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Entscheidungen treffen: So triffst du garantiert die richtige Entscheidung!

Foto: pixabay.com / pexels

Ich bin vom Sternzeichen her Waage und somit wurde mir das Thema „Entscheidungsschwierigkeiten“ mit in die Wiege gelegt.

Ich will dir heute zeigen, wie ich dieses „Handicap“ überwunden habe und unwiderstehlich gute Entscheidungen treffe.

Als erstes wäge ich ganz klassisch „Für“ gegen „Wider“. Pro gegen Kontra. Dazu nehm ich mir einen Schmierzettel und schreibe alles alles auf, was mir zum Thema einfällt. Natürlich strenge ich mich an, das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln zu durchleuchten.

Bei manchen Entscheidungen reicht das völlig aus, um Klarheit zu bekommen und ich fühl mich nach spätestens einer halben Stunde in der Lage, guten Gewissens meine Wahl zu treffen. Bei anderen Entscheidungen ist es eher so, dass mein Verstand richtig gute Gründe für JEDE Seite findet. Ja und dann? Mist! Ein anderer Lösungsansatz muss her-die einfache Pro-Kontra-Liste hilft hier nicht aus der Patsche.

Klar, manchmal hilft es, drüber zu schlafen, aber wenn ich an dem Punkt bin, wo mein Verstand verdammt gute Gründe für A UND für B findet, brauche ich gar nicht erst drüber zu schlafen. Die gnädige Nacht wird mir keinen guten Rat zuschieben.

Also gehe ich gleich zu Stufe 2 über.

Kleiner Tipp am Rande…

Wenn du dazu neigst, nur schwer Entscheidungen zu fällen, dann bin ich mir fast zu 100% sicher, dass dir die Nacht keine schlauen Einsichten verschafft.

Bitte schiebe das Entscheiden nicht immer und immer wieder vor dir her.

Denn was dann passiert, ist, dass du dein Problem auf einer Art imaginärer Warteliste abstellst. Von da aus wird es dir konsequent, kontinuierlich, klamm und heimlich Energie abzapfen…so lange, bis du es gelöst hast. Das kann richtig müde machen!

Stufe 2: Ich mache mir klar, dass es keine Fehler gibt.

Bei ganz vielen Menschen ist es so, dass sie sich schlecht entscheiden können, weil sie Angst vor Fehler haben.

Laut Wikipedia ist die Definition von Fehlern folgende: „Ein Fehler ist die Abweichung eines Zustands, Vorgangs oder Ergebnisses von einem Standard, den Regeln oder einem Ziel. Er wird auch definiert als ein „Merkmalswert, der die vorgegebenen Forderungen nicht erfüllt“ und als „Nichterfüllung einer Anforderung“; dabei wird die Anforderung definiert als „Erfordernis oder Erwartung, das oder die festgelegt, üblicherweise vorausgesetzt oder verpflichtend ist“. « 

Das finde ich ehrlich gesagt ganz schön hart. Kein Wunder, dass Mensch Angst vor Fehlern hat.

Ich habe mir angewöhnt, Fehler nicht mehr als Fehler zu betrachten.

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Für mich ist es eine Art Feintuning.

Ich verändere und verändere Situationen solange, bis ich damit einverstanden bin. Um dieses Feintuning zu machen, muss ich aktiv sein. Also auch aktiv Entscheidungen treffen. Klar komme ich nicht immer sofort an mein Ziel und manchmal lag ich mit einer Entscheidung auch völlig daneben, aber ich komme meinem Ziel auf jeden Fall näher und lerne mich gleichzeitig besser kennen.

« Mich besser zu kennen, bedeutet auch, besser zu wissen, was ich will und was ich nicht will. Eine fabelhafte Vorraussetzung, um Entscheidungen treffen zu können ! »

So kannst du deine Angst vor Fehlen überwinden und endlich leichter Entscheidungen treffen:

1.

Erlaube dir, Fehler zu machen, bzw. über Umwege an dein Ziel zu kommen. Manchmal braucht es etwas länger, bis das richtige Feintuning abgeschlossen ist. Wenn du dir erlaubst, Fehler zu machen, werden dir Entscheidungen leichter fallen!

2.

Überlege dir deine Vision. Stell dir Fragen wie „Wer und wie möchte ich sein?“ oder „Wie, wo und mit wem möchte ich leben?“.

Um deine Vision (oder deine Vorstellung von deinem Leben) zu finden, können dir deine Werte helfen. Kennst du deine Werte schon? Was ist dir wichtig? Für dich selbst ? Im Umgang mit anderen ? Für unseren Planeten ?

Durch genau diese Werte, wird es auf einmal echt viel leichter eine Entscheidung zu fällen. Denn du weisst, weshalb du dich wie entscheidest. Es gibt dir eine Art Gerüst, an dem du dich langhangeln kannst, bis du an deiner Zielvision angekommen bist.

3.

Stell dir die Frage « Was würde die Zuversicht tun? ». Ja ich weiß, das klingt jetzt komisch esoterisch, aber schau mal: es gibt 2 Standpunkte, von denen eine Entscheidung getroffen werden kann. Einmal aus der Sicht des Mangels und der Angst und dann aus der Sicht der Fülle und Liebe und Zuversicht.

« Ist dein Glas halb leer oder halb voll ? »

Nimm dir mal eine Situation, in der du eine Entscheidung fällen musst. Und jetzt spielen wir mal ein Rollenspiel. Stell dir mal vor, du triffst diese Entscheidung aus der Perspektive der Angst und des Mangels und des Misstrauens. Wie fühlt sich das an? Und wie sieht dein Ergebnis aus?

Und jetzt schlüpf mal in die Perspektive der Fülle, der Liebe, der Zuversicht. Triff deine Entscheidung. Wie fühlt sich das an? Wie sieht dein Ergebnis aus?

Und das soll jetzt keine Kritik sein, aber ich würde mal ganz keck behaupten, dass die alleralleraller meisten Menschen auf den ersten Hieb, so ganz spontan, aus der Mangelperspektive entscheiden. Klaro, dann sind sie sicher. Dann verändert sich erst einmal nichts. Dann bleibt alles beim Gewohnten.

Aber hey! Wir sind doch gerade unzufrieden. Wir wollen doch, dass sich etwas ändert!?

Als Zusatzfrage, kannst du dir auch die Frage stellen « Was würde ich tun, wenn es kein Risiko geben würde? Was würde ich tun, wenn ich die freie Wahl hätte? Wenn es keine Konsequenzen gäbe?»

Ich versende 1x/Woche kostenlose EntspannungsImpulse. Sollest du sie nicht mehr haben wollen, kannst du dich am Ende jeder Email abmelden. Weitere Details zum Newsletterversand findest du in der Datenschutzerklärung.

4.

Eine schöne Hilfe ist auch der « Flug in die Zukunft ». Stell dir vor, du bist am Ende deiner Tage angelangt. Und jetzt denk an diese Entscheidung, die du zu treffen hast. Was würde dein altes, weises Ich dir raten?

Es gibt Studien, die berichten, dass Sterbende ganz häufig die Dinge bereuen, die sie aus Angst nicht gemacht haben. Also ich hab mir vorgenommen, auf meinem Sterbebett nix zu bereuen. Ja, manchmal sind die Entscheidungen extrem schwer. Und ich kann dir sagen: ich bin Waage. Ich schwanke von Natur aus. Und trotzdem entscheide ich mich immer und immer wieder, denn diese ganzen Entscheidungen und Ergebnisse sind letzten Endes auch super Möglichkeiten, um mich besser kennen zu lernen und wirklich zu wissen, was ich möchte und was ich vielleicht doch lieber nicht möchte.

5.

Halt dir vor Augen, dass das Leben endlich ist. Ganz echt. Irgendwann ist es vorbei. Ja, wir wissen alle nicht, wann es denn wirklich vorbei sein wird. Du wirst dich in 8 Monaten oder 3 Jahren nicht mehr bereit für eine Entscheidung fühlen. Das Ding ist, dass du dich einfach nur JETZT für etwas entscheiden musst und dann wirst du darauf hinausarbeiten, bereit zu werden.

« Ein Risiko nicht einzugehen, geschieht immer aus dem Standpunkt des Mangels, der Angst und des Misstrauens. »

Das bedeutet nicht, dass du jetzt blindlinks drauf los rennen sollst, ohne wenn und aber. Sondern ich schlage dir vor, bewusst Risiken einzugehen. Fang mit kleinen Risiken an. Übe langsam, aber regelmäßig.

Wenn Risiken ein sehr, sehr rotes Tuch für dich sind, dann fang einfach im Restaurant damit an, dich für ein Gericht zu entscheiden, dass du noch nicht kennst. Das Risiko, dass es dir vielleicht nicht schmeckt, wird dein Leben nicht verändern.

Als Schlusswort und als eine Art Trostpflaster, dass dich sanft nach vorne anstubsen soll, möchte ich dich noch an einen Spruch erinnern, den du mit Sicherheit schon mal gesagt bekommen hast:

„Wir wachsen mit unseren Herausforderungen.“

Also raus aus der Komfortzone. Wenn du in deiner Komfortzone bleibst, wirst du einfach nur mehr von den Ergebnissen bekommen, die du jetzt schon hast. Aber du wolltest doch etwas verändern? Oder?

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