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Foto: Ruby Nagel


Neuanfang: Wie Kräuter zu räuchern den Neubeginn erleichtern

Neuanfänge sind nicht immer einfach, selbst wenn man sie sich von ganzem Herzen wünscht.

Das Ungewisse und Unbekannte können immer wieder Zweifel aufkommen lassen und die Stimme in uns, die mehr auf Sicherheit und Routine setzt, wird langsam lauter.

Es gibt da nämlich eine Überlebensinstanz in uns, die auf Nummer sicher gehen will und lieber alteingefahrene Schienen fährt, als Neuland zu entdecken.

Wenn du das kennst, dann will ich dich beruhigen: den aller-aller-allermeisten Menschen geht es auch so.

Um am Ende seiner Tage nicht „Kacke, hätte ich mal …“ zu denken, ist es trotzdem gut, auch mal mutig zu sein, Neues zu wagen, Träume wahr werden zu lassen und sich somit ein Leben zu schaffen, bei dem man sich am Ende sagen kann „Ja, das hat sich gelohnt, auf die Erde zu kommen.“.

Kräuter und Heilpflanzen sind sehr wertvolle Helfer, die einen Neuanfang erleichtern können.

Sie helfen uns, in unserer Mitte zu bleiben, unserer Intuition besser lauschen zu können und Lösungen zu finden.  

Räuchern ist dabei eine sehr subtile Art der Unterstützung. Am schönsten ist es, es mit einem kleinen Ritual zu verbinden.

5 einheimische Heilkräuter die dir helfen, deine Ziele zu erreichen

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#1 - Echter Lorbeer - Träume & Visionen

(Lauris nobilis, Lorbeergewächs)

In dem Teil Griechenlands, den wir heute als die Region „Mittelgriechenland“ bezeichnen, gab es zu Zeiten des antiken Griechenlands – ungefähr 1600 v. Chr. bis 27 v. Chr. – einen Ort namens Delphi, der für sein Orakel und die Weissagungen berühmt war.

Man sagt, die Orakelpriesterin Pythia nutzte sehr viele Lorbeerblätter: Sie schlief darauf, kaute und verräucherte die Blätter. Der Rauch setzte sie in eine Art Trance, in der sie ihre rätselhaften Prophezeiungen verkündete.

 

Die Wirkung einer Lorbeerräucherung

  • reinigt die Atmosphäre
  • tötet Keime
  • erweitert das Bewusstsein
  • stimuliert Visionen und regt Träume an
  • hilft einen klaren Kopf zu behalten
  • unterstützt auf der Suche nach seinen eigenen Werten und hilft dabei, Entscheidungen zu treffen

Wo findest du Lorbeer:

Lorbeer wächst im Mittelmeerraum und liebt sonnige, windgeschützte Standorte.

Solltest du in einer Gegend wohnen, in der es im Winter friert, kannst du dir eine kleine Pflanze in einem Topf ziehen und an einem kühlen, hellen Fleck in deiner Wohnung überwintern lassen.

Natürlich kannst du auch den ganz normalen Küchengewürzlorbeer zum Räuchern benutzen.

 

Erntezeit:

Lorbeerblätter kann man das ganze Jahr über ernten und trocknen. Am meisten Kraft steckt bei zunehmendem Mond in ihnen.

 

So räucherst du Lorbeerblätter:

Leg ein ganzes Blatt oder kleingebröselte Teile auf eine glimmende Räucherkohle.

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#2 - Myrte – Loslassen & Verzeihen

(Myrtus communis, Myrtengewächs)

Die immergrüne Myrte galt in allen Kulturen als heilig und wurde der jeweiligen Göttin gewidmet: Aphrodite, Venus und später auch Maria. Es hieß, sie bringt Segen und die Engel lieben ihren Duft.

Ganz oft bringt man das Bild einer jungfräulichen, reinen Braut mit der Myrte in Zusammenhang. Vielleicht hilft dir dieses Bild, um dir besser merken zu können, wie die Myrte wirkt.

Die Wirkung einer Verräucherung mit Myrte:

  • hilft beim Loslassen
  • beruhigt den Geist ohne schläfrig zu machen
  • eignet sich  gut, um sich auf eine Meditation einzustimmen
  • hilft zu verzeihen
  • reinigt und klärt die Atmosphäre

Wo findest du die Myrte:

Auch die Myrte kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, aber man kann sie bei uns als Zierpflanze finden, die sich sehr gut im Topf macht. Auch die Myrte sollte an einem frostfreien, hellen Ort überwintert werden.

Alternativ kannst du das getrocknete Pflanzenmaterial in Bioqualität bei der Herbathek kaufen.

 

Erntezeit:

Man verwendet die Blüten, Blätter und kleinen Beeren, die man von Mai bis September erntet und trocknet. Die meiste Pflanzenkraft steckt bei zunehmendem Mond an einem Blütentag in den Blüten und Blättern und an einem Früchtetag in den Beeren.

So räucherst du die Myrte:

Die getrockneten Myrtenblätter, -blüten und -beeren verräuchert man auf einem Räuchersieb bzw. einem Räucherstövchen.

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#3 - Pfefferminze – Präsenz & Fokus

(Mentha piperita, Lippenblütler)

Pfefferminze zu verräuchern ist für mich wie ein Hausputz: es wird überall mal richtig durchgepustet. Herumschwirrende Gedanken kommen durch das Menthol wieder in ihr Zentrum und man kommt zur Essenz: zu dem, was wirklich wichtig ist.

 

Die Wirkung einer Minzräucherung:

  • bringt Energie und Zielstrebigkeit
  • hilft dabei, sich besser zu konzentrieren und zu fokussieren
  • unterstützt dabei präsent im Hier und Jetzt zu sein
  • macht munter
  • löst Stress und Anspannung
  • erfrischt und reinigt die Atmosphäre

Wo findest du Minze:

Pfefferminze kann man hervorragend im Topf ziehen.

Du kannst auch losen Pfefferminz-Kräutertee aus dem Bioladen benutzen oder z. B. in der Herbathek kaufen.

 

Erntezeit:

Man verwendet die Blätter für eine Minzräucherung, die man zur Mittagszeit an einem sonnigen Blatttag, bei zunehmendem Mond, kurz vor der Blüte erntet.

 

So räucherst du Minzblätter:

Minzeblätter verräuchert man mit einem Räucherstövchen auf einem Metallsieb.

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#4 - Waldmeister – Muntermacher & Glücksgefühle

(Galium odoratum, Rötegewächs)

Waldmeister entwickelt erst beim Trocknen seinen typischen, leckeren, süß-grünen Duft, der an geschnittenes Gras erinnert. Es sind das Kumarin, das für diesen Geruch sorgt. UND! Es regt den Körper an, Glückshormone auszuschütten, die für gute Laune sorgen.

 

Die Wirkung einer Waldmeisterräucherung

  • bringt Glücksgefühle
  • muntert auf, erhellt die Stimmung
  • regt leicht an
  • entspannt

Wo findest du Waldmeister:

Waldmeister – der Meister des Waldes.

Er liebt lichte und halbschattige Fleckchen in Laub- und Mischwäldern. Wer einen Balkon mit etwas Schatten hat, kann auch probieren, den Waldmeister im Topf zu ziehen.

Ich habe mal bei Rühlemanns Pflanzen im Internet gekauft (die haben eine sehr schöne Auswahl) und sie kamen wunderbar mit der Post an. … Als Tipp, falls es in deiner Gegend keine Gärtnerei gibt.

Natürlich kannst du dir auch getrockneten Waldmeister besorgen. Den wirst du wahrscheinlich nicht im Bioladen oder im Reformhaus finden, sondern bei Kräuterspezialisten wie die Herbathek.

 

Erntezeit:

Man verwendet das blühende Kraut. Es wird von Mai bis Juni an einem schönen Blütentag geerntet.

So räucherst du Waldmeister:

Waldmeister verwendet man in nur kleinen Dosen und mischt ihn meist mit anderen Kräutern (z.B. Thymian oder Lavendel).

Man verräuchert das getrocknete, blühende Kraut auf einem Räuchersieb bzw. einem Räucherstövchen.

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#5 - Eingriffeliger Weissdorn – Herz öffnen & Neuanfang wagen

(Crataegus monogyna, Rosengewächs)

In manchen Gegenden von Wales, Schottland oder Irland gilt der Weissdorn noch heute als Pforte zur Anderswelt, in der Feen zu Hause sind.

 

Die Wirkung einer Weißdornräucherung

  • hilft loszulassen
  • öffnet das Herz für Neues
  • ermutigt, den ersten Schritt zu machen
  • heitert auf und stärkt von Innen heraus
  • entspannt und harmonisiert
  • hilft, seine Intuition besser wahrzunehmen

Wo findest du Weißdorn:

In fast jeder Wildhecke, an Feldrändern und lichten Wäldern.

Oder natürlich schon fertig getrocknet beim Kräuterspezialisten und in Apotheken, die Heiltees verkaufen.

 

Erntezeit:

  • Blüten – im Mai und Juni (je nach Region kann die Blütezeit etwas abweichen), am besten an einem Blütetag bei zunehmenden oder vollem Mond
  • Blätter – von April bis Oktober, bei zunehmenden Mond, an einem Blatttag
  • Früchte – von September bis Oktober, an einem Früchtetag

 

So räucherst du Weißdorn:

Für zarte Teile wie Blüten und feine Blätter benutze ich lieber ein Räucherstövchen, weil sich der Duft langsamer entfaltet und nicht einfach nur abgebrannt riecht. Für die Beeren kann man auch Räucherkohle verwenden. Probier aus, was dir besser gefällt.

Fazit:

Man kann so ziemlich alles räuchern und muss nicht den weißen Salbei vom anderen Ende der Welt kaufen. Direkt vor unserer Haustür wachsen richtig schöne Schätzchen, man braucht nur die Augen aufzumachen.

Räuchern ist eine schöne Sache, um mit Heilpflanzen in Kontakt zu treten, denn man kann im Prinzip nichts falsch machen. Hör auf deine Intuition und probier aus.

Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen und nicht zwischen Tür und Angel zu Räuchern, denn die Wirkung ist sehr subtil und man nimmt sie schlecht bis gar nicht wahr, wenn man huschdi-buschdi in 2 Minuten 5 Kräuter runterfackelt.

 

PS:

Hier noch 2 Links zu Online-Mondkalender, die dir zeigen, ob wir gerade einen Blatt-, Wurzel, Frucht- oder Blütentag haben und wie der Mond zur Zeit steht.

https://www.mondkalender-tagesempfehlungen.de

https://www.paungger-poppe.com/de/aktuelles/der-mond-heute

 

PPS:

Man kann übrigens auch solche Räuchersticks bündeln und verräuchern.

Diese hier sind von mir:

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