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Alltagsstress reduzieren:

So entspannen diese 5 Frauen im Alltag.

Foto: unsplash.com / Jason Briscoe

Stress im Alltag abbauen

Sitzt du manchmal völlig fertig mit den Händen vor’s Gesicht geschlagen morgens auf der Bettkante und fragst dich, wie du den Tag überstehen sollst? Du bist gerade erst aufgewacht und trotzdem schon völlig gestresst und überfordert!?

Ist dein Tag eine einzige Hast und deine To-Do-Liste gleicht einer Klopapierrolle?

Vielleicht fühlst du dich alleine gelassen mit deinem Stress und fragst dich, wie die ganzen anderen Frauen es schaffen, tolle Feundinnen, Mütter, Schwestern und Kolleginnen gleichzeitig zu sein. Vielleicht fragst du dich, wie es andere Frauen schaffen, ihr Pflichtprogramm zu meistern, ohne vom Stengel zu kippen?

So machen das andere

Ich habe 5 inspirierende Frauen gebeten, mir zu erzählen, wie sie es packen, sich trotz der alltäglichen Arbeit zu entspannen und nicht völlig im Stress zu versacken und in die Negativschleife von schlechter Laune, überfordert sein und vielleicht sogar körperlichen Beschwerden zu fallen.

Hier sind ihre Antworten:

Mara Kölpin - Musikerin und Singer-Songwriterin aus dem Raum Berlin

„Neben meiner Musik als Hauptbeschäftigung, arbeite ich in der musikalischen Früherziehung an einer Musikschule und schließe derzeit mein Studium „Musikpädagogik und Musikvermittlung in sozialer Arbeit“ ab.

Für Entspannung im Alltag sind für mich immer wieder Ruhepausen und Allein-Zeit essentiell.

Dafür bin ich auch bereit die nötigen Kompromisse einzugehen: mal auf den Ausgeh-Abend mit Freunden verzichteten und dafür einen Abend allein auf der Couch mit einer Tasse Tee und einem guten Buch verbringen. Auch versuche ich mir regelmäßig Zeiten der Meditation einzubauen.

Meine Meditationspraxis ist sehr unkompliziert und besteht vor allem aus einem Auf-den-Atem-achten und mich mit meinem körperlichen und emotionalen Empfindungen zu verbinden. Es gibt Zeiten, da praktiziere ich jeden Morgen, am liebsten verbunden mit einer kurzen Sequenz Yoga von 10-15 Minuten. Nach der darauf folgenden Meditation spüre ich, wie sehr ich bei mir bin, wenn ich in den Tag starte.

Wichtig für ein entspanntes Alltagsleben ist für mich auch ausreichend Schlaf. Ich bin schon ein Mensch der so 7-8 Stunden braucht. Oft merke ich, wenn ich nicht genügend Schlaf bekommen habe - z.B. an einem Gefühl von Unausgeglichenheit im Alltag.

Wenn ich wirklich mal merke, dass mir die Anforderungen des Alltags über den Kopf wachsen, hilft es mir auch mich zu fragen: Was genau stresst mich eigentlich gerade? Was davon kommt wirklich von Außen und was kreiere ich mir eigentlich nur im Kopf?

Das vorherrschende MindSet anzuschauen, was dann gerade präsent ist, hilft mir, von ungesunden Gedankenmustern loszulassen, die bei mir Stress erzeugen.

Wirklich wieder in meine Kraft kommen kann ich, wenn ich mir klar mache: „Ich kreiere mir meine Realität“. Und auch nur Ich bin für das was ich erlebe, verantwortlich. Inspirierende Lehrer für mich sind u.a: Mooji Abraham Hicks und Eckhart Tolle.“

www.mara-music.comMARA auf Facebook

Mattea Kratochwil - Ethnologin, Masseurin, Musikerin und leidenschaftliche Pflanzenliebhaberin

„Seit sieben Jahren erkunde ich das Feld alternativer Heilkunde und Ethnomedizin. Ich beschäftige mich nicht nur mit der hiesigen Pflanzenwelt und ihren Traditionen, sondern habe auf meinen Reisen auch verschiedene andere Länder und deren indigene Kulturen und Praktiken kennengelernt.

In meiner aktuellen Lebensphase entstehen in mir ständig neue Ideen und kreative Impulse für Projekte, die ich auf die Erde bringen möchte. Wenn ich aber mal entspannen möchte, begebe ich mich am liebsten in das gleiche Feld, das ich auch für meine „Arbeit“ öffne. Ich erschaffe mir einen heiligen Raum, widme mich meiner Musik und einer Tasse Kakao oder Kräutertee. Manchmal ruft es mich in die Natur, in die Stille der Wälder oder zur Klarheit des wildes Wassers. Ich erinnere mich an das bewusste Atmen und synchronisiere mich mit dem Rhythmus der Natur.

Sehr wichtig ist auch das Tanzen für mich geworden - ganz besonders der „Ecstatic Dance“. Zum Entspannen begebe ich mich am liebsten in Räume, die offen für Begegnung und kreativen Ausdruck sind. Räume, in denen völliger Selbstausdruck gefördert wird, die es mir ermöglichen, alles mitzubringen und auszutragen, was ich in mir habe. Ich merke, wie ich dann - selbst umgeben von vielen Menschen - in einen tiefen Zustand der Entspannung gelange - denn dort darf ich sein. So erfahre ich Momente tiefer Trance in völliger Präsenz - einige tiefe Atemzüge im Ozean der Leere, um dann wieder gut aufgeladen zu meinen Aufgaben zurückzukehren.

Das gibt mir Kraft, lässt neue Visionen sprießen und nährt mein Herz - mehr braucht es nicht.“

Mattea bietet diverse Variationen der Entspannungsmassage, Kakao-Zeremonien, Frauenkreise und Workshops in Kooperation mit Freund_innen mit ähnlicher Vision in München, Berlin und auf diversen Festivals an.

www.sinneundsein.de, Mattea auf Facebook, auf Instagram

Selina Gartmann - Intuitive Kräuterfrau, Mutter und Selbständige

„Ich bin Selina, 33, Mutter von zwei wundervollen Kindern, verheiratet mit einem zaubrigen Mann. Ich liebe es mit Pflanzen zu arbeiten und stelle Produkte aus heimischen Wildpflanzen her, die ich in meinem Online-Shop verkaufe. Ich habe einen sehr intuitiven Zugang zum Leben und begleite mit dieser Gabe, die ich jahrelang geschult habe, auch Menschen auf ihrem Weg. Ich liebe die Magie des Lebens, bin begeistert von den kleinen, täglichen Wundern und geniesse dieses Abenteuer hier und jetzt auf der Erde zu sein.

Mit zwei Kindern, die ich und mein Mann gemeinsam homeschoolen, einem kleinen Hund und einem selbständigen Business, kann mein Alltag in der Tat ab und zu stressig werden. Ich habe aber über die Jahre immer mehr gelernt, wie ich mich selber in diesem Strudel, der um mich herum geschieht und der aus Terminen, Dingen die zu erledigen sind, Haushalt und Verpflichtungen besteht, bei mir bleiben kann.

Ganz wichtig ist für mich zum Beispiel jeden Tag in die Natur zu gehen. Am liebsten laufe ich mit Aila, unserem Hund, durch den nahen Wald. Bin ganz bewusst da. Verbinde mich mit den Pflanzen die mir begegnen, lasse die Landschaft auf mich wirken. Das erdet mich ungemein und lässt mich wieder ruhig werden und ganz zu mir kommen.

Was auch mega wichtig für mich ist, ist eine gewisse Tagesstruktur zu haben. Das gibt mir einfach eine Ruhe und einen Halt, der mich im Alltag entspannter sein lässt.

Im Allgemeinen sind es die kleinen Rituale, die mir Entspannung schenken. Das kann ganz bewusst einen selbst gesammelten Tee trinken sein. Ein gutes Buch lesen. Ein warmes Bad nehmen.

Mich selber Wertschätzen, mir Zeit für meine Bedürfnisse schaffen und mir diese Zeit auch zu nehmen im Alltag, das ist es schlussendlich, was mich entspannt sein lässt.

Aber natürlich klappt das auch nicht immer! Manchmal habe ich auch einfach einen Scheißtag, an dem ich es einfach nicht schaffe in meiner Mitte zu bleiben. An dem ich schlichtweg überfordert bin von alledem was ich noch zu erledigen habe, gestresst bin! Dann hilft es mir einfach die Dinge so anzunehmen wie sie sind. Auch solche Tage dürfen hier sein und ich weiss, dass dieser Zustand auch wieder vorüber gehen wird.

Das Leben ist wie Ebbe und Flut. Wenn man beide Gezeiten genießen und akzeptieren kann, dann findet man automatisch den Frieden in sich, nach dem man sich sehnt.“

https://moonofferings.com, auf Instagram

Sabine Pek - Kultur- und Sozialanthropologin, Kunsttherapeutin und verliebt in selbstgerührte Naturkosmetik

Ich kenne das sehr gut: eine volle „To Do Liste“ im Kopf, keine Zeit zu haben, körperlich verspannt zu sein und nach der Arbeit nicht gut abschalten zu können.

Folgende kleine Praktiken helfen mir, wieder zu meiner Ruhe zu finden:

Ich liebe es, noch vor meiner Arbeit 15 Minuten Yoga einzubauen. So bin ich während der Arbeit gleich entspannter und mich kann so schnell nichts aus der Ruhe bringen. Mein Körper dankt es mir auch, da ich mich sofort beweglicher und angenehmer fühle.

• Ein Waldspaziergang beruhigt und entspannt mich sehr. Körper und Geist können „auslüften“ und ich fühle mich sofort ruhiger und gelassener. Ich bekomme dadurch eine wohltuende Distanz zum Alltag und Themen die mich vor dem Spaziergang beschäftigt haben, sind dann oft nicht mehr so wichtig.

• Joggen hilft mir vor allem, wenn ich kreisende Gedanken habe und nicht gut abschalten kann. Spätestens bei der ersten Steigung bin ich so mit dem Atmen beschäftigt, dass alle Alltagsgedanken in den Hintergrund verschwinden. Nach dem Joggen bin ich total entspannt und erfrischt.

• Dem eigenen Rhythmus folgen! Mir macht es besonders zu schaffen, dass der Rhythmus meines (Arbeits-) Alltags oft nicht mit meinem eigenen Rhythmus zusammen passt. Spontanität geht bei meinem Alltag leider auch oft verloren. Gerade wenn viel los ist, ist es für mich enorm wichtig, mir Zeiten zu gönnen, wo es keine Termine gibt. Manchmal ist das ein Abend, oft auch ein ganzer Tag. Da mache ich dann nur auf was ich gerade im Moment Lust habe.

• Zuletzt kommt noch eine meiner allerliebsten Entspannungstechniken: Ich verbringe meine freien Tage gerne so lange wie möglich im Bett und gönne mir Ruhe.

Diese kleinen Entspannungsmomente versuche ich so oft es geht in den Alltag einzubauen. Es muss auch alles nicht aufwändig sein oder lange dauern. Die Regelmäßigkeit dieser Praktiken hilft mir gar nicht erst in Stress zu verfallen.“

Wenn du noch ein paar Inputs möchtest wie du mit Naturkosmetik gut entspannen kannst, dann schau auf Sabines Blog vorbei. Da findest zu z.B. ein Rezept für eine erfrischende Gesichtsmaske.

www.lieberlieblich.at

 

Marissa Cosma Vitelli - Frauenheilkundlerin, Wildkräuterexpertin, Geburtsbegleiterin und Mama

Stress ist nicht nur unglaublich unangenehm, Stress raubt uns auch wertvolle Lebensenergie. In solchen Situationen schließe ich für einen Augenblick meine Augen, atme tief ein und langsam aus und gehe bewusst in die Beobachter-Perspektive.

Oftmals ist eine fordernde Situation nicht allein für Stress verantwortlich, sondern unsere persönliche Bewertung in dieser Situation. Oft stehen uns unsere persönlichen Glaubenssätze im Weg. In den meisten Fällen bedeutet doch Stress eigentlich Angst. Angst zu versagen, Angst vor der Beurteilung anderer oder Angst vor den eigenen Ansprüchen.

Ich erforsche seit Jahren den weiblichen Zyklus und mir ist aufgefallen, dass gerade wir Frauen uns sehr schwertun, bewusst Entspannungsphasen in unseren Alltag einzubauen.

Es gibt immer irgendwas zu tun. Doch auch wenn wir in einer linear funktionierenden Gesellschaft leben, wir Frauen sind zyklische Wesen und unser Körper funktioniert nicht jeden Tag gleich gut oder schlecht. Im Allgemeinen sind wir in der ersten Zyklushälfte viel stressresistenter. In der zweiten Zyklushälfte verlangt unser Körper tendenziell nach mehr Ruhe. Zyklisch leben bedeutet für mich den Bedürfnissen des Körpers gerecht werden und diese bewusst wahrnehmen. Füße hochlegen hat für viele etwas mit Faulheit und leider auch mit schlechtem Gewissen zu tun. Für mich bedeutet Füße hochlegen reine Selbstliebe und Achtsamkeit. Dazu eine Tasse frischen Melissen Tee mit Rosenblüten, eine Selbstmassage mit Johanniskraut Öl und unser verborgendes Strahlen kommt wieder zum Vorschein.“

Marissa ist Frauenheilkundlerin mit Schwerpunkt Phytotherapie, Wildkräuterexpertin, Doula (Geburtsbegleiterin) und Produktentwicklerin im Bereich Naturmedizin. Darüber hinaus ist sie glückliche Mama von zwei Mädchen. Sie beschäftigt sich seit Jahren mit dem weiblichen Zyklus und ist Gründerin der Zyklus-Schule. Sie bietet in Österreich und Deutschland Workshops, Seminare und Retreats im Bereich ganzheitliche Frauengesundheit, Zyklus-Arbeit und Naturheilkosmetik an.

www.wildeurnatur.at, www.zyklusschule.at

Mein Fazit

Als ich den Blogartikel fertig zusammengestellt habe und alles noch einmal durchlas, war mir ganz warm zumute.

Ich finde, Marissa beschreibt es sehr gut, indem sie sagt, dass wir Frauen zyklische Wesen sind und nicht immer die gleichen Bedürfnisse haben.

Nimm dir doch mal einen ganzen Zyklus lang Zeit und beobachte, wann du mehr Energie hast und wann weniger. Wann du mehr Schlaf brauchst und wann weniger. In welchen Momenten du besser mit Stress klarkommst und wann die Schwelle niedriger ist. Schreib es auf und nimm dir Zeit, um darüber nachzudenken. Je besser du dich selbst kennst, desto besser weißt du, was du brauchst. Und wenn der Moment da ist, dann erlaube dir Hilfe von Außen. Du musst nicht alles alleine meistern. Es ist völlig in Ordnung, um Hilfe zu bitten.

Wie gehst du mit Alltagsstress um?

Was sind deine Techniken und wo klappt es vielleicht noch nicht so gut? Schreib’s mir in den Kommentar. Ich bin schon gespannt und antworte dir natürlich.

Willst du regelmäßig EntspannungsImpulse für mehr Ruhe und Gelassenheit im Alltag?

Ich gehe vertrauensvoll mit deinen Daten um. Weitere Infos findest du im Datenschutz.

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