Foto: Diana Light
Pflanzen-Frischpresssäfte selber machen: Kräuter richtig entsaften
Hast du schon mal Pflanzensäfte selbst gepresst? Ich sag dir, das schmeckt besser, als alles, was man kaufen kann. … Abgesehen davon, dass kein gekaufter Saft die Nährstoffqualität eines frischen, selbst gemachten Kräutersaftes toppen kann (und das ist normal).
Ich mach grad eine Brennnessel-Frischpresssaft-Kur und weil ich begeistert davon bin, will ich dir in diesem Artikel ein bisschen mehr über selbstgemachte Frischpresssäfte aus Kräutern erzählen. Vor allem, warum sie so gesund sind und welches Gerät ich dafür nutze - denn damit steht oder fällt das Projekt « Kräuter entsaften »: Nicht jeder Entsafter ist stark genug für solche faserreichen Materialien.
Aber was sind Pflanzen-Frischpresssäfte überhaupt und warum sind sie gesundheitlich gesehen interessant?
Bei Frischpresssäften gibt man die Kräuter (oder auch Gemüse und Obst) in einen dafür geeigneten Entsafter und presst den frischen Pflanzensaft aus den Zellen heraus. (Weiter unten erzähl ich dir, welche Maschine ich nutze.) Der Saft und die unverdaulichen Pflanzenfasern werden dabei voneinander getrennt, was den Saft leicht verdaulich macht.
Das Besondere an dieser Technik ist, dass man dadurch viel leichter größere Mengen an lebendigem Grün in seinen Speiseplan integrieren kann, denn in solch einem Saft sind größere Mengen frischer Kräuter, als man essen oder in einen Smoothie geben würde.
PLUS: Je nachdem, welche Kräuter, Wildpflanzen oder grünen Gemüse man entsaftet, enthält so ein Saft eine ganze Reihe interessanter Pflanzenstoffe, wie zum Beispiel Vitamine, basenbildende Mineralstoffe wie Kalium, Magnesium oder Calcium, verschiedene Spurenelemente, sekundäre Pflanzenstoffe und Chlorophyll.
Kann ich nicht einfach einen Kräutersmoothie trinken?
Doch, natürlich kannst du das. Aber gerade bei Kräutern, Wildpflanzen und anderem faserreichen Grünzeug hat Frischpresssaft einen klaren Vorteil: Er ist deutlich konzentrierter und gleichzeitig viel leichter zu trinken und zu verdauen. Um dieselbe Menge Kräuter als Smoothie unterzubringen, musst du meist mehr Volumen, und somit mehr Fasern und oft auch mehr geschmacklichen Widerstand in Kauf nehmen.
Ein Frischpresssaft funktioniert anders. Du bekommst die Pflanzenstoffe in kompakter Form, ohne die groben Fasern mittrinken zu müssen. Genau dadurch lässt sich viel mehr Grün in den Alltag einbauen, ohne dass man nach einem Glas schon das Gefühl hat, genug für zwei Mahlzeiten gehabt zu haben. Für mich ist das der entscheidende Punkt, denn durch die Kräuter kann ich mein « Basenkonto » auffüllen und den Säure-Basen-Haushalt unterstützen.
Gerade Kräuter und faserreiches Gemüse machen als Smoothie schnell einen vollen Bauch, weshalb Frischpresssäfte da für mich eindeutig die bessere Lösung sind. Durch ihre hohe Nährstoffdichte ist man zwar lange satt, aber sie geben einem nicht das Gefühl, dass man gleich platzt.
Foto: K15 Photos Unsplash
Welche Kräuter eignen sich für Frischpresssäfte?
Wenn du die richtige Maschine hast, eignen sich grundsätzlich viele frische Kräuter und Wildpflanzen zum Entsaften. (Welche Maschine ich verwende, erzähle ich dir weiter unten.)
Wichtig ist vor allem, dass die Kräuter frisch, sauber und für den Verzehr geeignet sind. Ich finde, am Anfang lohnt es sich, mit Kräutern zu starten, die du gut kennst und geschmacklich einschätzen kannst. Das Geschmackspektrum reicht von mild bis sehr intensiv.
Ich mag zum Beispiel gerne Brennnesseln, aber es eignen sich auch:
- Spitzwegerich,
- Vogelmiere,
- Löwenzahn
- wilder Feldsalat
- Knoblauchsrauke
- Schaumkräuter
- Giersch
- frische Lindenblätter
- Minze
- Melisse
- Basilikum
- Ingwer
- Kurkuma
… und viele mehr.
Und natürlich kannst du die Kräuterpresssäfte mit Gemüse und / oder Obst mischen. Beachte dabei die 80/20-Regel: 80% Gemüse und Kräuter, max. 20% Obst.
Gemischt oder pur?
Beides geht - du kannst dich geschmacklich voll austoben. Ich persönlich mag gerne Mischungen und trinke zur Zeit jeden Tag ein Glas aus ganz viel Brennnessel, Apfel, Karotte, Ingwer und Kurkuma.
Foto: Kevin Doran
Die Technik dahinter: Warum die Art des Entsaftens entscheidend ist und worauf du achten musst
Gerade bei Kräutern, Blattgemüse und anderen faserreichen Pflanzen macht die Technik einen enormen Unterschied! Ein guter Entsafter presst das Pflanzenmaterial mittels einer Walze gründlich aus, statt es nur zu zerkleinern und halb feucht wieder auszuspucken. Genau deshalb kommt es nicht einfach auf irgendein Gerät an, sondern auf einen Entsafter, der für solche Zutaten wirklich gemacht ist!
Worauf ich achten würde:
- eine hohe Saftausbeute
- eine starke Pressleistung
- robuste Materialien
- und eine Bauweise, die auch mit feinen Blättern, Stielen und Fasern gut klarkommt.
Genauso wichtig ist, dass sich das Gerät im Alltag bewährt, also zuverlässig arbeitet, nicht ständig verstopft und sich am Ende auch ordentlich reinigen lässt.
Wenn man regelmäßig Pflanzen-Frischpresssäfte machen möchte, lohnt sich ein guter Entsafter deshalb wirklich. Er holt mehr aus den Pflanzen heraus, arbeitet sauberer und macht das ganze Thema dadurch deutlich alltagstauglicher.
Welches Gerät ich nutze und warum
Ich nutze für meine Pflanzen-Frischpresssäfte den Angel Juicer 7500. Und ganz ehrlich: Gerade bei Kräutern und anderen faserreichen Pflanzenmaterialien macht das Gerät für mich einen riesigen Unterschied!
Viele Entsafter kommen bei solchen Zutaten schnell an ihre Grenzen bzw. entsaften die Kräuter kaum oder verstopfen. Der Angel Juicer 7500 ist dagegen genau für diese Art von Arbeit gemacht.
Seine Besonderheit sind zwei langsam rotierende Presswalzen, die die Kräuter (und alles andere, was ich durch die Maschine jage) besonders gründlich auspressen. Dadurch ist die Saftausbeute sehr hoch, der Trester kommt eher trocken heraus und auch feine Blätter, Stiele und Fasern lassen sich deutlich besser verarbeiten, als mit einfacheren Geräten.
Gerade wenn man regelmäßig mit Kräutern arbeitet, merkt man schnell, wie viel das ausmacht und wie angenehm es ist, wenn man eine Maschine hat, die gut arbeitet und nicht dauernd verstopft oder heiß wird.
Dazu kommt die langsame, schonende Arbeitsweise. Die Presswalzen laufen mit niedriger Drehzahl, was für eine ruhige Verarbeitung sorgt und besonders bei grünen Säften ein großer Vorteil ist. Der Saft wird sehr fein, gleichmäßig und fast fruchtfleischfrei.
Vorauf ich auch achte, ist die Verarbeitung. Der Angel Juicer 7500 ist komplett aus lebensmitteltauglichem Edelstahl gebaut. Er ist robust, scheint langlebig zu sein und macht auch rein optisch einen hochwertigen Eindruck. … Ich glaube, dafür sind die Angle Juicer auch bekannt. Jedenfalls hebt der Hersteller genau diese Materialqualität und Langlebigkeit selbst hervor.
Auch bei der Auswahl an Zutaten ist der Angel Juicer sehr breit aufgestellt: Er eignet sich nämlich nicht nur für Kräuter und Blattgrün, Obst oder Wurzeln, sondern auch für Nussmilch, Tofu und mit dem passenden Zubehör selbst für Sorbets.
Was in meinen Augen außerdem für ihn spricht: Er ist leise, lässt sich in sehr wenigen Handgriffen zerlegen und leicht wieder sauber machen. Und genau deshalb nutze ich ihn gerne.
Ich hab was für dich
Falls du schon länger mit einem richtig guten Entsafter für Kräuter, Gemüse, Obst und Nussmilch liebäugelst, kann ich den Angel Juicer von Herzen empfehlen. Deshalb habe ich mich für deren Partnerprogramm angemeldet und mit dem Rabattcode RUBY bekommst du 10% auf den kompletten Shop: https://bit.ly/angel-juicer-rabattcode-RUBY
Für den Angel Juicer 7500 gibt es aktuell 100€ Ermäßigung und mit meinen Rabattcode noch mal zusätzlich -10%.
Rabattcode: RUBY
Das Zubehör des Angel Juicer 7500
die robusten Zwillingspresswalzen aus Edelstahl
der Angel Juicer 7500 aufgebaut
frische Brennnesseln für meinen Saft
Das Gerät zieht die Brennnessel super schnell in die Walze.
der frische Brennnesselsaft
rechts der Trester > trockne ich und verwende es anschließend als Topping auf Essen
die Bedienungstasten
Pflanzen-Frischpresssaft zu Hause selber machen - So geht’s Schritt für Schritt
Pflanzen frisch zu pressen ist kein Hexenwerk. Wenn du ein gutes Gerät hast, geht es schnell, sauber und ziemlich routiniert.
1. Die richtigen Zutaten auswählen
Am besten funktioniert es mit möglichst frischen Zutaten, denn die enthalten mehr Flüssigkeit, der aus den Zellen gepresst werden kann. Kräuter, Gemüse und Wildpflanzen sollten sauber, knackig und nicht schon halb welk sein. Ich wasche alles ab und schneide größere Zutaten bei Bedarf etwas kleiner, damit der Entsafter gleichmäßig arbeiten kann.
2. Sinnvolle Kombinationen bilden
Ich kombiniere gerne wasserreiche und faserige Zutaten miteinander. Kräuter und Blattgemüse lassen sich je nach Saison zum Beispiel gut mit Gurke, Tomate, Apfel oder Karotte verbinden. Durch die wasserreichen Zutaten hat man am Ende etwas mehr Saft. Wenn du gerne kleine Shots magst, kannst du die Kräuter aber auch pur trinken.
3. In der richtigen Reihenfolge entsaften
Ich entsafte nicht alles auf einmal, sondern gebe die Zutaten nach und nach hinein. Dabei ist es sinnvoll, weiche und festere Zutaten abzuwechseln. Kräuter gebe ich mit dem Stiel zuerst in den Entsafter. Dadurch werden sie super gut in die Maschine gezogen und sehr gut verarbeitet.
4. Saft direkt trinken oder kurz lagern
Am besten ist es, den Saft direkt nach dem Pressen zu trinken. Dann ist er einfach am frischesten. Wenn du ihn nicht sofort trinken möchtest, solltest du ihn möglichst luftdicht abfüllen und in den Kühlschrank stellen. So bleibt er noch ein paar Stunden frisch.
5. Gerät direkt reinigen
Was im Alltag wirklich einen Unterschied macht: den Entsafter direkt nach dem Pressen sauber machen. Wenn der Trester erst antrocknet, wird es unnötig mühsam. Frisch geht die Reinigung deutlich schneller und man nutzt das Gerät auch langfristig viel regelmäßiger. Den Trester werfe ich übrigens nicht immer weg. Man kann ihn auch trocknen und später über’s Essen streuen oder in Suppen geben. Gerade bei Kräutern und Gemüse ist das eine schöne Möglichkeit, noch mehr von den Pflanzen zu nutzen.
Was ich dir mitgeben möchte
Pflanzen-Frischpresssäfte sind für mich keine komplizierte Gesundheitsroutine, sondern eine einfache Art, noch mehr frische Kräuter, Wildpflanzen und grünes Gemüse in den Alltag zu bringen. Genau das macht sie für mich so wertvoll: Sie sind ursprünglich, konzentriert und mit dem richtigen Gerät erstaunlich unkompliziert und schnell hergestellt.
Wichtig ist nur, dass der Entsafter zu den Zutaten passt. Gerade bei Kräutern und faserreichen Pflanzen entscheidet das darüber, ob das Pressen Spaß macht oder schnell wieder im Schrank verschwindet. Wenn du dir den Angel Juicer 7500 anschauen möchtest: Den Rabattcode mit 10% Ersparnis findest du oben in der türkisfarbenen Infobox.
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