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6 ehrliche Tipps für echte Entspannung, innere Ruhe & starke Nerven

Foto: Ruby Nagel

Dein Chef oder irgendein Pöbelfritze auf der Straße motzen dich gerade blöd an und du würdest am liebsten aus deiner Haut fahren und ihnen deine Meinung geigen?

Dein Kind zieht ständig an deinem Rockzipfel und will deine Aufmerksamkeit, aber du hast gerade überhaupt keine Nerven?

Du machst schon ein mal die Woche Yoga, aber irgendwie fühlst du dich trotzdem gestresst?

Dann ist dieser Artikel für dich.

6 gut gemeinte und auf Erfahrung basierende Ratschläge, die dir helfen sollen, entspannt und klar zu bleiben, obwohl eigentlich gerade nichts läuft, wie du es dir wünscht!

#1 - Koch für dich selbst, ernähre deinen Körper

Was bedeutet gute Ernährung überhaupt

Gute Ernährung ist für mich

  • Selbst gekocht
  • Frisch zubereitet
  • frei von Pestiziden und anderen Chemikalien
  • lokal angebaut
  • und dadurch automatisch auch saisonal

Warum gute Ernährung für echte Entspannung wichtig ist

Ich will dir kurz und verständlich erklären, warum gute Ernährung wichtig ist und nicht einfach nur eine Öko-Hipster-Marotte für Leute, die gut verdienen.

  • Selbst gekocht und frisch > Fertiggerichte enthalten oft zu viel Zucker, zu viel Salz und Konservierungsstoffe

 „Zu viel“ bedeutet mehr als der Körper braucht.

 Um alles Überschüssige abzubauen, umzuwandeln oder auszuscheiden, müssen die Leber, die Nieren und alle anderen Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane Überstunden einlegen.

Überstunden = mehr Arbeit = keine Zeit zum Ausruhen und regenerieren. Genau wie im Berufsleben.

Auf lange Sicht ermüden solche Überstunden den Körper und übersäuern ihn.

In meinem Blogartikel „Detox - Weshalb sich ein übersäuerter Körper schlechter entspannt“ gehe ich genauer darauf ein und zeige dir außerdem die 10 besten Heilpflanzen, um deinen Körper zu entgiften.

“detox-entspannen“
  • Frei von Pestiziden und anderen Chemikalien > biologisch angebaut.

Die Schale von Obst und Gemüse ist im Grunde wie unsere Haut: alles was drauf kommt, kommt auch rein.

Deshalb bringt schälen nichts, um sich vor Pestiziden & Co. zu schützen. Sie sind auch im Inneren jedes gespritzten Apfels. (Davon abgesehen sind gerade unter der Schale viele Vitamine. Die landen beim Abschälen im Müll. Schade.)

Ein anderer wichtiger Punkt, über den viel zu wenig geredet wird, ist, dass Gemüse und Obst ihre Nährstoffe aus dem Boden beziehen, auf dem sie wachsen. .

Ist der Boden tot – also arm an Bakterien und Kleinstlebewesen – gibt es auch keine Mineralien und Spurenelemente, die die Pflanze aufnehmen kann.

Das ist natürlich viel, viel komplexer, als ich es in einem plumpen Satz beschreibe, aber es veranschaulicht es gut

Wenn dich das Thema interessiert, findest du mehr Infos über „das Absterben der Biodiversität in Böden“ in diesem Artikel vom Umweltbundesamt.

Wie du gute Ernährung kinderleicht in deinen Alltag einbaust

Ich glaube, das wichtigste ist, zu verstehen, dass man isst, um sich zu ernähren.

Um seinen Motor zu pflegen und Instand zu halten. Genau so, wie man das auch mit einem Auto oder einer frisch renovierten Wohnung macht.

Man will nicht jeden Monat zur Reparatur fahren müssen und man will auch seine Wohnung nicht jedes Jahr neu renovieren.

Das kostet zu viel Geld.

Genau so ist das mit dem Körper auch.

Jetzt könnte man das Argument bringen, dass Bio-Nahrung mehr kostet.

Dazu möchte ich einen Buchtipp loswerden: Bernward Geier, Volkert Engelsman: Die Preise lügen - Warum uns billige Lebensmittel teuer zu stehen kommen

Der Klappentext:

„Ist es nicht toll, dass wir nur noch einen Bruchteil unseres Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssen? Alles so schön billig bei Aldi, Edeka & Co.! Doch was, wenn die Preise nur deshalb so niedrig sind, weil die Kosten abgewälzt werden – auf Umwelt, andere Länder, kommende Generationen? Oder wenn die Kosten durch die Hintertür wieder bei uns landen, weil die Ausgaben für Gesundheit steigen oder Wasser immer teurer aufbereitet werden muss?

Dann ist es an der Zeit zu handeln, denn nur wenn die Folgekosten konventionell produzierter Lebensmittel sichtbar gemacht werden, ist das System wieder gerecht. Und wenn die Preise endlich die Wahrheit sagen, wäre »normal« plötzlich viel teurer als »bio«. Dann würden wir ganz  automatisch das kaufen, was am besten für uns und unsere Umwelt ist.“

buch-preise-luegen

3 Tipps und 3 Food-Blogs für kinderleichte, gesunde Ernährung im Alltag

# Tipp1:

Schaff dir einen Topfeinsatz zum Dünsten an. Dünsten ist die schohnenste Art zu kochen (solange man das Gemüse nicht tot dünstet)

Großer Vorteil: du brauchst nicht daneben stehen zu bleiben. Ich nutze die Zeit meistens, um schnell unter die Dusche zu springen oder das Haus durchzufegen.

 

# Tipp 2:

Lerne, dir leckere Saucen aus Öl, Essig, Gewürzen, Sojasauce, Gomasio, Körnern, Tahin, … zu zaubern. Das gibst du dann über das gedünstete Gemüse (was noch knackig ist) und bääm ist in 10 Minuten eine super leckere Essensgrundlage fertig. (liest sich fade, schmeckt aber voll lecker!)

 

# Tipp 3:

Schau, ob es einen Gemüsemarkt in deiner Nähe gibt. Auch Hofläden sind eine super Alternative. Mit diesem Hofladenfinder kannst du schauen, ob es einen in deiner Nähe gibt. (Wenn keiner dabei ist, google einfach mal „Hofladen in der Nähe von …“)

 

Inspiration für Kochmuffel und -neulinge:

# Food-Blog 1: www.emmikochteinfach.de

# Food-Blog 2: www.mama-notes.de/essen

# Food-Blog 3: www.foodlikers.de

Man isst nicht, weil man Hunger hat. Sondern weil der Körper Nährstoffe braucht.

#2 - „Soulfood“ - Ernähre deine Seele

Als „Soulfood“ bezeichne ich alles, was dich berührt, was deine Augen zum Leuchten bringt, dir Freude bereitet, dich gut fühlen lässt. Alles, was sich nach Zuhause anfühlt und dich von Innen heraus stärkt und wachsen lässt.

Ganz egal, ob durch ein Buch, einen Film, Musik, eine Ausstellung, ein Abend mit Freunden, einen Satz, den du zufällig bei dem Gespräch am Nachbarstisch erhascht hast oder ein schönes Stück Straßenkunst, das du auf dem Weg zur Arbeit siehst.

Warum „Soulfood“ so wichtig ist

Wenn wir unsere Seele nähren und uns gut dabei fühlen, sind wir entspannt. Einfacher geht’s nicht.

Wie du aus „Soulfood“ eine Routine machst, die dich fröhlicher werden lässt und von Innen heraus stärkt

Für Seelennahrung gilt das selbe Prinzip wie für physische Nahrung: such dir hochwertige Kost, die dich stärkt und wirklich ernährt.

Um herauszufinden, welches Soulfood „dir schmeckt“, stell dir folgende Fragen:

  • Wie möchte ich mich morgens fühlen, wenn ich aufwache?
  • Welche Gedanken möchte ich pflegen, welche möchte ich herausschmeißen?
  • Welche Themen möchte ich mit meinen Freunden / meiner Familie teilen?
  • Habe ich Freunde, mit denen ich darüber reden kann oder muss ich ständig nur Überzeugungsarbeit leisten?
  • Worauf möchte ich meinen Fokus legen?
  • Welche Filme / Bücher / Musik tun dir gut? Such dir mehr davon!
  • Welche Menschen tun dir gut? Triff dich öfters mit ihnen? (das gilt übrigens auch umgedreht: triff dich weniger mit denen, die dir ständig ein Ohr abkauen oder deine Kräfte rauben.)

Soulfood-Bücher

Sei konsequent. Schmeiß alles raus, was dir nicht gut tut.

Mach dir eine Liste mit allen „Dingen“, die dich nähren und stärken.

Plane jeden Tag mindestens einen Soulfood-Moment ein – sei es auch nur 15 Minuten lesen.

Soulfood-Momente sind perfekt für die Morgenroutine geeignet. Wie du das beste aus deinen Soulfood-Momenten herausholst, zeig ich dir in meiner „Anleitung für deine perkfekte Morgenroutine“.

So findest du Inspiration für noch mehr Seelenfutter:

>> Gib den Titel eines Lieblingsbuches in der Amazon-Suchmaske ein, klick auf das Buch und scroll nach unten. Da gibt es die Rubrik „Kunden, die dieses Buch gekauft haben, kauften auch“. Dort findest du ähnliche Bücher und neue Autoren. Wenn du den Riesenkonzern Amazon nicht aunterstützen willst, nutze ihn nur als „Suchmaschine“ und kaufe das neue Buch in einem echten Buchladen (das unterstützt die lokale Wirtschaft) oder auf fairmondo.de.

>> Gib in die Google-Suchmaske „ähnliche Musik wie … ein“

>> Geh auf die Facebook-Seite / Instagram-Account einer Band, die du magst. Wenn du „Gefällt mir“ / „Folgen“ klickst, öffnet sich ein kleines Fenster mit ähnlichen Bands.

>> Unterhalte dich mit Freunden.

>> Lass dich in einem guten Buchladen / Musikladen beraten.

#3 - Erschaffe dir ein schönes Zuhause

Warum ein schönes Zuhause für die Entspannung wichtig ist

Ein schönes Zuhause ist wie ein Nest, in dem man sich heimelig und wohl fühlt. In dem einem nichts passieren kann. In dem man sicher ist.

Wenn dir dein Zuhause (ganz egal wie groß oder klein es ist) dieses Gefühl gibt, dann hast du hier einen Ort, an dem du dich ausruhen und auftanken kannst.

Wie du dir ein schönes Zuhause schaffst

Fang mit einer kleinen Ecke an und schaff dir einen Platz, der für dich gemütlich ist und an dem du dich wohl fühlst. Eine Art Kuschelecke.

Mir sind freundliche Farben, schöne Stoffe und Zimmerpflanzen wichtig.

Stell dir folgende Fragen:

  • Wieviel Platz hab ich für meine Ausruh-Ecke zur Verfügung?
  • Wieviel Zeit will ich darin verbringen? Möchte ich dort hauptsächlich 10 Minuten am Tag auftanken oder will ich dort auch lesen, malen, meditieren?
  • Welche Farben geben mir gute Laune?
  • Mit welchen Materialien fühle ich mich wohl? (Holz, Wolle, Leinen, Baumwolle, Ratan, …)
  • Möchte ich mir ein paar Pflanzen hinstellen? (Das kann ich nur empfehlen. Diese Pflanzen verbessern das Raumklima.)
  • Was ist für mich am bequemsten? Ein Sofa? Ein Sessel? Ein Bodenkissen? Oder einfach nur eine Yogamatte?

Manchmal reicht auch ein kleiner „Altar“ an dem du vielleicht kleine Steine vom letzten Strandurlaub, Fotos von deinen Liebsten und eine Kerze aufstellst.

Einer meiner Kreativplätze

Elemente, die eine schöne Atmosphäre schaffen:

  • Blumensträuße
  • Zimmerpflanzen
  • weiches Licht (Stehlampe, Lichterketten, Kerzen, …)
  • Steine und Muscheln, die dich an deinen letzten Urlaub erinnern
  • Fotos und Bilder
  • Naturmaterialien (Blätter, Blüten, Holz, …)

 

Pinterest ist eine gute Inspirationsquelle.

Gib zum Beispiel „gemütliche Ecke“, „Leseecke“, „Kuschelecke“, „DIY Wohnzimmer“, „Pflanzen Makramee diy“, „Meditationsecke einrichten“ oder „Altar Zuhause“ in die Suchmaske ein.

Hier ein paar Beispielbilder:

Quelle: Pinterest / alleideen.com

Quelle: Pinterest / Homeyou.com

Quelle: Pinterest / wohnzimmer.carreviewnew.com

Quelle: Pinterest / Colorz.tk

#4 - Lade „Langeweile“ ein

Warum Langeweile gut für dich ist

Ich war früher extremer Multi-Tasker und sehr stolz darauf.

Ich konnte 10 Sachen auf einmal machen und sagte mit verschmitztem Grinsen „Tja, wir Frauen können das eben!“

Irgendwann um die 30 hat sich das schlagartig geändert und auf einmal waren meine 10 Resultate nur noch halb so gut.

Aber noch schlimmer: ich brauchte mehr Zeit für die selben Aufgaben.

Ich hatte meine Energie in jegliche Himmelsrichtung verballert.

Stell dir vor, du schließt an eine einzige Flachbatterie 10 verschiedene Geräte auf einmal an.

Da wird ganz schnell klar, dass die Batterie nicht lange durchhält.

Mein Aha-Erlebnis war damals, dass es zwar wichtig ist, Körper und Geist hochwertig zu ernähren, aber „Langeweile“, „Leere“, „Nichts“ mindestens genauso wichtig sind!

Jeder IN-Put –ganz egal wie hochwertig er ist – muss vom Gehirn verarbeitet werden.

Aber um sich ausruhen und regenerieren zu können brauchen das Gehirn, die Nerven und alle anderen Organe regelmäßig Pausen!

Wie du Langeweile zur Routine machst

Nimm dir vor, dich jeden Tag ein bisschen zu langweilen. 10 Minuten.

Zu wirst sehen, gerade am Anfang kommen dir diese 10 Minuten wie die längsten deines Lebens vor.

Setz dich einfach mal 10 Minuten auf eine Parkbank und tu nichts. Kein Handy, kein Podcast, nichts. Nur sitzen und nichts machen.

Oder leg dich auf dein Sofa und hör für 10 Minuten das Ticken der Wanduhr zu.

Oder beobachte eine Spinne an der Zimmerdecke.

Sag dir „Jeden Tag, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, gönne ich mir 10 Minuten Langeweile.“ Und dann zieh es durch.

Eine besonders wichtige Ruhephase ist übrigens der Schlaf. Deshalb ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass du bombenmäßig schläfst.

Meine Katze, mein Chill-Idol.

Warum du nicht schon vorher angefangen hast, dich zu langweilen

Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit und haben alle Informationen immer sofort Griffbereit. Wir können bei jeder noch so kleinen Frage sofort googeln und die Antwort finden.

Außerdem werden gerade in unserem Kulturkreis Pausen mit Faulsein assoziiert.

Wahrscheinlich hast du es (genau wie ich) schlichtweg nicht gelernt, Pausen zu machen und mal Nix zu tun.

Aber keine Angst. Das trainiert sich. Genau wie ein Muskel.

Je öfter und regelmäßiger du mal 10 Minuten lang nichts tust, desto mehr wird es zur Gewohnheit werden und desto weniger wirst du darüber nachdenken, sondern einfach (nix) machen.

(Wenn du heute im Bus sitzt und bei Instagram herumscrollst, sagst du dir bestimmt auch nicht vorher „Ach, ich geh mal 10 Minuten auf Instagram.“. Du machst es einfach. Gewohnheitsmäßig.)

#5 - Sag „Hi“ zu dem, was dich umgibt

Letzte Woche stand ich bei 40°C im Schatten völlig genervt über einem verdröseltem Stromkabel und habe wie ein Wetterzwerg gemeckert, dass dieses doofe 50m-Kabel so in sich verknotet ist.

Achtung, jetzt wird’s unheimlich.

Als ich den Kopf hob, sagte mir auf einmal eine kleine violette Blüte deren Namen ich nicht kenne, dass ich mich mehr auf das Schöne konzentrieren soll.

Dann tänzelte sie noch ein bisschen vor mir her und wurde schließlich wieder eine von vielen.

Ich musste grinsen.

Ich hockte mich zu ihr, streichelte ihr Blättchen und bedankte mich.

Warum der Kontakt zu Pflanzen und Tieren so wichtig ist

Vielleicht kannst du dich daran erinnern, als du das letzte mal ein krankes Tier gesehen hast. Hol dir den Moment noch mal in dein Gedächtnis zurück.

Vielleicht war es deine Katze oder dein Hund. Oder eine noch nicht ganz tote Taube am Straßenrand.

Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob alle Menschen das gleich machen, aber wenn ich ein krankes Tier sehe, dann rede ich mit ihm. Ich rede ihm gut zu und versuche zu verstehen, was es gerade braucht.

Und auch wenn ich „zureden“ und „verstehen“ schreibe, passiert das nicht über die mentale Ebene. Ich denke dabei nicht.

Ich bin völlig raus aus dem Kopf.

Und in meiner Intuition.

 

Der Kontakt mit Tieren und Pflanzen hilft dabei, mit seiner Intuition verbunden zu sein.

Zu wissen, ohne zu denken.

Und genau das ist ein Ort von echter Entspannung. Die Intuition. Dort, wo wir nicht denken, sondern einfach nur sind.

 

Die Nachricht, die mir die kleine, violette Blüte geschickt hat, hat genau diese intuitive Ebene in mir angepiekst.

Ameisen im Zuckerglas lassen sich hervorragend beobachten.

Wie du diesen Kontakt wieder herstellen kannst

Geh raus, lauf um’s Eck und sag „Hey, wer will mit mir in Kontakt treten?“

Ich weiß es klingt total seltsam, aber es ist wirklich so einfach.

Auf einmal wird dir ein Ast auffallen oder ein einzelnes Blatt am Baum wackelt, obwohl es windstill ist. Das ist deren Art „Hallo“ zu sagen. Ganz simpel. Nicht fancy.

Sprich mit der Natur wie mit einem Freund. Stell dich vor. Sag deinen Namen.

Mit der Zeit und etwas Gewohnheit wird du immer mehr von dem „hören“, was sie zu erzählen haben. So, wie ich die Blüte gehört habe.

 

 

Wie du den Kontakt ohne großen Aufwand pflegst

Gewöhn dir an, sobald du vor die Haustüre gehst, zu fragen, wer mit dir in Kontakt treten will und sei achtsam, wer dir antwortet. Zwitschert auf einmal ein Vogel viel lauter als die anderen? Läuft dir auf einmal ein Hund vor die Füße? Blinzelt dir die Kuhblume aus einer Betonritze zu?

Klar kann das völlig albern klingen, aber was soll’s?

Kinder, die auf dem Land leben und viel Draußen spielen, machen das den ganzen Tag.

Erklären wir sie deshalb für verrückt? Nein! Wir freuen uns mit ihnen.

Also: Sei spielerisch. Amüsier dich. Und hab Spaß.

#6 - Stell deine eigene Medizin her

Wie selbstgemachte Medizin dich entspannt

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Selbstgemachte Medizin entspannt dich 3 Mal: Wenn du sie sammelst, wenn du sie zubereitest und wenn du sie einnimmst.

Heilkräuter zu sammeln bedeutet, in die Natur zu gehen. Vogelgezwitscher zu hören. Windrauschen im Ohr. Sich Zeit für sich selbst zu nehmen.

Wenn du deine Ernte trocknest oder verarbeitest, bist du ganz da – auch das ist sehr beruhigend.

Und zum Schluß enspannt sie das dritte Mal, wenn du sie zu dir nimmst.

Wie du weißt, wann du zum Arzt musst

Meine persönlichen Schritte:

Wenn ich Kopfschmerzen habe, nehme ich keine Tablette. Ich überlege zuerst, woher die Kopfschmerzen kommen könnten. Zu wenig getrunken? Zu viel Computerarbeit? Zu wenig frische Luft?

Dann trinke ich Wasser, mach eine Pause und geh raus.

Wenn das nicht hilft, massiere ich meinen Nacken, den Kiefer, alles, was verspannt sein könnte.

Erst wenn es jetzt nicht besser ist, benutze ich die ersten Heilpflanzen.

Und auch hier steigere ich mich. Ich beginne mit Heilpflanzen, die ein sehr weites Wirkspektrum haben, wie zum Beispiel Minze oder Lavendel.

Merke ich, dass ich stärkere Pflanzen brauche, benutze ich spezifischere, wie Mädesüß oder Weide. (Das sind beides Blutverdünner. Wenn die Kopfschmerzen mit der Regel oder der Leber zusammenhängen würden, würde ich andere Kräuter wählen.)

Stark vereinfacht handele ich also so:

1. Feststellen, dass ich Schmerzen habe.

2. Überlegen, woher das kommen könnte.

3. Wasser trinken, Pause machen, an die frische Luft gehen

4. auf körperlicher Ebene arbeiten - zum Beispiel mit Eigenmassage

5. eher „leichte“, familienheilkundliche Heilpflanzen ausprobieren

6. ganz spezifische Heilpflanzen

7. wenn nichts davon hilft oder das Symptom immer wieder kommt einen Therapeuten aufsuchen.

Wenn ich intuitiv merke, dass etwas Komplexes, Schlimmes im Schilde ist, würde ich natürlich vorher zum Therapeuten gehen. Mein Beispiel gilt für harmlose Geschichten. 

Jetzt bist du gefragt!

Welche Punkte fallen dir schwer und welche gehören vielleicht schon zu deinem Alltag? Schreib’s mir in die Kommentare oder direkt an hallo@rubynagel.com. Ich freu mich, von dir zu lesen!

Wenn dir der Artikel gefällt, teile ihn gerne mit deinen Liebsten. (Links am Bildschirm -bzw. unten auf dem Telefon- ist der Share-Button.)

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