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Foto: Ruby Nagel

Maiwipfel-Tinktur aus Fichtentrieben selbermachen: Anleitung

Aus den fast neongrünen jungen Trieben der Fichte, den Maiwipfeln, lässt sich wunderbar eine immunstärkende Tinktur für die kalte Jahreszeit herstellen.

Hier in diesem Video zeig ich dir wie es geht und worauf du achten musst:

Wie sieht eine Fichte aus?

Um Fichtenwipfel ernten zu können, solltest du genau wissen, wie eine Fichte aussieht, um gifte Verwechslungsmöglichkeiten (z. B. mit der Eibe) auszuschließen.

Die Rinde ist grau-braun und bildet Schuppen. (Bei jungen Bäume ist die Rinde glatt und kupfrig.)

Die Äste bilden Etagen.

Die Nadeln stehen quirlig rings um den Ast. Sie sind hart und stacheln.

Die einzelne Nadel fühlt sich kantig an. Die Fichte ist ganzjährig grün.

Die jungen Triebe, die man im Mai erntet.

Ganz junge Triebe im Anfangsstadium.

Wie wirken Fichtenwipfel?

Fichtenwipfel wirken entzündungshemmend, zusammenziehend, schweißtreibend und krampflösend. Sie stärken das Immunsystem, sind antibakteriell, schmerzlindernd und schleimhautschützend.

Die Fichtenwipfel-Tinktur wird angewendet bei:

  • Erkältungskrankheiten
  • Husten
  • grippale Infekte
  • Schnupfen
  • bei Katarrhen der oberen Luftwege
  • Nasennebenhöhlenentzündung
  • Rachenentzündung
  • Bronchitis
  • Keuchhusten (nicht das ätherische Öl anwenden!)

äußerlich bei:

  • Rheuma
  • Gicht
  • Durchblutungsstörungen
  • Muskelkater
  • Neuralgien

Wie kann man die Maiwipfel-Tinktur anwenden?

Äußerlich: Für die äußerliche Anwendung gebe ich die Fichtenwipfel-Tinktur in eine kleine Sprühflasche und sprühe die zu behandelnden Stellen direkt ein. Anschließend wird die Tinktur leicht in die Haut einmassiert.

Um die Haut nicht auszutrocknen gebe ich außerdem ein klein wenig Olivenöl in die Sprühflasche.

Äußerlich angewandt nutzt man die Tinktur bei Muskel- und Gelenksbeschwerden, bei Neuralgien und bei Rheuma. Die betroffenen Stellen sollten 2 Mal pro Tag eingerieben werden.

 

Innerlich: Für die innerliche Anwendung gebe ich die Tinktur in eine Tropferflasche und nehme 2 Mal pro Tag 10 Tropfen in ein Glas Wasser.

Wichtig:

Bitte sammele nur Pflanzen, die du 100% bestimmen kannst. Das ist wichtig, um giftige Doppelgänger auszuschließen. Auch die Fichte hat für ein ungeschultes Auge einen giftigen Doppelgänger – die Eibe.

Benutze Bestimmungsbücher, übe auf Kräuterwanderungen oder besuche Kurse, um in der Bestimmung von Heilpflanzen sicher zu werden.

In meinem Onlinekurs „Mein Kräuterjahr“ lernst du 18 einheimische Wild- und Heilkräuter kennen. Ich zeige dir, wie du sie in der Natur erkennst, richtig erntest, in Pflanzenmedizin verarbeitest und anwendest.

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