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Foto: Ruby Nagel

5 Heilkräuter gegen Magen-Darm-Beschwerden (die auch im Garten und auf dem Balkon wachsen).

Wie sagt man so schön? „Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen.“
 
Gegen Magen-Darm-Beschwerden sogar ganz viele!
 
In diesem Blogartikel möcht ich dir 5 Heilkräuter zeigen, die du bei Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit & Co. anwenden kannst und die sich gleichzeitig im Garten aber auch auf dem Balkon wohlfühlen.
 
So hast du deine Naturapotheke ganz in deiner Nähe!
 
Mit allen aufgezählten Pflanzen kannst du Hausmittel zaubern und sie zum Kochen benutzen.
 
Wie du Hausmittel selbst herstellst (und noch viiiiel mehr), lernst du in meinem Kräuter-Onlinekurs.
 
Los gehts!

5 Heilpflanzen, die bei Magen-Darm-Beschwerden helfen und im Garten oder auf dem Balkon wachsen:

Bergbohnenkraut - „Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen“

Satureja montana

Oh ja, Bohnenkraut hilft wunderbar gegen Blähungen!

Der Lippenblütler ist eine ausdauernde Pflanze. Das bedeutet, du kannst dich über Jahre hinweg an ihm erfreuen und es immer wieder ernten.

Ursprünglich kommt es aus dem Balkanraum am Mittelmeer. Dort wächst es wild an trockenen, felsigen Berghängen in bis zu 1500 m Höhenlage.

Es wird zwischen 30 cm und 40 cm hoch und bildet genau wie Salbei eine kleine Staude, die an der Basis mit den Jahren verholzt.

Es liebt sonnige Stellen, wenig Wasser, keine Staunässe und ist im Allgemeinen total genügsam.

Im Garten hilft dir das Bohnenkraut, Blattläuse zu vertreiben.

Was wird wann geerntet?

Am intensivsten sind der Geschmack und die Wirkung im Sommer kurz vor der Blüte. Man erntet die Blätter und unverholzten Stängel.

Wie kannst du Bohnenkraut nutzen?

  • als Tee

  • als Tinktur

  • als Essigauszug

  • in Oxymel

  • und natürlich im Essen

    Bohnenkraut passt wunderbar zu Hülsenfrüchten und macht, dass man sie gut verdaut und keine Blähungen davon bekommt.

Melisse – wenn Nervosität und Stress auf den Magen schlagen

Melissa officinalis

Melisse ist die Pflanze der Wahl, wenn Stress, Hektik oder Streit einem den Magen zuschnüren und den Appetit verderben, denn Melisse wirkt nicht nur auf den Verdauungstrakt, sondern gleichzeitig auf die Nerven!
Sie hellt die Stimmung auf, stärkt die Nerven und wirkt bei allen nervös bedingten Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Schluckauf, mangelnden Appetit oder wenn man das Gefühl hat, einen Stein oder Knoten im Magen zu haben.
 
Im Garten zieht die Melisse die Bienen und Hummeln an.
 
Sie ist pflegeleicht, mag frischen Boden, kommt aber auch sehr gut mit trockener Erde zurecht, denn auch die Melisse kommt ursprünglich aus den warmen Mittelmeerländern. Sie wurde mit den Mönchen in unsere Breiten eingeschleppt und in Klostergärten gepflanzt.
 
Sein frischer Duft vertreibt Fliegen.

Was wird wann geerntet?

Am intensivsten sind der Geschmack und die Wirkung im Sommer kurz vor der Blüte. Man erntet die Blätter.

Wie kannst du die Zitronenmelisse nutzen?

  • als Tee

  • als Tinktur

  • als Essigauszug

  • in Oxymel

  • als kalte Infusion

  • als Sirup

  • im Smoothie

  • im Essen

    Melisse passt sehr gut in den Salat oder zu Taboulé.

Dill – Entspannt auch die fürchterlichsten Magenkrämpfe

Anethum graveolens

Über Dill wird viel zu wenig geschrieben! Dabei ist er eine richtig wirksame und vor allem auch alte Heilpflanze, die ganz wunderbar Magenkrämpfe entspannt und den Bauch beruhigt.
 
Dill kommt ursprünglich aus Südostasien, von wo aus es in unsere Breiten eingeschleppt und kultiviert worden ist.
 
Auch Dill wurde als Heil- und Gewürzkraut in den meisten Klostergärten angebaut. Dill wirkt außerdem schmerzlindernd und wundheilend und wurde schon im alten Ägypten bei Kopfschmerzen eingesetzt.
Ich verordne es auch gerne bei Menstruationskrämpfen und Durchfall.
 
Dill wächst ziemlich hoch und kann bis zu 1,30 m erreichen. Das sollte man bedenken, wenn man nur einen ganz kleinen Balkon hat. Allerdings ist seine filigrane Art auch eine Augenweide. Besonders schön finde ich die Doldenblüten und seine Farbe.

Er mag sonnige, aber eher windgeschützte Standorte und humusreichen, lockeren, feuchten Boden.

 

Was wird wann geerntet?

Die Blätter und jungen Triebe können ab dem Frühjahr und den ganzen Sommer über geerntet werden. Die Samen sind ab Juli / August reif.

Wie kannst du Dill nutzen?

  • als Tee

  • als Tinktur

  • als Essigauszug

  • als kalte Infusion

  • im Smoothie

  • im Essen

    Dill passt wunderbar in den Salat, zu Gurke, zu Pellkartoffeln oder Linsen und Bohnen.

Wermut – Völlegefühl adé!

Artemisia absinthium

Wermut ist eine aromatische, intensiv schmeckende Bitterstoffpflanze, dessen Name sich von der griechischen Göttin Artemis ableitet.
Seine Bitterstoffe regen die Bildung von Verdauungsenzymen an, was die Verdauung aktiviert und verbessert. Die ätherischen Öle entblähen und lösen Völlegefühl in Luft auf.
 
Anfangs empfindet man die Pflanze als sehr bitter, aber schon nach kurzer Zeit „ruft“ der Körper danach und man hat Lust auf diesen Geschmack.
 
Wermut hilft auch bei Darmparasiten und Mundgeruch und er öffnet auf eine gesunde Art und Weise den Appetit.
 
Wermut mag eher trockene, sandige Standorte und nährstoffarme Böden.
Was wird wann geerntet?
Man verwendet die Blätter, Blüten und jungen Triebspitzen, die im Frühling und Sommer geerntet werden.
 
Wie kannst du Wermut nutzen?
  • als Tee
  • als Tinktur
  • als Wein und Likör
  • im Essen
Wermut passt gut in deftige Gerichte und Suppen, sollte aber aufgrund seines sehr intensiven Geschmacks nur in kleinen Mengen verwendet werden. Ansonsten schmeckt das Gericht schnell nur noch nach Wermut. Er unterstützt dabei, fettige Speisen besser zu verdauen.
 
 
Wermut sollte nicht in der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen werden. Auch bei Korbblütlerallergie und Magen- oder Darmgeschwüren muss auf andere Pflanzen zurückgegriffen werden.

 

Pfefferminze – Die Nummer 1 gegen Übelkeit

Mentha piperita

Die Pfefferminze ist eine englische Zuchtform der Bachminze, die ursprünglich aus einem Unfall heraus entstanden ist. Mittlerweile kennt man sie auf der ganzen Welt.

Eine Tasse frischen Minz-Tee bringt die Verdauung in Schwung und hilft bei Übelkeit.

Die Minze verbreitet sich sehr schnell über ihre Wurzeln auf dem ganzen Beet. Solltest du nur eine kleine Fläche zur Verfügung haben, empfehle ich dir, die Pfefferminze im Topf zu halten.

Pfefferminze hält durch ihren sehr intensiven Geruch Ameisen und Mücken fern, allerdings ist sie eine ziemlich dominante Pflanze und viele Pflanzen gedeihen in ihrer Nähe nur mittelprächtig.

Sie mag halbschattige Standorte mit feuchter, nährstoffreicher, kalkhaltige Erde.

Was wird wann geerntet?

Der beste Zeitraum um Pfefferminzblätter zu ernten, ist vor der Blüte im Juni und Juli, wenn die Sonne hoch am Himmel steht. Aber auch im Frühjahr hat sie bereits ausreichend Wirkstoffe, um gegen Übelkeit zu helfen.

Wie kannst du die Pfefferminze nutzen?

  • als Tee

  • als Tinktur

  • als Essigauszug

  • in Oxymel

  • als kalte Infusion

  • als Sirup

  • im Smoothie

  • im Essen

    Pfefferminze passt sehr gut in den Salat, zu Taboulé, ins Ratatouille, zu Bulgur oder zu Pesto.

 

Meine Erfahrung mit Verdauungsbeschwerden:

Verdauungsbeschwerden sind fast immer ernährungsbedingt.

Viele meiner Basenfasten-Kurteilnehmer erzählen, wie sich durch die basische Ernährung Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Krämpfe, Völlegefühl, Verstopfung und Durchfall in Luft auflösen und sie sich stattdessen leicht und energiegeladen fühlen.

Ich biete jeweils im Frühling und im Herbst eine gemeisame Online-Basenfastenkur mit Heilpflanzen an.

Wenn dich das Thema interessiert, findest du hier mehr Infos dazu: Basenfasten mit Heilpflanzen.

Meld dich für meine Entspannungsimpulse an und bekomm jeden Sonntag einen kostenlosen Tipp / Rezept / Übung rund um Entspannung und Heilpflanzen.

Ich bin ein Ein-Frau-Unternehmen und gehe vertrauensvoll mit deinen Daten um. Weitere Infos findest du im Datenschutz.

Die neusten Artikel über Heilpflanzen auf meinem Blog:

2 Kommentare

  1. ruby-nagel

    Hallo Helga, awww, danke für deine lieben Worte 🙂 Liebe Grüße zu dir, Ruby

  2. Helga

    Hey Ruby, superschöne website und newsletter, bin Pflanzenfan und freue mich jedesmal, vielen herzlichen Dank!

    Helga

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