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Foto: Ruby Nagel

Die gemeine Hasel - wie sie den Körper und die Gefühle wieder ins Fließen bringt

… und meine Eselsbrücke dazu.

Bestimmt kennst du das: Manchmal fühlt sich im Körper alles wie festgefahren an. Schwer und träge und irgendwie wie erstarrt.

→ Das ist der Moment, wo sich ein kleiner Ausflug zur Gemeinen Hasel (Corylus avellana), denn sie bringt alles wieder ins Fließen. 

Sie ist eine der ersten Pflanzen im Jahr, die aus der Winterruhe erwacht. Zwar ganz still und unaufgeregt, aber wie ich finde mit einer klaren Botschaft: → nämlich Bewegung bringt Erneuerung.

Für wen ist dieser Artikel?

Dieser Text ist für dich, wenn du:

  • Pflanzen nicht nur vom Kopf her verstehen willst, sondern ihr Wesen besser kennenlernen möchtest

  • dich für natürliche Entgiftungs-, Reinigungsprozesse und Entlastung interessierst

  • spürst, dass dein Körper oder deine Gefühle gerade mehr Fluß und Bewegung brauchen

  • dir Heilpflanzenwissen herleiten willst, statt es auswendig zu lernen

Doch first Things First: Wie erkenne ich die Hasel in der Natur?

Die Hasel wächst gerne an feuchten Standorten; oft in der Nähe von Bächen oder auch dort, wo Wasser unterirdisch fließt. Genau so einen Ort gibt es hier bei mir: ein kleiner Bachlauf, der früher unsere Mühle angetrieben hat. (Kannst du im Video sehen.)

Typisch für die Hasel sind (bzw. daran erkennst du sie in dem Stadium, in dem sie noch keine Blätter hat):

  • mehrere Stämme, die direkt aus dem Boden wachsen

  • eine graubraune, meist glatte Rinde

  • kleine längliche Striche in der Rinde - sogenannte Lentizellen

  • und im frühen Frühjahr die gelben, „kommaförmigen“ Blütenkätzchen, die herunterhängen

Diese Kätzchen sind die männlichen Blüten, gefüllt mit Millionen Pollenkörnern.
Die weiblichen Blüten dagegen sind winzig, nur so groß wie ein kleiner Zehennagel, oft auch noch kleiner - kleine Knospen mit einer niedlich pinken Narbe. → Aus ihnen entstehen später die Haselnüsse.

Komm, ich zeig dir ein paar Fotos:

mehrere Stämme kommen aus dem Boden

graubraune, meist glatte Rinde

die länglichen Striche sind die Lentizellen

ein junger Ast

die männlichen Kätzchen mit den Pollen

die weibliche Blüte

Warum gilt die Hasel als Vorbotin des Frühlings?

Sobald die Hasel blüht, kannst du dir sicher sein: Der Frühling ist unterwegs.

Sie gehört zu den ersten Pflanzen, die aktiv werden, noch bevor viele andere überhaupt erwachen. Deshalb gilt sie seit jeher als Vorbotin des Frühlings.

Und genau das passt auch perfekt zu ihrer Wirkung: Bewegung reinbringen und einen zum Aufblühen bringen. Ganz wie der Frühling selbst.

Was hat die Hasel mit Wasser zu tun?

Sehr viel! … Und hier liegt - wie ich finde - der Schlüssel zum Verständnis dieser Pflanze.

Die Hasel liebt Wasser und feuchte Standorte. Das Wasser muss dabei nicht sichtbar sein… oft fließt es unterirdisch.

Vielleicht hast du schon einmal gehört, dass früher Haselruten genutzt wurden, um Wasseradern aufzuspüren. Manche Menschen machen das bis heute.

→ der wassernahe Standort, ins Fließen bringen, Bewegung - dieses Thema zieht sich durch die ganze Pflanze!

Standort am Bach. Gerade hat es viel geregnet und der Bach ist angeschwollen. 

Welche Wirkung hat die Hasel auf Nieren und Blase?

Es ist oft so, dass Pflanzen mit starkem Wasserbezug häufig auf die Nieren, die Blase und somit auch auf die Harnausscheidung Einfluss haben. 

💡 Die Hasel unterstützt den Körper dabei, wasserlösliche Stoffe auszuleiten → also genau das, was über den Urin ausgeschieden wird.

Dazu gehören unter anderem:

  • entzündungsfördernde Stoffe

  • Harnsäure (Stichwort Gicht)

  • Stoffwechsel-Abbauprodukte

Deshalb passt die Hasel besonders gut zu:

  • Frühjahrskuren / Detoxkuren

  • bei Blasenentzündungen

  • gestauter Lymphe
  • oder auch Themen wie Rheuma, Gicht oder Stoffwechselbelastungen

Kurz gesagt:
Sie spült den Körper schön durch.

Siehst du die kleinen gelben Punkte? Dort sitzen die Pollen.

Warum ist Durchfluss so entscheidend für unsere Gesundheit?

Der Zusammenhang ist einfach (und eigentlich auch logisch):

→ Wenn wir Belastendes loswerden wollen,
muss der Körper frei fließen können.

Alles, was wasserlöslich ist, kann nur dann ausgeschieden werden, wenn:

  • ausreichend Flüssigkeit vorhanden ist (deshalb ist ausreichend zu trinken auch so wichtig!)

  • die Nieren gut arbeiten

  • es keine inneren Stauungen bestehen

→ Genau hier setzt die Hasel an. Ganz konsequent.

Welche Wirkung hat die Hasel auf unsere Gefühle?

Wasser steht nicht nur für körperliche Reinigung, sondern auch für Gefühle.

Sicherlich kennst du Sprichwörter wie:

  • „nah am Wasser gebaut sein“

  • „schnell gerührt sein“

  • „etwas fließen lassen können“

💡 Die Hasel unterstützt dort, wo Gefühle erstarrt, blockiert oder festgehalten sind.
Sie bringt Bewegung hinein, meist sanft und ohne aufzuwühlen.

Für mich ist sie deshalb auch eine Pflanze für Menschen, die:

  • viel zurückhalten

  • emotional feststecken

  • das Gefühl haben, innerlich nicht mehr richtig in Bewegung zu sein

Wie merke ich mir die Wirkung der Hasel besonders leicht?

Mit einer einfachen Eselsbrücke:

Standort Wasser → fließt → spült durch

  • Standort am Wasser

  • Haselrute zum Finden von Wasseradern

  • Wirkung auf Nieren und Blase

  • Ausleitung belastender Stoffe

  • emotionale Bewegung

💡 So wird aus Beobachtung echtes Verstehen - ganz ohne Auswendiglernen.

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