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Ätherisches Lavendelöl – mein Komplettguide (+ Rezepte)

 

Foto: Rock’nWool

120kg Blüten und Stengel für 1kg ätherisches Öl

Das ist die „Ausbeute“ bei der Herstellung von ätherischem Lavendelöl durch Wasserdampfdestillation.

 

Ich liebe ätherisches Lavendelöl. Vor allem französisches.

Hier in diesem Artikel zeige ich dir, wie ätherisches Lavendelöl wirkt und wie vielseitig du es anwenden kannst.

Du lernst:

  • wie es sich auf unsere Emotionen und den Schlaf auswirkt
  • wie es  verschiedene Körperbereiche beeinflusst
  • wie du es für deine tägliche Körper- und Gesichtspflege einsetzt
  • wie du es in der Hausapotheke und auf Reisen anwenden kannst
  • wofür es im Haushalt nützlich ist
  • wie du es richtig für dein Haustier nutzt
  • und wie du es vernebelst

 

Die Auswirkung von Lavendel auf unsere Emotionen und den Schlaf

Lavendel entspannt

Lavendel entspannt das Nervensystem und hilft, sich zu beruhigen. Meiner Erfahrung nach hilft ätherisches Lavendelöl besonders gut, wenn die Sinne überreizt sind und man das Gefühl hat, „am Rad zu drehen“.

Solche Situationen können zum Beispiel folgende sein:

  • nach einem knacke vollen Arbeitstag mit Leistungs- oder Termindruck
  • wenn andere ständig etwas von einem wollen und man nur wenig Zeit für sich selbst hat
  • nach langer Computerarbeit
  • nach einem Streit (wenn das Gespräch im Kopf noch weiter geht)
  • für Kinder, die mehr Zeit brauchen, um ihren Alltag innerlich zu verarbeiten

Lavendelöl beruhigt den Schlaf

Weil Lavendel die Muskeln entspannt und den Kopf beruhigt, benutzt man es gerne zum Einschlafen. Wer unter wirren, konfusen Träumen leidet, sollte auch Lavendel ausprobieren.

Am besten gibt man dazu 1-2 Tropfen ätherisches Lavendelöl in etwas Bodylotion oder in ein schönes Körperöl und massiert entweder die Fußsohlen oder den Brustkorb.

Wenn die Schlafprobleme schon länger bestehen, empfehle ich zusätzlich eine kleine Abendroutine. Das beruhigt den Kopf und bereitet den Körper auf die Nachtruhe vor.

Lavendel hilft gegen Angst und Nervosität

Angst vor Prüfungen. Angst vor schlechten Nachrichten. Angst vor’m Telefonieren. Vor wichtigen Terminen. In öffentlichen Verkehrsmitteln. Vor Monstern, die unter dem Bett lauern. Angst davor, etwas nicht zu schaffen.

Lavendel hilft bei sehr vielen verschiedenen Ängsten.

So kannst du ätherisches Lavendelöl bei Ängsten und Nervosität anwenden:

Verreibe 2 Tropfen ätherisches Lavendelöl in deinen Händen. Falte deine Hände wie eine Muschel und halte sie wie eine Schutzmaske vor Nase und Mund. Atme langsam, nicht zu tief, ein und aus. Mehrere Male. Solange, bis du dich stärker fühlst. Sage dabei in deinen Gedanken „Hallo Angst. Ich sehe, dass du da bist. Du bist zwar ganz schön groß, aber ich bin viel größer.“

Es geht darum, sich nicht mit der Angst zu identifizieren, sondern sie als etwas Externes zu betrachten und dadurch Abstand zu ihr zu gewinnen.

Nicht bei allen Menschen und nicht bei allen Ängsten funktioniert diese Übung auf Anhieb. Manche Menschen müssen sie in mehreren Angstsituationen probieren, bevor sie sich ruhiger fühlen.

Meiner Erfahrung nach ist Lavendel eine sehr wirksame Heilpflanze bei Ängsten.

die Entspannende Wirkung von Lavendel auf den Körper

Lavendel für den Kopf

Es wäre falsch zu versprechen, dass Lavendel gegen alle Kopfschmerzen hilft. Kommen die Kopfschmerzen allerdings durch Muskelverspannungen im Schulter, Nacken oder Kieferbereich, dann lohnt es sich, Lavendel auszuprobieren.

Wenn du dir nicht sicher bist, ob deine Muskeln verspannt sind, fass sie an. Sind sie hart? Empfindlich? Spürst du nix?

Massiere die verspannten Muskeln und die Kopfhaut mit etwas Lavendelöl.

Ganz häufig kommen Kopfschmerzen von einem verspannten Kiefer. Wir beißen die Zähne zusammen, um voller Ehrgeiz noch das-und-das zu schaffen.

Wie du deinen Kiefer entspannst und dadurch deine Kopfschmerzen verschwinden, zeig ich dir in diesem Blogartikel.

Lavendel für den Bauch

Es heißt, dass sich unterdrückte Gefühle im Bauch anstauen.

Wer ganz besonders viele Emotionen im Bauch angestaut hat, ist vielleicht von unerklärlichen Bauchschmerzen oder Verdauungsbeschwerden geplagt.

Lavendel hilft dabei, die unterdrückten Gefühle loszulassen und dadurch den Bauch zu entspannen.

 

Hier ein einfaches Rezept für ein entspannendes Bauchweh-Öl:

Du brauchst:

  • 50ml Bio-Mandelöl
  • 30 Tropfen ätherisches Fenchelöl, bio (Foeniculum vulgare)
  • 50 Tropfen ätherisches Lavendelöl, bio (Lavendula officinalis oder angustifolia)

 

So geht’s:

Mische alle Inhaltsstoffe zusammen und fülle sie in eine Braunglasflasche. Etikett drauf und fertig.

Massiere deinen Bauch 1-2 Mal am Tag mit diesem Öl. Wenn du zu Durchfall neigst, massiere gegen den Uhrzeigersinn. Neigst du eher zu Verstopfung, massiere mit dem Uhrzeigersinn. Beobachte, an welchen Stellen deines Bauches es dir gut tut, zu masieren und wo es vielleicht verspannter ist.

Übrigens: Das Bauchöl hilft auch bei Regelschmerzen.

Wichtig: Für Schwangere, Stillende, Epileptiker und Kinder ist die Mischung wegen des ätherischen Fenchelöles nicht geeignet!

Lavendel für’s Herz

Lavendel ist keine typische Herzpflanze, aber durch seine beruhigen Eigenschaften wirkt es beruhigend und ausgleichend auf den Herzrhythmus, wenn die Herzrhythmusstörung nervös bedingt ist.

Lavendel für die Atmungswege

Ätherisches Lavendelöl wirkt antibakteriell, antiviral, antibiotisch, entzündungshemmend, desinfizierend, schleimlösend und auswurffördernd.

Man könnte meinen, Lavendelöl ist perfekt. Ist es auch. Es hat nicht diesen klassischen Geruch, den man von typischen Erkältungsmitteln kennt (wie Eukalyptus zum Beispiel), trotzdem wirkt es bei Erkältungen, Husten, Schnupfen oder Halsschmerzen sehr gut.

Lavendel gegen Muskelverspannung

Egal ob im Wanderurlaub, als Profiballerinas, Hobbysportler oder wenn mit dem Sport gerade erst wieder anfangen wird und du Muskelkater hast, Lavendel entspannt die Muskeln und lässt den Muskelkater schneller abklingen.

Wer keine öligen Mischungen mag, kann das ätherische Öl mit Aloe Vera-Gel oder etwas Alkohol vermischen und dann auftragen.

  • für Aloe Vera-Gel: pro haselnussgroße Portion Aloe Vera-Gel, 2 Tropfen ätherisches Lavendelöl
  • für Bio-Wodka oder Bio-Korn: 2 Tropfen Lavendelöl auf 1 EL Alkohol

Lavendelöl in der Hausapotheke und auf Reisen

Weil Lavendel so vielseitig ist, gehört es definitiv in die Hausapotheke und darf auf keiner Reise fehlen.

 

Lavendel heilt Wunden, Verbrennungen und Insektenstiche:

Ich vermische Lavendelöl gerne mit Aloe Vera-Gel, denn Aloe Vera-Gel unterstützt nicht nur zusätzlich die Wundheilung und lindert Verbrennungen, sondern bietet gleichzeitig eine Basis, durch die ich das Lavendelöl verdünnen und großflächiger auftragen kann.

Je nach Fläche gebe ich einen Tropfen Lavendelöl in eine haselnussgroße Menge Aloe Vera-Gel und verteile es auf der betroffenen Stelle.

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Schockzustände:

Lavendel hilft Schocks besser zu verarbeiten. Es beruhigt die Nerven und schnell klopfende Herzen. Nimm dazu 2 Tropfen ätherisches Lavendelöl und reibe dein Brustbein damit ein. Lass deine Hand etwas liegen und versuche in sie hineinzuatmen. 10 Atemzüge lang.

 

Lavendelöl bei Kopfschmerzen:

Lavendel entspannt die Muskeln und hilft deshalb bei Kopfschmerzen, die durch Verspannungen entstehen. Zum Beispiel, wenn man zu lange am Computer saß, lange konzentriert gearbeitet hat oder durch innere Anspannung die Muskeln unbewusst anspannt und

 

Nervosität:

Vor Prüfungen, Vorstellungsgesprächen oder wichtigen Telefonaten kann man schon mal nervös werden. Davon kann ich ein Lied singen!

Einen Tropfen Lavendel in den Handflächen verreiben, vor die Nase halten und mehrere Male tief einatmen hilft da Wunder!

Bei Reiseübelkeit:

Auch hier wieder einen Tropfen in den Handflächen verreiben und daran riechen, bis die Übelkeit vorbei ist. In der Regel verschwindet sie relativ schnell.

Lavendel und Naturkosmetik

 

zur Hautpflege:

Lavendel ist prinzipiell für alle Hauttypen geeignet, aber ganz besonders hilft es bei Akne, Pickeln, sensibler und geröteter Haut, bei Sonnenbrand und nach dem Rasieren.

Lavendel wirkt entzündungshemmend, wundheilend, antimikrobiell und reinigend.

 

Tipp für die Hautpflege:

Bei Pickel und Akne: einen halben Tropfen direkt auf die betroffene Stelle geben > das desinfiziert und fördert die Heilung

Zur täglichen Pflege: ½ - 1 Tropfen mit der Tagescreme, in ein klein wenig Jojobaöl oder etwas Aloe Vera-Gel geben und direkt auf die Haut auftragen. Die Augenpartie dabei aussparen. > entspannt die Gesichtszüge, heilt Rötungen, pflegt und reinigt die Haut.

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Lavendel zur Haarpflege:

Wer empfindliche Haarwurzeln kennt, kann Lavendelöl ins Haarpflegeprogramm einbauen. Am besten gibt man dazu 2 Tropfen ätherisches Lavendelöl auf die Fingerspitzen und massiert jeden Tag sanft die Kopfhaut.

Übrigens: Empfindliche Haarwurzeln kommen oft vom zu häufigen Waschen oder vom falschen Shampoo. Wer das Shampoo schon mehrere Male gewechselt hat und auch mit Bioshampoos nicht glücklich wird, könnte mal dieses selbstgemachte Roggenshampoo ausprobieren. Ich habe mich lange dagegen gesträubt, weil ich dachte, es sei kompliziert, aber in Wahrheit ist es total einfach und tut den Haaren sehr gut. Seitdem ich das Roggenshampoo benutze, habe ich kaum noch Haarausfall und viel schöneres Volumen.

Als kleines Extra kannst du 3 Tropfen Lavendelöl mit ins Shampoo mischen. Das hilft zusätzlich, die Kopfhaut zu beruhigen.

Lavendel im Badewasser:

Lavendel entspannt und gleicht das Nervensystem aus. Ein Lavendel-Bad nach der Arbeit oder vor’m Schlafengehen hilft dabei, besser abzuschalten und den Tag hinter sich zu lassen.

 

Lavendel-Rezept für die Badewanne:

Ätherisches Öl mischt sich nicht mit Wasser, deshalb brauchen wir einen Trägerstoff.

3 verschiedene Möglichkeiten:

#1 Honig: Honig pflegt die Haut zusätzlich (macht aber auch die Badewanne etwas klebrig). Mische 2 EL Honig mit 15 Tropfen ätherisches Lavendelöl und löse es im Badewasser auf.

# 2 Milch: Milch besteht aus Fett und Wasser und ist deshalb ein super Emulgator, weil es sich problemlos im Wasser auflöst. Mische 125ml Milch mit 15 Tropfen ätherischem Lavendelöl und gib es ins Badewasser.

# 3 Salz: Salz ist reich an Mineralien, die zusätzlich entspannen. Benutze 125g Salz für 15 Tropfen ätherisches Lavendelöl und löse es im Badewasser auf.

Übrigens: Wassersparender und auch sehr entspannend sind Fußbäder. Für ein Fußbad reichen 5 Tropfen Lavendelöl aus.

Lavendel gegen Läuse

Lavendel wirkt auf Läuse abstoßend. Um vorzubeugen verteilt man 3 Tropfen Lavendel in seinen Handflächen und fährt mehrere Male durch die Haare und hinter den Ohren entlang.

Hat man sich schon Läuse eingefangen, kann man 5 Tropfen Lavendelöl mit 2 EL Olivenöl vermischen, das Öl in die Haare auftragen und mit einem Handtuch auf dem Kopf über Nacht damit schlafen. Am nächsten Morgen auswaschen und kämmen.

Das Olivenöl erstickt die Läuse und der Lavendel stößt sie ab.

Je nach Haarlänge braucht man mehr oder weniger Olivenöl. Die Haare sollten schön ölig sein, so dass die Läuse auch wirklich ersticken.

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Lavendel nach Zeckenbiss

Lavendel kann keine Borreliose verhindern, aber es desinfiziert die Bissstelle und lässt sie schneller abheilen. Man kann einen halben Tropfen pur auftragen und einreiben.

 

Lavendel im Vernebler / Diffuser

Hier ein paar Ideen, wann es meiner Meinung nach sinnvoll ist, Lavendel im Vernebler zu benutzen:

  • um die Luft zu desinfizieren und zu reinigen
  • vor dem Schlafengehen, um sich besser zu entspannen.
  • wenn die Atmosphäre „angespannt“ ist und Streit in der Luft liegt

Ätherische Öle zu vernebeln braucht verhältnismäßig eine größere Menge, als die Aufnahme über die Haut. Um unsere Ressourcen zu schonen, bin ich kein Fan vom Vernebeln. Hin und wieder einen kleinen „Husch“ durch das Zimmer (besonders, wenn mal nur schlecht gelüftet werden konnte), kann es durchaus Sinn machen.

 

 

Lavendel im Haushalt

Lavendel in der Waschmaschine: Davon bin ich ganz ehrlich überhaupt kein Fan. Ich finde das ist Ressourcenverschwendung. Die antibakterielle Wirkung bekommt man auch mit Essig (das tut auch der Waschmaschine gut, wenn das Wasser sehr kalthaltig ist) und riechen tut die Wäsche durch Lavendelöl eh nicht.

 

Motten: Wir wohnen in einem sehr alten Haus von 17-Hundert-Nochwas. Um meine ganzen Wollpullover vor Motten zu schützen gebe ich hin und wieder einen Tropfen ätherisches Lavendelöl auf ein Holzbrett direkt im Schrank. Motten mögen den starken Lavendelduft nicht.

 

Alternativ (und kostengünstiger) funktionieren auch das ätherische Öl vom Atlas-Zeder (Cedrus atlantica) und vom Lavendin (Lavandula intermedia bzw. burnatii).

 

Ätherisches Lavendelöl für Haustiere

Wir haben 5 Esel, 5 Schafe, Hühner, Hund und Katze und zwischenzeitlich auch mal Ziegen und Hasen. Ätherisches Lavendelöl gehört, weil es so vielseitig ist, auch in meine Haustierapotheke.

 

Ein paar Beispiele:

Lavendel gegen Kalkbeinmilben bei Hühnern

Eines meiner Hühner war so stark mit Kalkbeinmilben befallen, dass es kaum noch laufen konnte. Die Füße waren komplett verkrustet. Ich habe gelesen, dass das sehr schmerzhaft für die Tiere ist, auch wenn mein Huhn nie so aussah, als würde es leiden.

Mit diesem Rezept waren die Beine innerhalb von ein paar Tagen wieder heile:

50 ml Bio-Sonnenblumenöl in eine kleine Sprühflasche geben und jeweils 20 Tropfen ätherisches Lavendelöl (Lavandula angustifolia) und ätherisches Stech-Wacholderöl (Juniperus oxycedrus) hinzufügen. Schütteln. Fertig.

Jeden Tag 1x die Hühnerfüße damit pulverisieren.

Die Krusten werden weich und fallen ab. Nach ein paar Tagen lässt sich das Huhn das nicht mehr gefallen. Ich interpretiere das so, dass sie keine Hilfe mehr braucht und lasse das Huhn den restlichen Heilungsprozess selbst machen.

Flöhe, Zecken und Läuse

Es gibt fertige Mittel zu kaufen, die meistens auf Lavendel- oder Geranienölbasis sind.

Ich benutze gerne auch einen halben Tropfen Lavendelöl, wenn ich eine Zecke entfernt habe. Bei Flöhen und Läusen benutze ich ein Tiershampoo aus dem Bioladen und wenn das Tier wieder trocken ist, verreibe ich einen Tropfen Lavendelöl in meinen Händen und durchwuschele das Fell.

 

Wundheilmittel

Egal ob Dornen in Hundefüßen, aufgeschubbelte Stellen am Esel, eine unglücklich entfernte Zecke am Katzenbauch… Lavendel hilft überall, wo Wunden geheilt werden müssen. Auch gerötete, entzündete Stellen oder juckende Stellen heilen besser ab.

Je nach Größe der Stelle gebe ich einen Tropfen pur oder vermische ihn mit etwas Aloe Vera-Gel.

Wichtig ist, dass man nur sehr wenig benutzt, weil besonders bei Katzen ätherische Öle auch toxisch sein können.

Beruhigungsmittel

Wir haben 4 Hähne und manchmal gibt es Zank im Stall. Sie streiten sich darüber, wer der Oberhahn ist. In der Regel lasse ich sie das selbst ausmachen, aber 2, 3 Mal im Jahr wird es blutig und sie hören einfach nicht auf.

Für solche Fälle habe ich eine kleine Sprühflasche mit folgender Mischung griffbereit:

Eine 50ml große Sprühflasche zur Hälfte gefüllt mit Wasser und Bio-Apfelessig. Dazu gebe ich 5 Tropfen Rescue-Tropfen von Bach und 5 Tropfen ätherisches Lavendelöl.

Diese Mischung versprühe ich über die zankenden Hähne. (Nicht in die Augen!). Ich bin jedes Mal von neuem erstaunt, wie schnell es wirkt. Durch das Lavendelöl heilen auch die Wunden am Kamm schneller.

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Nebenwirkungen / Wechselwirkungen

Allergische Reaktion möglich bei Menschen, die allergisch auf Lippenblütler reagieren.

 

Die wichtigsten Wirkungen auf einen Blick:

  • entspannt und beruhigt (Angstzustände, Nervosität, Schlafprobleme, Stress, leichte Depression, Reizbarkeit)
  • stärkt die Nerven
  • hellt die Stimmung auf
  • wundheilend (Akne, Pickel, Verletzungen)
  • juckreizlindernd (Insektenstiche)
  • entkrampfend (Bauchschmerzen, Regelschmerzen)
  • entzündungshemmend
  • antibakteriell und -viral (Erkältung, Grippe)
  • schleimauswurffördernd (Husten)
  • beruhigt den Herzrhythmus (nervöse Herzprobleme)

 

Kurzer Heilpflanzensteckbrief:

  • Botanische Bezeichnung: Lavendula officinalis oder Lavendula angustifolia
  • Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
  • medizinisch verwendeter Pflanzenteil: Blüten und Stengel
  • Anwendungsformen: Tinktur, Tee, ätherisches Öl, Hydrolat, Ölauszug
  • Inhaltsstoffe: Ätherische Öle, Cumarine, Phytosterole, Gerbstoffe, Kaffeesäure, Gentisinsäure
  • Blütezeit: ca. Mai-September
  • Sammelzeit: ca. Juni-September

 

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