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Neuanfang: Wie Kräuter räuchern den Neubeginn erleichtern

Foto: Ruby Nagel


Neuanfang: Wie Kräuter zu räuchern den Neubeginn erleichtern können

Stehst du gerade an einem Punkt, an dem etwas Neues beginnen darf und wünschst dir dabei sanfte Unterstützung?

>> Räuchern mit Kräutern ist eine uralte Praxis, die genau in solchen Übergangsphasen begleiten kann.
Ohne großes Drumherum, ohne große Vorkenntnisse und trotzdem mit Wirkung auf deine Stimmung, deinen Fokus und deine innere Ausrichtung.

Vielleicht ist genau jetzt der richtige Moment, dich dafür zu öffnen.

Lies einfach weiter und bekomm ein paar Ideen für den Anfang.

Neuanfänge sind nicht immer einfach

… selbst wenn man sie sich von ganzem Herzen wünscht.

Das Ungewisse und Unbekannte können immer wieder Zweifel aufkommen lassen und die Stimme in uns, die mehr auf Sicherheit und Routine setzt, wird langsam lauter.

Es gibt da nämlich eine Überlebensinstanz in uns, die auf Nummer sicher gehen will und lieber alteingefahrene Schienen fährt, als Neuland zu entdecken.

Wenn du das kennst, dann will ich dich beruhigen: den aller-aller-allermeisten Menschen geht es auch so.

Um am Ende seiner Tage nicht „Mist, hätte ich mal …“ zu denken, ist es trotzdem gut, auch mal mutig zu sein, Neues zu wagen, Träume wahr werden zu lassen und sich somit ein Leben zu schaffen, bei dem man sich am Ende sagen kann „Ja, das hat sich gelohnt, auf die Erde zu kommen.“.

Warum Räuchern bei einem Neuanfang so kraftvoll wirkt

Wenn Kräuter verräuchert werden, geschieht etwas auf mehreren Ebenen zugleich.

Wirkung auf Stimmung und Fokus
Der Duft von Kräutern beeinflusst unser limbisches System; also den Teil des Gehirns, der für Emotionen und Erinnerungen zuständig ist. Bestimmte Pflanzen können beruhigen, klären oder neue Energie schenken. Die Menschen, denen ich das Räuchern beigebracht habe, berichten, dass sie sich nach dem Räuchern zentrierter, ruhiger oder klarer fühlen.

Energetische Reinigung
Räuchern wird traditionell genutzt, um „alte Energien“ zu lösen. Sei es nach stressigen Zeiten, vor einem Neubeginn oder an Übergängen im Leben. Der Rauch symbolisiert das Loslassen und schafft Raum für Neues.

Bewusste Ausrichtung
Ein Räucherritual lädt dazu ein, innezuhalten. Deine Aufmerksamkeit richtet sich nach innen, du setzt eine Intention … und genau darin liegt oft die größte Kraft und die Magie des Momentes. 

Kräuter und Heilpflanzen sind sehr wertvolle Helfer, die einen Neuanfang erleichtern können.

Sie helfen uns, in unserer Mitte zu bleiben, unserer Intuition besser lauschen zu können und Lösungen zu finden.  

Räuchern ist dabei eine sehr subtile Art der Unterstützung. Am schönsten ist es, es mit einem kleinen Ritual zu verbinden.

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5 Heilpflanzen die dir den Neuanfang erleichtern

Lies dir die Beschreibungen gut durch und entscheide nach Gefühl, welche jetzt richtig für dich wäre. Ich verlinke im Text auch Bezugsquellen. 

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#1 - Echter Lorbeer - Träume & Visionen

(Lauris nobilis, Lorbeergewächs)

In dem Teil Griechenlands, den wir heute als die Region „Mittelgriechenland“ bezeichnen, gab es zu Zeiten des antiken Griechenlands – ungefähr 1600 v. Chr. bis 27 v. Chr. – einen Ort namens Delphi, der für sein Orakel und die Weissagungen berühmt war.

Man sagt, die Orakelpriesterin Pythia nutzte sehr viele Lorbeerblätter: Sie schlief darauf, kaute und verräucherte die Blätter. Der Rauch setzte sie in eine Art Trance, in der sie ihre rätselhaften Prophezeihungen verkündete.

 

Die Wirkung einer Lorbeerräucherung

  • reinigt die Atmosphäre
  • tötet Keime
  • erweitert das Bewusstsein
  • stimuliert Visionen und regt Träume an
  • hilft einen klaren Kopf zu behalten
  • unterstützt auf der Suche nach seinen eigenen Werten und hilft dabei, Entscheidungen zu treffen

Wo findest du Lorbeer:

Lorbeer wächst im Mittelmeerraum und liebt sonnige, windgeschützte Standorte.

Solltest du in einer Gegend wohnen, in der es im Winter friert, kannst du dir eine kleine Pflanze in einem Topf ziehen und an einem kühlen, hellen Fleck in deiner Wohnung überwintern lassen.

Natürlich kannst du auch den ganz normalen Küchengewürzlorbeer zum Räuchern benutzen.

 

Erntezeit:

Lorbeerblätter kann man das ganze Jahr über ernten und trocknen. Am meisten Kraft steckt in ihnen bei zunehmendem Mond in den Sommermonaten.

 

So räucherst du Lorbeerblätter:

Leg ein ganzes Blatt oder kleingebröselte Teile auf eine glimmende Räucherkohle oder auf das Räucherstövchen. 

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#2 - Myrte – Loslassen & Verzeihen

(Myrtus communis, Myrtengewächs)

Die immergrüne Myrte galt in allen Kulturen als heilig und wurde der jeweiligen Göttin gewidmet: Aphrodite, Venus und später auch Maria. Es hieß, sie bringt Segen und die Engel lieben ihren Duft.

Ganz oft bringt man das Bild einer jungfräulichen, reinen Braut mit der Myrte in Zusammenhang. Vielleicht hilft dir dieses Bild, um dir besser merken zu können, wie die Myrte wirkt.

Die Wirkung einer Verräucherung mit Myrte:

  • hilft beim Loslassen
  • beruhigt den Geist ohne schläfrig zu machen
  • eignet sich  gut, um sich auf eine Meditation einzustimmen
  • hilft zu verzeihen
  • reinigt und klärt die Atmosphäre

Wo findest du die Myrte:

Auch die Myrte kommt ursprünglich aus dem Mittelmeergebiet, aber man kann sie bei uns als Zierpflanze finden, die sich sehr gut im Topf macht. Auch die Myrte sollte an einem frostfreien, hellen Ort überwintert werden.

Alternativ kannst du das getrocknete Pflanzenmaterial in Bioqualität bei der Herbathek kaufen.

 

Erntezeit:

Man verwendet die Blüten, Blätter und kleinen Beeren, die man von Mai bis September erntet und trocknet. Die meiste Pflanzenkraft steckt bei zunehmendem Mond an einem Blütentag in den Blüten und Blättern und an einem Früchtetag in den Beeren.

So räucherst du die Myrte:

Die getrockneten Myrtenblätter, -blüten und -beeren verräuchert man auf einem Räuchersieb bzw. einem Räucherstövchen.

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#3 - Pfefferminze – Präsenz & Fokus

(Mentha piperita, Lippenblütler)

Pfefferminze zu verräuchern ist für mich wie ein Hausputz: es wird überall mal richtig durchgepustet. Herumschwirrende Gedanken kommen durch das Menthol wieder in ihr Zentrum und man kommt zur Essenz: zu dem, was wirklich wichtig ist.

 

Die Wirkung einer Minzräucherung:

  • bringt Energie und Zielstrebigkeit
  • hilft dabei, sich besser zu konzentrieren und zu fokussieren
  • unterstützt dabei präsent im Hier und Jetzt zu sein
  • macht munter
  • löst Stress und Anspannung
  • erfrischt und reinigt die Atmosphäre

 

Wo findest du Minze:

Pfefferminze kann man hervorragend im Topf ziehen.

Du kannst auch losen Pfefferminz-Kräutertee aus dem Bioladen benutzen oder z. B. in der Herbathek kaufen.

 

Erntezeit:

Man verwendet die Blätter für eine Minzräucherung, die man zur Mittagszeit an einem sonnigen Blatttag, bei zunehmendem Mond, kurz vor der Blüte erntet.

 

So räucherst du Minzblätter:

Minzeblätter verräuchert man mit einem Räucherstövchen auf einem Metallsieb.

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#4 - Waldmeister – Muntermacher & Glücksgefühle

(Galium odoratum, Rötegewächs)

Waldmeister entwickelt erst beim Trocknen seinen typischen, leckeren, süß-grünen Duft, der an geschnittenes Gras erinnert. Es sind das Kumarin, das für diesen Geruch sorgt. UND! Es regt den Körper an, Glückshormone auszuschütten, die für gute Laune sorgen.

 

Die Wirkung einer Waldmeisterräucherung

  • bringt Glücksgefühle
  • muntert auf, erhellt die Stimmung
  • regt leicht an
  • entspannt

Wo findest du Waldmeister:

Waldmeister – der Meister des Waldes.

Er liebt lichte und halbschattige Fleckchen in Laub- und Mischwäldern. Wer einen Balkon mit etwas Schatten hat, kann auch probieren, den Waldmeister im Topf zu ziehen.

Ich habe mal bei Rühlemanns Pflanzen im Internet gekauft (die haben eine sehr schöne Auswahl) und sie kamen wunderbar mit der Post an. … Als Tipp, falls es in deiner Gegend keine Gärtnerei gibt.

Natürlich kannst du dir auch getrockneten Waldmeister besorgen. Den wirst du wahrscheinlich nicht im Bioladen oder im Reformhaus finden, sondern bei Kräuterspezialisten wie die Herbathek.

 

Erntezeit:

Man verwendet das blühende Kraut. Es wird von Mai bis Juni an einem schönen Blütentag geerntet.

So räucherst du Waldmeister:

Waldmeister verwendet man in nur kleinen Dosen und mischt ihn meist mit anderen Kräutern (z.B. Thymian oder Lavendel).

Man verräuchert das getrocknete, blühende Kraut auf einem Räuchersieb bzw. einem Räucherstövchen.

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#5 - Eingriffeliger Weissdorn – Herz öffnen & Neuanfang wagen

(Crataegus monogyna, Rosengewächs)

In manchen Gegenden von Wales, Schottland oder Irland gilt der Weissdorn noch heute als Pforte zur Anderswelt, in der Feen zu Hause sind.

 

Die Wirkung einer Weißdornräucherung

  • hilft loszulassen
  • öffnet das Herz für Neues
  • ermutigt, den ersten Schritt zu machen
  • heitert auf und stärkt von Innen heraus
  • entspannt und harmonisiert
  • hilft, seine Intuition besser wahrzunehmen

Wo findest du Weißdorn:

In fast jeder Wildhecke, an Feldrändern und lichten Wäldern.

Oder natürlich schon fertig getrocknet beim Kräuterspezialisten und in Apotheken, die Heiltees verkaufen.

 

Erntezeit:

  • Blüten – im Mai und Juni (je nach Region kann die Blütezeit etwas abweichen), am besten an einem Blütetag bei zunehmenden oder vollem Mond
  • Blätter – von April bis Oktober, bei zunehmenden Mond, an einem Blatttag
  • Früchte – von September bis Oktober, an einem Früchtetag

 

So räucherst du Weißdorn:

Für zarte Teile wie Blüten und feine Blätter benutze ich lieber ein Räucherstövchen, weil sich der Duft langsamer entfaltet und nicht einfach nur abgebrannt riecht. Für die Beeren kann man auch Räucherkohle verwenden. Probier aus, was dir besser gefällt.

Räuchern geht einfacher, als du vielleicht denkst

Man kann sehr viele Heilpflanzen räuchern und muss nicht den weißen Salbei vom anderen Ende der Welt kaufen. Direkt vor unserer Haustür wachsen richtig schöne Schätzchen, man braucht nur die Augen aufzumachen.

Räuchern ist ein schönes Ritual, um mit Heilpflanzen in Kontakt zu treten. Probier es unbedingt mal aus. 

Wichtig ist, sich Zeit zu nehmen und nicht zwischen Tür und Angel zu räuchern, denn die Wirkung ist sehr subtil und man nimmt sie schlecht bis gar nicht wahr, wenn man huschdi-buschdi in 2 Minuten 5 Kräuter herunterfackelt.

Man kann übrigens auch solche Räuchersticks bündeln und verräuchern.

Diese hier sind von mir:

Willst du tiefer eintauchen und das Räuchern erlernen? 

Vielleicht spürst du beim Lesen, dass dich das Räuchern mehr berührt als gedacht.
Dass es nicht nur um Duft geht, sondern um Verbindung: zu dir selbst, zu den Pflanzen oder zu den Übergängen in deinem Leben.

✨ Mein Räucherkurs „HerzBalsam“ ist nicht nur Balsam für’s Herz, sondern du tauchst mit ihm in diese magische Welt ein und lernst das Räuchern von der Pieke auf.

👉 Hier findest du alle Infos zum Räucherkurs: https://rubynagel.com/herzbalsam-die-alte-tradition-des-raeucherns-onlinekurs/

Buche dich ein und starte direkt los!

Kenn dich jede Woche etwas besser mit Wild- & Heilpflanzen aus und werd dadurch entspannter & naturverbundener!

Hey, ich bin Ruby und mit meinen kostenlosen Sonntagsimpulsen bekommst du jede Menge Tipps rund um Wild- & Heilkräuter, Entspannung, alte Bräuche, Naturverbundenheit und Basenfasten mit Heilpflanzen.

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Wie du mehr Natur in dein Leben holst – ohne ins Grüne zu fahren

 

 

 

 

Wie du mehr Natur in dein Leben holst – ohne ins Grüne zu fahren

Rufen deine Zellen „Ich will Natur!!!“, aber es fällt dir schwer, dieses Bedürfnis zu stillen, weil du entweder keine Zeit hast oder der nächste Wald unheimlich weit weg ist?

Dann geht’s dir wie mir vor ein paar Jahren, als ich noch in Paris gelebt habe.

In diesem Artikel zeig ich dir, wie du mehr Natur in deinen Alltag holst, auch ohne ins Grüne fahren zu müssen.

Foto: Hung Tran

#1 - Verzichte auf U-Bahn und Bus

Geh zu Fuß, statt die U-Bahn oder den Bus zu benutzen.

Such dir ruhige, begrünte Straßen, anstatt die Hauptstraßen zu benutzen. Geh quer durch den Park, statt außen herum.

Vielleicht denkst du, du hast keine Zeit und du musst immer den kürzesten Weg nehmen, statt den schönsten.

Das ist eine falsche Rechnung ist, die auf lange Zeit nicht aufgeht – kann ich dir aus eigener Erfahrung sagen.

Die Zeit, die du an dieser Stelle mehr brauchst, sparst du an anderer Stelle ein, denn wenn du mehr draußen und mit der Natur bist, wirst du dich weniger schlapp und müde fühlen. Du wirst zum Beispiel nach der Arbeit schneller erholt fühlen und weniger Zeit zum Akklimatisieren brauchen.

Du weißt nicht, wo deine Stadt besonders grün ist?

  • Schau deine Stadt mit Google-Map von oben an und finde die grünen Spots.
  • Geh in einen Buchladen und suche, ob es Wanderwege gibt, die durch deine Stadt führen. Meistens sind die schön.
  • Besuch den Botanischen Garten.
  • Frag im lokalen Naturschutzverbund nach
  • Sprich mit Freunden, Nachbarn, Kollegen

Halte deine Augen offen und richte deinen Fokus auf „GRÜN“. Du wirst dich wundern, wo überall kleine Parks versteckt sind. Suche und staune, wie grün deine Umgebung eigentlich ist.

Foto: Hung Tran

# 2 - Das Must-Have für deine Wohnung

Zimmerpflanzen! Egal wie groß oder wie klein dein Wohnraum ist, Zimmerpflanzen bringen dir ein Stück Natur direkt nach Hause!

Zimmerpflanzen schaffen nicht nur eine heimelige Atmosphäre, sondern sie verbessern auch die Luftqualität und dämpfen Krach.

Du hast keinen grünen Daumen?

Das hier sind pflegeleicht Pflanzen:

  • Grünlilie
  • Elefantenfuß
  • Palmfarn
  • Drachenbaum
  • Gliederkaktus
  • Gummibaum
  • Kranzschlinge
  • Fensterblatt / Monstera
  • Yucca Palme
  • Zamioculcas
  • Geldbaum
  • Strahlenaralie
  • Amaryllis
  • Friedenslilie
  • Bogenhanf

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Du denkst, deine Wohnung ist zu dunkel?

Diese Pflanzen brauchen nicht viel Licht:

  • Zamioculcas
  • Bogenhanf
  • Kentiapalme
  • Schusterpalme
  • Einblatt
  • Efeu
  • Frauenhaarfarn (allgemein Farne)
  • Flamingoblume
Foto: Daria Nepriakhina

Zwei Fliegen mit einer Klappe: Heilpflanzen im Fensterbrett

Sei schlau und halte Heilpflanzen im Fensterbrett oder auf dem Balkon. So holst du dir nicht nur ein Stück Natur nach Hause, sondern kannst daraus leckeren Tee kochen oder sogar Pflanzenmedizin zu Hause selbst herstellen!

 

Heilpflanzen, die gut im Topf wachsen und einfach zu finden sind:

Foto: Peter Wendt

# 3 - Wähle dein Obst und Gemüse schlau aus

Mehr in Kontakt mit der Natur sein, bedeutet auch, ihren Rhythmus wahrzunehmen.

Mehr oder weniger tun wir das automatisch: wir sehen, dass jeden Tag die Sonne aufgeht und wieder unter, dass der Mond aufgeht und wieder unter. Wir sehen wie sich das Wetter und die Jahreszeiten ändern.

Um die Natur und ihre Rhythmen noch bewusster wahrzunehmen, empfehle ich, diese Rhythmen auch in die Ernährung einzubauen. Sprich saisonale Lebensmittel zu essen.

Wenn du in Deutschland, Österreich oder in der Schweiz wohnst, bedeutet das, dass du Himbeeren, Johannisbeeren, Heidelbeeren in den Sommermonaten isst und nicht im Winter. Im Winter haben wir Äpfel, manche Birnensorten oder leckere Kaki.

Einen ausführlichen Erntekalender findest du hier.

Suche dir einen Wochenmarkt mit lokalen Bauern

So hast du automatisch saisonales Obst und Gemüse. (Auf biologische Anbauweise will ich hier gar nicht näher eingehen. Natürlich ist das total wichtig, wenn du Nährstoffe in deiner Nahrung haben möchtest.)

Es gibt keine Wochenmärkte in deiner Nähe?

  • Frag im Rathaus nach. Vielleicht gibt es einen, von dem du noch nicht wusstest.
  • Abonnier eine Gemüsekiste
  • Such nach Hofläden in deiner Nähe
  • Im Bioladen gibt’s oft auch regionales Gemüse
  • Such nach Gemeinschaftsprojekten, die Gemüse anbauen (gibt „Urban gardening + den Namen deiner Stadt“ in eine Suchmaschine ein)
  • Baue selbst an, wenn du die Möglichkeit hast: auf dem Balkon oder im eigenen Garten

Mangold, Zucchini, Tomaten, Radieschen, Salat, Bohnen oder Zwiebeln sind Gemüsearten, die auch für kleine Flächen geeignet sind und die jeder hinbekommt.

 

Buchtipps:

Birgit Lahner „Bio-Gärtnern am Fensterbrett“ 

Andrea Heistinger „Handbuch Bio-Balkongarten“

Foto: Clem Onojeghuo

# 4 - DER Naturfeeling-Killer überhaupt

Für mich ist Plastik der Naturfeeling-Killer überhaupt!

Glas, Metall, Holz, Keramik und Stoffe aus natürlichen Fasern sind nicht nur viel schöner, sondern auch gesünder. In fast allen Plastikgegenständen sind Weichmacher drin, die bei Kontakt mit Wärme austreten und auf die Dauer den Hormonhaushalt stören und die Leber und Fortpflanzungsorgane schädigen können.

Natürlich ist es wie Paracelsus schon sagte: „Die Dosis macht das Gift“. Leider sind wir heute von extrem vielen Umweltgiften umgeben und da ist die Dosis schnell erreicht.

Versuche Möbel aus Massivholz zu finden, Geschirr aus Keramik und Glas, Besteck und Kochlöffel aus Metall, Schneidebrettchen aus Holz oder Glas und Klamotten, die frei von Polyamid und Polyester sind.

Wenn dein Budget knapp ist, kaufe Second Hand und hübsche Altes wieder auf. Ich kaufe viel Second Hand und finde ganz oft noch richtige Schätzchen.

Du wirst sehen, dass es die Atmosphäre in deinem Zuhause massiv verändert und es heimeliger und naturverbundener wird.

Übrigens: Studien besagen, dass in Städten mittlerweile die Luft in der Wohnung giftiger ist, als auf der Straße. Das liegt an den Lösungsmitteln in Wandfarbe, Bodenbelägen und Möbeln aus Pressspan.

Foto: Naturfreund Pics

# 5 - Schau richtig hin

Mach die Augen auf und nimm wahr, wie viel Natur jeden Tag bereits um dich herum ist. Sieh den Löwenzahn in Betonritzen und das Eichhörnchen im Stadtpark.

Schärfe deine Sinne für Balkons mit Blumen, statt für Schuhe in Schaufenstern.

Du wirst erstaunt sein, wie viel Natur bereits um dich herum ist, ohne, dass du es wahrgenommen hast.

Natürlich – und ich kann dich verstehen! – ist das nicht das selbe Gefühl, wie durch einen menschenleeren Wald zu laufen, aber es ist ein Rettungsanker, an den du dich klammern kannst, solange du nicht mehr Zeit hast, um ins Grüne zu fahren. Nimm ihn wahr und halt dich dran fest.

 

Eine Übung:

Wenn es dir schwerfällt, die Natur um dich herum wahrzunehmen, dann beginn schrittweise:

Nimm dir jeden Morgen vor, auf etwas Bestimmtes zu achten: versuche zum Beispiel soviel Bäume wie möglich wahrzunehmen. Oder so viele Vogelstimmen wie möglich. Oder Blumenkästen. Oder Grünflächen. Oder Moos in Steinritzen oder an Baumstämmen. Jeden Tag eine Sache. Je mehr du trainierst, desto automatischer wirst du all diese Dinge bewusst wahrnehmen. Wahrscheinlich geht es nicht von heute auf morgen, aber Laufen hast du ja auch nicht an einem Tag gelernt und heute stehst du so sicher auf deinen 2 Beinen, oder?!

Foto: Karim Sakhibgareev

# 6 - Was für die Ohren

Schalte das Radio mit seinen kräfteraubenden und negativen Nachrichten ab. Wir müssen nicht 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche wissen, was am anderen Ende der Welt passiert. Wir müssen stattdessen schauen, was uns gut tut und was nicht. Nur so haben wir genüg Energie und Muße übrig, um die Dinge, die uns wichtig sind, zu verändern.

Wenn du Sehnsucht nach Natur hast, hör dir Naturgeräusche auf CD oder Youtube an.

Vogelgezwitscher, Wind, Regen, Katzenschnurren. Schau, was genau dir besonders gut tut.

Hier zum Beispiel gibt es die Geräuschkulisse eines Waldspazierganges

Oder hier ein Spaziergang an einem Bachlauf

Nachtigall-Gesang

oder Nachtgeräusche aus dem Wald

Fazit

Fang klein an und verändere Schritt für Schritt etwas in deinem Alltag.

Ich kann dich verstehen, wenn du dich gefrustet fühlst und gerne mehr Zeit in der Natur verbringen würdest, es aber heute noch zu umständlich ist oder du nicht genügend Zeit findest. Das war bei mir genau so!

Mit hat es sehr geholfen, den schönsten, statt den schnellsten Nachhauseweg zu nehmen und meinen Fokus auf die Natur zu richten, die bereits da ist.

 

Was nimmst du dir als erstes vor? Schreib’s mir in den Kommentar!

Kenn dich jede Woche etwas besser mit Wild- & Heilpflanzen aus und werd dadurch entspannter & naturverbundener!

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Die Sommersonnenwende ist ein uraltes Freudenfest. Freude und Leichtigkeit ist manchen Menschen heute verloren gegangen. Wie der wilde Majoran unterstützt, sie wieder zu gelangen, erfährst du im Blogartikel.

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Die Natur ist in vollem Gange. Es ist der perfekte Zeitpunkt für Wild- und Heilkräuter. Im Artikel zeige ich dir 18 essbare Wildpflanzen, die du jetzt sammeln kannst.

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14 Ideen für nachhaltige Geschenke die entspannen

14 Ideen für nachhaltige Geschenke die entspannen

Foto: Ruby Nagel

Hand auf’s Herz. Wir haben alle jemanden liebes in unserer Familie oder unserem Freundeskreis, der einfach schon alles hat, nicht wahr? Und dann tigern wir kopflos durch die Geschäfte und kommen frustriert nach Hause, weil wir doch nicht die zündende Idee hatten. Genau so ging’s mir auch. Also hab ich mich hingesetzt und eine Liste mit Geschenkideen gemacht, die Sinn machen, wertvoll und möglichst ressourcenschonend sind.

Der Wert eines Geschenkes liegt nicht darin, wie viel es kostet, sondern darin, wie gut es beim Anderen ankommt.

Und um dir etwas Arbeit abzunehmen, will ich die Liste mit dir teilen! Los geht’s:

# 1 – Einladung zu einem Frauenkreis

Eine Einladung zu einem Frauenkreis könnte z.B. ein schönes Geschenk für eine Frau sein, die gerade in einer Wandlungsphase ist und nicht richtig weiß, wie der nächste Schritt ist oder wo die „Reise“ hingehen soll. Sich mit anderen Frauen zu verbinden, kann helfen, alte, ausbremsende Gedanken aufzudröseln und mehr Klarheit zu bekommen.

Hier sind 4 Frauen, die ich über Instagram kenne und die Frauenkreise anbieten. Schau bei ihnen vorbei. Vielleicht sind sie in deiner Nähe!

# 2 – Verschenke einen Spieleabend

Das schönste, was man verschenken kann, ist zusammen zu lachen. Wer gerne spielt, weiß, wie viel an einem Spieleabend gelacht wird! Ein paar Ideen für Spiele:
  • Maumau
  • Mensch ärger dich nicht
  • Activity
  • Tabu
  • Nobody’s perfect
  • Stadt, Land, Flus
  • Galgenmännchen
  • Montagsmaler
  • Wer bin ich? (das Spiel, bei dem man sich den Zettel an die Stirn klebt)
  • Scharade
  • Karaoke singen
  • „Blind Test“ (Musiktitel erraten)

# 3 – Ein selbstgemachtes Massage- oder Körperöl

Klick auf das Bild und komm direkt zu meiner Anleitung, in der ich dir verschiedene Rezepte für ein entspannendes Körper- bzw. Massageöl zeige und dich Schritt für Schritt anleite.

# 4 – Eine Einladung zu einer Kakaozeremonie

Cacao ist eine uralte Pflanze, die für Zeremonien genutzt wird. Sie öffnet das Herz und hilft dabei, sich mehr mit der eigenen Intuition zu verbinden.

Schau dir das Interview mit Serap Kara und Cristina Mascolo an und finde heraus, wie magisch Cacao wirklich ist. >> zum Interview

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# 5 - eine Moorpackung

Moor ist genial. Und uralt! Moor ist vor ungefähr 8000-12000 Jahren beim Abschmelzen der Gletscher entstanden. Es ist im Grunde über einen langen Zeitraum verrottetes Gras, Büsche und Bäume. Meistens wird es bei Rückenschmerzen , Rheuma oder Nervenentzündungen eingesetzt, aber es stärkt auch das Immunsystem und gleicht das Nervensystem aus - entspannt also. Du kannst entweder Moorpackungen für zu Hause kaufen oder einen Gutschein für eine Physiotherapiepraxis oder eine Therme besorgen, die Moorpackungen oder Moorbäder anbieten.

# 6 – Selbstgemachtes Badesalz

Ein warmes Bad enspannt angespannte Muskeln und Gesichtszüge. Einfache Anleitungen zum Selbermachen findest du bei Julia Engelbrechtsmüller. Julia ist Expertin für selbstgemachte Wohlfühlkosmetik. Auf ihrer Seite julesmoody.com findest du verschiedene Rezepte für Badesalz.

# 7 – einen gemeinsamen Waldspaziergang

Mir fällt auf, dass viele Menschen von Waldspaziergängen schwärmen und wissen, dass es ihnen so sehr gut tut, sie sich aber im Alltag keine Zeit dafür gönnen. Verschenke einen gemeinsamen Waldspaziergang und „zwinge“ deine beste Freundin oder deine Familie ein bisschen zu ihrem Glück.

# 8 – ein selbstgemachtes Räucherset aus einheimischen Kräutern

Ein selbstgemachtes Räucherset aus einheimischen Kräutern ist kein Last-Minute-Geschenk, da du die Kräuter schon im Laufe des Jahres sammeln musst. Trotzdem finde ich es ein sehr schönes Geschenk. Kräuter räuchern kann dabei helfen, Altes loszulassen, sich zu entspannen, Räume zu reinigen, die Lungen zu stärken oder um ganz einfach bessere Laune zu bekommen. Einheimische Kräuter, die ich zum Räuchern empfehle, sind zum Beispiel Rose, Salbei, Wacholder, Schafgarbe, Pfefferminze, Lavendel, Rosmarin, Beifuss, Birke oder Holunder. Im Buch „Heilsames Räuchern mit Wildpflanzen“ von Adolfine Nitschke findest du viel Inspiration.

Meine selbstgemachten Räucherbündel - auf Instagram

# 9 – eine Stunde Lachyoga

Ich hab’s noch nie ausprobiert, aber ein Freund erzählt mir öfter mit übersprudelnder Begeisterung vom Lachyoga. Er meint, es tut ihm unheimlich gut - vor allem, wenn er sich innerlich sehr angespannt fühlt. Gibt’s bestimmt auch in deiner Nähe. Verschenke eine (gemeinsame) Lachyogastunde.

# 10 – eine Massage

Die aller-, allermeisten Mensch lieben Massagen, aber sehr viele Leute gönnen sich selbst keine. Deshalb trifft man mit einer Massage als Geschenk eigentlich fast immer ins Schwarze. Falls du dich mit Massage nicht so gut auskennst und gar nicht richtig weißt, was es überhaupt gibt, hier ein bisschen Inspiration:
  • Hotstone-Massage
  • Ayurvedische Massage
  • Ölgussmassage
  • Hot Chocolate Massage
  • Klangschalenmassage
  • Shiatsu Massage
  • Thai-Massage
  • Breuss Massage
  • Tuina-Massage
  • Lomi Lomi Nui
  • Ganzkörpermassage
  • Fußreflexzonenmassage
  • Gesichtsmassage
  • Akupressurmassage
  • Kräuterstempel Massage
Belies dich ein bisschen und spüre hinein, welche Massage dem Beschenkten am meisten gut tun könnte.

# 11 – eine selbstgemachte Teemischung

Teemischungen zu komponieren (so nennt man das auf Fachchinesisch) ist nicht nur ein Teil meines ursprünglichen Berufes, sondern auch eines meiner Lieblingshobbys. Ich sammele unheimlich gerne Kräuter und Blüten, trockne sie und mische sie dann zu leckeren und schön aussehenden Mischungen zusammen. Gerade weil die Farben so schön strahlen und der Tee so lecker riecht, wenn man die Packung aufmacht, ist das ein Geschenk, worüber sich viele freuen. Wenn du nicht die Möglichkeit hast, Kräuter selber zu sammeln, kannst du sie auch einzeln kaufen und selbst eine Mischung zusammenstellen. Benutze Ringelblumen (orange), Kornblumen (blau) oder Rosenblüten (rosa), um den Kräutertee besonders farbenfroh zu gestalten. Lass dich von meiner Anleitung für einen Schlaftee inspirieren.

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# 12 – einen  besonderen Schwimmbadbesuch

Eins mit Salzwasser oder Unterwassermusik. Oder eins, wo man im Dunkeln schwimmt. Probier folgende Suchbegriffe mit einer Suchmaschine und finde ein besonders Schwimmbad in deiner Nähe:
  • Schwimmbad Unterwassermusik (+ Name der Stadt)
  • Besonderes Schwimmbad
  • Meerwasser Schwimmbad
  • Thermalbad (+ Name der Stadt)
  • Die schönsten Thermalbäder
  • Schwimmbad im Dunkeln (+ Name der Stadt)

# 13 – ein Starter-Set ätherische Öle

Wie wär’s mit einem kleinen Starter-Set aus 2 ätherischen Ölen? Stell es selbst zusammen. 6 Entspannende ätherische Öle sind z.B.:
  • Lavendel (Lavandula angustifolia)
  • Orange (Citrus sinensis)
  • Petitgrain Bigarade (Citrus aurantium)
  • Ylang-Ylang (Cananga odorata)
  • Mandarine (Citrus reticulata)
  • Kamille (Matricaria recutita)
  6 Stärkende, wachmachende ätherische Öle:
  • Rosmarin verbenon (Rosmarinus officinalis Chemotyp Verbenon)
  • Pfefferminze (Mentha piperita)
  • Kiefer (Pinus nigra)
  • Wacholder (Juniperus communis)
  • Weißtanne (Abies alba)
  • Ravintsara (Cinnamomum camphora cineoliferum)

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Marken, bei denen du naturreine, hochwertige ätherische Öle findest, sind z. B. Primavera, Feeling, Tiroler Kräuterhof, Farfalla, Neumond oder Taoasis

Kleiner Tipp: Solltest du ätherische Öle noch nicht so gut kennen, kaufe sie lieber in einem Laden, statt im Internet. In vielen Bioläden und Reformhäusern gibt es eine Auswahl an ätherischen Ölen mit Testern. So kannst du auch über den Geruch entscheiden, welches ätherische Öl dem Beschenkten am besten gefallen würde.

# 14 - ein selbstgemachtes Kissenspray

Ein Kissenspray selbst herzustellen ist piepe einfach und riecht soooo lecker! Klick hier und komm direkt zu meinem Blogartikel, in dem ich dir Schritt für Schritt erkläre, was du brauchst und wie du das Kissenspray herstellst. Das Rezept in der Anleitung ist mit Lavendel, aber du kannst kreativ werden und herumexperimentieren. Und ja, natürlich kann das Kissenspray auch als Raumspray umfunktioniert werden. Ein Kissenspray könnte ein schönes Geschenk für eine Person sein, die zur Zeit sehr angespannt ist und vielleicht sogar schlecht schläft. Das ätherische Lavendelöl hilft die Nerven zu stärken, Stress abzubauen und besser zu schlafen.

Was schenkst du Menschen, die schon alles haben? Erzähl’s mir im Kommentar!

Ich zeig dir, welche Heilpflanzen gut für dich sind!

Mit meinen kostenlosen EntspannungsImpulsen schick ich dir 1x pro Woche präzise Tipps und Anleitungen zu Heilpflanzen und Techniken, die dich perfekt entspannen oder stärken. 
Ich bin ein Ein-Frau-Unternehmen und gehe vertrauensvoll mit deinen Daten um. Weitere Infos findest du im Datenschutz.

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Foto: Ruby Nagel


Wahrscheinlich gibt es kaum eine Familie, bei der es an Weihnachten nicht zu mindestens einem Konflikt kommt.

Es wundert mich gar nicht, denn schließlich treffen an Weihnachten oft Menschen mit den verschiedensten Erfahrungen und Denkweisen aufeinander, die im Alltag keine oder nur wenig Zeit miteinander verbringen und gar nicht so genau wissen, wie das Gegenüber eigentlich tickt.

Und genau die selben Menschen haben mit großer Wahrscheinklichkeit eine stressige Adventszeit mit Geschenkejagt und 1000 Vorweihnachtsfeiern hinter sich und würden am liebsten kuschelig im Sessel liegen und sich ausruhen.

Ja, das sind zugegeben nicht die besten Vorraussetzungen für einen friedlichen Heilig Abend.

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Ganz am Ende findest du auch eine Heilpflanze, die Harmonie ins Familienleben bringt.

# 1 - Was der Andere sagt, sagt nichts über dich aus!

Meistens fängt Streit an, weil man mit dem, was der Andere sagt, nicht einverstanden ist.

Weißt du was? Das, was der Andere sagt, sagt nichts über dich aus, sondern über die Person selbst. Darüber, wie SIE denkt, was IHRE Philosophie ist, welche Schlussfolgerungen SIE durch IHRE Erfahrungen gemacht hat. Sie sieht durch ihre eigene Brille.

Ich weiß, das klingt erst mal verwirrend, aber selbst wenn die Person etwas über dich sagt, sagt sie eigentlich etwas über sich. Über ihre Überzeugungen.

Wenn das nächste Mal jemand etwas sagt, mit dem du nicht einverstanden bist, dann hol dir diesen Gedanken zurück ins Gedächtnis.

# 2 – vermeide Missverständnisse indem du nachfragst

Wenn eine Person etwas zu dir sagt, das dich besonders triggert und wo es dir schwer fällt, innerlich zu sagen „Okay, sie meint nicht mich, sondern, sie sagt eigentlich etwas über sich selbst.“, dann frage nach.

Frag „Was genau meinst du damit?“, „Was willst du mir damit sagen?“

Gib dir nicht selbst die Antwort, sondern warte ab, was der Andere sagt.

Wenn du dir selbst die Antwort gibst, weißt du nicht, was der Andere wirklich meinte und die Chance ist groß, dass es zu Missverständnissen kommt und du dich wahrscheinlich gekränkt, enttäuscht, ungeliebt, frustriert oder beleidigt fühlst.

Warte deshalb ungedingt die Antwort ab!

Wenn der Andere nur sticheln wollte, wird er jetzt damit aufhören (er möchte sich nämlich nicht outen) und wenn die Antwort aus Sorge um dich gegeben wurde, wird die Person es dir näher erklären.

Hör zu und versuch zu verstehen, was der Andere erlebt haben muss, um dir jetzt solche Ratschläge zu geben. Frag ruhig auch hier wieder nach, um noch besser zu verstehen.

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Neulich hat mir mein Papa einen Tipp gegeben, den er so formuliert hat, dass es für mich klang, als müsse ich es auf jeden Fall so machen, wie er sagt, ansonsten würde ich einen Fehler begehen. Ich hab ihm folgendes geantwortet: „Wenn du schon mal in einer ähnlichen Situation warst, will ich gerne aus deiner Erfahrung lernen. Wenn nicht, möchte ich lieber meine eigene Idee ausprobieren und gucken, ob es für mich passt. Warst du schon mal in einer ähnlichen Situation?“

#3 - Beginne deine Antwort mit „Bei mir“

Falls dir eine Person ständig Tipps gibt und du das Gefühl hast, sie will dir ihren Willen aufzwingen, kannst du der Person sagen „Meiner Ansicht nach (ist das so und so…) … Ich weiß, dass es deiner Ansicht nach anders ist. Ich weiß, dass es in DEINER Sicht der Dinge anders ist. Ich bin nicht unbedingt damit einverstanden, aber ich weiß, dass es bei dir anders sein kann und ich akzeptiere das.“

# 4 – Versuch nicht, den anderen ändern zu wollen

Warum ist es dir so wichtig, dass deine Familie dich versteht?

Hast du dich schon mal gefragt, ob du deine Eltern, Geschwister, Verwandte verstehst?

Hast du Verständnis für deine Familie? Wie sie sich fühlen, was ihre Geschichte ist?

Du willst, dass sich jemand anderes verändert, um dich zu verstehen? Und du kannst so bleiben, wie du bist?

Nur weil deine Eltern dich nicht verstehen oder nicht verstehen, warum du diesen Weg gehst, heißt das nicht, dass sie dich nicht lieben. Es heißt einfach nur, dass sie es nicht verstehen, weil sie andere Werte haben. Weil sie zu einer anderen Zeit aufgewachsen sind. Weil sie andere Bedürfnisse haben. Weil sie vielleicht manchmal nicht gecheckt haben, dass du jetzt auch schon Erwachsen bist und deine eigenen Gedanken und Ideen hast.

Und wenn du dir sicher bist, dass du für dich auf dem richtigen Weg bist, dann brauchst du nicht das Verständnis oder die Genehmigung deiner Eltern. Such dir stattdessen Menschen, die von sich aus so ticken wie du.

Alles was Eltern sagen, sagen sie hauptsächlich, weil sie sich Sorgen um dich machen. Weil sie wollen, dass es dir gut geht. Auch wenn es nach Außen hin vielleicht manchmal nach Kritik oder Herumgemeckere aussieht.

Sie haben ihre eigenen Erfahrungen gemacht und dadurch ihre eigene Interpretation von „meinem Kind soll es gut gehen“. Das passt nicht unbedingt mit deinen Erfahrungen und deiner Interpretation von „Es soll mir gut gehen.“ zusammen. Das ist völlig normal.

Wenn deine Eltern ständig sagen, du sollst Dinge anders machen, könntest du sagen „Ich weiß, dass es für euch vielleicht schwer ist mich zu verstehen und ihr Angst um mich habt, aber vertraut mir. Ich weiss, was ich mache. Mir macht meine Arbeit partout keinen Spaß, ich habe jeden Morgen Bauchschmerzen, wenn ich auf Arbeit muss. Ich muss kündigen und mir etwas anderes suchen, dass es mir wieder besser geht.“.

STREIT ENTSTEHT, WEIL JEDER DENKT, RECHT ZU HABEN.

# 5 VERSUCH NICHT, ANDERE ZU MISSIONIEREN

Dränge nicht das, was dir selbst gerade besonders viel Spaß macht, Freude bringt oder gut tut, anderen auf.

Es ist völlig verständlich, dass du deinen Elan mit Anderen teilen willst und du vielleicht sogar denkst, dass wenn alle Menschen zum Beispiel vegan essen würden, es ihnen und dem Planeten viel besser ginge.

Schau mal: magst du es, wenn man dich unbedingt überreden will oder findest du es nicht eher total nervig und stellst erst mal per sé auf „Nö, will ich aber nicht.“ ?

Mein Tipp: Sprich nur für dich. Teile deine Erfahrungen. Bring die ganze positive Energie, die du davon hast, zum Ausdruck, aber versuche nicht zu missionieren. Das wird viel ansteckender sein, als der große, erhobene Zeigefinger, der irgendetwas aufzwingen will.

Die Blütenessenz der Brennnessel für mehr Harmonie in der Familie

Die Blütenessenz der Brennnessel benutzt man, um mehr Harmonie ins Familienleben zu bringen.

Sie hilft bei:

  • Rivalitätien unter Geschwistern (auch in Patchworkfamilien)
  • Familienstreit, Erbstreit
  • sich immer wiederholenden Konflikten
  • Missverständnissen

Die Blütenessenz der Brennnessel beruhigt, macht Mut und nimmt den Stress aus der Situation. Sie hilft dabei, dass alle friedlich miteinander umgehen.

Es kann zusätzlich sinnvoll sein, beim Weihnachtsfest ab und an ätherisches Lavendelöl zu vernebeln, um die Atmoshpäre zusätzlich zu beruhigen.

 

 

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Und wenn gar nichts hilft:

Dann fahr vielleicht einfach nicht hin.

Ja das klingt hart und die Entscheidung ist bestimmt nicht einfach, aber wenn sich dir beim Gedanken auf Familienfeste der Magen herumdreht, dann lass es ausfallen. Es ist keine in Stein gemeisselte Entscheidung. Nächstes Jahr kann alles wieder ganz anders aussehen.

Wenn du Ruhe für dich brauchst, dann nutz die Feiertage. Tu dir was gutes. Leg dich ins Bett und schlaf dich richtig aus. Schenk dir eine Massage oder geh im Wald spazieren. 

Denk an dich.

Mein Fazit:

In vielen Familien ist Weihanchten eine ganz harte Nuss.

Ist doch logo, wenn man bedenkt, dass da Menschen mit verschiedenen Prägungne und Erfahrungen aufeinandertreffen.

Nicht jeder hat gelernt, seine eigenen Gefühle zu verstehen und sie dem Anderen ganz neutral mitzuteilen. Und manchmal sind die eigenen Gefühle noch unklar und man kann sie noch nicht richtig ausdrücken. 

Versuch Weihnachten nicht als Katastrophe zu sehen, sondern als Übungsfeld. Als Spielwiese.

Beobachte dich selbst. Was triggert dich besonders und warum? Vielleicht nimmst du dir abends 5 Minuten Zeit und schreibst auf, was dir durch den Kopf geht.

Sieh es als Gelegenheit, deine Familie besser kennenzulernen und zu verstehen.

Wie läuft Weihnachten bei euch ab?  Gibt es Streit oder freut ihr euch aufeinander?

Schreib’s mir in den Kommentaren!

Kenn dich jede Woche etwas besser mit Wild- & Heilpflanzen aus und werd dadurch entspannter & naturverbundener!

Hey, ich bin Ruby und mit meinen kostenlosen Sonntagsimpulsen bekommst du jede Menge Tipps rund um Wild- & Heilkräuter, Entspannung, alte Bräuche, Naturverbundenheit und Basenfasten mit Heilpflanzen.

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Weihnachtsstress: 8 Tricks durch die ich an Weihnachten entspannt bin

Weihnachtsstress: 8 Tricks, durch die ich Weihnachten entspannt bin

Foto: Ruby Nagel


Früher fand ich Weihnachten eher anstrengend. Vor allem Heilig Abend. Da wurde an einem einzigen Tag das Haus geputzt, der Baum aufgestellt und geschmückt, Essen gekocht, zur Omi gefahren und abends noch zu Hause beschert. Uff!

Bei so viel „zacki-zacki“ war es nicht einfach, in Festtagsstimmung zu kommen und ich hätte mich gerne verkrochen. 

Heute, als Erwachsene, mach ich das anders und zauber-zauber ist meine (Vor-)Weihnachtszeit entspannt, locker, flockig und überhaupt nicht mehr stressig.

Wie ich das mach, zeig ich dir in diesem Blogartikel:

# 1 – Ich sammel Geschenkideen im Verlaufe des Jahres

Und zwar strukturiert und organisiert. Mit einer App auf meinem Handy.

Ich benutzte dazu Evernote, das ist eine Notiz-App, die auch in der kostenlosen Variante 1A funktioniert.

Einer meiner digitalen Notizzettel heißt „Geschenke“ und dort schreibe ich untereinander alle Namen der Menschen, denen ich etwas schenke. Hinter den Namen sammele ich das ganze Jahr über Ideen,an die ich ein  Kontrollhäckchen setze, sobald eine Idee umgesetzt ist.  

Auch in meinem Browserfenster hab ich einen Ordner, in dem ich Links mit Geschenkideen speichere.

Und zack, hab ich immer Ideen parat.

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# 2 – Ich schenke (meistens) minimalistisch 

Hand auf’s Herz: Rumsteher kann heute keiner mehr gebrauchen.

Deshalb schenke ich lieber minimalistisch.

Zum Beispiel :

→ Dinge, die man aufbraucht,

wie Naturwein, ein tolles Olivenöl oder einen richtig leckeren Käse

→  Etwas, bei dem der Beschenkte sich etwas Gutes tut.

Z.Bsp. eine Massage oder einen Saunabesuch, den er sich selbst nicht leisten würde. Hier findest du meine Angebote für Gutscheine.

→ Eine Freikarte oder ein Abo für’s Kino, Theater oder Museum

→  Einen gemeinsamen Spaziergang

Am besten im Wald. Waldspaziergänge entspannen und laden am meisten mit Sauerstoff auf.

→  Etwas Selbstgemachtes

Wie wärs mit einem schönen Körperöl?

→ Ein Restaurantbesuch

Ins Lieblingsrestaurant oder in eine Bar, in die der Beschenkte gerne mal gehen würde, sich alleine aber nicht traut.

(Ich wurde mal zum Geburtstag in Paris in ein sauteures Hotel zum Kaffeetrinken eingeladen. Da wäre ich von alleine niiiieeeemals reingegangen. Aber auf ein Tässchen Kaffee mit Sahne eingeladen zu werden und mal in so einem Ambiente zu sitzen war auf jeden Fall anders, als das, was ich sonst mache.)

→  Verschenke deine Zeit.

Hilf deiner chaotischen besten Freundin, ihre Wohnung richtig auf Vordermann zu bringen oder lad ihre Kinder zu dir ein, so dass sie für ein Wochenende sturmfreie Bude hat.

# 3 – Ich nehm Hilfe an und verteile Aufgaben

Ich sprech mit denen, die zur Feier kommen ab, wer was macht, mitbringt oder organisiert.

Es gibt immer Aufgaben, die jemand anderem leichter von der Hand gehen oder vielleicht sogar mehr Spaß machen, als uns selbst.

Sei schlau und verteile nicht direkt die Aufgaben, sondern mach eine Liste der Dinge, die getan werden müssen und lass jeden Teilnehmer selbst bestimmen, was er machen möchte.

Wer sich seine Aufgabe selbst aussucht, mault in der Regel nicht nur weniger rum, sondern macht sie auch mit mehr Freude und Leichtigkeit.

Und wenn gemault wird? Dann erklärst du, dass ihr ALLE zusammen feiert und es normal ist, dass ALLE dazu beitragen, dass es schön wird.

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# 4 – Ich nehm mir zwischendurch Zeit für mich

Das ist für mich ein ganz wichtiger Punkt.

Du musst nicht die ganze Zeit über mit Allen zusammen sein. Zieh dich auch mal für eine Stunde zurück, geh an die frische Luft, atme, beweg dich.

Plant gemeinsam ein, dass von 15h-17h jeder machen kann, was er will.

# 5 – Ich versuche klare Ansagen zu machen.

Zugegeben, das funktioniert nicht immer. Manchmal denke ich, Dinge sind klar so wie sie sind und ich komme nicht auf die Idee, dass jemand anderes sie anders verstehen könnte als ich.

Aber meistens klappt es.

Fakt ist: Trau dich, deine Bedürfnisse auszusprechen. Sag, was du dir wünschst und was du brauchst.

Nur wenn du deine Bedürfnisse mitteilst, gibt es Chancen darauf, dass sie erfüllt werden. (Alles andere wäre wie Lotto spielen.)

# 6 – Ich versuche seeeehr kulant zu sein.

Auch das ist nicht immer das aller einfachste, aber es ist 100 pro eine Schlüsselzutat für friedvolle Feiertage!

Akzeptiere, dass wir nicht alle gleich sind und das im Laufe eines Lebens jeder Macken, Meinungen und Gewohnheiten anhäuft. Manch einer mehr, manch einer weniger.

# 7 – Ich steck den Perfektionsteufel in eine Kiste

Das hab ich schon vor ein paar Jahren gemacht – und zwar nicht nur zu Weihnachten.

Du brauchst nicht hinterm Schrank und unterm Bett sauber machen, nur weil Weihnachten ist. Es muss kein 18-Sterne-und-10-Gänge-Menü sein. Du brauchst nicht das außergewöhnlichste Geschenk.

Mach einfach so viel, wie es dieses Jahr in deinen Zeitplan passt und wie du Lust darauf hast. Und denk an #3 – hol dir Unterstützung!

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# 8 – Ahoi du dicker Weihnachtsbraten

Liegen bei dir nach dem Essen alle vollgestopft herum und murmeln „Ich bin so satt, ich mag kein Blatt, mäah mäah“?

Ich steh ehrlich gesagt nicht auf dicke Weihnachtsbraten. Ich liege nicht gerne wie eine dicke, verdauende Murmel auf dem Sofa.

Wie wäre es stattdessen, wenn es dein Lieblingsessen gäbe? (Ich zum Beispiel liiieebe Graupensuppe im Winter!) Oder das Lieblingsessen deines Partners. Und das kocht dann ihr zusammen.

Oder vielleicht geht ihr dieses Jahr ins Restaurant oder macht ein Familienbuffet bei dem jeder etwas mitbringt?

Fazit:

Weihnachten gilt immer noch als traditionelles Familienfest, dabei ist es für so viele Menschen einfach nur Stress pur und man sitzt mit zusammengebissenen Backenzähnen auf dem Sofa und würde am liebsten woanders sein.

Ich weiß, es ist nicht unbedingt einfach, vor allem auch, wenn die Familie nicht mitziehen will. Aber trau dich, alte Traditionen zu brechen und Weihnachten so zu feiern, wie es sich für dich schön anfühlt. Schließlich lohnt sich der ganze Aufwand nicht, wenn die Feiertage dann doof werden, oder?

 

Wie feierst du Weihnachten und was machst du heute vielleicht anders als früher?

Schreib’s mir in den Kommentaren!

Ich zeig dir, welche Heilpflanzen gut für dich sind!

Mit meinen kostenlosen EntspannungsImpulsen schick ich dir 1x pro Woche präzise Tipps und Anleitungen zu Heilpflanzen und Techniken, die dich perfekt entspannen oder stärken. 

Ich bin ein Ein-Frau-Unternehmen und gehe vertrauensvoll mit deinen Daten um. Weitere Infos findest du im Datenschutz.

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Zeitmanagementmethoden: Teil 1 – Diese Zeitfresser solltest du meiden!

Zeitmanagementmethoden: Teil 1 - Diese Zeitfresser solltest du meiden!

Foto: Ruby Nagel


Kennst du das Gefühl, keine Zeit zu haben?

Besonders wir Frauen sind übertalentierte Multitasking-Asse.

Ich war da lange stolz drauf.

Aber ist das immer so gut?

Ich denke nicht!

Früher betrieb ich Multitasking wie andere Extremsport. Ich war Weltmeister darin.

Aber je mehr ich geschafft habe, desto stärker war das Gefühl, keine Zeit für mich zu haben. Verrückt oder?

In dieser 4-teiligen Serie will ich dir zeigen, wie ich es geschafft habe, wieder mehr Zeit für mich und meine Bedürfnisse zu haben.

Im ersten Teil geht es um den eigentlichen Wert von Zeit, Zeitfresser und Time-Tracking.

3 Schritte, durch die du mehr Zeit für dich gewinnst:

Schritt 1: Werde dir bewusst, wie wertvoll deine Zeit ist

Fakt ist

  • Zeit kann nicht gespart oder gehortet werden.
  • Zeit kann man nicht vermehren.
  • Zeit vergeht kontinuierlich und kann nicht zurückgeholt werden.

>> Zeit ist also sehr wertvoll.

Stell dir folgende Fragen:

  • Wie viel ist mir eine Stunde Zeit meines Lebens wert?
  • Wie würde ich mein Leben leben, wenn ich meinen Sterbetag kennen würde?
  • Gehe ich mit Zeit genauso sorgsam um, wie mit Geld?
  • Wo verschenke ich meine Zeit und wo sollte ich mehr Zeit investieren?

 

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Schritt 2: Analysiere deine Zeitfresser

Zeitfresser sind die Dinge und Aufgaben, die mehr oder weniger unbemerkt, wertvolle Zeit sinnlos vertrödeln.

 

7 klassische Zeitfresser und wie du sie ausschaltest:

#1 - Emails

Quillt dein Postfach vor unwichtigen, uninteressanten Emails über? Verbringst du jeden Tag Zeit damit, echte Emails von Spams zu trennen?

>> Bau einen Spamfilter ein.

>> Deabonniere Newsletter, die du nicht liest.

#2 - Soziale Medien

Facebook, Instagram & Co. können süchtig machende Zeitfresser sein, bei denen die Zeit extreeeeem schnell vergeht.

Selbstkontrolle hilft, ist aber nicht immer einfach.

>> Wenn es dir schwer fällt, kannst du Apps oder Browsererweiterungen wie Waste No Time oder Freedom benutzen. Sie blocken die von dir festgelegten Seiten nach einer von dir vorgegebenen Zeit.

#3 - Internet

Auch im Internet kann man sich schnell verlieren. Laut Statistika verbringen wir Deutschen rund 4,4 Stunden pro Tag im Internet. Man will nur mal schnell nach etwas schauen und schwubsdiwubs sind 30 Minuten rum. Überall lauern verführerische Überschriften, die „Klick mich“ schreien.

>> Setz dir ein Zeitlimit, wenn du Recherchen ausführst. Apps und Browsererweiterungen wie Waste No Time oder Freedom helfen dir dabei, fokussierter zu suchen, denn sie blocken die von dir festgelegten Seiten nach einer von dir vorgegebenen Zeit.

#4 - Smartphone

Wir entsperren unser Handy rund 75 Mal pro Tag. Wenn wir davon ausgehen, dass wir 16 Stunden am Tag wach sind, entspricht das in etwa 1 Mal alle 13 Minuten. 

>> Reduziere so weit wie möglich die Push-Benachrichtigungen deiner Apps. Musst du wirklich jedes Mal eine Nachricht bekommen, wenn dir jemand ein Herz auf Instagram gibt? Eingeschränkte Push-Funktionen helfen dabei, nicht ständig dazu animiert zu sein, auf sein Telefon zu schauen.

>> Schalte dein Handy immer mal auf lautlos oder in den Flugzeugmodus. Gönne dir den Luxus, nicht immer auf Knopfdruck erreichbar sein zu müssen.

>> Verabschiede dich aus WhatsApp-Gruppen, die dein Telefon zum Glühen bringen.

>> Lösche Apps der Sozialen Netzwerke vom Handy und schaue sie nur noch über den Computer an. (Das verringert die Handy und Bildschirmzeit ungemein!)

 

 

#5 - Nicht nein sagen können

Ein „Nein“ zu Anderen ist ein „Ja“ zu dir selbst!

>> Schätze deine eigene Zeit wert und überlege, ob dein Gegenüber wirklich Hilfe braucht, einfach nur zu faul ist, es selbst zu machen oder dich vielleicht schon als inoffizielle Assistentin beansprucht, weil er weiß, dass du eh immer ja sagst.

Wem willst du wirklich helfen? Wo ist es deine Zeit wert? Kennst du jemanden, der besser helfen könnte, als du?

 

#6 - Perfektionismus

Perfektionismus ist nicht nur ein Zeiträuber, sondern kann auch ein Energieräuber sein.

>> Andere Menschen schauen viel weniger streng auf deine Arbeit, als du selbst.

>> Arbeite nach dem Pareto-Prinzip: mit 20% Aufwand schaffst du bereits 80% des Ergebnisses.

Putze deine Wohnung nur 20% deiner sonstigen Zeit, recherchiere nur 20 Minuten statt 1 Stunde. 80% des Stresses kommt von 20% der Dinge, die du tagsüber tun muss. Schau dir diese 20% genauer an.

Die Regel hat auch ihre Ausnahmen und funktioniert nicht bei allem, aber probier’s aus!

#7 - Unstrukturiertes, planloses Arbeiten

Die Arbeit und Aufgaben zu strukturieren und zu planen, spart meiner Erfahrung nach unheimlich Zeit. Und Nerven.

>> Was ist dein Ziel? Brich es auf Zwischenetappen herunter und überlege, wie du jede Zwischenetappe erreichen kannst.

So schaffst du dir ein Gerüst, an das du dich entlang hangeln kannst.

 

Jetzt du!

Was sind deine Zeitfresser? Schreibe sie auf und finde deine Lösungen.

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Schritt 3: Die Time-Tracking-Methode: Wo verbringst du deine Zeit?

Was ist die Time-Tracking-Methode?

Die Time-Tracking-Methode hilft dir dabei, bewusst zu werden, in welchen Bereichen deines Lebens du viel bzw. wenig Zeit investierst.

Wenn du dir bewusst bist, wie viel Zeit du in verschiedene Lebensbereiche investierst, kannst du entscheiden, wo du mehr deiner wertvollen Zeit verbringen möchte oder wo du vielleicht Zeit verschwendest.

Mach den Test: So benutzt du den Time-Tracker

Skizziere den Time-Tracker auf ein Blatt und fülle die Bereiche aus. O bedeutet, du investierst keine Zeit, 10 bedeutet, du investierst ganz viel Zeit.

>> Hier klicken, um einen Time-Tracker zum Ausfüllen kostenlos herunterzuladen

Analysiere dein Ergebnis:

Schau dir deinen Time-Tracker an und analysiere,

  • wo du zu viel Zeit investierst
  • wo du zu wenig Zeit investierst
  • wo du gerne mehr Zeit investieren würdest
  • wo du de

 

 

Nimm deine Zeit unter die Lupe:

Schau dir die Bereiche, in die du gerne weniger Zeit investieren möchtest, genauer an.

Gliedere den Bereich in Unterbereiche und benutze wieder den Time-Tracker.

Ein Beispiel: Haushalt – du würdest gerne weniger Zeit mit Haushaltsaufgaben verbringen.

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Mögliche Untergruppen:

  • Wäsche waschen
  • Putzen
  • Kochen
  • Bügeln

 

Stell dir diese Fragen:

  • Wie kannst du die Zeit reduzieren? (Ich bügele meine Wäsche nicht. Ich hänge sie schlau auf.)
  • Kannst du dir die Aufgaben mit deiner Familie teilen? (Mein Freund kocht, ich wasche ab.)
  • Kannst du dir bezahlte Hilfe holen?
  • Kannst du für verschiedene Aufgaben z. Bsp. deine Kinder mit einbeziehen? (Mein Hund wedelt mit seinem Puschelschwanz den Staub zusammen – Späßchen!)
  • Willst du manche Aufgaben zu perfekt erledigen? (Probier die Pareto-Regel.)
  • Welche Aufgaben kannst du zwischendurch erledigen, ohne dass es sofort in eine Putzaktion ausartet? (Ich putze Waschbecken, Toilette und Dusche immer mal zwischendurch, wenn ich es sowieso gerade benutze.)

 

 

Apps für Time-Tracking

Weißt du gar nicht genau, wie viel Zeit du für bestimmte Aufgaben benötigst?

Diese Apps helfen dabei, dir einen Überblick zu verschaffen: (Leider kenne ich bisher nur englisch sprachige Time Tracker. Wenn du deutsche Tipps hast, dann gerne her damit! )

RescueTime

Time Log

Kimai Time Tracker

Chrometa

 

 

 

 

Jetzt du!

Welche Lösungen sind für dich die besten?

Tipp für dich

Heute weiß ich, dass ich viel produktiver bin, wenn ich meinen Monotasking-Modus anschalte.

 

Arbeite im Monotasking-Modus

Monotasking bedeutet, ich widme mich nur einer Sache.

Für die wichtigsten Aufgaben ist mein bester Freund die Eieruhr. Ich stelle sie auf 45-60 Minuten und arbeite in dieser Zeit ein Thema ab. Um konzentrierter arbeiten zu können, schalte ich das Telefon aus oder stelle es auf lautlos.

Ist die Zeit rum, mache ich 5 Minuten Pause und entscheide neu, ob ich nochmal 45-60 Minuten dran hänge oder nicht.

Für besonders kniffelige oder kreative Aufgaben braucht man oft mehr Zeit, um in den „Flow-Zustand“ zu kommen - in den Zustand, in dem es wie von allein flubscht und die Ideen und Lösungen aus einem heraussprudeln.

In den Flow-Zustand kommt man nur durch Monotasking und auch nur, wenn man über längere Zeit konzentriert an einer Sache arbeiten kann.

Fällt es dir schwer, dich über längere Zeit zu konzentrieren? >> Diese ätherischen Öle helfen dir dabei!

Achtung Falle!

Sobald du produktiv bist und Zeit sparst, lauert die Gefahr, in die Falle der Überoptimierung zu tappen.

Erinner dich an dein Ziel!

Du willst nicht produktiver sein, um noch mehr zu arbeiten!

Wenn du schneller fertig bist, dann mach schneller Feierabend.

Nutze die gewonnene Zeit für dich und triff dich mit Freunden, geh ins Kino, leg dich auf den Boden und höre Musik oder schlürfe ein Käffchen im Fensterbrett.

Das Gehirn und die Nerven brauchen Freizeit, um sich regelmäßig (jeden Tag!) zu erholen.

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Mein Fazit

Wir haben alle 24 Stunden Zeit zur Verfügung.

Wenn du das Gefühl hast, keine Zeit zu haben, um dich mal regelmäßig auszuruhen, um auf dem Sofa herumzulümmeln, Freunde zu treffen, ins Kino zu gehen oder in den Wald zu fahren, dann sind mit großer Wahrscheinlichkeit Zeitfresser am werkeln.

Hör auf mit Multitasking und beginne stattdessen mit Monotasking und investiere die gewonnene Zeit nicht in mehr Arbeit, sondern in mehr Entspannung und Zeit für DICH.

 

 

 

Dein nächster Schritt!

Nimm dir etwas Zeit und überlege, wo dein Zeitfresserchen sitzt und an welchen Stellen du mehr Zeit investierst als du gerne möchtest oder als nötig wäre.

Im nächsten Teil zeige ich dir, wie du durch richtiges Planen Zeit gewinnst und wie du deine Prioritäten klar und deutlich für dich definieren kannst.

Ich zeig dir, welche Heilpflanzen und Übungen dich entspannen!

Mit meinen kostenlosen EntspannungsImpulsen schick ich dir 1x pro Woche präzise Tipps und Anleitungen zu Heilpflanzen und Techniken, die dich perfekt entspannen oder stärken.

Ich bin ein Ein-Frau-Unternehmen und gehe vertrauensvoll mit deinen Daten um. Weitere Infos findest du im Datenschutz.

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