochen. Bereite zum Beispiel eine große Portion Ofengemüse oder eine Gemüsepfanne zu. Für die anderen können zusätzlich Beilagen wie Nudeln, Reis oder Fleisch auf den Tisch kommen… und du bleibst einfach bei dem basischen Anteil.

2. Meal Prep nutzen
Gerade an stressigen Tagen hilft es, Mahlzeiten vorzubereiten. Suppen oder Eintöpfe lassen sich gut vorkochen und einfrieren. Auch ein großer Salat, der mehrere Mahlzeiten reicht, spart Zeit.

3. Einfache Rezepte wählen
Basenfasten bedeutet nicht, stundenlang in der Küche zu stehen. In der Kur bekommst du ein Rezeptbuch mit rund 50 einfachen und schnellen Rezepten, die sich gut in einen normalen Alltag integrieren lassen.

Regelmäßig berichten Teilnehmerinnen sogar, dass ihre Familie neugierig wird und manchmal auch einfach mitisst.

Basenfasten muss also keine zusätzliche Belastung sein. Im Gegenteil: Viele erleben die Woche als eine kleine Entlastung für Körper und Alltag.

„Kann Basenfasten bei Blähbauch und Völlegefühl helfen?“

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass viele Frauen mit der Zeit merken, dass sich ihre Verdauung irgendwie verändert. Lebensmittel, die früher problemlos vertragen wurden, können plötzlich zu Völlegefühl, Blähungen oder einem schweren Gefühl im Bauch führen.

Das daran liegen, dass unser Verdauungssystem mit den Jahren etwas langsamer arbeitet und der Körper mehr Unterstützung braucht.

Unverdaute Rückstände, Wassereinlagerungen oder eine unausgeglichene Darmflora können dazu führen, dass wir uns nach dem Essen aufgebläht, träge oder „voll“ fühlen.

Basenfasten kann hier sehr entlastend wirken, weil der Körper für einige Zeit nur basenbildende, leicht verdauliche Lebensmittel bekommt.

Das kann helfen:

  • die Verdauung zu entlasten

  • Völlegefühl und Blähbauch zu reduzieren

  • den Stoffwechsel wieder etwas zu regulieren

Viele Teilnehmerinnen berichten schon nach wenigen Tagen, dass sich ihr Bauch leichter und entspannter anfühlt.

Eine kleine Unterstützung im Alltag:
Nach dem Essen 10 Minuten spazieren gehen >> das regt die Verdauung zusätzlich an.

„Kann Basenfasten helfen, Heißhunger und Energietiefs zu reduzieren?“

Vielleicht kennst du das: Am Nachmittag sinkt die Energie und plötzlich entsteht große Lust auf Kaffee, Süßes oder Snacks.

Ein möglicher Grund dafür ist ein stark schwankender Blutzuckerspiegel. Mahlzeiten mit viel Zucker oder Weißmehl können zunächst einen schnellen Energieschub geben >> danach folgt jedoch häufig ein deutliches Energietief.

Basische, vollwertige Mahlzeiten können helfen, den Körper gleichmäßiger zu versorgen.

Die Kur-Teilnehmerinnen erleben während des Basenfastens deshalb:

  • konstantere Energie über den Tag

  • weniger Heißhunger auf Süßes oder Snacks

  • ein stabileres Sättigungsgefühl

Das liegt unter anderem daran, dass basische Mahlzeiten den Körper gleichmäßiger mit Nährstoffen versorgen.

Wenn du das einmal ausprobieren möchtest, kannst du schon im Alltag kleine Veränderungen testen. Zum Beispiel den typischen Nachmittagssnack durch eine Handvoll Mandeln oder Apfelspalten mit Nussmus ersetzen.

Solche Snacks machen länger satt und die Energie bleibt stabiler.

„Kann Basenfasten in den Wechseljahren unterstützen?“

Vielleicht bist du gerade in den Wechseljahren und erkennst dich hier wieder:

  • plötzliche Gewichtszunahme, obwohl sich an der Ernährung wenig geändert hat

  • Hitzewallungen, schlechter Schlaf oder Stimmungsschwankungen

  • Verdauungsprobleme oder Wassereinlagerungen

Der Grund dafür liegt häufig in hormonellen Veränderungen. Wenn der Östrogenspiegel sinkt, beeinflusst das verschiedene Prozesse im Körper.

Zum Beispiel:

  • Stoffwechsel: Der Körper kann Fett langsamer abbauen und leichter speichern.

  • Wasserhaushalt: Wassereinlagerungen treten häufiger auf.

  • Verdauung: Veränderungen der Darmflora können die Verdauung verlangsamen.

  • Nervensystem: Stresshormone wie Cortisol können stärker wirken, was Unruhe oder Schlafprobleme verstärken kann.

Basenfasten kann den Körper in dieser Phase unterstützen.

Eine basische Ernährung kann zum Beispiel:

  • den Stoffwechsel und die Verdauung entlasten

  • ballaststoffreiche Lebensmittel liefern, die eine gesunde Darmflora unterstützen

  • viele Mineralstoffe wie Magnesium und Kalium bereitstellen, die das Nervensystem unterstützen können

  • helfen, Wassereinlagerungen zu reduzieren

Viele Frauen berichten nach einer Basenfasten-Kur, dass sie sich insgesamt leichter, energiegeladener und ausgeglichener fühlen.

Auch Verdauung, Schlaf und allgemeines Wohlbefinden können sich verbessern.

„Warum ist Entspannung beim "Entgiften" so wichtig?“

Die meisten denken beim Basenfasten vor allem an Ernährung. Doch auch Entspannung spielt eine wichtige Rolle, wenn der Körper entlasten und regenerieren soll.

Der Grund liegt in unserem Nervensystem.

Wenn wir unter Stress stehen, ist der Körper im sogenannten „Kampf-oder-Flucht-Modus“ (sympathisches Nervensystem). In diesem Zustand konzentriert sich der Körper auf Leistung und Überleben >> Verdauung und Regeneration werden eher heruntergefahren.

Erst wenn wir in den „Ruhe- und Verdauungsmodus“ (parasympathisches Nervensystem) wechseln, können wichtige Prozesse optimal stattfinden.

Entspannung unterstützt den Körper deshalb auf mehreren Ebenen:

1. Der Körper kann vom Stress- in den Regenerationsmodus wechseln
In einem entspannten Zustand laufen Verdauungs- und Entlastungsprozesse effizienter ab.

2. Verdauung und Stoffwechsel arbeiten besser
Hohe Stresshormone wie Cortisol können Verdauung und Stoffwechsel beeinträchtigen. Weniger Stress kann daher auch die Darm- und Leberfunktion unterstützen.

3. Entgiftungsorgane werden besser versorgt
Entspannung kann die Durchblutung verbessern und damit die Versorgung von Organen wie Leber und Nieren unterstützen.

Aus diesem Grund gibt es in meiner Basenfasten-Kur auch eine RELAX-Variante. Dabei erhältst du zusätzlich über mehrere Wochen tägliche kleine Impulse für Entspannung und Regeneration, die sich leicht in den Alltag integrieren lassen.

Gerade wenn Stress und Anspannung im Alltag eine Rolle spielen, kann diese Kombination aus basischer Ernährung und bewusster Entspannung besonders gut tun.

„Welche Fehler sollte ich beim Basenfasten vermeiden?“

Basenfasten kann sich sehr wohltuend anfühlen. Manche Menschen haben jedoch in den ersten Tagen Schwierigkeiten. Meist nicht wegen der Methode selbst, sondern wegen ein paar typischer Stolperfallen.

Hier sind die drei häufigsten Fehler und wie du sie leicht vermeiden kannst:

1. Zu wenig essen
Basenfasten ist keine Diät. Du darfst dich satt essen … mit basischen Lebensmitteln.
Wer zu wenig isst, fühlt sich schnell schlapp und denkt ständig ans Essen. Höre daher auf dein Sättigungsgefühl und iss ausreichend.

2. Zu wenig trinken
Während der Kur braucht der Körper ausreichend Flüssigkeit. Wasser und Kräutertees unterstützen die natürlichen Ausscheidungsprozesse.
Wenn man zu wenig trinkt, können Müdigkeit oder Kopfschmerzen auftreten.

3. Sich selbst unter Druck setzen
Basenfasten muss nicht perfekt sein. Wenn einmal etwas nicht ganz nach Plan läuft, ist das kein Grund aufzugeben. Jeder Schritt in Richtung basischer Ernährung ist bereits ein Gewinn für den Körper.

Das Wichtigste ist:
Basenfasten soll dich unterstützen und dir guttun … nicht zusätzlichen Stress verursachen.

Lies hier, wie sich die Kur für andere angefühlt hat:

Ich wollte mal wieder weg von zu viel Süßkram kommen. Dabei hat mir die Kur super geholfen.“

Petra

„Ich hab mich schon lange nicht mehr so gereinigt gefühlt wie jetzt. Mein Magen/Darm/Bauch haben sich richtig beruhigt. Durch deine Anregungen hab ich erkannt, dass es eine Menge an tollen Alternativen zu meiner einseitigen Kost gibt. In den letzten Wochen gab es oft ein zweites „normales“ Gericht bei uns, aber immer haben alle Familienmitglieder gerfragt, ob sie mit mir mitnaschen dürfen und waren total begeistert. „

Anna

„Ich habe die Kur jetzt das 2. Mal bei dir gemacht. Ich kannte Basenfasten vorher schon, aber bei dir hat mir deine persönliche Art wirklich gut gefallen. Danke auch für deine vielen Tipps!“

Melanie

„Die anfängliche „Panik“, ich könnte vom Gemüse nicht satt werden, hat sich in Luft aufgelöst. Stattdessen, habe ich gefühlt eher weniger Hunger und bin echt gut drauf.“

Katha

„Eigentlich weiß ich ja schon ziemlich viel über Entsäuerung und Entgiftung, aber dein „Kräuterblick“ ist trotzdem eine große Bereicherung.“

Iris

Eine riesen Berreichung. Ich esse wieder bewusst und genussvoll 😊
Meine grösste Veränderung liegt auf der psychischen Ebene. Vor der Kur war mein Nervenkostüm am Boden. Seit etwa 4 Tagen regeneriert es sich nun rasant schnell. Ich bin entspannter, ruhiger und gelassener. Dinge, die mich vor 2 Wochen noch stressten, ziehen heute wie Wolken vorbei. Dank dem Energieschub, habe ich bereits etliche Dinge in meinem beruflichen wie auch privaten Alltag geändert und Balast regelrecht abgeworfen 😉 es befreit gewaltig. Auf der körperlichen Ebene spüre ich, dass ich mehr Energie habe, dass sich mein Darm beruhigt und ich mich allgemeiner leichter und wohler fühle.

Nadja

Ich habe 2 kg abgenommen und fühle mich damit deutlich wohler. Ansonsten habe ich es genossen, nicht alles in mich hineinzustopfen, sondern wieder bewusster zu essen.“

Elvi

Der Nächste Schritt für dich:

Vielleicht hast du beim Lesen gemerkt, dass Basenfasten deinem Körper gerade richtig guttun könnte.

Wenn du deinen Stoffwechsel entlasten, deine Verdauung unterstützen und wieder mehr Energie spüren möchtest, bist du herzlich eingeladen, bei der nächsten Basenfastenrunde dabei zu sein.

Hier findest du alle Infos zur Kur → https://rubynagel.com/basenkur-mit-heilpflanzen/

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