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Heilfasten, Basenfasten oder Saftfasten? Was ist besser?

Regelmäßige Kuren, bei denen man den Körper entlastet, sind eine optimale, eigentlich einfache und vergleichsweise kostengünstige Art und Weise, seine Gesundheit dauerhaft zu unterstützen. Der beste Zeitpunkt für solche Kuren sind Frühling und Herbst.

In diesem Blogartikel möchte ich dir 3 gängige Methoden vorstellen, sodass du nach dem Lesen für dich abschätzen kannst, welche Methode zur Zeit am besten in deinen Alltag passt.

#1 Heilfasten - der noble Verzicht auf Nahrung

Heilfasten ist ein ganz großer Klassiker und gehört seit Menschengedenken zu den wichtigen Therapieformen. Mittlerweile gibt es viele Wellness-Hotels und Kurorte, die 1-wöchige Heilfastenkuren anbieten.

Bei dieser Art des Fastens wird eine gewisse Zeit lang (meist 1 Woche) komplett auf Nahrung verzichtet und ausschließlich Wasser, Kräutertee oder eine leichte Gemüsebrühe (= das Wasser, in dem Gemüse gekocht wurde) getrunken.

Viele Menschen haben großen Respekt davor und trauen sich nicht, es mal anzugehen. Aus Angst, es könnte zu schwer sein, eine gewisse Zeit lang nichts zu essen. Aber jeder, der es schon mal ausprobiert, weiß, dass sich die anfängliche Qual lohnt.

Heilfasten stößt heilsame Prozesse im Körper an und wird sogar in der Krebstherapie eingesetzt.

Vorteile des Heilfastens:

  • es entlastet den Körper tiefgreifend
  • es entzieht ungewünschten Organismen wie z. B. Pilzen oder Krebszellen die Nahrung
  • das « Fasten-High »: nach ein paar Tagen Zeit kommt es zu einer eindeutigen Stimmungsaufhellung
  • man spart Geld für Lebensmittel

 

Nachteile des Heilfastens:

  • man sollte eine Heilfastenkur besser unter professioneller Aufsicht durchführen (es sei denn, man kennt sich schon aus)
  • eine betreute Kur wird allerdings schnell kostenintensiv
  • Man sollte sich für die Kur ein paar Tage Urlaub nehmen. Man ist zwar nach ein paar Tagen sehr gut drauf, aber man nimmt (fast) keine Kalorien zu sich und hat demnach weniger Energie, mit der man haushalten muss.

#2 Basenfasten - Sattwerden mit basischen Lebensmitteln

Beim Basenfasten kann im Gegensatz zum Heilfasten gegessen werden. Man darf sich sogar richtig satt essen, wodurch man die ganz Zeit über ausreichend Kalorien zu sich nimmt, um weiterhin auf Arbeit zu gehen.

Aber man darf natürlich nicht alles essen, sonst wäre es ja keine Kur. Bei einer Basenfastenkur isst man ausschließlich Lebensmittel, die nach der Verstoffwechselung basisch sind. Das ist vor allem Gemüse. Vor allem tierische Produkte, Alkohol oder Süßes sind in dieser Zeit nicht erlaubt.

Wenn man viele tierische Produkte, sowie Brot und Nudeln isst, wird man zuerst etwas Bedenken haben, ob nur Gemüse nicht vielleicht langweilig ist. Sobald man sich aber auf das Experiment einlässt, stellt man schnell fest, dass es unheimlich viele, abwechslungsreiche, leckere Gemüserezepte gibt, die schnell zubereitet sind.

 

Vorteile des Basenfastens:

  • man isst mehr Nahrungsmittel, die dem Körper gut tun
  • man darf sich satt essen
  • man hat ausreichend Energie, um weiterhin auf Arbeit zu gehen
  • dadurch, dass man viel Gemüse isst, nimmt man auch viele Ballaststoffe zu sich: die Darmbakterien freuen sich sehr darüber, denn sie ernähren sich davon.
  • man kann es problemlos alleine und von zu Hause aus machen
  • Das Gegessene ist leicht verdaulich und man fühlt sich nach ein paar Tagen leichter und hat mehr Energie.
  • die Ausgaben für Bio-Käse, Bio-Fleisch, Alkohol etc. entfallen

 

Nachteile des Basenfastens:

  • Es muss Zeit zum Kochen eingeplant werden, denn Fertigprodukte sind in der Regel Säurebildner (man kann aber vorkochen)
  • Das Essen bei Freunden oder im Restaurant kann anfangs etwas umständlich sein. Sobald man sich aber ein bisschen mit dem Thema beschäftigt hat, merkt man, dass auch das möglich ist.

#3 Saftfasten - Fasten mit Flüssignahrung

Bei der Saftkur verzichten man auf feste Nahrung und trinkt ausschließlich selbst gemachte Säfte aus rohem Obst und vor allem rohem Gemüse. Während der Kur sollten zusätzlich zu 3, 4 l frischen Saft noch 2 l stilles Wasser oder Kräutertee getrunken werden. Es wird empfohlen, die Tagesmenge in 5-8 Portionen aufzuteilen und über den Tag verteilt alle 2, 3 Stunden zu trinken. Eine Saftkur geht in der Regel 5-8 Tage lang. Wichtig ist es, darauf zu achten, dass der Gemüseanteil größer ist, als der Obstanteil. Das macht nicht nur satter, sondern ist auch für den Blutzuckerspiegel besser. Ein zu hoher Fruchtanteil kann den Blutzuckerspiegel in die Höhe treiben. Wichtig ist, dass das Obst und Gemüse aus biologischem Anbau ist, denn wir wollen ja keine giftigen Spritzmittel während der Kur aufnehmen.
Saftfasten ist allerdings nur als Kur gedacht und nicht für die Dauer geeignet, da der Körper durch den Fruchtzucker Muskeln abbaut statt Fett.

Vorteile des Saftfastens:

  • es entlastet den Körper
  • durch das viele rohe Obst und Gemüse nimmt man wichtige Mikronährstoffe, Vitamine und Mineralien auf
  • man trinkt automatisch genügend
  • es ist relativ leicht in den Alltag zu integrieren
  • man kann es ohne Probleme alleine und von zu Hause aus machen

 

die Nachteile des Saftfastens:

  • man braucht einen richtig guten Entsafter, der relativ teuer ist (das Obst und Gemüse müssen kalt und langsam gepresst werden, ich benutze den Entsafter / Slow Juicer der Marke Kuvings)
  • man braucht sehr große Mengen an Obst und Gemüse (in Bio-Qualität) (Wenn du schon mal gesehen, wie wenig Saft aus einen Mangoldblatt kommt, versthst du, was ich meine. 🙂 )
  • die Säfte sollten so schnell wie möglich nach der Zubereitung getrunken werden
  • Menschen, die generell wenig Energie haben und rohes Essen schlecht verdauen, können vom Saftfasten noch müder werden, weil es dem Körper mehr Energie kostet, rohe Lebensmittel aufzuspalten.
  • Die Säfte enthalten keine Ballaststoffe mehr. Ballaststoffe sind aber die Nahrung für unsere Darmbakterien. Außerdem machen Ballaststoffe satt. Hungergefühl ist also nicht ganz selten bei einer Saftfastenkur.

Fazit:

Jede Methode hat seine Vor- und Nachteile.

Was aber generell sehr wichtig ist, ist, dass man nicht zu schnell zu viele Kilo verliert. Denn erstens nimmt man diese Kilo genauso schnell wieder zu und zweitens - und das ist noch viel wichtiger - werden die Giftstoffe, die der Körper im Fettgewebe speichert, dann zu schnell freigesetzt und der Körper kommt mit dem Ausscheiden nicht so schnell hinterher. Das kann zum Beispiel zu großer Müdigkeit und Kopfschmerzen führen.

Mein Favorit ist das Basenfasten, weil es leicht in den Tag zu integrieren ist. Allerdings mache ich es nicht ganz klassisch, sondern ich nehme zusätzlich Heilpflanzen dazu, um den Entgiftungsprozess zu verbessern und ich weite es über 3 Wochen aus statt nur 1 Woche aus. Das hat den Vorteil, dass der Ein- und Ausstieg viel sanfter sind und es weniger bis kaum und oft auch gar keine Nebenbeschwerden gibt. Das ist mir wichtig, weil ich keinen extra Urlaub für eine Kur nehmen möchte. Als ich mit dem Basenfasten angefangen habe, war ich noch Angestellte und da waren die Urlaubstage sowieso immer zu knapp. Meine 3-Wochen-Kur war die Lösung auf meine Bedürfnisse: nämlich meinen Körper zu entlasten und zu « entgiften » und trotzdem dabei weiter auf Arbeit gehen zu können, ohne Hunger oder nicht genügend Energie zu haben.

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