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Schlaftee – beruhigt die Verdauung und entspannt deine Nerven (DIY-Rezept)

Der Schlaftee, der deine Verdauung beruhigt und die Nerven entspannt  (DIY-Anleitung zum Selbermachen)

Foto: Ruby Nagel

Stell dir deinen eigenen Schlaftee her - mit dieser einfachen Anleitung!

Sag mal, bist du eigentlich Teetrinker? Mischt du dir deinen Tee selbst oder kaufst du fertige Mischungen im Laden? Oder greifst du bequem zu Teebeutel?

Ich mische selber, denn ich bin absoluter Fan vom Pflanzen sammeln und trocknen. Das macht den Kopf so schön frei.

Am liebsten zieh ich alleine los. Schere und Bast im Rotkäppchenkorb. Und dann ab in den Garten oder raus in den Wald.

Wieder zu Hause angekommen, häng ich die kleinen Pflanzenbündel zum Trocknen auf oder breite die Blütenblätter in die Breite aus. Sie sollen alle im richtigen Rhythmus trocknen, so dass sie ihre tollen Farben behalten (außerdem ist die Qualität der Heilpflanzen dadurch höher).

Und dann, ein paar Tage später, wenn’s ans Abrebeln geht, dann überleg ich mir Rezepte. Je nachdem, welche Gerüche und Geschmäcker zusammen passen. Ich finde, Heiltees sollen nicht nur wirksam sein, sondern auch gut schmecken. …auch wenn das relativ ist. Manchmal muss ein Heiltee bitter sein, um die richtige Wirkung zu erzielen. Allerdings empfinden heute die wenigsten Menschen bitter als lecker. Entwicklungstechnisch wundert es mich gar nicht. Heute sind Nahrungsmittel nicht mehr bitter. Sondern tendenziell eher salzig oder süß. Das Gemüse, das man im Laden –auch im Bioladen- kauft, schmeckt nicht mehr, wie Gemüse früher geschmeckt hat. Diese Erkenntnis hab ich übrigens auch erst gehabt, als ich selbst angefangen habe, mein Gemüse anzubauen. Da hab ich mich anfangs gewundert, wie intensiv eine frischgeerntete Zuchini schmeckt. Oder, dass Mangold fast ein bisschen bitter ist. Dabei ist bitter sowas von wichtig. … aber dazu mehr. Ich bin schon abgeschweift von meinem eigentlichen Thema. Dem Schlaftee.

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Eine meiner leckersten Schlafteemischungen

Ich könnte dir unendlich viele verschiedene Mischungen zusammen stellen, aber diese hier mag ich zur Zeit besonders gerne und deshlab möchte ich sie mit dir teilen: sie besteht aus Fenchel, Melisse und Zitronenverbene.

Eine sehr lecker, runde Symphonie für die Geschmacksknospen! Und weil das drei Klassiker unter den Heilpflanzen sind, findest du sie auch einfach zu kaufen. Schau mal im Bioladen oder im Reformhaus. Online findest du sie z.B. bei diesem Kräuterladen.

Fenchel (Foeniculum vulgare)

Die kleinen Samenkörner, so groß wie ein Kümmelkorn, schmecken intensiv frisch, fast wie Anis. Ich pflücke mir gerne ein paar Körner im Garten ab und kaue darauf herum. Fenchel beruhigt den Magen-Darm-Trakt, hilft zu verdauen, wenn es blubbert und gluckert, vertreibt Darmgase und entspannt alles, was angespannt ist. (Ich benutze auch sehr gerne das ätherische Öl vom Fenchel bei menstrualen Bauchschmerzen. Sehr wirksam!)

 

Melisse (Melissa officinalis)

Die Blätter der Melisse riechen und schmecken zitronig frisch. Melisse streichelt überreizte Nervensysteme und enspannt den Magen-Darm-Trakt. Dank ihr, kannst du dich von Blähungen, Völlegefühl, Abgeschlagenheit und nervöser Unruhe oder Anspannung verabschieden. In meinem Blogartikel über die Melisse kannst du noch mehr über diese tolle Klosterheilpflanze lesen!

Zitronenverbene (Verbena triphylla)

Die Zitronenverbena ist die Süamerikanische Schwester des bei uns einheimischen Eisenkrautes (verbena officinalis). Sie wächst aber auch in unseren Breiten sehr gut – im Topf, auf dem Balkon oder im Garten - so wie bei mir. Auch ihr Geschmack ist leicht zitronig frisch. Und wie sollte es für einen Schlaftee anders sein : auch sie beruhigt die Nerven und entspannt ohne müde zu machen.

Wie bereitest du dir den Schlaftee zu?

Für 1 Tasse: Koch 250ml Wasser auf und lass es etwas abkühlen. Gib eine 3-Finger-Prise von der Kräutermischung in eine Tasse und übergieße sie mit dem heißen Wasser. Eine 3-Finger-Prise ist soviel, wie du mit dem Daumen, Zeige- und Mittelfinger aufnehmen kannst. Schau, dass du auch Fenchelsamen dabei hast. Da die schwerer sind als die Blätter, verkrümeln sie sich gerne auf dem Gefäßboden.

Leg nun eine Untertasse auf die Tasse und warte 10 Minuten. Du kannst danach den Tee abseiden oder auch mit den Blättern trinken.

Als als Ersatz für die Wegwerf-Papier-Teebeutel, kannst du kleine Stoffsäckchen benutzen. Das ist auf Dauer günstiger aber vor allem ökologischer.

Hier eine Nähanleitung für Stoffteebeutel von Julia von happygreenlife.de

Als Faulbärvariante kannst du so etwas in der Art im Bioladen kaufen.

Übrigens: Du kannst dir morgens eine ganze Kanne kochen und den Kräutertee über den Tag verteilt trinken. Auch kalt.

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Du kannst den Schlaftee sogar tagsüber trinken!

Diese Mischung beruhigt deine Verdauung und deine Nerven, aber sie wird dich nicht erschlagen. Du kannst weiterhin Autofahren, arbeiten und konzentriert sein. Im Gegenteil. Wenn du tagsüber auch schon von diesem Kräutertee trinkst, wirst du abends noch entspannter sein. Einfach, weil dein Körper den ganzen Tag über schon Entspannungssignale der Heilpflanzen bekommen hat. Du kannst davon so viel trinken, wie du magst. Idealerweise 3 Tassen am Tag.

 

 

Mische den Schlaftee ganz nach deinem Geschmack

Trau dich, kreativ zu sein. Du kannst nichts falsch machen. Benutze mal mehr Melisse, mal mehr Fenchel, mal mehr Zitronenverbene und finde heraus, wie du’s am liebsten magst.

Du kannst die Pflanzen übrigens auch frisch verwenden, wenn du sie als Topfpflanze im Fensterbrett oder im Garten hast.

 

 

Hast du Lust, dir Heilpflanzen auf dem Balkon oder im Fensterbrett zu ziehen?

Einige pflegeleichte Kräuter lassen sich auch gut im Fensterbrett oder auf dem Balkon ziehen. Stell dir mal vor, du müsstest nur deine Hand ausstrecken und zack wäre das richtige Kraut schon da. Schon fetzig, oder? In Rudi Beisers Buch „Mein Heilpflanzengarten“ kannst du mehr darüber lesen. Rudi Beiser beschäftigt sich seit mehr als 35 Jahren mit Heil- und Wildkräutern. Viele Jahre hat er auf biodynamsiche Weise Tee- und Heilpflanzen angebaut. Heute konzentriert er sich eher auf’s Bücher schreiben und unterrichten.

 

 

Trinkst du abends Tee? Was ist deine Lieblingsmischung und was magst du gar nicht? Erzähl’s mir im Kommentar. Ich antworte dir auch!

Abends Teechen, morgens Morgenroutine. Starte deinen Tag entspannt! Hol dir meine Schritt-für-Schritt-Anleitung und lerne wie’s geht!

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Johanniskraut & Johanniskrautöl: Wirkung, Anwendung & Rezepte

Johanniskraut & Johanniskrautöl: Wirkung, Anwendung & Rezepte

Foto: Ruby Nagel

Die Wirkung von Johanniskraut

 

Johanniskraut: das Wunderkraut bei Depression!

So oder so ähnlich wird Johanniskraut ganz oft angepriesen.

Was für eine Halbwahrheit!

Es hilft nämlich gar nicht bei allen Depressionen, sondern nur bei ganz bestimmten!

 

Johanniskraut kann nur helfen, wenn ein Zusammenhang zu Lichtmangel besteht.

Wie bei Winterdepression zum Beispiel.

Oder bei Menschen, die den ganzen Tag in Bürogebäuden verbringen. Deren Zellen sehen zu wenig Sonnenlicht und ihr Vitamin D-Spiegel ist im Keller.

Vitamin D spielt eine wichtige Rolle im „Glückshormonhaushalt“ und schützt die Nerven. Sind die Vitamin D-Werte zu niedrig, bestehen gute Chancen, depressiv zu werden.

Johanniskraut hilft bei diesen Arten von Depressionen, weil es die Haut lichtempfindlicher macht und dadurch die Vitamin D-Aufnahme erleichtert wird.

Pflanzliches Beruhigungsmittel bei Angststörungen & innerer Unruhe

Menschen mit Depression leiden sehr oft unter verschiedenen Ängsten und fühlen sich innerlich unruhig und umhergetrieben.

Alltägliche Dinge wie Busfahren und Einkaufen können für Depressive eine riesige Hürde sein und allein beim Gedanken daran bekommen sie schweißige Hände und Herzrasen.

Sie fühlen sich innerlich aufgekratzt, wie ein Tiger im Käfig oder sind vor Angst wie gelähmt.

Johanniskraut beruhigt und entspannt in solchen Situationen.

Im Gegensatz zu synthetischen Antidepressiva lösen sie kein dumpfes Gefühl von „Nebel im Kopf“ aus.

Im Gegenteil. Menschen die Johanniskraut nehmen, erzählen oft, sich besser konzentrieren zu können und wieder leistungsfähiger zu sein.

 

Johanniskraut als natürliches Schlafmittel

Ganz vereinfacht ausgedrückt beeinflusst Johanniskraut die Produktion des Schlafhormons Melatonin. Melatonin signalisiert dem Körper, wann es Zeit ist, zu schlafen.

Im Vergleich zu vielen Schlaftabletten, macht Johanniskraut nicht abhängig!

Die Nacht wird erholsam. Man schöpft neue Kraft und fühlt sich morgens deutlich ausgeruhter.

Willst du stahlharte Nerven und in stressigen Situationen gelassen bleiben?

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Johanniskraut, die Pille & andere Medikamente

Johanniskraut ist berühmt berüchtigt, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten einzugehen.

Bekannte Wechselwirkungen bestehen mit:

Deshalb solltest du VOR der Einnahme von Johanniskraut immer mit deinem behandelnden Arzt sprechen.

Johanniskraut Darreichungsformen & Wirkungsdauer

 

Darreichungsformen:

  • Tee aus dem Kraut und den Blüten
  • Kapseln oder Tabletten
  • Blütenessenz
  • Tinktur (alkoholischer Pflanzenauszug)
  • Homöopathie
  • Ölauszug
  • ätherisches Öl (selten)
  • Hydrolat (selten)

Wirkungsdauer

Johanniskraut wirkt nicht wie ein Holzhammer, sondern es dauert eine Weile, bis man die ersten Ergebnisse sieht. Wie lange genau es dauert, ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich.

Als ich in Paris gelebt habe und mir der graue Winter auf’s Gemüt schlug, hat sich mein Zustand ungefähr 2 Wochen nachdem ich mit Johanniskraut-Tinktur begonnen habe, verbessert.

Johanniskraut reguliert verschiedene „Schaltkreise“ im Körper. Dadurch dauert es länger, bis die ersten Wirkungen einsetzen, aber dafür ist die Wirkung auch viel langfristiger.

Die kleinen Punkte auf den Blättern sind die Öldrüsen des Johanniskrautes

Alle Wirkungen von Johanniskraut im Überblick:

  • hellt die Stimmung auf
  • macht optimistisch, heitert auf und hilft, wenn einem das Leben „schwer auf den Schultern liegt“
  • löst Angst auf
  • euphorisiert
  • wirkt antibakteriel
  • ist wundheilend und wundschlussfördernd
  • ist schmerzlindernd (z.B. bei Migräne) - Johanniskraut wirkt direkt in den Schmerzzellen im Gehirn

 

 

Alle Anwendungsgebiete von Johanniskraut im Überblick:

  • bei Nervosität und nervöser Erschöpfung
  • bei geistiger Überanstrengung
  • bei innerer Unruhe
  • bei Prüfungsangst und Lampenfieber
  • bei Wetterfühligkeit mit Stimmungsschwankungen
  • bei (Winter-)Depression
  • bei Schlaflosigkeit
  • bei Verbrennungen und Verletzungen
  • bei nervlich bedingten Magen-Darm-Beschwerden

Die Abteilung für Krebsforschung der Berliner Charité versucht in Tests herauszufinden, ob Johanniskraut Tumorwachsum verlangsamen oder krebsauslösende Stoffe unschädlich machen kann.

Johanniskrautöl

 

Die Wirkungen von Johanniskrautöl:

 

Johanniskrautöl und Neurodermitis

Neurodermitiker haben eine juckende, empfindliche, trockene und schuppige Haut.

Johanniskrautöl stillt den Juckreiz und macht die Haut feuchter und glatter.

Entzündungen klingen ab, gerötete Stellen beruhigen sich und aufgekratzte Partien heilen: ein Segen für alle, die besonders schlimm unter Neurodermitis leiden.

Johanniskrautöl bei Wunden und Sonnenbrand

Johanniskrautöl (auch Rotöl genannt) wirkt antibakteriel und hilft den Hautzellen, sich schneller zu erneuern und zu regenerieren.

Genau deshalb kann Johanniskrautöl super bei Wunden angewendet werden. Ganz egal, ob oberflächliche Hautabschürfungen, Schnitt- und Stichwunden oder nach Operationen.

Auch bei Sonnenbrand und anderen Verbrennungen wirkt Johanniskrautöl prima. Ich mische es dazu mit ätherischem Lavendelöl, um die Wirkung zu verstärken.

 

 

Johanniskrautöl als Gesichtspflege

Für Menschen mit trockener Haut, ist Johanniskrautöl ein sehr schönes Pflegeöl, das die Tagescreme ersetzt. Man braucht nur ganz wenig. 2-4 Tropfen reichen für das ganze Gesicht.

Kleiner Tipp: Wenn die Haut noch leicht feucht ist, zieht das Öl noch schneller ein.

Wichtig zu beachten: Da Johanniskrautöl die Haut lichtempfindlich macht, solltest du es entweder nur im Winter benutzen oder auf gekauftes Öl zurückgreifen, bei dem der Hersteller den Wirkstoff Hypericin herausgefiltert hat.

Johanniskrautöl als Narbenpflege

Johanniskrautöl ist ein wunderbares Narbenöl. Narben heilen schneller ab, entzünden sich nicht ständig und es verhindert unschöne Wulstbildung.

  • Narbenöl-Rezept zum Nachmachen:

Für intensive Narbenpflege mische ich gerne ätherisches Rosengeranienöl mit Johanniskrautöl.

Das brauchst du:

So geht’s:

Mische 10 Tropfen ätherisches Rosengeranienöl in 10ml Johanniskrautöl.

 

Anwendung:

Massiere die Narbe 2-3 Mal pro Tag damit ein.

Johanniskrautöl (Rotöl) selber machen

Es ist ganz einfach: (Du wirst übrigens sehr schnell verstehen, weshalb man es auch Rotöl nennt.)

 

Das brauchst du:

- ein leeres, sauberes Glas

- Bio-Olivenöl (oder ein anderes Pflanzenöl, das du magst)

- Johanniskrautblüten

 

So machst du’s:

  1. Gib die Blüten in ein leeres Glas und gieß soviel Olivenöl darüber, dass die Blüten mindestens 1,5cm mit Öl bedeckt sind.
  2. Lass das Glas an einem warmen Ort 3 Wochen lang durchziehen. (Pralle Sonne lässt das Öl schneller altern. Wenn in deinem Fensterbrett den ganzen Tag Sonne ist, kannst du z. B. eine Socke über das Glas ziehen, um es vor zu starker Sonneneinstrahlung zu schützen.)
  3. Das Öl zieht den Farbstoff Hypericin aus den Blüten, der es schön rot färbt.
  4. Danach filterst du die Blüten mit einem Stück Stoff ab und stellst das Glas an einen dunklen, kühlen Ort. Das ist wichtig für die Haltbarkeit des Öles.

Das fertige Johanniskrautöl ist eine super Grundlage für Salben. Du kannst es aber auch pur oder mit ätherischem Öl vermischt benutzen.

Alle Wirkungen von Johanniskrautöl im Überblick

  • spendet Feuchtigkeit bei trockener und rissiger Haut
  • es regeneriert die Haut
  • als Wundheilmittel bei Sonnenbrand (danach nicht mehr in die Sonne gehen, da das Öl die Haut lichtempfindlicher macht)
  • bei Entzündungen
  • im Allgemeinen zur Wundheilung: bei Stich- und Schnittwunden, Geschwüren
  • narbenpflegend
  • beugt Narbenwulstbildung vor
  • bei Herpes
  • Neuralgien
  • Rückenschmerzen
  • Hexenschuss, Nervenschmerzen
  • Muskelverspannung
  • rheumatischen Muskel-oder Gelenksentzündungen
  • zur Dammpflege (auch Narbenpflege), selbst wenn die Narbe rot und entzündet ist (da das Öl antibiotisch wirkt)
  • nach Bestrahlung oder Lasertherapie (auf keinen Fall während)
  • ist antibakteriell

 

Wichtig: Das solltest du bei der Einnahme von Johanniskraut beachten:

Es kann 4-6 Wochen dauern, bis du einen stimmungsaufhellenenden Effekt merkst.

Prinzipiell werden Johanniskraut-Präparate sehr gut vertragen und es gibt seltener und weniger heftige Nebenwirkungen, als bei chemischen Medikamenten.

Nimmst du bereits andere Medikamente (auch die Pille gehört dazu), dann hol dir bitte erst professionellen Rat ein, denn Johanniskraut kann die Wirkung anderer Medikamente verstärken oder herabsetzen.

Vor allem vom Cocktail Antidepressiva und Johanniskraut ist abzuraten.

Auch für die Schwangerschaft und Stillzeit gibt es noch nicht genügend Studien, um klar und deutlich sagen zu können, ob die Pflanzeninhaltsstoffe dem Kind schaden könnten oder nicht.

Wichtig ist auch, dass du während einer Johanniskraut-Kur auf pralles Sonnenlicht verzichtest, denn Johanniskraut macht fotosensibel und das birgt die Gefahr, dass du dir sehr schnell einen heftigen Sonnenbrand holst. (Das gilt auch für’s Solarium und Laser-oder Strahlentherapie.)

Margret Madejski empfiehlt „In solchen Fällen […während einer Bestrahlung…] oder auch wenn man im Wochenbett unter depressiver Verstimmungszuständen leidet, dem sogenannten Wochenbettblues, ist es sinnvoller, zu feinstofflicheren Zubereitungen zu greifen, die keinerlei Nebenwirkungen haben (z.B. Hypericum Auro cultum Rh Dil. D3 von Weleda).“

Kurzer Heilpflanzensteckbrief:

  • Botanische Bzeichnung: Hypericum perforatum
  • Familie: Johanniskrautgewächse (Hypericaceae)
  • Blütezeit: Juni-September
  • Erntezeit: je nach Standort Mai-Oktober
  • Standort: sonnig bis halbschattig, nährstoffarme und gut durchlüftete Böden
  • medizinisch verwendeter Pflanzenteil: Kraut und Blüten
  • Anwendungsformen: Tee, Tinktur, ätherisches Öl, Hydrolat, Kapseln, Tablettten, Ölauszug, Bütenessenz
  • mehrjährige Pflanze
  • gelbe Blüten färben sich rot, wenn man sie zwischen den Fingern zerreibt,  sichtbare Öldrüsen auf den Blättern
  • Verwechslung mit Jakobs-Kreuzkraut möglich

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Hopfen: mehr als ein pflanzliches Beruhigungsmittel!

Hopfen: mehr als ein pflanzliches Beruhigungsmittel!

Foto: Ruby Nagel

Die beruhigende Wirkung des Hopfens ist schon lange bekannt.

Seit dem Mittelalter wird Hopfen als natürliches Arzneimittel eingesetzt. Hildegard von Bingen (1098-1179) schreibt über die beruhigende Wirkung und Paracelsus (1493-1541) einige Jahrhundert später über den schlaffördernden Effekt.

Hopfen ist einerseits ein schönes Beispiel, um die Wirkung der Heilpflanzen zu zeigen und, um andererseits zu verdeutlichen, dass die Dosis „das Gift“ macht.

Die Hopfenpflückerinen, früher waren es meistens Frauen, entwickelten Symptome wie Kopfschmerzen, Schläfrigkeit, Augenbindehautentzündung („Hopfenauge“), entzündlichen Hautrötungen und/ oder Gelenkschmerzen. Ja klar, die haben sich im Prinzip ja auch den ganzen Tag mit den Wirkstoffen einbalsamiert. Interessant ist, dass die Symptome nach Arbeitsende verschwanden. Junge Frauen konnten außerdem durch den hohen Östrogengehalt in der Pflanze Zyklusstörungen während der Ernte entwickeln.

„Alle Dinge sind Gift und nichts ist ohne Gift; allein die Dosis machts, daß ein Ding kein Gift sei.“ Paracelsus

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Hast du Hopfen schon mal in der Natur wachsen sehen? Einige Städte schmücken ihre Parks und Grünstreifen damit, was ich optisch wirklich sehr schön finde. Ewig lange Lianen, die sich in alle Richtungen und mit Vorliebe nach oben schlängeln. 8m lang kann ein Hopfenärmchen werden. Und zwischendrin, überall, in großer Fülle Hopfenzäpfchen, die dem Ganzen Leichtigkeit und Überfluss verleihen. Jedes Mal wenn ich Hopfen sehe, habe ich Lust die Zapfen anzufassen und die Schuppen nach oben zu biegen. Irgendwie versprühen sie Fröhlichkeit finde ich.

In dem Buch „Wesen und Signatur der Heilpflanzen“ von Roger Kalbermattern habe ich folgendes gelesen und fand mich in meiner Intuition bestätigt: „Das Wesen des Hopfens ist sehr leicht und fröhlich. Menschen, die eher im Stoffwechselpol verhaftet sind, die zu einer gewissen Erdenschwere neigen, tagsüber schläfrig sind und nachts wach liegen, verlieren durch Hopfen das Schwerfällige, Schläfrige und erhalten nachts erlösende Ruhe.“ Roger Kalbermatten beschreibt auch, dass wenn im Spätsommer die Hopfenzapfen zur Weiterverarbeitung in sein Labor der Marke Ceres kommen, der süße Duft immer gleich gute Laune und Unbeschwertheit versprüht.

Achtung Pestizide

In Deutschland wird Hopfen wohl schon seit dem 8. Jahrhundert zur Biergewinnung angebaut. Mit 18.472 Hektar bundesweit liegt Deutschland damit an der Weltspitze. Vielleicht hast du auch schon mal die riesigen Gerüststangen gesehen, an denen sich der Hopfen auf den Plantagen hochangelt. Schade, schade nur, dass Hopfen mit so vielen Petiziden belastet ist. Hier in der Studie von 2017 vom Münchener Umweltinstitut kannst du mehr darüber lesen, wenn du magst.

Möchtest du Hopfen ausprobieren, dann leg ich dir biologische Qualität ans Herz.

(Ganz früher wurde „Bier“ aus „Unkraut“ gebraut. Das finde ich sehr spannend und wenn ich mehr Zeit habe, dann schau ich mir das mal genauer an und berichte dir davon.)

Hopfen als Wildgemüse

Auf Sabine Schlimm’s Blog schmecktnachmehr.de habe ich gelesen, dass die jungen Hopfensprossen einen feinen Geschmack von irgendetwas zwischen Spinat, Grünspargel und Zucchini haben. Ich hab’s noch nicht ausprobiert, klingt aber sehr lecker. Die Sprossen werden im April und Mai gesammelt. Die zarten Triebspitzen kannst du dir im Salat oder als Gemüse schmecken lassen.

Hopfenöl für die Haut

Hopfen hat eine anti-bakterielle und anti-oxidative Wirkung. Er hemmt Entzündungen und kräftigt das Bindegewebe und ist deshalb gut zur Hautpflege geeignet. Durch seinen Gehalt an Phytohormonen wirkt er positiv anregend auf die Collagenproduktion der Haut. Deshalb findest du ihn in manchen Fertigcremes, die straffere Haut versprechen.

Traditionell setzte man Hopfen bei schlecht heilenden Wunden und Hautentzündungen ein.

Die frische Pflanze wirkt bei manchen Menschen im direkten Kontakt hautreizend und kann allergische Reaktionen auslösen.

Hopfenöl ganz einfach selbst herstellen:

  1. Such dir ein sauberes Schraubglas
  2. Füll es ¾ voll mit Hopfenzapfen
  3. Dann gieß das Glas mit Öl auf. Alle Zapfen sollten gut bedeckt sein.
  4. Drei Wochen lichtgeschützt durchziehen lassen
  5. Abseiden und am besten lichtgeschützt und kühl lagern.

 

Ich empfehle dir, immer nur kleine Mengen herzustellen. Wenn du das Öl nur für’s Gesicht benutzen wilst, dann reichst du mit einer 100ml-Flasche schon echt sehr lange.

Benutze ein biologisches Öl. Mach’s dir dabei nicht kompliziert. Olivenöl oder Sonnenblumenöl sind sehr gut dafür. Klaro, wenn du Lust hast, geht’s natürlich auch mit Jojobaöl, Mandelöl, Arganöl, … .

Der Vorteil? Du weißt genau, was du auf deine Haut tust und sparst dir unheimlich viel Geld.

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Ätherisches Hopfenöl

Es heißt, das ätherische Öl sei die Seele der Pflanze. Ich finde die Idee interessant, anzunehmen, dass ätherisches Öl genau wie Blütenessenzen auf « das seelische in uns » wirken. Natürlich habe ich dafür keine Beweise, aber ich glaube bisher kann nicht alles wissenschaftlich bewiesen werden und muss es in meinen Augen auch nicht. Ich lad dich ein, es auszuprobieren. Am ätherischen Öl des Hopfens zu riechen, ist ungefährlich und die Erfahrung wert.

Hopfen wirkt natürlich auch als ätherisches Öl ausgleichend un entspannend. Es heißt, es heile seelische Verletzungen, hilft, sie besser zu verarbeiten und fördert den Sinn zur Selbstkritik. Es ist allerdings nicht ganz einfach zu finden. Achte auch hier wieder darauf, nur reines Öl zu kaufen.

Mach’s wie die Indianer: Hopfen bei Heiserkeit

Ja! Hopfen wurde auch von den Indianer benutzt! Gib dazu 2EL Hopfenzapfen auf eine Tasse heißes Wasser, 15 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseiden und 3x/Tag damit gurgeln. Seine anti-bakterielle Wirkung wird deine Heiserkeit lindern.

Ein Hopfenbad wirkt beruhigend

Gib dazu 100 g Hopfenzapfen in 2l heißes Wasser, Deckel drauf und 30 Minuten ziehen lassen. Abseihen, in das Badewasser geben und entspannen. Du kannst dir auch ein bisschen von dem Tee aufheben und ihn nach dem Bad trinken.

Hopfen-Tee: So bereitest du ihn zu

Möchtest du dir nur einen Tee zubereiten und nicht darin baden, dann gib 1-2 TL Hopfenzapfen auf eine Tasse heißes Wasser, 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen, abseiden und 2-3 Tassen pro Tag trinken.

Es kann schon mal 2-4 Wochen dauern, bis die Wirkung einsetzt. Also: Geduld.

Gute Pflanzenkombinationen mit Hopfen

Hopfen mit Melisse oder Baldrian oder Passionsblume. Oder auch alles in einem. Die beruhigende Wirkung wird dadurch verstärkt und lecker schmeckt’s auch!

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Kurz und knackig: Alle Wirkungsweisen vom Hopfen

  • beruhigt
  • entspannt
  • bei Nervosität, Angst und Schlafstörungen
  • bei körperlicher und nervlicher Überlastung
  • verdauungsfördernd
  • appetitanregend
  • bei Magenbeschwerden, insbesondere nervöser Art
  • antibakteriell
  • entzündungshemmend
  • antibiotisch
  • harntreibend
  • blutreinigend

Kurzer Heilpflanzensteckbrief:

  • Botanische Bezeichnung: Humulus Lupulus
  • andere Namen: Hoppen, Bierhopfen, Kletternder Wolf
  • Familie: Hanfgewächse  (Cannabaceae)
  • Blütezeit: Juli - August
  • Erntezeit: Ende August
  • Standort: in Ufergebüschen, Wäldern, an Mauern und in Auenwäldern
  • medizinisch verwendeter Pflanzenteil: Weiblichen Zapfen
  • Anwendungsformen: Tee, Tinktur, ätherisches Öl, Kapsel, Öl

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Melisse: Entspannung für deinen Bauch und deine Nerven

Melisse: Entspannende Wirkung auf Bauch und Nerven

 

So wendest du Melissa officinalis richtig an.

Foto: Ruby Nagel

Entspannung vom Kopf- und Bauchgehirn

Die Melisse ist eine ganz wunderbare Heilpflanzen für Menschen, denen zum Beispiel ein Streit den Appetit verdorben hat oder die durch langes Grübeln und Überlegen keinen Hunger mehr verspüren.

Die Melisse bekommt das wieder ins Gleichgewicht.

Sie schläfert nicht ein wie ein in Chloroform getauchtes Taschentuch in Krimis, sondern sie entspannt die Muskeln und macht, dass Kopf und Körper loslassen können, um in den Schlaf finden. Deshalb zählt sie zu den sanften Einschlafhilfen.

 

Der Kopfbereich:

Die Melisse hat eine herrlich entspannende und beruhigende Wirkung. Sie entkrampft und hellt die Stimmung auf.

Deshalb wird sie mit Vorliebe in folgenden Bereichen eingesetzt:

  • nervöse Unruhe
  • Schlafprobleme (besonders nervös bedingten Einschlafstörungen)
  • Ängsten

 

Der Bauchbereich:

Auch hier entspannt die Melisse. Deshalb setzt man sie gerne bei Bauchkrämpfen und Blähungen ein.

Die Melisse hat außerdem sehr starke antivirale und antimikrobielle Eigenschaften.

Sie regt die Gallenproduktion und den Appetit an.

Sie bringt ausgezeichnete Ergebnisse bei nervösbedingten Magen-Dram-Störungen.

Ein wertvoller Schatz: ätherisches Melissenöl

Oh ich liebe ätherisches Melissenöl. Allerdings ist es ziemlich teuer.

Bei Primavera kosten 1 ml biologisches, ätherisches Melissenöl 26,90€.

Die entspannende und antivirale Wirkung ist beim ätherischen Öl konzentrierter als zum Beispiel im Tee oder in der Tinktur.

Neigst du oft unter Lippenherpes, ist ätherisches Melissenöl der Renner!

>> So kannst du Lippenherpes behandeln:

  1. Wasch dir die Hände.
  2. Leg deinen Zeigefinger auf die Flaschenöffnung (den Tropfer) und dreh die Flasche auf Kopf.
  3. Das ätherische Öl, das an deinem Finger bleibt, streichst du auf den Herpes.
  4. Wiederhole die Anwendung mehrere Male am Tag. Achte unbedingt auf saubere Finger.

Ich habe damit sehr gute Erfahrungen gemacht.

Melisse in der Gesichtspflege (als Hydrolat)

Melissenhydrolat = 2 in 1!

Entspannender Duft und sanfte Wirkung für deine Haut.

Du kannst es ganz vielseitig verwenden.

Achte darauf, dass du dir 100%iges (pur, ohne Alkohol!) und biologisches kaufst.

Melisse ist super für sensible Hauttypen:

  • es beruhigt gereizte, rote oder entzündete Haut
  • gleicht die Talgproduktion aus. Deine Haut wird also langsamer fettig.

Du kannst es außerdem als Epilier-oder Rasierwasser benutzen:

>> Einfach auf die behandelten Stellen sprühen.

>> Die gereizte Haut beruhigt sich schneller und es stimuliert die Wundheilung.

Sind deine Augen nach einem langen Tag müde, gerötet oder leicht entzündet, kannst du dir das Hydrolat auf die geschlossenen Augen sprühen.

Es lindert nicht nur die Entzündung, sondern gibt dir auch ein frisches Aussehen.

Melissengeist selber machen

Melissengeist ist wohl die bekannteste Anwendungsform.

Ich kann mich noch genau erinnern, mein Opa hatte auch eine Flasche.

Ein ziemlich intensiver Geruch, der mich als Kind irgendwie anzog und gleichzeitig abstoß.

Wenn ich meiner Mama und meinen Tanten am Sonntag Nachmittag beim Kaffeegeschirrabwaschen zusah, saß ich meistens auf dem Küchensofa, auf dem mein Opa seinen Mittagsschlaf hielt.

Über meinem Kopf hing das famose Handtuchregal, auf dem der Melissengeist stand.

Hat Opa vorm Mittagschlaf Melissengeist getrunken oder nahm er es eher als Verdauungshilfe nach einem zu fetten Essen?

Die Frage kann ich ihm heute leider nicht mehr stellen.

 

Das Melissengeist-Rezept:

Du brauchst:

  • frische, klein geschnittene Melissenblätter
  • die abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • etwas geriebene Engelwurzwurzel
  • je nach Geschmack ein paar Gewürznelken, Zimt, Korianter und Muskat
  • 40%-igen Bio-Alkohol (Wodka oder Korn zum Beispiel)
  • ein leeres Glas

 Und so gehts:

  1. Gib alle Kräuter und die Zitronenschale in das leere Glas bis es 3/4 gefüllt ist.
  2. Übergieße das Ganze mit dem Alkohl bis hoch zum Rand und verschließe es mit dem Deckel.
  3. Lass das Gemisch mindestens 14 Tage stehen (gerne auch viel länger >> um so intensiver werden Geschmack und Wirkung).
  4. Ab und zu schütteln, grundsatzlich an einem dunklen, kühlen Ort durchziehen lassen (nicht im Kühlschrank!).
  5. Danach abseiden (ich nehme dazu ein Stofftaschentuch) und in eine Flasche füllen. Am besten farbiges Glas.

Der Melissengeist hält sich ewig… aber wahrscheinlich wird er schon vorher ausgetrunken sein.

„Wie ein sanftes Ruhekissen wirkt der Tee von den Melissen. Stärket Nerven, Herz, Magen, hilft bei vielen Frauenplagen, fordert auch den Schlaf ganz herrlich, kurzum: macht sich unentbehrlich.“

deutsche Volksweisheit

Wichtiges Heilkraut für das Ökosystem

Früher fehlte Melisse in keinem Garten. Sie wurde als Bienenfutter angebaut.

Es hieß, „dass Bienen einen Garten, in dem Melisse wuchs, niemals verließen“.

Das war wichtig, weil Zucker rar war und somit der Bienenhonig als Süßstoff nicht weit.

Heute haben wir allerlei andere Süßstoffe in den verschiedensten Formen, aber für das Ökosystem und die Bienen bleibt die Melisse eine sehr wichtige Pflanze.

 

Wie winzige „Sprühdosen“

Siehst du ganz genau hin, entdeckst du an der Unterseite der Blätter und am Stängel ganz viele kleine Drüsenhaare.

Das sind winzige „Sprühdosen“, die bei sonnigem Wetter ätherische Öle in der Luft zerstäuben, unsere Nasen erfreuen und Schädlinge auf Distanz halten.

Zum Beispiel Schmetterlinge, die gerne ihre Eier auf die Melissenblätter ablegen.

Die geschlüpften Raupen würde ratzifatzi die Pflanze verspeisen.

Um ihr eigenes Überleben zu sichern, schützt sich die Melisse mit dem zitronenartigen Geruch.

Hummeln und Bienen allerdings lassen sich davon nicht abschrecken. Im Gegenteil. Sie werden nun erst recht angelockt und bestäuben die Melisse.

Als kleines Dankeschön schenkt die Pflanzen ihnen von ihrem leckeren Nektar zu naschen. Und der wiederum stärkt die Hummeln und Bienen und hält sie fit.

Das bin ich in meinem Kräuterbeet.

Die Melisse wächst sehr gut im Topf

Und würde sich sicherlich auch in deiner Fensterbank wohlfühlen.

Sie riecht frisch zitronig und grün nach Frühsommer und Sonne.

Nach Sorbeteis.

Nach verlängertem Wochenende oder Feierabend.

Ich habe 3 verschiedene Melissen in meinem Garten stehen. Eine habe ich selbst ausgesät und zwei wurden mir von Freunden aus verschiedenen Ländern geschenkt. Sie riechen alle drei unterschiedlich stark.

Oft, wenn ich durch den Garten stromere, pflück ich mir ein Blatt, rieche es und kaue darauf herum. Ich finde, wenn man intensiv an ihr riecht, versteht man ganz schnell, dass die Melisse beruhigt und entspannt.

 

4 Ideen wie du frische Melisse anwenden kannst

 

Melissentee richtig kochen (vermeide unbedingt diesen einen Fehler)

Melissentee. Lecker! Egal ob warm oder kalt.

Nimm dazu einfach 3,4 frische Blätter und gib sie in eine Tasse warmes Wasser.

Lass sie 10 Minuten abgedeckt ziehen.

Du musst die Blätter nicht herausnehmen, kannst es aber tun, wenn sie dich stören.

3-4 Tassen am Tag sollten dir schon beruhigende Ergebnisse zeigen.

Du kannst den Tee auch tagsüber trinken. Er wird dich nicht schläfrig machen, sondern einfach nur angenehm entspannen.

WICHTIG: Du darfst die Blätter nicht in kochendes Wasser geben oder überbrühen. Damit gehen jegliche Wirkstoffe flöten!

Kurzer Heilpflanzensteckbrief:

  • Botanische Bzeichnung: Melissa officinalis L.
  • andere Namen: Zitronenkraut, Bienenkraut, Citronella, Gartenmelisse, Frauenwohl oder Wanzenkraut
  • Familie: Lippenblütler (Lamiaceae)
  • Blütezeit: Juni - August
  • Erntezeit: Juni - September
  • Standort: sonnig - sehr sonnig, humusreicher, lockerer Boden
  • medizinisch verwendeter Pflanzenteil: Blätter
  • Anwendungsformen: Tee, Tinktur, ätherisches Öl, Hydrolat, Kapsel
  • breitet sich über Selbstaussaat und über unterirdisch verlaufende Wurzelausläufer
  • ausdauernde / mehrjährige Pflanze
  • eiförmige, am Rand gezahnte und am Blattende leicht gespitze Blätter
  • eignet sich super für Kräuterspiralen und auf dem Balkon

Kurz und knackig: das bewirkt die Melisse

  • beruhigend
  • entspannend
  • krampflösend
  • entbläht
  • anti-viral, auch bei Herpes
  • anti-mikrobiell
  • stimmungsaufhellend
  • fördert die Gallenproduktion und wirkt appetitanregend
  • bei Schlafstörungen (besonders nervös bedingte Einschlafstörungen)
  • bei nervösen Beschwerden (nervöser Magen, nervöse Herzbeschwerden, nervöses Herzklopfen, nervöse Unterleibsbeschwerden)

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Was haben Regenwürmer und guter Schlaf gemeinsam?

Foto: https://pixabay.com, WikimediaImages 

Was haben Regenwürmer und guter Schlaf gemeinsam?

Beide mögen Baldrian!

Im Garten zieht er Regenwürmer an

Regenwürmer sind immens wichtig für die Bodenbeschaffenheit. Sie lockern und bohren sich durch die Erde und fressen dabei Bakterien, Pilze, Pflanzenreste und lockern und durchmischen den Boden auf diese Weise. Er mineralisiert quasi den Boden, indem er die Mineralien an die Oberfläche bringt, wie sie vom Gemüse etc. aufgenommen werden können.

Im biologisch-dynamischen Anbau sprüht man im Frühling ein Präparat aus Baldrian auf die Obstbaumblüte und im Spätherbst auf die Tomaten. Es soll die Pflanzen vor Frost schützen.

 

 

Und dich bringt er ins Traumland.

Im Volksglauben gilt der Baldrian als Elfenpflanze. Unsere Vorfahren sagen, dass Mondgeister in heller Nacht um sie herum tanzen.

Wer weiß, vielleicht beschert er deshalb tiefe Träume, reich an Symbolen (und vielleicht unbewussten Wegweisern)?!

Baldrian erleichtert dir das Einschlafen und macht, dass du morgens länger schlafen kannst.

 

 

Baldrian hebt Koffeinwirkung auf

Im Labor wurde in Versuchen festgestellt, dass Baldrian eine Substanz enthält, die sich im Gehirn an einen « Schlaf-Rezeptor ». Der heißt Adenosin-1-Rezeptor. Der Botenstoff Adenosin macht genau wie Baldrian müde. An genau denselben Rezeptor bindet sich auch Koffein. Wenn Koffein jetzt den Platz vom müde machenden Adenosin einnimmt und den Rezeptor « blockiert », dann ist an schlafen nicht mehr zu denken. Und jetzt das große ABER : Baldrian kann sich auch an diesen Rezeptor andocken und das sogar noch viel stärker als Koffein. Es kickt ihn einfach raus und dockt sich fest. …tadaaa…und somit ist die Koffeinwirkung aufgehoben und die Müdigkeit kann einsetzen.

 

 

 

Wobei Baldrian dich unterstützen kann:

„Alle Formen von nervösen Zuständen, ob im Krampf oder im Schmerz, verlangen den Baldrian!“ Sebastian Kneipp

  • bei innerer Unruhe, Lampenfieber, Prüfungsangst
  • bei nervös bedingten Schlafstörungen
  • bei Gedankenflucht
  • bei Überempfindlichkeit aller Sinne
  • bei Muskel- und Nervenschmerzen
  • bei Schluckauf
  • bei nervöser Migräne
  • bei nervösen Magenbeschwerden
  • bei nervöser Reizblase
  • es lohnt sich, Baldrian bei Zeitverschiebung zu probieren

Schmerzen, die in Zusammenhang mit Ängsten und Krämpfen stehen, wie beispielsweise Blähungen, Kopfschmerzen, Magenkrämpfe oder krampfartiges Erbrechen, können durch Baldrian gelindert werden.

Er hilft dir, dich auf das zu konzentrieren, was gerade wichtig ist, und gleichzeitig locker und aufgeschlossen zu bleiben. Sicherlich hast du schon vom Baldrian als pflanzliches Beruhigungs- und Schlafmittel gehört. Aber das ist nicht alles, was er auf dem Kasten hat! Er ist auch super gut, wenn du nervös bist oder öfters ängstlich bist. Er löst die Angst auf und entspannt dich. Überhaupt löst er jegliche Verspannungen und Verkrampfungen auf.

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Ich schätze den Baldrian, weil er auf der einen Seite Unruhige beruhigt und aber auf der anderen Seite Erschöpfte wieder aufpäppelt. Er hilft dir, dich trotz großer Geräuschkulisse und Ablenkung von Außen auf das Wesentliche zu konzentrieren. In sehr stressigen Zeiten, kann Baldrian dir helfen, mit dem Stress besser umzugehen, weniger erschöpft zu sein und abends den Tag loszulassen, um in den Schlaf hineinzugleiten.

Wie kannst du Baldrian anwenden?

  • ein Tee aus der Wurzel: 1TL in einer Tasse heißem Wasser 10 Minuten abgedeckt ziehen lassen und schluckweise, ungesüßt trinken
  • ein Bad: 100 g Baldrianwurzel in zwei Liter heißem Wasser zehn Minuten abgedeckt ziehen lassen, durch ein Sieb schütten und dem Badewasser zugeben
  • als Tinktur, Tabletten, Dragees
  • als ätherisches Öl (schwieriger zu finden)

 

 

Hast du schon Erfahrungen mit Baldrian gemacht? Wenn ja, welche? Schreib’s mir in den Kommentar, ich antworte dir auch!

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Wie die Linde dein Schlafproblem lindert

Foto: Ruby Nagel

Lindenblütentee: Wirkung und Anwendung

Lindenblüten: Wirkung

  • beruhigend
  • entspannend
  • stärkt die Immunabwehr
  • treibt Schweiß
  • senkt Fieber
  • hemmt Entzündungen
  • lindert Hustenreiz und löst Schleim
  • treibt den Harn und entgiftet über die Niere
  • lindert Schmerzen und Krämpfe

Lindenblüten: Anwendung

# Lindenblüten & Schlaf

Lindenblüten beruhigen und entspannen bei Einschlafproblemen, Unruhe und Nervosität. Auch ein Bad mit Lindenblütentee hilft, zur Ruhe zu kommen und sich auf die Nacht vorzubereiten (auch bei Kindern).

# Lindenblüten & Fieber

Heißer Lindenblütentee bringt ins Schwitzen und senkt Fieber.

# Lindenblüten & Erkältung

Lindenblütentee stärkt das Immunsystem und unterstützt den Körper gegen jegliche Erkältungskrankheiten, sowie Husten, Halsschmerzen oder Rachen- und Kehlkopfentzündungen.

# Lindenblüten und Blasenentzündung

Lindenblütentee regt die Harnausscheidung an und hilft, die Entzündung aus der Blase zu treiben.

#Kräuterkissen aus Lindenblüten

Der süße Honigduft der Lindenblüten entspannt die Gedanken und beruhigt die Nerven. Kindern kann es gegen Albträume helfen.

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Lindenblütentee selber kochen

# als Schwitztee:

2 leicht gehäufte TL Lindenblüten mit 250 ml heißem Wasser übergießen, abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen, abfiltern und sehr heiß trinken (Man kommt nur ins Schwitzen, wenn der Tee auch wirklich hieß ist.)

 

# um Erkältungskrankheiten vorzubeugen:

1 TL Lindenblüten mit 250 ml heißem Wasser übergießen, abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen, abfiltern und warm bis lauwarm trinken. 2, 3 Tassen pro Tag.

# um besser zu schlafen

1 TL Lindenblüten mit 250 ml heißem Wasser übergießen, abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen, abfiltern und warm bis lauwarm trinken. 1-2 Tassen in den Abendstunden.

Lindenblüten selber sammeln

Die Lindenblüten bestehen aus den kleinen kugeligen Knospen, die sich zur Blüte öffnen und dem gelblichen, pergamentpapierartigen Hochblatt.

Man sammelt die Blüten an einem schönen, sonnigen Tag. Der eventuelle Morgentau muss abgetrocknet sein, sonst kann es leicht zu Schimmelbildung kommen.

2-4 Tage nachdem die Blüten sich geöffnet haben, ist ihr Wirkstoffgehalt am höchsten.

Die Blütezeit ist je nach Standort und Lage von Juni bis Juli / August.

Wichtig: Es werden nur einwandfreie, gesund aussehende Blüten ohne Flecken o.ä. gesammelt.

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Lindenblüten richtig trocknen

Breite die Lindenblüten auf einem Tuch oder in einem Körbchen aus und stelle sie ein paar Tage an einen schattigen, aber warmen und gut belüfteten Ort. Sie trocknen relativ schnell.

Lindenblüten richtig lagern

Sind die Blüten komplett getrocknet, lagere ich sie luftdicht abgeschlossen in einem Glas und stelle es in den Schrank, sodass es vor der Sonneneinstrahlung geschützt ist. So halten sie sich am längsten.

Faustregel: Trockne am besten immer nur so viele Lindenblüten, wie du auch in einem Jahr aufbrauchen kannst. Dann hast du jedes Jahr beste, frische Qualität.

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Lindenblüten in der Naturkosmetik

# Lindenblüten bei entzündeter Haut:

Lindenblütentee kühlt und beruhigt entzündete, gerötete und gereizte Haut.

Koche dazu einen etwas stärkeren Lindenblütentee ( 2 EL Blüten auf 250 ml heißes Wasser), lass ihn 15 min. zugedeckt durchziehen und filtere die Blüten ab.

Lass den Tee etwas abkühlen und tränke ein sauberes Stück Stoff oder einen sauberen Waschlappen in den Aufguss. Wasche die betroffenen Stellen damit ab.

Zur intensiveren Behandlung empfehle ich einen Wickel zu machen und den Aufguss länger einwirken zu lassen.

 

# Lindenblütentee mit Apfelessig bei gereizter Kopfhaut

Bei gereizter Kopfhaut gibt man 500 ml heißes Wasser auf 3 EL Lindenblüten und lässt es abgedeckt 15 Minuten ziehen. Anschließend mischt man 1 EL naturtrüben Bio-Apfelessig unter und spült sich nach dem Haarwaschen die bereits sauberen Haare damit aus.

Bei sehr langen Haaren muss man eventuell etwas mehr Tee kochen. Bei kurzen Haaren reicht auch weniger.

Die Apfelessig-Lindenblütentee-Mischung lindern Juckreiz und beruhigen Entzündungen. Die Haarwurzel und Kopfhaut

# Lindenblütentee: Umschläge gegen Sonnenbrand

Lindenblütentee kühlt die Haut nach leichten Verbrennungen und einem Tag in der Sonne und stimuliert die Wundheilung.

Dazu bereitet man einen Lindenblütentee zu und lässt ihn etwas abkühlen. Anschließend taucht man ein sauberes Tuch ein, wringt es aus und legt es auf die betroffene Stelle.

Das Ganze mit einem Handtuch abdecken und 10 Minuten einwirken lassen.

Der Vorgang wird bestenfalls mehrere Male wiederholt.

# Lindenblütentee bei müden Augen

Ein lauwarmer oder kalter Lindenblütentee wirkt erfrischend und entspannend auf müde Augen – besonders nach einem langen Tag am Computer.

Koche dazu einen Lindenblütentee, tauche 2 Stoffpads in den Tee, wringe sie gut aus und lege sie dir 10 Minuten auf die Augen.

Es klärt den Blick, gibt ein frisches Aussehen und das unangenehme Brennen und Drücken lässt nach.

Andere Verwendung der Linde in der Naturkosmetik

 

Heilsames Zahnpulver-Rezept mit Lindenkohle

Rezept mit Salbei und Lindenholzkohle aus dem Buch « Blätter von Bäumen » von Susanne Fischer-Rizzi: (desinfiziert, reinigt und stärkt das Zahnfleisch und mindert Zahnfleischbluten)

« (1 Teil Lindenkohle und 1 Teil Salbeiblätter) … Zur Bereitung der Lindenkohle kleine Späne von Lindenholz in eine Blechdose füllen. Mit einem Nagel ein Loch in den Deckel der Dose stechen und die Dose in die Glut eines Feuers legen. Wenn kein Rauch mehr aus dem Loch entweicht, ist die Kohle fertig. Sie wird nun im Mörser fein pulverisiert. Die trockenen Salbeiblätter ebenfalls fein pulverisieren und beides gut miteinander mischen. »

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>> Die Wirkung von Lindenholzkohle

Lindenholzkohle wirkt entsäuernd und hilft schädlichen Stoffwechselrückständen wie Krankheitskeime oder Fäulnisrückstände zu binden und aus Magen und Darm zu befördern.

Man benutzt es bei Blähungen, Durchfall, Verstopfung oder Darmerkrankungen.

Nebenwirkungen / Wechselwirkungen

Bei normaler Dosierung nicht bekannt.

Die Wirkungen der Linde kurz & bündig:

  • «fährt runter», beruhigt, entspannt
  • bei Schlafstörungen und Alpträumen
  • schweißtreibend
  • bei Winterkrankheiten wie Grippe, Husten, Bronchitis, Schnupfen
  • stärkt das Immunsystem
  • reizlindernd bei entzündeten Schleimhäuten
  • schleimlösend und krampfstillend
  • als Kompresse bei müden, entzündeten Augen
  • die Kohle bei Magen- und Darmbeschwerden

Kurzer Steckbrief zur Linde

  • Botanische Bezeichnung: Tilia platyphyllos (Sommerlinde), Tilia cordata (Winterlinde)
  • Familie: Lindengewächse (Tiliaceae)
  • Medizinisch verwendeter Pflanzenteil: Blüten, Blätter, Rinde, Holzkohle
  • Anwendungsformen: Tee, Tinktur, Kohlepulver, Kapseln, Gemmoextrakt, Honig
  • Alter: 600 – 800 Jahre, manchmal bis zu 1000 Jahre

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