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Foto: Ruby Nagel

Innere Stärke entwickeln: drei Räucherkräuter, die dabei helfen können

Wenn man sich nach einem Leben sehnt, das man nach seinen eigenen Vorstellungen und Ideen lebt, dann ist innere Stärke eine wichtige Tugend, denn unsere laute, schrille, schnelllebige Welt kann leicht ablenken und vom eigentlichen Weg abbringen.

Kräuter zu räuchern ist ein gutes Werkzeug, um sich Unterstützung von Außen zu holen. Die subtile Wirkung des Rauches kann über das Riechzentrum im Gehirn Veränderung bewirken.

In diesem Blogartikel möchte ich dir 3 Heilpflanzen zeigen, die über das Verräuchern helfen können, innere Stärke zu kulitiveren.

Am Ende des Artikels zeige ich dir ein ganz einfaches Ritual, wie du innere Stärke aufbauen kannst.

Drei Räucherkräuter für innere Stärke

Echter Dost - sich vor negativen Einflüssen abgrenzen

Origanum vulgare

Was man heute als „Mobbing“ bezeichnet, hieß früher „böser Zauber“.

Es gibt viele alte Reime und Sprüche, die besagen, dass Dost eine Pflanze sei, die gegen Verhexung und bösen Zauber helfe.

Zum Beispiel dieser Reim aus dem fränkischen Niederhessen:

„Baldrian, Dost und Dill, kann die Hex‘ nicht wie sie will.“

So wurde Dost neugeborenen Kindern in die Wiege gelegt, im Haus aufgehängt, dem Vieh zum Fressen gegeben oder auch der Braut in den Brautschuh gelegt. Immer mit der Idee des Abwehrzaubers gegen böse Geister und Hexen.

Auch der ummantelnde Geruch macht seinem alten Beinamen „Wohlgemut“ alle Ehre. Dost entspannt und besänftigt, macht gute Laune, stärkt die Nerven und hilft, sich vor negativen Einflüssen abzugrenzen.

 WAS WIRD GERÄUCHERT

  • das blühende Kraut (getrocknet)

WIE RÄUCHERN

  • in einem Räucherbündel (einzeln oder mit anderen Kräutern gemischt)
  • auf dem Räuchersieb / Räucherstövchen

DUFT

  • herb, würzig, aromatisch, krautig, warm, erinnert an die Kräuter der Provence

WIRKUNG

  • löst Anspannung
  • wärmt
  • besänftigt und beruhigt
  • macht gute Laune und erleichtert schwierige oder anstrengende Situationen
  • stärkt die Nerven
  • hilft, sich vor negativen Einflüssen abzugrenzen

→ Dost verräuchern hilft z. B. , wenn man sich bedrückt (oder von anderen erdrückt) fühlt und man das Gefühl hat, man kann nicht richtig man selbst sein.

Weinraute - stärkt die Ich-Kräfte

Ruta graveolens

Weinraute duftet! Deshalb trugen viele Leute im Mittelalter ein Sträußchen davon unter der Kleidung, um den beißenden Geruch von Gosse zu übertünchen und Parasiten wie Flöhe und Läuse zu vertreiben.

Man glaubte auch, dass wenn man Hühnern Weinraute unter die Flügel rieb, Füchse und Marder fernbleiben würden.

Wie vielen intensiv riechenden Pflanzen, sagte man auch der Weinraute nach, sie schütze vor Hexen und Dämonen.

In die moderne Sprache übersetzt, würde man sagen, dass der prägnante Duft hilft, sich zu behaupten und durchzusetzen. Er macht mutig und man fühlt sich neuen Herausforderungen gewachsen. Dadurch wird das Selbstwertgefühl gestärkt.

Der kokosartige Duft beruhigt aber auch und gleicht aus.

WAS WIRD GERÄUCHERT

  • das blühende Kraut, Blätter, Blüten (alles getrocknet)

WIE RÄUCHERN

  • auf dem Räuchersieb / Räucherstövchen

DUFT

  • nach Kokos oder im Ofen geröstete Esskastanie, nussig, warm

WIRKUNG

  • stärkt das Selbstwertgefühl
  • macht mutig
  • hilft, sich Herausforderungen gewachsen zu fühlen
  • beruhigt
  • gleicht aus, harmonisiert

→ Weinraute zu verräuchern hilft z. B., wenn man sich schüchtern und klein fühlt.

Esche - unterstützt das Selbstbewusstsein und die Intuition

Fraxinus officinalis

Für unsere Vorfahren von vor mehr als 2000 Jahren v. Chr. war die Esche ein heiliger Baum.

Ich könnte mir vorstellen, dass es daran lag, dass sie sowohl sehr hoch wächst, als auch tief wurzelt und damit symbolisch gesehen die überirdische Welt im Himmel mit der unterirdischen Welt im Wurzelbereich miteinander verbindet. Auch der alles miteinander verbindene Weltenbaum Yggdrasil aus der nordischen Mythologie ist eine Esche.

Aus ihrem elastischen, strapazierfähigen Holz wurden Jahrtausende lang Speere, Werkzeugstiele, Wagenkufen, Bootsrippen und Ruder hergestellt.

Da Eschen gerne in Wassernähe wachsen, ordnet man sie dem Element Wasser zu. Es heißt, sie schützen vor Gewitter und Hochwasser.

Eschen haben außerdem durch ihre hohe, schlanke Wuchsform einen Bezug zur Sonne.

WAS WIRD GERÄUCHERT

Knospen, Blätter, Samen (alles getrocknet)

WIE RÄUCHERN

auf dem Räuchersieb / Räucherstövchen

DUFT

warm, herb, rauchig, ein bisschen nach Tee

WIRKUNG

  • reinigt
  • beschützt (auch vor Mobbing oder Manipulation)
  • unterstützt darin, seinen Weg zu gehen
  • stärkt die Intuition
  • stärkt das Selbstbewusstsein
  • macht einen klaren Kopf

Esche zu verräuchern hilft z. B., wenn man sich ausgeschlossen fühlt oder sich bei wichtigen Entscheidungen nicht von der Meinung anderer manipulieren lassen will.

Innere Stärke finden: ein kleines Ritual

Alles was du brauchst sind Zettel und Stift, ein kleines Objekt, das du magst und möglichst bei dir tragen kannst (so wie dieser Stein), Räucherkräuter und ein Stövchen, ein bisschen Zeit und etwas Gemütlichkeit.

#1 Mach’s dir gemütlich (und nimm dir Zeit)

 Koch dir einen Tee /  Kakao / Kaffee, setz dich aufs Sofa, unter einen Baum oder ins Bett, mach dir eine Kerze an und atme ein paar mal tief ein und aus, um anzukommen.

#2 RÄUCHER Heil- oder Wildpflanzen zur Unterstützung

Nimm dir dein Räucherstövchen und leg nach und nach die verschiedenen Pflanzenteile auf das Sieb und lass sie ganz langsam verglimmen.

Mische die Pflanzen nicht und lass jede einzeln auf dich wirken.

Beobachte dabei, ob dir spontan Bilder oder Gedanken kommen oder ob dich der Geruch an etwas erinnert.

#3 Stell dir die richtigen Fragen

Stell dann das Stövchen zur Seite, nimm Zettel und Stift zur Hand und beantworte dir folgende Fragen schriftlich:

  • Was kann ich so richtig gut?
  • Was macht mich einzigartig?
  • Worauf bin ich stolz?
  • Wann und bei wem fühle ich mich besonders selbstbewusst?
  • Wofür werde ich immer wieder gelobt?

Währenddessen du die Antworten aufschreibst, hälst du deinen kleinen Ggenstand in der Hand, lässt ihn zwischen deinen Fingern hin und her gleiten und schaust ihn beim Nachdenken immer wieder an.

Ziel ist, dass das Gehirn die positiven Antworten mit dem Gegenstand in Verbindung bringt.

#4 trag den Gegenstand bei dir

Trag in den nächsten Tag und vielleicht auch Wochen den Gegenstand bei dir und schau ihn tagsüber immer mal wieder an. Denke dabei an deine Antworten.

  • was du so richtig gut kannst
  • was dich einzigartig macht
  • worauf du stolz bist
  • wann und mit wem du dich besonders fühlst
  • wofür du oft gelobt wirst

#5 hab Geduld

Wenn es dir an innerer Stärke fehlt und das Thema eine „Baustelle“ bei dir ist, dann sei geduldig mit dir.

Es ist wie ein Muskel der trainiert werden muss und mit der Zeit von ganz alleine und fast unbemerkt in Fleisch und Blut über geht.

Und plötzlich merkst du, dass du z. B.

  • deine Meinung besser vertreten kannst
  • dir Dinge zutraust, die du vorher nicht gemacht hättest
  • gelassener wirst
  • weniger schüchtern bist
  • persönliche Erfolge bewusst wahrnimmst und auch feiern kannst

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