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Warum ich eine Morgenroutine habe (und weshalb du auch eine brauchst).

Foto: https://pixabay.com, Free Photos

Ich hatte schon eine Morgenroutine, da wusste ich noch nicht einmal, dass man das so nennt.

 

Für mich waren das einfach nur meine kleinen Eigenarten, um morgens in die Gänge zu kommen.

Seit ein paar Jahren allerdings ist das Wort « Morgenroutine » in aller Munde. Also habe ich mich mal genauer unter die Lupe genommen und geguckt, was ich eigentlich morgens mache.

Dabei ist mir aufgefallen, dass ich zwar eine Routine habe, aber nicht immer die selbe. Zum Beispiel bin ich eine ganze Zeit lang morgens nach dem Aufwachen einfach noch 10 Minuten im Bett liegen geblieben und habe in mich hinein gefühlt. Habe geguckt, was gerade los ist, wie ich mich fühle, wie ich geschlafen habe. Ich habe einfach nur meine Gedanken beobachtet, ohne in die Tiefe zu gehen.

Eine andere Routine war, mir morgens im Bad etwas länger Zeit zu nehmen. Dann stand ich vor meinem kleinen Warmluftlüfter und habe mich ein bisschen gedehnt und gestreckt und geräkelt oder mir das Gesicht massiert, mit Rosenwasser besprüht und diesen tollen Rosenduft in meine Zellen geatmet.

Mein Luxus

Heute wo ich nicht mehr pünktlich auf irgendeiner Arbeit erscheinen muss, hab ich den großen Luxus, dass die Zeit für mich am Morgen auch mal 1 Stunde dauern darf, ohne dadurch in Zeitnot zu geraten. Dann lese ich direkt nach dem Aufwachen für eine halbe Stunde im Bett, dreh mich 10 Minuten ans Fußende und höre dem Schnurren meiner Katze zu, geh ins Bad und dann auf die Mezzanine, wo ich mich eine Viertel Stunde im Morgenlicht dehne. Gerade auch das Dehnen tut unheimlich gut für den Rest des Tages. Ich bin einfach viel « flüssiger » und kann auch mal bewusst nachspüren, wo’s denn gerade zwickt und zwackt oder wo ich vielleicht gerade Muskelkater habe.

Ich bin keine Frühstückseule. Meistens gehe ich dann direkt raus, um die Tiere zu füttern. Auf dem Weg über die Wiese drehe ich mich manchmal um meine eigene Achse, um alle Himmelsrichtungen, den Himmel und die Erde zu begrüßen. Das habe ich in einem Buch über Nordamerikanische Indianer gelesen und ich finde es eine schöne und vertraute Geste.

Das sind lauter kleine Eigenheiten, die dafür Sorgen, dass mein Tag entspannt beginnt und ich Lust auf „mehr Tag“ habe. … weil wer kennst das nicht: wenn schon morgens alles schief läuft, hat man einfach nur Lust, sich wieder ins Bett zu verkriechen.

Warum du dir auch eine Morgenroutine anschaffen solltest:

Na wegen der ganzen positiven Nebenwirkungen! …Endlich mal Nebenwirkungen bei denen man nicht eine weitere Pille schlucken muss, um sie zu überleben. …

Morgenroutine:

  • Macht dich gelassener und
  • beugt deshalb perfekt Alltagsstress vor!
  • weniger Stress = ein stärkeres Immunsystem = gesünder – Yey!
  • gibt deinem Tag eine Struktur, einen Rahmen
  • schafft dir einen super Einstieg in deinen Tag

Kleiner Tipp!

Für manche Menschen ist Morgenroutine zwingend mit sehr frühem Aufstehen verbunden. Das denke ich nicht. Ich bin kein Langschläfer, aber ich weiß, dass es Menschen gibt, die einfach morgens unglaubliche Schwierigkeiten mit dem Aufstehen haben. (Wenn du auch unter diese Kategorie fällst, dann versuch doch mal eine Morgenroutine IM Bett!?)

Ich kann es trotzdem sehr empfehlen, mal auszuprobieren früher als gewohnt aufzustehen. Ich mag die frühen Stunden, in denen sich die Welt noch etwas verlangsamt dreht, sehr.

Ich versende 1x/Woche kostenlose EntspannungsImpulse. Sollest du sie nicht mehr haben wollen, kannst du dich am Ende jeder Email abmelden. Weitere Details zum Newsletterversand findest du in der Datenschutzerklärung.

Darauf solltest du unbedingt achten!

„Morgenroutine“ ist ein ziemlich gehyptes Wort und es gibt auch nicht „die perfekte Morgenroutine“, wie es in Brigitte, Freundin oder WomanHealth gepriesen wird. Manche mögen’s aktiv und sportlich, andere brauchen eher Ruhe und Zeit für ihre Innenwelten.

Ich lade dich ein, dir deine eigene Routine ganz nach deinen Lüsten und Bedürfnissen zu gestalten.

Meiner Meinung nach gibt es lediglich eine wichtige Regel zu beachten:

Verschiebe deinen digitalen Konsum so spät wie möglich nach hinten. Check nicht sofort deine Emails oder deinen Newsfeed auf Instagram und Facebook. Mach nicht sofort das Radio an. Verbinde dich nicht sofort mit dem WorldWideWeb, sondern gönn dir diese Zeit mit dir selbst. Denn diese Zeit ist sehr wertvoll und einer der Schlüssel, um stressresistenter zu sein. Begrüße dich, schenk dir Zeit, tu dir was Gutes. Schließlich bist du die Person mit der du den Rest deines Tages verbringen musst.

 

Zwischenfrage: Wenn du früher etwas von deinen Eltern wolltest, hast du ihnen dann nicht auch Honig ums Maul geschmiert, um sie sanftmütig zu stimmen? Im Prinzip ist das genau das selbe: stimme dich selbst sanftmütig, um den Rest des Tages gelassen zu erleben.

(Hier in diesem netten Blogbeitrag schreibe ich über einen Selbstversuch und warum die ersten 10 Minuten des Tages so verdammt wichtig sind. Lies doch mal rein.)

 

1 Glas Wasser am Morgen – Quatsch!…oder vielleicht doch nicht?

Das Glas lauwarme Wasser zu trinken, von dem immer alle Lob preisen, ist übrigens wirklich eine gute Angewohnheit! Es hilft deinem Körper, den Stoffwechselendmüll der sich über Nacht zusammengetragen hat, auszuleiten.

Du kannst dir das folgendermaßen vorstellen: alle Organe, die deinen Körper quasi von Innen sauber halten, ackern die ganze Nacht ganz fleißig, um zum Beispiel tote Bakterienreste, abgestorbene Zellen, Giftstoffe – den ganzen Hausmüll eben – zu filtern und abzubauen. Ausgeschieden wird dieser Müll über 2 Wege: vorne oder hinten, als Urin oder beim Stuhlgang.

Das Glas Wasser, was du morgens trinkst, hilft der Niere, die über Nacht gefilterten Schadstoffe über den Urin auszuscheiden. Ist dein Wasser lauwarm, weckst du gleichzeitig auch deine Verdauungsorgane auf.

Hier in diesem Blogartikel von EatMoveFeel kannst du mehr zum Thema Giftstoffe im Körper lesen

Wenn dich die Funktionsweise der Entgiftungsorgane und die Ablaufprozesse genauer interessieren, dann kannst du dir mal diesen Blogartikel anschauen. Hier ist es leicht verständlich beschrieben.

Immer schön einen Fuß vor den anderen…

Wenn du noch keine Morgenroutine hast, dann empfehl ich dir, nicht so wie ich nach Lust und Laune jeden Morgen zu machen, was du magst, sondern erst einmal bei einer Sache zu bleiben. Dadurch wird es dir leichter fallen, eine Morgenroutine zu etablieren. Mach sie mindestens 2 Wochen lang und schau dann, ob sie wirklich zu dir passt oder ob du sie abänderst.

Wie das Wort « Routine » es sagt, solltest du es jeden Tag machen. Aber überforder dich nicht. Fang klein an. Lächle dir vielleicht anfangs einfach nur jeden Morgen im Spiegel zu und sag dir « Hey Püppi, wat siehst du geil aus ! »

Wichtig ist, dass du diese eine Sache für eine Weile so diszipliniert und konsequent durchziehst, dass sie so ganz selbstverständlich wird ,wie das Augenaufschlagen beim Aufwachen.

Schlechte Beispiele

Ich weiß, ich hab gesagt, es gibt keine perfekte Morgenroutine, aber es gibt trotzdem schlechte Beispiele!

  • Zähneputzen: das sollte normal sein und nicht deine Routine
  • Kaffee trinken, duschen, schminken und rasieren gehen nur als Morgenroutine durch, wenn du es mit Genuss und achtsam machst!
  • aufräumen: Nein! Du sollst dich erholen! Räume schon am Abend auf, wenn du es morgens ordentlich magst. Aber deine Morgenroutine sollte das nicht sein!
  • Soziale Netzwerke & Mails → sind no goes.

Fazit: Nur die 7% der Sporttreibenden haben in dieser Infografik eine echte Morgenroutine.

Meine 10 Vorschläge für deine Morgenroutine:

  1. Lies 5 Seiten in deinem Lieblingsbuch. (Ich lese gerade « Olga » von Bernhard Schlink, einer meiner Lieblingsautoren.
  2. einen inspirierenden Podcast beim Frühstück hören
  3. noch 10 Minuten länger im Bett lieben bleiben und in dich hinein spüren. Wie geht es dir gerade? Wie hast du geschlafen?
  4. Morgenroutine im Bad: Hier ein paar Tipps, wie du morgens schon strahlst.
  5. eine kleine Meditation
  6. ein kleiner Spaziergang – Versuche dabei auf so viel Natur wie möglich zu achten. Suche Bäume oder sich durch Beton bohrende Kräuter mit deinen Augen. Hörst du Vögel zwitschern? Pfeift der Wind? Ist es noch kühl oder schon etwas warm? Wo steht die Sonne am Himmel ? Siehst du ein Eichhörnchen im Baum? Welche Farben haben die Blumen auf den Balkons?

(Klicke auf das Bild und teile den Artikel mit deinen Freunden)

7. Ein kleines Work-out zum Wachwerden

8. Kuschele mit deinem Haustier.

9. Mach dir deine Lieblingsmusik an und singe und tanze mit.

10. Ein bisschen Yoga. Es gibt viele Anleitungen zum Mitmachen auf YouTube. Zum Beispiel diese oder diese.

 

 

 

 

So, und jetzt interessiert mich: Wie sieht deine Morgenroutine aus?

Hast du eine? Oder noch nicht ? Warum noch nicht ? Was hält dich ab? Und wenn ja, welche positiven Effekte bringt sie dir? Ich würd mich freuen, von dir zu lesen! Schreib’s mir in den Kommentar.

Achtung, Achtung, das könnte dich auch interessieren:

Ich hab diesen Blogartikel im Rahmen einer Blogparade geschrieben. Philipp schreibt eigentlich über Boxspringbetten. Was genau das ist und wie seine Morgenroutine aussieht, kannst du auf seiner Seite herausfinden. Viel Spaß! (PS Außerdem findest du in den Kommentaren seines Beitrages noch andere Artikel von anderen Teilnehmern zum Thema „Morgenroutine“.)

Suchst du nach einer Anleitung für deine beste Morgenroutine?

Dann hab ich hier ein kleines „Bonbon“ für dich. Lad dir meine Schritt-für-Schritt-Anleitung herunter und stell dir deine eigene, dich perfekt entspannende oder aufpäppelnde Morgenroutine zusammen.

Außerdem erhälst du wöchentlich meine kostenlosen EntspannungsImpulse, in denen ich dir zeige, welche Heipflanzen, einfachen DIY’s, Übungen und Techniken dich nachhaltig entspannen und wie du dir eine Persönlichkeit aufbaust, die gelassener mit Stress umgeht.

Solltest du die Impulse nicht mehr wollen, kannst du dich am Ende jeder Email abmelden.

Ich gehe vertrauensvoll mit deinen Daten um. Weitere Infos im Datenschutz.

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2 Kommentare

  1. ruby-nagel

    Lieber Johannes,

    wie schön, dass dich der Text motiviert hat!

    So liebe Kommentare machen besonders Freude und motivieren zum Schreiben 🙂

    Ich danke dir!

    Viele Grüße nach Österreich!

    Ruby

  2. Johannes

    Liebe Ruby,
    danke für deine erfrischenden und informativen Beitrag, deine lebenslustige Art gefällt mir sehr gut!

    Was mir in dem Artikel wieder neu bewusst geworden ist, ist dass ich zum Beispiel viel zu früh mit Social Media & Co in Kontakt komme und 5 Minuten nach dem Aufwachen gleich meine Nachrichten und Emails checke. Du hast mich auf jeden Fall dazu motiviert, den Morgen wieder bewusster und achtsamer zu gestalten.

    Viel Erfolg weiterhin und alles Gute!
    Johannes

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