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15 entspannende Tipps, die lange Winterabende unentbehrlich machen

Foto: pexels.com / eberhard grossgasteiger

Auch wenn ich mich jedes Jahr auf den 21. Dezember, die Wintersonnenwende und die laaaaangsam wieder länger werdenden Tage freue, mag ich trotzdem diese langen Herbst-und Winternächte. Irgendwie hat das was Kuscheliges an sich. Vor allem, seitdem ich auf dem Land wohne. Dann gibt es ausgiebig lange Abende im Sessel vor’m Feuer. Meinem Stammplatz und Hauptspielstätte meines Abendprogrammes. Dann wird geschrieben, gepuzzelt, gelesen oder einfach nur ins Feuer geguckt. Und hin und wieder gibt’s mal ein Filmchen.

So kommt von ganz allein Ruhe in den Abend, denn ich beschäftige mich mit Dingen, die mir Freude bereiten.

Hier ist meine Liste für dich mit den 15 besten Ideen für lange Winterabende, die dich entspannen und ziemlich schnell unentbehrlich sein werden:

1- Ein Buch lesen:

Am besten einen Roman oder eine Biografie. Etwas, das dich in andere Welten abdriften lässt und dadurch dein Gehirn entspannt.

Ich bin absoluter Fan von Bernhard Schlink und lese gerade seinen letzten Roman „Olga“ – Weltklasseliteratur. Von ihm kann ich definitiv alles empfehlen. Wenn du gerne „verspieltere“ Literatur magst, dann finde ich die 3 Bücher von Isabelle Allende echt entspannend: Die Stadt der wilden Götter, Im Reich des Goldenen Drachen und Im Bann der Masken. Die sind zwar in der Jugendliteratur klassifiziert, aber ich fand sie trotzdem super (ent)spannend. Guck mal auf Ebay, anstatt neu zu kaufen. Da gibt’s das alles für’n Appel und’n Ei. Und umweltschonend ist es auch.

 2- Hörbücher hören.

Für alle Lese-Faulbären und die, die nebenbei zum Beispiel etwas leckeres Kochen wollen. Findest du kostenlos auf YouTube. Einfach nur „Hörbuch“ oder „Hörspiel“ in die Suchleiste eingeben. (Die Hörbücher von Bernhard Schlink gibt’s da übrigens auch.) Alternativ kannst du dir auch einen schönen Podcast anhören. Was ist dein Lieblings-Podcast? Schreib’s mir in den Kommentar. Ich bin ständig auf der Suche nach neuem „Hörfutter“.

Wenn dir der Winter durch den Mangel an Sonnenlicht auf’s Gemüt schlägt und dich grummelig macht, dann lies mal diesen Artikel über Johanniskraut – DIE lichtbringende Heilpflanze bei Winterdepression schlechthin!

3- Apropos „etwas leckeres Kochen“:

Dafür kannst du die langen Winterabende auch nutzen. Endlich mal wieder kochen! Ich hab neulich CaroInTheKitchen entdeckt (aber noch nix ausprobiert). Vielleicht findest du dort Inspiration. Hast du einen Lieblings-Food-Blog? Welcher ist es? Schreib’s mir in den Kommentar.

Achte allerdings darauf, dass du nicht zu spät und nicht zu schwer isst. Ansonsten kurbelt dein Verdauungssystem deinen Organismus an und es kann sein, dass du dadurch schlechter einschläfst.

4- Nimm dir Zeit für ein Hobby.

Ich meine natürlich ein richtiges Hobby. Nicht das Herunterscrollen des News-Feeds auf Social Media-Kanälen. Schreibe deine Gedanken auf, male, was dir in den Sinn kommt, lerne Nähen oder Stricken oder spiele MauMau mit deinem Partner.

Wenn du kein Hobby hast und gar nicht weißt, was dir gefällt, dann nutze die Zeit und fang an, darüber nachzudenken, worauf du Lust hättest oder was du schon immer mal gerne machen wolltest. (Ich will dir keine Angst machen, aber möglicherweise ist die Hälfte deines Lebens schon (fast) vorbei. Wann willst du denn die ganzen schönen Dinge im Leben tun, wenn nicht jetzt?!)

5- Zieh dir was Bequemes an und

dehne deine angestrengten, müden Muskeln, Sehnen und Bänder. Du wirst sehen, das entspannt herrlich.

Hier findest du einen kostenlosen Yogakurs „Intensive Stretch für Anfänger“ und hier einen Yogakurs „Stretch, Relax, Entspannung - intensiv Dehnen und den Kopf frei bekommen“.

6- Massiere dir die Hände und Füße.

Am besten mit einem Öl oder einer Bodylotion, die du magst. Wenn du Lust hast, dir dein eigenes Entspannungsöl zu zaubern, dann gefällt dir vielleicht mein Blogartikel, indem ich dir genau erkläre, wie du ein Massageöl selbst herstellst.

7- Geh ins Kino

8- Oder schau einen Film der dich entweder zum Lachen bringt

(mein letzter hieß The Full Monty, ich hab mich weggeschmissen) oder einen Film, der irgendetwas in dir drinnen berührt (z.Bsp. Die Wand mit Martina Gedeck von Julian Roman Pölsler)

→ Auf jeden Fall (das verbiete ich dir jetzt mal kackfrech) kein offizielles Fernsehprogramm! Das stumpft ab, frisst deine wertvolle Zeit und lässt dein Innenleben vor lauter Langeweile absterben. Verkauf ihn auf Ebay oder schraub ihn auf und dreh ihn rum. Das sieht interessanter aus, als das, was er ausspuckt.

9- Puzzele ein 3000 Teile Puzzle

(das dauert mehrere Abende)

10- Setz dich auf’s Sofa und höre Musik.

11- Schreibe einen echten Brief.

Als meine Oma noch lebte, habe ich ihr öfter Karten und Briefe geschrieben. Einmal bat ich sie, mir zu schreiben, wie sie die DDR und den Mauerfall erlebt hat. Ich schickte ihr extra ein kleines Heftchen zum Reinschreiben mit. Wenn ich heute dieses Heftchen heraus hole und lese, dann freu ich mich jedes Mal und bin sau dankbar, einen Blick in das Leben meiner Omi werfen zu können, aus einer Zeit, in der ich sie noch nicht oder nicht sehr lange kannte. Als sie mir das Heft zurückgab, hatte ich auf einmal mehrere AHA-Erlebnisse und verstand, warum sie so ist, wie sie ist, was sie geprägt hatte und sogar auch, warum ich manche Dinge denke, wie ich sie denke. Das ist wertvoll!

12- Entdecke Dokus für dich.

Dokus, die dich zum Reflektieren anregen oder Dokus, die dir Weltgeschichte näher bringen. In der Schule fand ich Geschichte sehr anstrengend. Ich konnte mir einfach die ganzen Daten nicht merken. Und ich hatte auch gar keine Lust mir die ganzen Daten zu merken. Ich war völlig in dieser jugendlichen Energie die nur nach vorne will, Neues will und das Vergangene endlich ad acta legen. Ich hab erst mit 30 angefangen, mich für die Vergangenheit zu interessieren. Also fing ich an Biografien von Menschen aus der DDR und später von der Zeit um den 2. Weltkrieg zu lesen. Zu sehen, was in diesen Menschen damals vorging und warum sie Entscheidungen trafen, wie sie sie trafen, hat mir extrem viel geholfen, Menschen zu verstehen.

13- Lies Gedichte.

Oder besser noch, schreib Gedichte. Moderne. Ganz so, wie es aus dir heraus kommt. Es hilft dir, ein Bewusstsein dafür zu entwickeln, was gerade in die los ist.

14 - Such dir einen Maler, den du magst und erforsche sein Leben.

Lies seine Biografie. Ich mag unheimlich gerne Gerhard Richter. Wenn dir keiner einfällt, dann ist es Zeit, ins Museum zu gehen oder in einem Buchladen die Kunstregale zu durchforsten.

15- Lerne meditieren.

Ich weiß, das klingt platt und man liest und hört es überall. Und trotzdem bin ich der Meinung, dass es Sinn macht, dich bereichert und vor allem auch hilft, gelassener zu werden. Vielleicht ist es am Anfang für dich wichtig, geführte Meditationen (findest du auch auf YouTube) zu machen. Oder besuche Kurse und meditiere gemeinsam mit anderen. Irgendwann geht Meditation dann in Fleisch und Blut über und kann sich verändern. Für mich ist es z. Bsp. auch Meditation, mich Draußen auf die Wiese zu setzen und den Hühnern beim Picken und Scharren zuzuschauen. Gedankenlos. Einfach nur beobachtend.

Fazit:

Nutze diese langen Abende, um dich mit Dingen zu beschäftigen, die anders sind als das, was du alltäglich machst. Das tut deinem Gehirn unheimlich gut. Es schließt neue Verknüpfungen und entspannt gleichzeitig. Außerdem lernst du dich selbst besser kennen.

Das waren jetzt ganz schön viele „Aufforderungen“.

Ich hoffe, es schlug nicht in „Überforderungen“ über. Ich habe mich ein bisschen in Rage geschrieben, aber meine Message sollte einfach nur ein Aufruf an dein neugieriges, verspieltes, entspanntes, Inneres Ich sein. Kram es raus an diesen langen Winterabenden und lass es aufblühen, denn genau dieses Innere Ich, kann dir helfen, schwierige und stressige Situation gelassener zu erleben. Einfach, weil es durch seine große Auswahl an gemachten Erfahrungen einen sehr weiten Fächer an möglichen Reaktionen hat. Und dadurch gerät es nicht so schnell in Panik oder Unsicherheit, denn es kann die Situation aus verschiedenen Perspektiven betrachten und eine passende Lösung in seinem persönlichen Lösungspool finden.

 

Was machst du an Winterabenden? Schreib’s mir in den Kommentar, ich würd mich freuen, es zu lesen!

Ich hab diesen Blogartikel im Rahmen einer Blogparade geschrieben, den Verena & Tamara von FineSkill ins Leben gerufen haben.

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2 Kommentare

  1. ruby-nagel

    Hallo Nicki, ooohhh, das klingt gut! Muss ich sofort mal nachschauen, ich kenn nämlich nix von dem 🙂 Vielen lieben Dank und fleißiges Pralinennaschen wünsche ich dir! LG, Ruby

  2. Nicki

    Ich kann dir empfehlen: Greatest Showman schauen, den Ton ordentlich laut mache.mn und einfach für 1,5 Stunden in eine faszinierende, träumerische Welt eintauchen.
    Dazu einen guten Wein und ein paar leckere Pralinen (nicht viele – genießen!)…
    das ist für mich ein perfekter Winterabend zu Hause und der gute Ösube Faktor ist garantiert.
    Außerdem liebe ich die Bücher von Subina Giuletti – dazu gibts auch ein paar passende Playlists bei Deezer – wunderschön geschrieben, lehrreich und unterhaltsam, einfühlsam und echt.. bei Kerzenschein und Tee eine einzige Wohltat…
    Lg und noch viele schöne Winterabende 🙂

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