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6 ehrliche Tipps für echte Entspannung, innere Ruhe & starke Nerven

6 ehrliche Tipps für echte Entspannung, innere Ruhe & starke Nerven

Foto: Ruby Nagel

Dein Chef oder irgendein Pöbelfritze auf der Straße motzen dich gerade blöd an und du würdest am liebsten aus deiner Haut fahren und ihnen deine Meinung geigen?

Dein Kind zieht ständig an deinem Rockzipfel und will deine Aufmerksamkeit, aber du hast gerade überhaupt keine Nerven?

Du machst schon ein mal die Woche Yoga, aber irgendwie fühlst du dich trotzdem gestresst?

Dann ist dieser Artikel für dich.

6 gut gemeinte und auf Erfahrung basierende Ratschläge, die dir helfen sollen, entspannt und klar zu bleiben, obwohl eigentlich gerade nichts läuft, wie du es dir wünscht!

#1 - Koch für dich selbst, ernähre deinen Körper

Was bedeutet gute Ernährung überhaupt

Gute Ernährung ist für mich

  • Selbst gekocht
  • Frisch zubereitet
  • frei von Pestiziden und anderen Chemikalien
  • lokal angebaut
  • und dadurch automatisch auch saisonal

Warum gute Ernährung für echte Entspannung wichtig ist

Ich will dir kurz und verständlich erklären, warum gute Ernährung wichtig ist und nicht einfach nur eine Öko-Hipster-Marotte für Leute, die gut verdienen.

  • Selbst gekocht und frisch > Fertiggerichte enthalten oft zu viel Zucker, zu viel Salz und Konservierungsstoffe

 „Zu viel“ bedeutet mehr als der Körper braucht.

 Um alles Überschüssige abzubauen, umzuwandeln oder auszuscheiden, müssen die Leber, die Nieren und alle anderen Entgiftungs- und Ausscheidungsorgane Überstunden einlegen.

Überstunden = mehr Arbeit = keine Zeit zum Ausruhen und regenerieren. Genau wie im Berufsleben.

Auf lange Sicht ermüden solche Überstunden den Körper und übersäuern ihn.

In meinem Blogartikel „Detox - Weshalb sich ein übersäuerter Körper schlechter entspannt“ gehe ich genauer darauf ein und zeige dir außerdem die 10 besten Heilpflanzen, um deinen Körper zu entgiften.

“detox-entspannen“
  • Frei von Pestiziden und anderen Chemikalien > biologisch angebaut.

Die Schale von Obst und Gemüse ist im Grunde wie unsere Haut: alles was drauf kommt, kommt auch rein.

Deshalb bringt schälen nichts, um sich vor Pestiziden & Co. zu schützen. Sie sind auch im Inneren jedes gespritzten Apfels. (Davon abgesehen sind gerade unter der Schale viele Vitamine. Die landen beim Abschälen im Müll. Schade.)

Ein anderer wichtiger Punkt, über den viel zu wenig geredet wird, ist, dass Gemüse und Obst ihre Nährstoffe aus dem Boden beziehen, auf dem sie wachsen. .

Ist der Boden tot – also arm an Bakterien und Kleinstlebewesen – gibt es auch keine Mineralien und Spurenelemente, die die Pflanze aufnehmen kann.

Das ist natürlich viel, viel komplexer, als ich es in einem plumpen Satz beschreibe, aber es veranschaulicht es gut

Wenn dich das Thema interessiert, findest du mehr Infos über „das Absterben der Biodiversität in Böden“ in diesem Artikel vom Umweltbundesamt.

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Wie du gute Ernährung kinderleicht in deinen Alltag einbaust

Ich glaube, das wichtigste ist, zu verstehen, dass man isst, um sich zu ernähren.

Um seinen Motor zu pflegen und Instand zu halten. Genau so, wie man das auch mit einem Auto oder einer frisch renovierten Wohnung macht.

Man will nicht jeden Monat zur Reparatur fahren müssen und man will auch seine Wohnung nicht jedes Jahr neu renovieren.

Das kostet zu viel Geld.

Genau so ist das mit dem Körper auch.

Jetzt könnte man das Argument bringen, dass Bio-Nahrung mehr kostet.

Dazu möchte ich einen Buchtipp loswerden: Bernward Geier, Volkert Engelsman: Die Preise lügen - Warum uns billige Lebensmittel teuer zu stehen kommen

Der Klappentext:

„Ist es nicht toll, dass wir nur noch einen Bruchteil unseres Einkommens für Lebensmittel ausgeben müssen? Alles so schön billig bei Aldi, Edeka & Co.! Doch was, wenn die Preise nur deshalb so niedrig sind, weil die Kosten abgewälzt werden – auf Umwelt, andere Länder, kommende Generationen? Oder wenn die Kosten durch die Hintertür wieder bei uns landen, weil die Ausgaben für Gesundheit steigen oder Wasser immer teurer aufbereitet werden muss?

Dann ist es an der Zeit zu handeln, denn nur wenn die Folgekosten konventionell produzierter Lebensmittel sichtbar gemacht werden, ist das System wieder gerecht. Und wenn die Preise endlich die Wahrheit sagen, wäre »normal« plötzlich viel teurer als »bio«. Dann würden wir ganz  automatisch das kaufen, was am besten für uns und unsere Umwelt ist.“

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3 Tipps und 3 Food-Blogs für kinderleichte, gesunde Ernährung im Alltag

# Tipp1:

Schaff dir einen Topfeinsatz zum Dünsten an. Dünsten ist die schohnenste Art zu kochen (solange man das Gemüse nicht tot dünstet)

Großer Vorteil: du brauchst nicht daneben stehen zu bleiben. Ich nutze die Zeit meistens, um schnell unter die Dusche zu springen oder das Haus durchzufegen.

 

# Tipp 2:

Lerne, dir leckere Saucen aus Öl, Essig, Gewürzen, Sojasauce, Gomasio, Körnern, Tahin, … zu zaubern. Das gibst du dann über das gedünstete Gemüse (was noch knackig ist) und bääm ist in 10 Minuten eine super leckere Essensgrundlage fertig. (liest sich fade, schmeckt aber voll lecker!)

 

# Tipp 3:

Schau, ob es einen Gemüsemarkt in deiner Nähe gibt. Auch Hofläden sind eine super Alternative. Mit diesem Hofladenfinder kannst du schauen, ob es einen in deiner Nähe gibt. (Wenn keiner dabei ist, google einfach mal „Hofladen in der Nähe von …“)

 

Inspiration für Kochmuffel und -neulinge:

# Food-Blog 1: www.emmikochteinfach.de

# Food-Blog 2: www.mama-notes.de/essen

# Food-Blog 3: www.foodlikers.de

Man isst nicht, weil man Hunger hat. Sondern weil der Körper Nährstoffe braucht.

#2 - „Soulfood“ - Ernähre deine Seele

Als „Soulfood“ bezeichne ich alles, was dich berührt, was deine Augen zum Leuchten bringt, dir Freude bereitet, dich gut fühlen lässt. Alles, was sich nach Zuhause anfühlt und dich von Innen heraus stärkt und wachsen lässt.

Ganz egal, ob durch ein Buch, einen Film, Musik, eine Ausstellung, ein Abend mit Freunden, einen Satz, den du zufällig bei dem Gespräch am Nachbarstisch erhascht hast oder ein schönes Stück Straßenkunst, das du auf dem Weg zur Arbeit siehst.

Warum „Soulfood“ so wichtig ist

Wenn wir unsere Seele nähren und uns gut dabei fühlen, sind wir entspannt. Einfacher geht’s nicht.

Wie du aus „Soulfood“ eine Routine machst, die dich fröhlicher werden lässt und von Innen heraus stärkt

Für Seelennahrung gilt das selbe Prinzip wie für physische Nahrung: such dir hochwertige Kost, die dich stärkt und wirklich ernährt.

Um herauszufinden, welches Soulfood „dir schmeckt“, stell dir folgende Fragen:

  • Wie möchte ich mich morgens fühlen, wenn ich aufwache?
  • Welche Gedanken möchte ich pflegen, welche möchte ich herausschmeißen?
  • Welche Themen möchte ich mit meinen Freunden / meiner Familie teilen?
  • Habe ich Freunde, mit denen ich darüber reden kann oder muss ich ständig nur Überzeugungsarbeit leisten?
  • Worauf möchte ich meinen Fokus legen?
  • Welche Filme / Bücher / Musik tun dir gut? Such dir mehr davon!
  • Welche Menschen tun dir gut? Triff dich öfters mit ihnen? (das gilt übrigens auch umgedreht: triff dich weniger mit denen, die dir ständig ein Ohr abkauen oder deine Kräfte rauben.)

Soulfood-Bücher

Sei konsequent. Schmeiß alles raus, was dir nicht gut tut.

Mach dir eine Liste mit allen „Dingen“, die dich nähren und stärken.

Plane jeden Tag mindestens einen Soulfood-Moment ein – sei es auch nur 15 Minuten lesen.

Soulfood-Momente sind perfekt für die Morgenroutine geeignet. Wie du das beste aus deinen Soulfood-Momenten herausholst, zeig ich dir in meiner „Anleitung für deine perkfekte Morgenroutine“.

So findest du Inspiration für noch mehr Seelenfutter:

>> Gib den Titel eines Lieblingsbuches in der Amazon-Suchmaske ein, klick auf das Buch und scroll nach unten. Da gibt es die Rubrik „Kunden, die dieses Buch gekauft haben, kauften auch“. Dort findest du ähnliche Bücher und neue Autoren. Wenn du den Riesenkonzern Amazon nicht aunterstützen willst, nutze ihn nur als „Suchmaschine“ und kaufe das neue Buch in einem echten Buchladen (das unterstützt die lokale Wirtschaft) oder auf fairmondo.de.

>> Gib in die Google-Suchmaske „ähnliche Musik wie … ein“

>> Geh auf die Facebook-Seite / Instagram-Account einer Band, die du magst. Wenn du „Gefällt mir“ / „Folgen“ klickst, öffnet sich ein kleines Fenster mit ähnlichen Bands.

>> Unterhalte dich mit Freunden.

>> Lass dich in einem guten Buchladen / Musikladen beraten.

#3 - Erschaffe dir ein schönes Zuhause

Warum ein schönes Zuhause für die Entspannung wichtig ist

Ein schönes Zuhause ist wie ein Nest, in dem man sich heimelig und wohl fühlt. In dem einem nichts passieren kann. In dem man sicher ist.

Wenn dir dein Zuhause (ganz egal wie groß oder klein es ist) dieses Gefühl gibt, dann hast du hier einen Ort, an dem du dich ausruhen und auftanken kannst.

Wie du dir ein schönes Zuhause schaffst

Fang mit einer kleinen Ecke an und schaff dir einen Platz, der für dich gemütlich ist und an dem du dich wohl fühlst. Eine Art Kuschelecke.

Mir sind freundliche Farben, schöne Stoffe und Zimmerpflanzen wichtig.

Stell dir folgende Fragen:

  • Wieviel Platz hab ich für meine Ausruh-Ecke zur Verfügung?
  • Wieviel Zeit will ich darin verbringen? Möchte ich dort hauptsächlich 10 Minuten am Tag auftanken oder will ich dort auch lesen, malen, meditieren?
  • Welche Farben geben mir gute Laune?
  • Mit welchen Materialien fühle ich mich wohl? (Holz, Wolle, Leinen, Baumwolle, Ratan, …)
  • Möchte ich mir ein paar Pflanzen hinstellen? (Das kann ich nur empfehlen. Diese Pflanzen verbessern das Raumklima.)
  • Was ist für mich am bequemsten? Ein Sofa? Ein Sessel? Ein Bodenkissen? Oder einfach nur eine Yogamatte?

Manchmal reicht auch ein kleiner „Altar“ an dem du vielleicht kleine Steine vom letzten Strandurlaub, Fotos von deinen Liebsten und eine Kerze aufstellst.

Einer meiner Kreativplätze

Elemente, die eine schöne Atmosphäre schaffen:

  • Blumensträuße
  • Zimmerpflanzen
  • weiches Licht (Stehlampe, Lichterketten, Kerzen, …)
  • Steine und Muscheln, die dich an deinen letzten Urlaub erinnern
  • Fotos und Bilder
  • Naturmaterialien (Blätter, Blüten, Holz, …)

 

Pinterest ist eine gute Inspirationsquelle.

Gib zum Beispiel „gemütliche Ecke“, „Leseecke“, „Kuschelecke“, „DIY Wohnzimmer“, „Pflanzen Makramee diy“, „Meditationsecke einrichten“ oder „Altar Zuhause“ in die Suchmaske ein.

Hier ein paar Beispielbilder:

Quelle: Pinterest / alleideen.com

Quelle: Pinterest / Homeyou.com

Quelle: Pinterest / wohnzimmer.carreviewnew.com

Quelle: Pinterest / Colorz.tk

#4 - Lade „Langeweile“ ein

Warum Langeweile gut für dich ist

Ich war früher extremer Multi-Tasker und sehr stolz darauf.

Ich konnte 10 Sachen auf einmal machen und sagte mit verschmitztem Grinsen „Tja, wir Frauen können das eben!“

Irgendwann um die 30 hat sich das schlagartig geändert und auf einmal waren meine 10 Resultate nur noch halb so gut.

Aber noch schlimmer: ich brauchte mehr Zeit für die selben Aufgaben.

Ich hatte meine Energie in jegliche Himmelsrichtung verballert.

Stell dir vor, du schließt an eine einzige Flachbatterie 10 verschiedene Geräte auf einmal an.

Da wird ganz schnell klar, dass die Batterie nicht lange durchhält.

Mein Aha-Erlebnis war damals, dass es zwar wichtig ist, Körper und Geist hochwertig zu ernähren, aber „Langeweile“, „Leere“, „Nichts“ mindestens genauso wichtig sind!

Jeder IN-Put –ganz egal wie hochwertig er ist – muss vom Gehirn verarbeitet werden.

Aber um sich ausruhen und regenerieren zu können brauchen das Gehirn, die Nerven und alle anderen Organe regelmäßig Pausen!

Wie du Langeweile zur Routine machst

Nimm dir vor, dich jeden Tag ein bisschen zu langweilen. 10 Minuten.

Zu wirst sehen, gerade am Anfang kommen dir diese 10 Minuten wie die längsten deines Lebens vor.

Setz dich einfach mal 10 Minuten auf eine Parkbank und tu nichts. Kein Handy, kein Podcast, nichts. Nur sitzen und nichts machen.

Oder leg dich auf dein Sofa und hör für 10 Minuten das Ticken der Wanduhr zu.

Oder beobachte eine Spinne an der Zimmerdecke.

Sag dir „Jeden Tag, wenn ich von der Arbeit nach Hause komme, gönne ich mir 10 Minuten Langeweile.“ Und dann zieh es durch.

Eine besonders wichtige Ruhephase ist übrigens der Schlaf. Deshalb ist es sehr wichtig darauf zu achten, dass du bombenmäßig schläfst.

Meine Katze, mein Chill-Idol.

Warum du nicht schon vorher angefangen hast, dich zu langweilen

Wir leben in einer sehr schnelllebigen Zeit und haben alle Informationen immer sofort Griffbereit. Wir können bei jeder noch so kleinen Frage sofort googeln und die Antwort finden.

Außerdem werden gerade in unserem Kulturkreis Pausen mit Faulsein assoziiert.

Wahrscheinlich hast du es (genau wie ich) schlichtweg nicht gelernt, Pausen zu machen und mal Nix zu tun.

Aber keine Angst. Das trainiert sich. Genau wie ein Muskel.

Je öfter und regelmäßiger du mal 10 Minuten lang nichts tust, desto mehr wird es zur Gewohnheit werden und desto weniger wirst du darüber nachdenken, sondern einfach (nix) machen.

(Wenn du heute im Bus sitzt und bei Instagram herumscrollst, sagst du dir bestimmt auch nicht vorher „Ach, ich geh mal 10 Minuten auf Instagram.“. Du machst es einfach. Gewohnheitsmäßig.)

#5 - Sag „Hi“ zu dem, was dich umgibt

Letzte Woche stand ich bei 40°C im Schatten völlig genervt über einem verdröseltem Stromkabel und habe wie ein Wetterzwerg gemeckert, dass dieses doofe 50m-Kabel so in sich verknotet ist.

Achtung, jetzt wird’s unheimlich.

Als ich den Kopf hob, sagte mir auf einmal eine kleine violette Blüte deren Namen ich nicht kenne, dass ich mich mehr auf das Schöne konzentrieren soll.

Dann tänzelte sie noch ein bisschen vor mir her und wurde schließlich wieder eine von vielen.

Ich musste grinsen.

Ich hockte mich zu ihr, streichelte ihr Blättchen und bedankte mich.

Warum der Kontakt zu Pflanzen und Tieren so wichtig ist

Vielleicht kannst du dich daran erinnern, als du das letzte mal ein krankes Tier gesehen hast. Hol dir den Moment noch mal in dein Gedächtnis zurück.

Vielleicht war es deine Katze oder dein Hund. Oder eine noch nicht ganz tote Taube am Straßenrand.

Ich weiss ehrlich gesagt nicht, ob alle Menschen das gleich machen, aber wenn ich ein krankes Tier sehe, dann rede ich mit ihm. Ich rede ihm gut zu und versuche zu verstehen, was es gerade braucht.

Und auch wenn ich „zureden“ und „verstehen“ schreibe, passiert das nicht über die mentale Ebene. Ich denke dabei nicht.

Ich bin völlig raus aus dem Kopf.

Und in meiner Intuition.

 

Der Kontakt mit Tieren und Pflanzen hilft dabei, mit seiner Intuition verbunden zu sein.

Zu wissen, ohne zu denken.

Und genau das ist ein Ort von echter Entspannung. Die Intuition. Dort, wo wir nicht denken, sondern einfach nur sind.

 

Die Nachricht, die mir die kleine, violette Blüte geschickt hat, hat genau diese intuitive Ebene in mir angepiekst.

Ameisen im Zuckerglas lassen sich hervorragend beobachten.

Wie du diesen Kontakt wieder herstellen kannst

Geh raus, lauf um’s Eck und sag „Hey, wer will mit mir in Kontakt treten?“

Ich weiß es klingt total seltsam, aber es ist wirklich so einfach.

Auf einmal wird dir ein Ast auffallen oder ein einzelnes Blatt am Baum wackelt, obwohl es windstill ist. Das ist deren Art „Hallo“ zu sagen. Ganz simpel. Nicht fancy.

Sprich mit der Natur wie mit einem Freund. Stell dich vor. Sag deinen Namen.

Mit der Zeit und etwas Gewohnheit wird du immer mehr von dem „hören“, was sie zu erzählen haben. So, wie ich die Blüte gehört habe.

 

 

Wie du den Kontakt ohne großen Aufwand pflegst

Gewöhn dir an, sobald du vor die Haustüre gehst, zu fragen, wer mit dir in Kontakt treten will und sei achtsam, wer dir antwortet. Zwitschert auf einmal ein Vogel viel lauter als die anderen? Läuft dir auf einmal ein Hund vor die Füße? Blinzelt dir die Kuhblume aus einer Betonritze zu?

Klar kann das völlig albern klingen, aber was soll’s?

Kinder, die auf dem Land leben und viel Draußen spielen, machen das den ganzen Tag.

Erklären wir sie deshalb für verrückt? Nein! Wir freuen uns mit ihnen.

Also: Sei spielerisch. Amüsier dich. Und hab Spaß.

#6 - Stell deine eigene Medizin her

Wie selbstgemachte Medizin dich entspannt

.

Selbstgemachte Medizin entspannt dich 3 Mal: Wenn du sie sammelst, wenn du sie zubereitest und wenn du sie einnimmst.

Heilkräuter zu sammeln bedeutet, in die Natur zu gehen. Vogelgezwitscher zu hören. Windrauschen im Ohr. Sich Zeit für sich selbst zu nehmen.

Wenn du deine Ernte trocknest oder verarbeitest, bist du ganz da – auch das ist sehr beruhigend.

Und zum Schluß enspannt sie das dritte Mal, wenn du sie zu dir nimmst.

Wie du weißt, wann du zum Arzt musst

Meine persönlichen Schritte:

Wenn ich Kopfschmerzen habe, nehme ich keine Tablette. Ich überlege zuerst, woher die Kopfschmerzen kommen könnten. Zu wenig getrunken? Zu viel Computerarbeit? Zu wenig frische Luft?

Dann trinke ich Wasser, mach eine Pause und geh raus.

Wenn das nicht hilft, massiere ich meinen Nacken, den Kiefer, alles, was verspannt sein könnte.

Erst wenn es jetzt nicht besser ist, benutze ich die ersten Heilpflanzen.

Und auch hier steigere ich mich. Ich beginne mit Heilpflanzen, die ein sehr weites Wirkspektrum haben, wie zum Beispiel Minze oder Lavendel.

Merke ich, dass ich stärkere Pflanzen brauche, benutze ich spezifischere, wie Mädesüß oder Weide. (Das sind beides Blutverdünner. Wenn die Kopfschmerzen mit der Regel oder der Leber zusammenhängen würden, würde ich andere Kräuter wählen.)

Stark vereinfacht handele ich also so:

1. Feststellen, dass ich Schmerzen habe.

2. Überlegen, woher das kommen könnte.

3. Wasser trinken, Pause machen, an die frische Luft gehen

4. auf körperlicher Ebene arbeiten - zum Beispiel mit Eigenmassage

5. eher „leichte“, familienheilkundliche Heilpflanzen ausprobieren

6. ganz spezifische Heilpflanzen

7. wenn nichts davon hilft oder das Symptom immer wieder kommt einen Therapeuten aufsuchen.

Wenn ich intuitiv merke, dass etwas Komplexes, Schlimmes im Schilde ist, würde ich natürlich vorher zum Therapeuten gehen. Mein Beispiel gilt für harmlose Geschichten. 

Jetzt bist du gefragt!

Welche Punkte fallen dir schwer und welche gehören vielleicht schon zu deinem Alltag? Schreib’s mir in die Kommentare oder direkt an hallo@rubynagel.com. Ich freu mich, von dir zu lesen!

Wenn dir der Artikel gefällt, teile ihn gerne mit deinen Liebsten. (Links am Bildschirm -bzw. unten auf dem Telefon- ist der Share-Button.)

Entschleunigen und entspannen - und zwar regelmäßig!

Mit meinen kostenlosen EntspannungsImpulsen schick ich dir 1x pro Woche präzise Tipps, die dir helfen, einfach und ohne großes Brimbamborium zu entspannen und neue Kraft zu tanken.

Ich bin ein Ein-Frau-Unternehmen und gehe vertrauensvoll mit deinen Daten um. Weitere Infos findest du im Datenschutz.

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Fruchtbarkeit ist ein wichtiges Thema für diese Jahreszeit, denn von ihr hängt ab, wie reich die Ernte im Herbst ausfallen wird.

Für uns Menschen ist der Frauenmantel eine wunderbare Fruchtbarkeitspflanze und um den Frauenmantel soll es in diesem Blogartikel gehen.

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Foto: Ruby Nagel

Manchmal rettet die Abendroutine den Tag!

Eine Abendroutine hilft den Stress und die Hektik vom Tag abzustreichen und sich in einen wohlig, weichen Schlafcocoon zu murmeln.

Es ist eine Art Zwischenstation.

Das Tor von nerviger Arbeit, Kindergebrüll und Termindruck hin zu himmlisch seuselnden Engeln mit goldenen Haaren, die dich mit Feigen und Gesängen verwöhnen.

Wenn dein Alltag unheimlich zackig, enggestrickt oder hastig und laut ist und du Schwierigkeiten hast, abends abzuschalten und einzuschlafen, dann solltest du dir unbedingt eine Abendroutine zulegen. 

Wie deine Abendroutine nicht aussehen sollte

Falls du denkst, du hast schon eine, denn schließlich sitzt du ja jeden Abend auf deinem Sofa und scrollst dein Telefon heiss, dann

ERROR!

Höchste Priorität und goldene Regel N°1 von einer Abendroutine heißt: kein Handy, kein Laptop, kein Netflix. Ausnahme bildet Idee #8

Es geht nämlich darum, dein armes Gehirn etwas in Ruhe zu lassen und es weniger mit Eindrücken zu überfluten.

Und mehr Regeln gibt’s dann auch schon gar nicht.

Jetzt geht’s nur noch darum, dass du richtig viel Spaß an deiner Abendroutine hast.

Du willst dich entspannen, hast aber keinen Bock auf Yoga? Hier sind 9 andere schnieke Ideen!

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# 1 warmes Fußbad mit ätherischem Rosmarin- & Lavendelöl

Rosmarin regt die Durchblutung an und erwärmt. Genau richtig für alle, die mit kalten Füßen ins Bett gehen.

Aber auch für Tage, an denen die Gedanken nicht still stehen wollen, ist so ein Fußbad klasse, denn die Aufmerksamkeit wird durch das warme Wasser vom Kopf runter in die Füße geleitet und kreisende Gedanken beruhigen sich.

Gib jeweils 4 Tropfen ätherisches Öl mit etwas Salz in eine Schüssel warmes Wasser und bade deine Füße mindestens 10 Minuten. Gerne länger.

Versuch dabei nichts anderes zu machen, sondern die Stille „auszuhalten“.

Wenn du tagtäglich viel Trubel um dich hast, wird es dir wahrscheinlich anfangs schwer fallen, aber halte durch! In der Stille erholt sich der Körper schneller und intensiver und stellt sich perfekt auf die Nachtruhe ein.

# 2 Fahr weg - im Kopf

Überlege dir einen Urlaubsort, an den du mal fahren möchtest. Ganz egal ob du es dir zeitlich oder finanziell leisten kannst.

Stell dir eine Eieruhr und schreibe 10 Minuten lang alles auf, was dir zu diesem Urlaub in den Sinn kommt.

Träum drauf los.

Stell dir den Ort so detailliert wie möglich vor.

Wie ist die Landschaft? Wie sind die Menschen? Was isst du? Was erlebst du? Wie kommst du dort hin? Welches besondere Erlebnis bringst du von dort wieder mit nach Hause? Wie lange bleibst du? Wie fühlst du dich dort? Schließt du neue Freundschaften? Wo wirst du wohnen?

Mal es dir aus!

Das Aufschreiben wird dir helfen, dass deine Gedanken besser bei der Aufgabe bleiben und du dich mehr entspannst.

# 3 Massiere deine Fußsohlen mit ätherischem Engelwurzöl

Gib dazu etwas Speiseöl und 1 Tropfen ätherisches Engelwurzöl auf deine Handfläche.

Mach’s dir bequem und massiere langsam beide Füße.

Achte darauf, wo Verspannungen sitzen, an welchen Stellen vielleicht mehr Hornhaut ist als an anderen. Hast du Druckstellen? Sprich mit deinen Füßen, als wärt ihr alte Bekannte (btw ihr seid alte Bekannte!).

Danke ihnen, dass sie dich den ganzen Tag herumtragen. Deine vielleicht sehr schmalen Schuhe akzeptieren, obwohl sie drücken. Dich ohne zu muckern überall dort abliefern, wo du hin willst.

Das ätherische Engelwurzöl entspannt, beruhigt, stärkt die Nerven, hilft mit Überforderung umzugehen und man träumt mehr. 

Zusätzlich bringt dich die Fußmassage - genau wie das Fußbad - aus deinem Kopf (oben) in deinen Körper (die Füße, unten). Grundsätzlich hilft das immer, um kreisende Gedanken zu beruhigen.

# 4 Trink einen selbst gesammelten Tee

und erinnere dich an die Momente, an denen du die Pflanzen gesammelt und getrocknet hast.

Das funktioniert übrigens auch mit Pflanzen auf dem Balkon oder den Fensterbrett, falls du keinen Garten hast.

Folgende entspannende Pflanzen lassen sich sehr gut im Topf halten:

  • Melisse
  • Majoran
  • Lavendel
  • Zitronenverbene
  • Rose
  • Ringelblume
  • Kamille
  • Salbei

Hast du die Pflanzen frisch zur Hand, kannst du sie direkt pflücken und mit warmen Wasser übergießen. Abgedeckt 10 Minuten ziehen lassen und los geht’s mit der kleinen Kräuterteezeremonie.

Nimm dir Zeit, schmecke richtig hinein. Wonach riecht dein Tee? An was erinnert dich der Geruch?

Entspannende und beruhigende Wildpflanzen, die es fast überall gibt:

  • Johanniskraut (bitte nicht nehmen, wenn du synthetische Antidepressiva nimmst!)
  • Lindenblüten
  • Schafgarbe
  • Weißdorn
  • Baldrian
  • Holunderblüten,

Achte beim Sammeln darauf, dass du dir 100% sicher bist, die richtige Pflanze zu haben und dass die an einem sauberen Ort steht (nicht am Rand von landwirtschaftlichen Äckern, Hundepippi, etc.).

# 5 Intuitives Tanzen

Such dir Musik aus, die du magst. Am besten ruhige, da es ja hier um eine Abendroutine geht.

Lass deinen Körper sich intuitiv dazu bewegen. Stell dir vor, dein Körper wäre eine Art Übersetzer. Was will die Musik bzw. was wollen die Gefühle, die du zur Musik hast, ausdrücken?

Wenn es dir schwerfällt, nicht in deinen herkömmlichen Tanzstil „zu verfallen“, dann tanze im Liegen. Leg dich auf den Boden und versuche die Musik und deine Gefühle mit Bewegungen zu übersetzen.

Es muss nicht besonders oder wahnsinnig toll von Außen aussehen. Darum geht es nicht!

Sondern es geht darum, in deinen Körper zu kommen und dadurch in die Entspannung.

Dir fehlen Musik-Ideen?

Schau mal hier:

> Lukas Zeller - The Hangwallah

> Jacky Terrasson - Gouache

> Anatoliy Gernadenko - Miracle Jam

> Tango with Lions ~ In a Bar

> Madeleine Peyroux - Dance Me to the End of Love

> Ibeyi - Faithful

> Yann Tiersen - Porz Goret

 

Wozu tanzt du gerne? Schreib’s mir in die Kommentare und lass uns eine gemeinsame Liste sammeln!

# 6 Handwerkeln

Bastelst du auch so gerne wie ich kleine, feine Dinge, denkst aber, keine Zeit mehr dafür zu haben?

Dann ist die Abendroutine der richtige Moment!

Nimm dir vor, jeden Abend 30 Minuten lang dein Bastel- oder Handwerksprojekt nach Vorne zu bringen.

Das entspannt nicht nur, sondern macht auch gute Laune.

Grad keine Idee, was du machen könntest?

Hier gibt’s ein paar Inspirationsquellen:

> Kunststopfen

> Origami

> Decke häkeln

> Mobilé basteln

> Kräuterkissen nähen

 

Pinterest ist eine ziemlich gute Inspirationsquelle für Bastelkram und DIY-Anleitungen.

Ich hab auf meinem Pinterest-Account eine „entspannende Hobbys“ Pinnwand mit weiteren Ideen. Hüpf doch mal rüber.

# 7 Karten legen

Karten ziehen oder Karten legen ist für mich ein sehr schönes Abendritual.

Du kannst dabei entweder eine Intention für den nächsten Tag setzen oder den heutigen Tag noch mal vor deinem inneren Auge vorbei laufen lassen und dazu eine Karte ziehen.

Es kann zum Beispiel helfen, eine schwierige Situaton besser zu verstehen und zu verarbeiten oder eine Idee zu bekommen, die man vorher nicht hatte.

Hier findest du verschiedene Kartensets beim Schirner-Verlag, das Kartenset „Seelen-Momente“, das Kartenset “Rat der Bäume”, Kartensets von Emethos oder die Affirmationskarten von Katharina Thürer.

(Katharina Thürer habe ich schon mal zum Thema Digital Detox interviewt >> zum Interview.)

Hast du bereits ein Lieblingsset? Verrätst du mir in den Kommentaren welches? 

 

# 8 Naturgeräusche

Bestimmst kennst du das: sobald man im Wald oder in den Bergen ist und keine Menschenseele hört, aber dafür ganz viele Vögel, geht einem das Herz auf und man denkt „Boar, so könnt ich’s ewig aushalten!!!“.

Oder am Meer. Wie schön es sein kann, an einem eigentlich relativ grauen Tag mit Windjacke im Sand zu liegen und einfach nur dem Meeresrauschen zuzuhören.

Regentropfen auf Dachfenstern.

Feuerknistern.

Gewittergrollen.

Klar kann man all diese Geräusche nicht in Echt auf Knopfdruck haben, aber es gibt ja Youtube und da findest du richtig viele verschiedene.

Hier nur eine kleine Auswahl:

> Katzenschnurren

> Walgesänge

> Bäumerauschen

> Feuer

> Gewitter

> Regentropfen

> Grillenzirpen

> Regenwaldgeräusche

> Wind in den Alpen

> Vogelzwitschern

Such dir ein Geräusch aus, leg dich in bequemen Sachen auf den Boden oder deine Yogamatte und stell dir eine Eieruhr auf 25 Minuten.

Wahrscheinlich werden Gedanken durch deinen Kopf ziehen. Das ist normal. Lass sie einfach vorbei huschen. Ärgere dich nicht darüber.

Je weniger Gewicht du ihnen gibst, desto unwichtiger werden sie werden.

# 9 Strichmännchen-Methode

Was ich wohl mit am allerhäufigsten höre, ist, dass es Menschen schwerfällt abzuschalten. Weiter oben hab ich gesagt, dass „in den Körper gehen“ hilft, um aus dem Kopf zu kommen.

 

Es gibt noch eine andere Methode.

 

Das ist die Strichmännchenmethode. Klingt albern, ich weiß. Und ist auch nicht für jedermann.

Trotzdem ist es eine schöne Übung, um mit dem Unterbewusstsein zu arbeiten und sich von anstrengenden Beziehungen (egal ob auf Arbeit, mit dem Partner, in der Familie oder zum Haustier) oder Situationen zu befreien.

Hier ein kleines Video, das die Technik genauer erklärt:

Du kannst die Methode jeden Abend durchführen. Es geht ratzifatzi.

Für mich ist es keine Technik, von der man sekundenschnelle Ergebnisse erwarten sollte, sondern sie ist eher für längerfristige Ziele geeignet. Mein Tipp wäre, sie mit einem anderen Ritual (zum Beispiel einer Fußmassage) zu koppeln. So arbeitest du aktiv an deiner kurzfristigen und langfristigen Entspannung.

Was sind deine Lieblingsrituale?

Schreib’s mir in den Kommentaren!

Wenn dir der Artikel gefällt, teile ihn gerne mit deinen Liebsten. (Links am Bildschirm -bzw. unten auf dem Telefon- ist der Share-Button.)

 

Entschleunigen und entspannen - und zwar regelmäßig!

Mit meinen kostenlosen EntspannungsImpulsen schick ich dir 1x pro Woche präzise Tipps, die dir helfen, einfach und ohne großes Brimbamborium zu entspannen und neue Kraft zu tanken. Die perfekte Ergänzung zur Abendroutine!

Ich bin ein Ein-Frau-Unternehmen und gehe vertrauensvoll mit deinen Daten um. Weitere Infos findest du im Datenschutz.

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Hormonfreie Verhütung ohne Stress – Francesca Julia Renggli

Hormonfreie Verhütung ohne Stress

– ein Erfahrungsbericht von Francesca Julia Renggli

Foto: Aron Visuals

Zyklus leben, mit dem Körper verbunden sein

Wie verhütest du? Du nimmst die Pille? Ein grosser Teil der Frauen antwortet auf diese Frage mit „Ja“. Verständlich, denn die Pille gilt allgemein als unkompliziert und scheint vielerlei angenehme Nebeneffekte zu haben.

Auch ich habe lange Jahre zu diesen Frauen gehört, die sich jeden Tag diesem Hormoncocktail ausgesetzt haben.

Die Pille ist Stress für den Körper und unser ganzes System. Doch nicht nur die Pille, auch andere hormonelle Verhütungsmethoden sind für unsere Körper eine enorme Belastung und bringen unseren Zyklus auf physischer, psychischer aber auch energetischer Ebene komplett durcheinander.

 

Kontrolle und Libidoverlust

Wie so viele junge Frauen liess ich mir, ohne viel darüber nachzudenken, die Pille verschreiben. Einerseits um meinen Zyklus zu „kontrollieren“, andererseits um mich komplett sorglos mit meiner damaligen Liebe vergnügen zu können. Tag für Tag nahm ich also die kleine, weisse Tablette ein, stellte mir einen Timer, damit ich sie nicht vergass, liess mir Rezept um Rezept verschreiben und richtete mein Leben fast schon komplett nach der Pille aus.

So ging das ungefähr sechs Jahre. Irgendwann bemerkte ich körperliche Veränderungen, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust. Was auch nicht überrascht, wenn wir bedenken, dass die Pille einen massiven Eingriff auf unser gesamtes System hat.

Ich fühlte mich also nicht mehr wie mich selbst. Ich suchte Hilfe bei meiner Gynäkologin und erhielt eine neue Pille. Auch diese habe ich wieder ohne zu hinterfragen genommen. Die Symptome wurden zunächst besser, dann wieder schlimmer. So schlimm, dass ich eines Tages beschloss die Pille abzusetzen.

Mein damaliger Partner fragte mich schockiert, ob ich denn plötzlich einen Kinderwunsch verspürte - er sei noch nicht bereit für Nachwuchs. Ich musste mich für meinen Entscheid rechtfertigen, vor ihm, aber auch meinem Umfeld. Da müsse ja was mit mir nicht stimmen, wenn ich die Pille nicht mehr nehmen wolle. Andere Verhütungsmethoden seien ja unsicher. Und eben der unausgesprochene Kinderwunsch war auch immer mit von der Partie.

Fühlen, Spüren und zu mir selbst finden

Mir aber ging es ohne Pille besser.

Ich fühlte mich wieder näher bei mir und lernte mit Ende 20 endlich meinen weiblichen Zyklus richtig kennen.

Ich kam immer mehr in meine Kraft und dieser Grauschleier, der sich über alles gelegt hatte, verflog.

Ausserdem erwachte meine Libido neu. Ich hatte wieder Lust auf körperliche Nähe, sehnte mich nach Leidenschaft und Liebe und durfte meine körperlichen Bedürfnisse wieder ganz neu entdecken und erfahren.

All diese Faktoren zusammen, hatten für mich eine exponentielle Steigerung meiner Lebensqualität zur Folge.

 

Psychostress dank Nuvaring

Bis ich meinen jetzigen Partner kennenlernte und auf die grandiose Idee kam, mir den Nuvaring verschreiben zu lassen.

Eine weitere Hormonbombe, der ich meinen Körper aussetzte.

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Der Nuvaring hatte auf mich noch krassere Wirkungen als die Pille - immer wenn ich den Ring zur Blutung entfernte, reagierte mein System mit einem PMS, dass ich noch nie zuvor erlebt hatte. Weder mit noch ohne Pille.

Ich war depressiv, absolut unausgeglichen, zu nichts fähig, hatte Schmerzen und Krämpfe. Mein Körper rebellierte auf allen Ebenen. Glücklicherweise entschied ich mich nach zwei Zyklen den Ring abzusetzen. Und auch schon im ersten Zyklus ohne hormonelle Verhütung waren die Symptome wieder wie weggeblasen.

Meine Geschichte zeigt, dass hormonelle Verhütung Stress für das weibliche System ist. Die Reaktion muss nicht immer so heftig sein, dennoch stürtzen sowohl Ring, als auch Pille und andere hormonelle Verhütungsmittel, wie Pflaster oder Stäbchen den weiblichen Körper ins Chaos. Warum ist das so?

 

Stressfaktor hormonelle Verhütung

Mit der Pille forciert man entweder einen unnatürlichen, minutiös abgestimmten Zyklus, bei dem die Blutung quasi erzwungen wird. Oder es findet die absolute Desynchronisation statt, indem man eine Pille nimmt, die erst gar keine Blutung mehr zulässt.

Beides kann zu extremen Auswirkungen führen.

Ich spreche jetzt nicht nur von unmittelbar bemerkbaren Dingen wie Gewichtsschwankungen, Depressionen oder emotionalen Störungen.

Viel schlimmer sind die Nebenwirkungen, die aufgrund der schleichenden Veränderungen im Körper entstehen.

Das sind zum Beispiel Durchblutungsstörungen, Thrombosen, Venenentzündungen oder Verengungen von Gefässen, die zu einer Verstopfung dieser führen können. Zudem versetzt zum Beispiel die Pille unsere Entgiftungsorgane in permanente Alarmbereitschaft und unsere Leber arbeitet unter Einnahme der Pille auf Hochtouren.

Problematisch finde ich zudem auch, dass viele Frauen, die aufgrund der Einnahme von Hormonen depressive Verstimmungen haben regelrecht stigmatisiert werden.

„Plötzlich waren die Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen weg.“ Francesca Julia Renggli

Alternative natürliche Verhütung

Welche Alternativen gibt es nun also?

Frauen, die ihren Körper gut kennen, hilft oft die Temperaturmessung über ein Thermometer.

Dieses wird mit einem Computer oder mit einer App synchronisiert und gibt vor, wann die Frau fruchtbar ist, wann nicht und wann der Eisprung zu erwarten ist. Zusätzlich gibt es Teststreifen, über die man anhand des Urins erkennen kann, ob der Körper gerade ein bestimmtes Hormon produziert.

Die Fehlerquote dieser Methode liegt bei drei bis fünf Prozent, was sehr wenig ist. Und dafür hat man vor allem keine Nebenwirkungen und lernt die körpereigenen Signale zu lesen.

Klar, bei dieser Methode muss Frau sich ein wenig einfuchsen, braucht Geduld und die Bereitschaft sich intensiv mit dem eigenen Körper und Zyklus zu beschäftigen!

Auch ich habe diese Methode nach Absetzen des Rings für mich gewählt. Und ja, zu Beginn war es anstrengend, aufregend und manchmal fühlte ich mich auch unsicher. Aber ich lernte meinen Körper kennen und somit auch mich selbst. War ganz bei mir, klar und trotz zeitweiliger Aufregung, war und ist die natürliche Verhütung für mich ganz klar entspannter als die hormonelle auch wenn der Initialaufwand zunächst grösser scheint als bei der hormonellen Verhütung.

Ich kenne meinen Körper mittlerweile richtig, richtig gut und kann die kleinsten Signale deuten und lebe in Einklang mit meinem Zyklus. Wenn das mal kein Pluspunkt ist!

 

Nutze deine Chance

Auch wenn also die hormonelle Verhütung vermeintlich einfacher und unaufwändiger ist, stellt sie für den Körper einen grossen Stressfaktor dar.

Ich glaube ganz fest, dass natürliche Verhütungsmethoden auf Dauer gesehen nachhaltiger und entspannter und ausserdem für Frauen eine unglaublich grosse Chance sind, ihren Körper, ihren Zyklus und ihr FrauSein kennen und lieben zu lernen.

Deshalb möchte ich dich ermutigen, dich mit deinem Zyklus, deinem Körper auseinanderzusetzen.

Nutze die Chance dich zu erfahren und dich natürlich, so wie du bist kennenzulernen. „ 

Mehr über Francesca Julia Renggli

Francesca ist Medizinfrau, Akupressur-Therapeutin und Frauenbegleiterin.

Sie arbeitet sowohl in ihrer eigenen Praxis bei Basel, als auch online. Du kannst mit ihr 1:1, in Workshops, Retreats, Cacao-Zeremonien und Frauenkreisen zusammenarbeiten. 

www.federleichtbasel.com | Online-Session mit Francesca | Facebook | Instagram

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Wie du deine Weiblichkeit lebst und dadurch entspannter wirst

Wie du deine Weiblichkeit lebst und dadurch entspannter wirst

Foto: Ruby Nagel

Als ich Kind war und meine Brüste anfingen zu wachsen, war mir das äußerst peinlich. Beim Fahrradfahren fuhr ich nur noch einhändig. Mit der anderen Hand musste ich das T-Shirt vom Körper weg halten. Später trug ich eine Kleidergröße zu groß, um möglichst wenig Körperkonturen sehen zu lassen.

Mit den stereotypsichen Frauenbildern, von Frauen, die entweder Haushalt und Kinderwirtschaft rocken oder frischlackiert auf Highheels ihr wallenden Haar am Ende eines total wichtigen Businessmeetings nach hinten werfen, konnte ich einfach nichts anfangen.

Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Aber bin ich deshalb weniger weiblich?

Ich denke nicht!

Für mich bedeutet „weiblich sein“ nicht Nagellack, Schminke und drei Schränke voller Klamotten oder unbedingt Kinder gebären zu müssen.

 

Meine Definition von Weiblichkeit

Für mich ist Weiblichkeit,

  • meiner Intuition zu folgen. Mit mir selbst verbunden zu sein und dadurch Anschluss an etwas zu haben, dass viel größer ist als ich selbst.
  • Erschaffen und kreieren. Damit meine ich nicht unbedingt Kinder bekommen, sondern vor allem Projekte und Ideen schmieden und realisieren.
  • Für mich selbst (und andere) gut zu sorgen (z.B. mit Kräutertee oder Spaziergängen).
  • Hilfe annehmen zu können ohne mich schwach zu fühlen, sondern aus dem Wissen heraus, dass zu zweit manche Dinge leichter gehen.
  • Smart sein. Das kommt durch die Intuition und dem Verbundensein mit etwas Größeren als man selber ist. Dadurch können wir besonders kreative, clevere Lösungen für Probleme finden.

 

Gesellschaftliche Prägung

Natürlich bin ich auch mit werbegeprägten Frauenbildern aufgewachsen, aber mal ehrlich: Was bringen diese Bilder?

In den allermeisten Fällen machen sie, dass wir uns nicht hübsch genug fühlen: zu schrumpelige Knien, zu dicke Waden, zu schiefe Brüste, zu dicker Po, zu dünne Haare. … Das sind alles Vergleiche, die dazu führen, dass wir uns kleiner machen als das, was wir sind. Und wofür? Für einen Hintern oder ein Paar Knien?

 

Wie ich mich von Vergleichen löse

Eigentlich ist es gar nicht so schwer:

  • Ich habe aufgehört, mich ständig im Spiegel oder Schaufenstern zu betrachten. Ich seh mich morgens und abends beim Zähneputzen ganz nebenbei und das reicht. Die restliche Zeit betrachte ich mich über das innere Bild, das ich von mir selbst habe. Und seit dem: Bäääm! Ich seh immer gut aus!
  • Sehe ich Werbung, schaue ich weg. Ich will mich nicht mit Werbebildern „nähren“.
  • Wenn es mir doch mal passieren sollte, dass ich mir denke „Wow, die hat ja tolle blabla, das hätte ich auch gerne.“, sagt mein Gehirn direkt, dass wenn ich blablabla hätte, garantiert mit irgendetwas anderem unzufrieden wäre.

 

Hol dir Tipps von 6 Experten!

Ich hab 6 Frauen, die durch ihrer Arbeit viel mit anderen Frauen zusammen arbeiten, gefragt, was ihnen zum Thema Weiblichkeit einfällt.

Bei einem sind sie sich alle einig: sie lieben es Frau zu sein! Warum das so ist und was du tun kannst, um mehr in deine weibliche Kraft zu kommen, verraten sie hier:

 

Nina Deißler – Autorin und Deutschlands Nr.1 Flirtcoach

Nina, du bist Deutschlands bekanntester Flirtcoach und du hilfst Frauen dabei, in ihre Weiblichkeit zu kommen, um u.a. dadurch einen neuen Partner zu finden. Was ist für dich das Tolle daran eine Frau zu sein?

Ich liebe es, eine Frau zu sein - vor allem, seit ich erkannt habe, dass ich mir früher sehr viel Freiheit, die mir zusteht, gar nicht genommen habe.

Viele Frauen unserer Generation scheinen noch gar nicht bemerkt zu haben, dass „Emanzipation“ nicht bedeutet, dass man alles selber machen muss, sondern dass man alles darf, worauf man Lust hat.

Hast du einen Tipp für andere Frauen, die mehr in ihre eigene Power kommen wollen?

Uns nicht mehr an den Männern zu orientieren, wenn es darum geht „stark“ zu sein - denn das macht uns nur hart!

Und orientieren wir uns nicht mehr an unseren Müttern und Großmüttern, die sich so oft aufgeopfert haben, um „gut“ zu sein und die manipuliert und geklagt haben, um ihre Bedürfnisse durchzusetzen.

Wir sind frei - und wir sollten und dürfen deutlich fröhlicher und unverschämter sein, als es die meisten von uns bisher waren.

Lernen wir endlich, klar und deutlich „NEIN“ zu sagen, wenn wir „Nein“ meinen, dann können wir auch endlich „Ja“ sagen, das Leben genießen und die Männer um den Finger wickeln - das mögen die meisten von ihnen nämlich tatsächlich sehr gerne.

https://ninadeissler.de Podcast  | Instagram | Facebook

 

Katharina Krauss – Persönlichkeitsfotografin

Katharina, du bist Portraitfotografin und kannst durch deine Arbeit Menschen sehr gut beobachten. Was denkst du über die „Frau von heute“?

Als „modere“ Frau haben wir gelernt wie Männer zu sein, wir arbeiten leistungsorientiert, gestatten uns nur selten, ohne schlechtes Gewissen, Pausen und Auszeiten, wir lenken und leiten die Erziehung und die Freizeitaktivitäten unserer Kinder, organisieren den Haushalt, versuchen ganz nebenbei auch noch beruflich erfolgreich zu sein und dann wollen wir auch noch allen um uns herum gefallen und gerecht werden, immer lieb und freundlich sein, und dabei noch möglichst gut aussehen. Was ein Stress! Sobald es uns dann mal gelingt unsere Energien wieder aufzuladen, können wir sie irgendwie nicht lange bewahren, weil es anscheinend immer irgendwo ein Energieleck in unserem Körper-Geist-System gibt.

Klingt nach Stress! Und wie können wir deiner Meinung nach wieder entspannter und « weiblicher » werden ?

Wir dürfen uns wieder öffnen. Öffnen für uns Selbst, für unsere tiefsten Bedürfnisse, für spirituelle Werte wie Liebe, Wahrhaftigkeit, Aufrichtigkeit, Empfänglichkeit, das Fließenlassen und die Hingabe.

Vor allem dürfen wir uns aber bewusst werden, dass nicht die Anderen, dass auch nicht die Männer oder sonst irgendwelche Umstände für unser Befinden und unsere momentane Lage verantwortlich sind. Wir selbst haben unsere Situation und unser so sein mit unserem Denken über uns und die Welt erschaffen, teils bewusst, größtenteils aber unbewusst.

Wenn wir diese Tatsache akzeptieren und somit die Rolle des armen Opfers verlassen, nehmen wir automatisch unsere Schöpfermacht in Besitz. Wir entscheiden uns für die Kraft der Göttin in uns.

Wir haben selbst die Verantwortung für unserer Leben. Wir können selbst entscheiden, wie wir uns fühlen. Denn wenn wir als Frauen mit uns selbst im Frieden sind, dann ist auch die Welt um uns herum friedlich.

Wenn wir selbst entspannt sind, dann sind es auch unsere Kinder, Kollegen und Partner. Wenn wir mit uns selbst respektvoll und achtsam umgehen, dann tun es auch alle anderen.

Hast du eine Botschaft für alle Frauen, die den Artikel lesen?

Liebe Frauen, wir haben das Recht uns selbst zu befreien und so zu leben, wie es wirklich für uns passt. Wir dürfen für uns selbst einstehen, für unsere innere Wahrheit gehen und einfach wir selbst SEIN. Auf unserem Weg lassen wir uns führen, von der uns innewohnenden Weisheit, der Intuition und der Liebe. Schauen wir uns unsere Verletzungen mitfühlend an und lassen sie zu Perlen werden.

Veränderung, Verbesserung, Heilung, Frieden – egal, was wir uns gerade wünschen – es hat alles ein und denselben Ursprung. Es beginnt in uns selbst.

www.seelenportraits.com  l  www.katharina-kraus.ringana.com | Instagram | Facebook

 

Tanita Romina - von MOVEYOURLOVE - LEBE DEINE LIEBE

Tanita hat es sich zur Aufgabe gemacht, mehr Liebe in der Welt zu verbreiten. Liebe zu sich selbst, zu anderen Menschen und zum Leben an sich. Um ihren Weg zu mehr Liebe mit anderen Menschen zu teilen, hat sie MOVEYOURLOVE gegründet.

 

Tanita, du warst früher ein internationales Model. Heute zeigst du Menschen, wie sie sich selbst und ihr Leben lieben lernen. Bist du gerne Frau?

Oh ja das bin ich! Frau zu sein, ist so eine so wunderschöne Erfahrung, seitdem ich mit mir verbunden bin, aber es war so eine so unglaubliche Herausforderung, als ich es noch nicht war.

Du hast dich nicht immer als Frau bzw. Mädchen wohl gefühlt ?

Leider nein. Um dies besser zu erklären, möchte ein bisschen in der Zeit zurück gehen. Ich habe 9 Jahre ein Mädchen-Gymnasium besucht und obwohl mich so viel Weiblichkeit umgab, hatte ich keinen Zugang zur Weiblichkeit in mir. Ich schminkte mich damals ziemlich viel, versuchte durch Push-Up-Bh’s und lackierte Fingernägel weiblicher zu wirken.

Nach der Schulzeit arbeitete ich einige Jahre als Model. Ich versuchte für einige Jobs die weibliche Rolle einzunehmen, manchmal aber auch zu kaschieren, weil ein androgyner Typ gesucht wurde. Ich setzte viele Masken auf, um irgendwann festzustellen, dass ich überhaupt nicht mehr wusste, wer ich eigentlich wirklich war. In mir herrschte eine unglaubliche Leere und ich fühlte mich getrennt von meiner Essenz. Das Gegenteil von Verbundenheit also. 

Und wie hast du gelernt, in deine kraftvolle Weiblichkeit zu kommen?

Ich entschied mich, der Modewelt den Rücken zu kehren und mich auf die Suche nach mir selbst zu machen. Das führte mich damals nach Indien in Ashrams und dazu, dass ich nach Innen schaute : Schweige-Retreats, Meditations-Seminare, das Hineinspüren in mich und das Annehmen all meiner Seiten. Auch die, die ich eigentlich nicht mochte. Das öffnete die Verbindung zu mir. 

Selbstliebe war ein Begriff, der mir immer wieder begegnete, den ich aber lange nicht fühlte, obwohl ich dachte, dass ich ihn verstanden hatte.

Ich fing an „ja“ zu sagen, zu mir, meiner Vergangenheit und durch dieses bewusste „Ja“ stärkte sich meine Verbindung zu mir. Durch Bücher über Weiblichkeit lernte ich, dass Weiblichkeit, empfangen zu können, bedeutet. Dem Mann die Möglichkeit zu geben mich zu erfüllen und auch, wenn ich es alleine kann, Unterstützung anzunehmen.

 

Hattest du eine bestimmte Übung, die dir half, in deine Weiblichkeit zu kommen ?

Ich legte monatelang ganz bewusst meine Hände auf meinen Unterleib, nicht nur dann, wenn ich Regelschmerzen hatte, sondern auch so und spürte ganz bewusst in meinen Unterleib hinein, um eine Beziehung dazu aufzubauen. Schritt für Schritt fühlte ich mich weiblicher und je mehr sich diese Verbundenheit zu der Frau in mir aufbaute, umso weniger fing ich an im Außen zu brauchen, um meine Weiblichkeit auszudrücken. 

Heutzutage schminke ich mich ziemlich wenig und fühle mich in meinem Körper wohl, so wie er ist, auch mit den Dingen, die ich, wenn ich mich selbst designed hätte, anders entworfen hätte. Ich sehe meinen Körper anstatt mit kritischen Augen, nun mit Augen der Dankbarkeit.

 

Hast du einen Tipp für Frauen, die mehr in ihre Weiblichkeit gehen möchten?

Wir Frauen sind so sanft und kraftvoll zugleich. Es ist eine so unglaublich schöne Kombination, die oft zur Überforderung führt, weil sie gegensätzlich scheint. Für mich haben beide Seiten ihre Berechtigung. Manchmal bin ich so sensibel und brauche Schutz und Rückzug und am nächsten Tag kommt meine ganze Power zum Vorschein und ich habe das Gefühl ich kann die Welt verändern. Wir Frauen funktionieren im Wechsel. Sind nicht linear, sondern schwingen hin und her, in Wellen. Dies anzuerkennen hat mir geholfen meine Weiblichkeit besser verstehen und lieben zu lernen und ich möchte andere Frauen einladen, dies auch mal zu versuchen.

Seitdem ich dies verstehe und mich selbst wieder spüre, bin ich wirklich unglaublich gerne Frau und ich wünsche mir von Herzen, dass mehr Frauen das Geschenk ihrer Weiblichkeit erkennen und lieben lernen.

www.tanita-romina.com |  Podcast  | Instagram  | Facebook

 

Pia Mortimer - Frauenbegleiterin

Pia, du bist ja Frauenbegleiterin und hast wahrscheinlich schon ganz viele verschiedene Frauen begleitet. Was fasziniert dich an der Arbeit mit Frauen?

Ihre Ehrlichkeit, ihre tiefe Authentizität, ihre sanfte und gleichzeitig so verdammt mutige Suche nach ihrem wahren Kern! Wir alle haben von der Gesellschaft, der Pornoindustrie, der Werbung und besonders von unseren Eltern gelernt, wie wir sein sollten, um dazuzugehören! Haben gelernt, lieber still zu werden, statt klar für unsere Bedürfnisse & Grenzen einzustehen. Haben gelernt, das liebe Kätzchen zu sein, statt unsere wilde Löwin zu leben. Wir haben gelernt, Scham zu leben und unsere Wut zu schlucken. Haben vergessen, dass wir alle es so unfassbar wert sind, mutig unseren Weg zu gehen! Haben gelernt, lieber angepasst, statt einzigartig zu sein. Haben gelernt uns zurück zu nehmen, uns nicht so wichtig zu nehmen und dabei den Zugang zu unserer Intuition, unserer Sinnlichkeit und unserer wilden Freiheit verloren.

Es fasziniert mich in tiefer Demut und Dankbarkeit, wenn Frauen mit mir mehr Bewusstsein für ihre frühen Erfahrungen und all die unbewussten Glaubenssätze bekommen und aus diesem tiefen Bewusstseinsprozess ihren eigenen, wahren Kern ent-decken und leben!

Und was bedeutet Weiblichkeit für dich?

Das urweibliche Prinzip in uns ist das halten, tragen & gebären. Und dabei meine ich nicht ausschließlich das größte Geschenk, Menschen auf diese Welt zu begleiten, sondern die Anerkennung dessen, dass wir zyklische Wesen sind, uns nie jeden Tag gleich fühlen, jeden Monat mit unserer Blutung alte Themen loslassen dürfen, um im Innen & Außen Neues zu erschaffen. Weiblichkeit bedeutet für mich die tiefe Auseinandersetzung mit unserem Schoß! Mit unserer Gebärmutter, unser Vagina und Vulva und das ent-decken unserer tiefen Weisheit und Intuition, die in unseren Schößen darauf warten, ent-deckt zu werden.

Hast du einen Tipp für Frauen, die gerne mehr in ihre Weiblichkeit gehen möchten?

Schau zurück, um nach vorne schauen zu können! Ich halte nicht viel von Zetteln auf deinem Spiegel, wo drauf steht, dass du dich endlich lieben sollst. Ich weiß, wie es ist, verstummt und taub durchs Leben zu laufen. Habe mich aus sexuellem Missbrauch und einer Essstörung zurück ins Leben gekämpft und weiß, wie wichtig es ist, all das anzuerkennen, was wir erlebt haben, was uns geprägt hat, um dann wild & frei dein eigenes, selbstbestimmtes, kraftvolles Leben zu führen!!!

Geh für dich! Weil du es wert bist! Schau dir deine Prägung an, sei ehrlich zu dir selbst, mach dir bewusst, was du in diesem Leben wirklich (!!!) willst, befreie dich von all deinen Glaubenssätzen, die dir sagen, dass du es nicht kannst, dass du es nicht wert bist, dass andere es besser können und dann geh! Für dich und so viele Töchter und Söhne nach dir!!!

www.pia-mortimer.de | Online-Frauenkreise |  Podcast  | Instagram  | Facebook

 

Kaja Otto - spirituelle Feministin, Status Quo Shakerin und Hüterin alter Weisheiten

Warum ich es liebe gerade jetzt eine Frau zu sein…

Wir befinden uns in einer ganz besonderen Zeit. Noch nie war es in den letzten 2000 Jahren so sicher eine Frau zu sein. Noch nie hatten wir in den letzten Jahrtausenden so viele Rechte wie jetzt und noch nie konnten wir uns so gut vernetzen und so deutlich unsere Stimmen erheben wie heute.

All dies ist möglich, weil so viele Frauen vor uns sich getraut haben, ihre Stimmen zu erheben und auch ihr Leben riskiert haben, weil sie gekämpften– nicht für sich, sondern für uns. Und ich sehe es als mein Privileg, das Fundament, das sie für uns geschaffen haben, weiter zu festigen für all diejenigen, die nach mir kommen. Noch nie gab es eine Zeit, in der wir so nah dran waren – und gleichzeitig so aufmerksam sein mussten, damit sich das, was wir schon erreicht haben, sich nicht doch durch die Hintertür wieder verabschiedet.

Ich liebe es eine Frau zu sein, denn ich habe die Möglichkeit die Welt zu verändern. Ich habe die Möglichkeit durch mich vergessene Weisheiten wieder auf diese Erde zu bringen. Ich habe die Chance das Patriarchat zu schütteln und ein neues Spiel für uns alle zu gestalten – eines was eben nicht nur von Männern für Männer gemacht wurde.

Ich liebe es eine Frau zu sein und in meiner Arbeit Zeugin der unbändigen Kraft und unendlichen Weisheit des Femininen zu werden. Zu spüren, wie diese sich durch jede Einzelne von uns wieder ihren Weg bahnen,  erfüllt mich mit Dankbarkeit.

Ich liebe es eine Frau zu sein, denn ich bin hier als das Resultat der Gebete meiner Ahnen – und ich weiß, ich bin genau so richtig wie ich bin.

Ich glaube, dass jede Frau das Recht hat ein Leben zu leben, welches sie wirklich liebt. In Frieden und Freiheit. Und ich glaube, dass wenn wir uns wieder mit der Weisheit in uns verbinden, in der Lage sind eine massive Veränderung in unserem Leben und der Welt zu kreieren.

Mit allem was ich tue, fordere ich den Status Quo heraus.

Ich liebe es eine Frau zu sein, denn ich kann den Regen riechen bevor er kommt, mit dem Wind sprechen, die Erde spüren und dem Feuer tanzen. Ich liebe es eine Frau zu sein, durch mich werden Welten geboren, ich bin ein Kanal zwischen Kosmos und Erde, ich verkörpere die Göttin auf dieser Erde.

Ich liebe es eine Frau zu sein – und ich liebe es anderen Frauen dabei zu helfen es auch zu lieben. Nicht nur im Herzen, sondern auch in unserem Schoß. Nicht nur als Konzept, sondern als Tanz. Ich liebe es eine Frau zu sein.

 

www.kajaotto.com | Podcast  | Instagram  | Impulse

 

Charleen Fabian - Gründerin des Wild Women Summit

Der Wild Women Summit ist eine Plattform rund um Weiblichkeit, Beziehungen, moderne Spiritualität & ein erfülltes, modernes FrauSein.

Charleen teilt zum Thema Weiblichkeit einen Auszug aus ihrem Buch, an dem sie gerade schreibt.

Entdecke deine innere goldene Wildnis. Eine Einladung und Inspiration zur Rückverbindung.

Deine Zeit ist gekommen, um dein Herz sprechen zu lassen. Deine Zeit ist gekommen, um deine Herzenssprache zu lernen und in die Kreation nach Außen zu manifestieren.

Es braucht, unsere Verantwortung für das Herz, für die Geschichten und Erlebnisse. Unsere Kraft wieder einzunehmen, unseren Schoßraum mit Mutter Erde zu verbinden. Jeglichen Schmerz anzunehmen, Erfahrungen zu machen und sich selbst auszuprobieren. Die Trennung und Hüllen der Perfektion zu enttarnen und in Verbundenheit zu transformieren.

Es braucht unseren Mut, die eigenen Bedürfnisse zu erforschen und sich dem Gedanken anzunehmen, dass wir einer stetigen Veränderung unterliegen. Diese stetige Veränderung, reflektiert sich im Mondlicht und spiegelt uns unsere Innenwelt. Wir unterliegen einer Veränderung, die wir nicht kontrollieren müssen, jedoch haben wir verlernt, diese anstrengende Kontrolle loszulassen. Wir verkrampfen bei dem Gedanken daran, dass wir etwas nicht unter Kontrolle haben. Wir verkrampfen, wenn wir nicht genau wissen, wie etwas sein wird und wann, was genau passiert. Doch ist es wieder die goldene Wildnis in uns, die uns zeigt, wie wir dies loslassen können. Ist es nicht fast anmaßend anzunehmen, wir könnten die Gesetze unserer inneren Wildnis, mit dem Intellekt verstehen? Müssen wir etwas verstehen, um es loslassen zu können?

Nehme deine Weiblichkeit an und erlebe sie als einen Raum, in dem Wunder passieren und du dich der weiblichen Magie und Sinne ergeben darfst. Gib die Kontrolle ab und erlebe aufrichtiges Vertrauen, dir selbst gegenüber.

Ich wünsche mir von Herzen, dass du durch diese Zeilen erinnert wirst und deinen Weg findest, wahrhaftig glücklich und voller Freude zu sein. Dir ein Leben erschaffst, welches aus deinem Herzen heraus entspringt und voller Fülle wachsen lässt. Deinen individuellen urweiblichen Weg findest. Das wünsche ich dir.

 

www.wildwomen-summit.de | Podcast  | Instagram  | Facebook

Lerne deine Weiblichkeit zu leben und werde automatisch entspannter - so kann es klappen!

 

1) Nimm Zettel und Stifft und definiere in Ruhe, was Weiblichkeit für dich bedeutet. Beschreibe das Wunschbild von der Frau, der du sein willst. Wie willst du dich dir selbst gegenüber fühlen? Wie willst du im Umgang mit anderen sein? Welches Geschenk willst du in die Welt hinaus tragen? Denk mal nur an dich und schreib alles auf (Es aufzuschreiben bringt einen anderen inneren Prozess ins Rollen. Gönn dir die Zeit.)

2) Schmeiß den Fernseher raus oder dreh ihn zumindestens rum. Der ist pure Zeitverschwendung. Digitale Dauerbeschallung hällt uns vom klaren Denken ab und permanente Ablenkung kappt die Verbindung zu deiner Innenwelt.

3) Such dir ein Hobby, dass dir so viel Spaß macht, dass du nie genug davon bekommst. Freude ist so, so wichtig! Plane jeden Tag etwas ein, das dir Freude macht, sei es auch noch so kurz.

4) Geh in dich. Meditieren und achtsam sein helfen dir dabei, dich und deine Muster besser zu verstehen. Indem du Momente bewusst erlebst, kannst du sie steuern - in die Richtung, in die DU willst. (Ich glaube übrigens nicht, dass man 3 Stunden pro Tag meditieren muss, um ein super duper Leben zu leben. Ich denke, eine Morgen- und Abendroutine zu haben, macht bereits einen riesen Unterschied!)

5) Tu mehr von dem, was für dich Weiblichkeit bedeutet. Zum Beispiel ist für mich ein Aspekt von Weiblichkeit tanzen. Ich tanze beinahe jeden Tag mit dem Besen in der Hand vor meinem Hund. (Gleichzeitig fege ich aus. Ich verbinde das, was eh getan werden muss, mit dem, was Spaß macht.)

6) Hör auf dich zu vergleichen und schau weniger in den Spiegel. Seitdem ich darauf achte, mich nicht mit Anderen zu vergleichen (übrigens auch, wenn der Vergleich meiner Meinung nach zu meinen Gunsten ausfallen würde!) und seitdem ich mein Körpergefühl von Innen heraus pflege und kaum noch in den Spiegel schaue, fühle ich mich richtig gut in meiner Haut. Hast du schon mal gemerkt, dass man in verschiedenen Spiegeln anders aussieht? Manche Spiegel tragen total auf, andere strecken. Wie sehe ich eigentlich wirklich aus? Pummelig oder doch eigentlich schlank?

Fühl in dich rein und arbeite an diesem Gefühl, anstatt dich auf einen Spiegel zu verlassen, der dich viellicht gar nicht so zeigt, wie du eigentlich bist. 

***

Lass uns zusammen Ideen sammeln!

Ich könnte noch einige Vorschläge machen, wie du mehr in deine Weiblichkeit kommen kannst, aber noch cooler wär’s doch, wenn wir zusammen, ’ne Liste machen, oder?

Was machst du, um in deine Weiblichkeit zu kommen? Und was bedeutet Weiblichkeit für dich? Schreib’s in die Kommentare und lass uns zusammen eine lange Liste an Tipps sammeln!

***

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Regelschmerzen: 5 Gründe, auf Tampons zu verzichten (+ Alternativen)

Regelschmerzen: 5 Gründe, auf Tampons zu verzichten (+ Alternativen)

Foto: Ruby Nagel

„Regelschmerzen? Sind doch normal!“ Oder doch nicht?

Regelschmerzen sind so weit verbreitet, dass viele Frauen und Mädchen denken, es sei ganz normal und gehöre einfach dazu.

Falls Regelschmerzen dein normaler Menstruationsalltag sind, dann probier unbedingt eines meiner Hausmittel aus. Die helfen bei dir garantiert auch. Du kannst sie ganz einfach zu Hause nachmachen.

 

Warum solltest du bei Regelschmerzen auf Tampons verzichten?

 

Weil der Tampon Auslöser für deine Regelschmerzen sein könnte:

Durch den Tampon kann das Blut nicht nach Außen abfließen und es entsteht ein Blutrückstau in die Gebärmutter. Die Gebärmutter will aber ihr Blut und die Schleimhautreste loswerden und kontrahiert deshalb ihre Muskeln, um den Staudamm zu überwinden. Dieses Muskelkontraktionen sind die Regelschmerzen.

Natürlich sind Tampons nicht bei allen Frauen der Auslöser von Regelschmerzen, aber es lohnt sich definitiv, das auszutesten.

 

4 weitere wichtige Gründe, auf Tampons zu verzichten

1) Scheideninfektion: Tampons saugen nicht nur Blut auf, sondern auch Scheidensekrete. Vor allem, wenn der Tampon über einen langen Zeitraum getragen wird. Die Scheidenflora wird dadurch geschwächt und das ist die beste Vorraussetzung für eine Scheideninfektion. Wenn du regelmäßig kleinere Scheideninfektionen oder vielleicht –pilze hast, dann lohnt es sich auszuprobieren, ob sich dein Problem von alleine löst, sobald du keine Tampons mehr benutzt.

Auch dieser Artikel von Dr. Heide Fischer zum Thema Scheideninfektionen ist interessant.

 

2) Müllproduktion: 10000-17000 Tampons verbraucht eine Frau durchschnittlich im Leben. Das macht weltweit rund 45 Milliarden Tampons pro Jahr. Viele davon landen über die Toilette im Wasser und machen dadurch mittlerweile einen Großteil des Mülls an Stränden aus. „Bonjour Sommerurlaub“, denken manche, aber viel schlimmer finde ich, dass der ganze Kram durch seine Plastikanteile mehr als 500 Jahre braucht, um zu verrotten. (Bio-Tampons bestehen im Gegensatz zu konventionellen Tampons zwar aus reiner Bio-Baumwolle, sollten aber trotzdem nicht in die Toilette geschmissen werden, sondern in den Mülleimer.)  

 

3) Chemische Produkte in Schleimhautnähe: Grob überschlagen bluten wir Frauen am Stück gezählt rund 6,5 Jahre unseres Lebens – 5 Tage im Monat, 40 Jahre lang.

Das sind 2400 Tage im Leben einer Frau, in denen die meisten einen Tampon oder eine Binde benutzen.

2014 gab es große Schlagzeilen über Giftstoffe wie Glyphosat, Formaldehyd und Phtalate in Tampons und Binden. In einer Studie von 2017 meint „Öko-Test“ , dass diese Giftstoffe jetzt größtenteils nicht mehr zu finden sind, allerdings ist die Schadstoffgrenze von Tampons dieselbe wie die von Taschentüchern.

„Aus unserer Sicht macht es einen Unterschied, ob ich für ein paar Sekunden in ein Taschentuch hinein schnäuze oder ob ich ein Produkt wie den Tampon eigentlich mehrere Tage in Monat im Körper an den Schleimhäuten trage.“

Bettina Steinbrugger | www.erdbeerwoche.com

Bis heute gibt es in der ganzen EU noch immer keine Kennzeichnungspflicht für die Inhaltsstoffe in Tampons & Co. .

Ist dein Tampon ein stinknormaler, konventioneller Tampon und nicht aus Bio-Baumwolle, bist du wahrscheinlich 6,5 Jahre deines Lebens in permanenten, direkten Kontakt mit Giftstoffen wie Glyphosat, Formaldehyd und Phthalate.

Glyphosat: Glyphosat ist ein Pestizid, genauer gesagt ein Unkrautvernichtungsmittel. Die WHO – World Health Organization – hat Glyphosat als „wahrscheinlich krebserregend“ eingestuft. Glyphosat ist außerdem ein Grund für das Bienen- und Regenwurmsterben. Regenwürmer sind extrem wichtig für den Boden und damit verbunden auch für die Gemüseproduktion.

Mehr über Glyphosat findest du hier und hier.

Phthalate: Phthalate sind Weichmacher für alle möglichen Gegenstände aus Plastik. Plastikverpackungen, Kinderspielzeug, Duschvorhänge… und bei den Binden im Klebestreifen.

Gefährlich sind Phtalate in dem Sinne, dass sie eine hormonähnliche Wirkung haben und die Fortpflanzung erschweren. Die Washington University School of Medicine hat außerdem eine Studie herausgebracht, in der steht, dass Phtalate für eine von 2-3 Jahren verfrühte Menopause verantwortlich gemacht wird.

Mehr über Phtalate kannst du hier und hier nachlesen.

Formaldehyd: Formaldehyd kennst du wahrscheinlich eher von Lacken und Spanholzplatten, aber auch die Folie, in die jeder einzelne Tampon eingeschweißt ist, enthält Formaldehyd. Vorteil ist, es ist keimtötend, konservierend und desinfizierend. Nachteil ist, es ist krebserregend.

Mehr über Formaldehyd findest du hier und hier.

 

4) Toxisches Schocksyndrom (TSS): Das ist eine bakterielle Infektion, die zu sehr starken Kreislaufproblemen und Nieren-, und Leberschäden führen kann. Es ist eher selten und man kann sich das auch anderes als über Tampons einheimsen, aber ich wollte es der Vollständigkeit halber nennen.

 Alternativen zu Tampons:

 >> Mentruationstasse:

Vorteil:

  • Sie sitzt komfortabel und du kannst damit problemlos Sport machen (auch Schwimmen und Yoga)
  • Keine Gerüche mehr
  • Weniger Müllproduktion
  • Kein Bändchen, das aus der Unterhose rutscht
  • Keine / weniger Regelschmerzen
  • Auf lange Sicht günstiger
  • Du hast sie immer zu Hause.
  • Es bleiben keine Tamponreste im Körperinneren zurück.

Nachteil:

  • Manche Frauen haben Schwierigkeiten, ihr eigenes Blut zu sehen.
  • Man braucht ein Waschbecken zum Ausspühlen oder man spühlt mit Eigenurin aus. Für manche Frauen ist das komisch, allerdings ist Urin steril und deshalb eine gute Notlösung.
  • Billige Cups können aus dem Kunststoff TPE oder einfaches Silikon bestehen. Beide Materialien sind gesundheitsschädlich. Achte beim Kauf deiner Cup unbedingt auf die Bezeichnung „medizinischer Silikon“.

Hier findest du einen Vergleich mehrerer Cups.

Und hier einen kompletten (kostenlosen) „Menstruationstassen-Guide“.

>>  Waschbare Slipeinlagen und Binden aus Biobaumwolle oder Periodenunterwäsche

Vorteil:

  • kein Hautkontakt mehr mit giftigen Chemikalien
  • weniger Müllproduktion
  • keine Gerüche
  • Keine / weniger Regelschmerzen
  • Auf lange Sicht günstiger
  • Du hast sie immer zu Hause.
  • Kein Rascheln in der Unterhose.
  • Sie bleiben da, wo sie bleiben sollen

Nachteil:

  • die erste Anschaffung ist etwas kostenintensiv. Wenn du allerdings schon Binden benutzt und weißt, dass du Bindenträgerin bist, dann riskierst du überhaupt nichts und du wirst Stoffbinden lieben. Da bin ich mir sicher!
  • Manchen Frauen stören optisch die Flügel, wenn sie in Unterwäsche herum laufen.

>> Mentrusationsschwämmchen:

Vorteil:

  • Sind fusselfrei, wiederverwendbar, nachwachsend und deshalb umweltschonend
  • Weniger Müll
  • Günstiger als Tampons
  • Können auch beim Sex getragen werden
  • Trocknen die Vaginalschleimhaut nicht aus
  • Sind wohl weich und angenehm zu tragen (ich habe sie noch nie ausprobiert)

Nachteil:

  • Menstruationsschwämmchen wachsen am Meeresgrund. Sie sind besonders feinporig und saugen deshalb das Blut schön auf. Da die Weltmeere allerdings sehr verschmutzt sind, frage ich mich, ob die Schwämme nicht auch schon gesundheitsschädliche Stoffe aufgesaugt haben, als sie noch im Wasser waren. Falls du eine Antwort hast, schreib sie mir gerne in die Kommentare!

Solltest du dich für einen Naturschwamm entscheiden, dann achte bitte darauf, dass er aus kontrollieren Zuchtgebieten und von Hand gepflückt wurde. Denn so bleibt die Wurzel des Schwämmchens in Takt und die Schwämme können nachwachsen. Das ist für das Ökosystem sehr wichtig.

 

>> Das freie Bluten

Freies Bluten bedeutet, dass du lernst, genau zu merken, wann die Gebärmutter einen neuen Schub Blut und Schleimhaut abstößt. Wir bluten nämlich nicht 24h/5 Tage am Stück, sondern in Schüben. Mit etwas Übung merkst du, wann der Moment ist und dann setzt du dich einfach auf die Toilette.

Vorteil: du lernst deinen Körper sehr gut kennen

Nachteil: es braucht etwas Zeit, um sich „einzuüben“

 

Das sagen andere Frauen zu nachhaltiger Monatshygiene:

Francesca Renggli von Federleicht 

„Mein Moon Cup ist neben dem freien Bluten seit ca. fünf Jahren fester Bestandteil meiner Monatshygiene. Auslöser einen Cup zu nutzen war der Erfahrungsbericht einer Freundin, die mir begeistert von ihrem Diva Cup erzählte. Daraufhin habe ich mich intensiv mit der Thematik rund um Tampons und Co auseinandergesetzt und sensibilisierte mich im Eigenprozess imme mehr für natürliches, freieres Bluten ohne „Pfropfen“, ohne Stau. Back to Basics - zurück zur Natur. Mittlerweile ist für mich der Cup aber auch das freie Bluten ein fester Bestandteil meines Zyklus. Meiner Meinung nach haben der Cup und auch das freie Bluten nur Vorteile. Einerseits natürlich wegen der Müllvermeidung, andererseits ist für mich das weitere schlagende Argument, dass wir mittels Cup und freiem Bluten einen viel engeren Kontakt mit unserem Zyklus und unserer Blutung pflegen können. Wir können z.B. durch den Cup unser Blut genau anschauen, das Blut kann frei fliessen und wir kommen wortwörtlich in den Fluss. In meiner Praxis und der Arbeit mit Frauen beobachte ich immer wieder, dass Periodenschmerzen nur schon durch den freien Fluss des Blutes und durch den engeren Kontakt, durch das achtsame Sein mit sich selbst während der Blutung, gelindert werden können. Ich kann jeder Frau nur von Herzen empfehlen sich achtsam und neugierig mit ihrer Blutung auseinander zu setzen, denn in diesem monatlichen Reinigungsprozess unseres Körpers liegt unglaublich viel Kraft.“

Mehr über Francescas Arbeit findest du auf www.federleichtbasel.com, auf Facebook und Instagram

Anne Schmuck von hormonfrei verhüten

„Meine erste Menstruationstasse habe ich mir vor ungefähr 8 Jahren zugelegt. Damals hat mich vor allem der hohe Tragekomfort überzeugt: Tampons saugen ja nicht nur Blut, sondern auch Vaginalsekret und die sich in der Scheide befindenden Milchsäurebakterien auf. Dadurch wird die Scheide einerseits trockener, was ich oft als unangenehm empfand, und zum anderen steigt durch die fehlenden Milchsäurebakterien auch das Risiko für Scheideninfekte.

Heute sehe ich den größten Vorteil eindeutig in ihrer Nachhaltigkeit. Wenn man bedenkt, dass eine Frau im Leben durchschnittlich etwa 12 000 Tampons oder Binden verbraucht, kann man sich ungefähr vorstellen, wie wahnsinnig viel (leicht vermeidbarer) Müll dadurch weltweit so anfällt.

Netter Nebeneffekt, den ich erst beim Ausprobieren festgestellt habe: Seit ich die Tasse benutze, haben sich meine Menstruationskrämpfe deutlich reduziert. Außerdem hält sie wesentlich länger als ein Tampon, sodass ich sie problemlos den ganzen Tag tragen kann, ohne Angst zu haben, dass sie auslaufen könnte. Auch beim Sport hält sie dicht, und, ganz nebenbei: Endlich kein stinkender Badmülleimer mehr!

Neben meiner Menstruationstasse benutze ich seit ein paar Zyklen auch waschbare Periodenunterwäsche. Das sind Slips, die durch ein spezielles, integriertes Membransystem Tampon oder Binde ersetzen können. Sie sind sehr bequem zu tragen, bieten antibakteriellen Schutz und können in etwa so viel Blut aufnehmen wie 2-3 Tampons. Vor allem nachts oder an den schwächeren Tagen finde ich sie super!“

Anne ist zertifizierte NFP-Beraterin nach Sensiplan. Mehr über ihre Arbeit erfährst du auf www.hormonfrei-verhüten.de

Lisa Mair von hello simple

„Ich benutze seit ca. 4 Jahren nachhaltige Menstruationsprodukte. Auf die Idee gekommen bin ich tatsächlich zeitgleich mit der Überlegung das Startup hello simple mit meiner Freundin zu gründen. Mittlerweile bieten wir im Onlineshop unsere DIY-Sets an - mit ihnen mischt man sich ganz schnell und einfach selbst Drogerieprodukte wie Waschpulver oder Deocreme zusammen, mit dem Mehrwert genau zu wissen, was drin ist. Unsere Vision war und ist es immer noch, Plastikmüll aus den Badezimmern zu verbannen und vor allem auch Produkte mit schädlichen Inhaltsstoffen. Daher war auch schnell klar, dass ich keine Tampons mehr benutzen wollte, die bedenkliche Substanzen enthalten und für jede Menge Abfall sorgen. Ein Menstruationscup ist eine hygienische und umweltfreundliche Alternative zu Tampons oder Binden. Zudem ist er total einfach zu verwenden, einfach mit Wasser abwaschbar – kein Verbrauch von Toilettenpapier mehr zum Einwickeln der Tampons und auch kein ekliger Müll mehr!! Ich bin absolut begeistert und hätte mir gewünscht schon als Teenager diese Option gehabt zu haben, nur leider gab es damals noch keine Cups in den Drogeriemärkten. Der einzige Nachteil könnte sein, dass man auf öffentlichen Toiletten, die keine separaten Waschbecken haben, den Cup abspülen muss während andere Menschen mit im Raum sind. Das mag für manche unangenehm sein. Aber da Cups immer mehr Einzug halten, wird auch das bald ein alltäglicher Anblick sein. Außerdem muss man die Menstruationstasse in der Regel nicht allzu oft entleeren, meist nur morgen und abends, daher kommt man auch meist nicht in die Bredouille, den Cup unterwegs entleeren zu müssen. Mein Favourite ist zum einen der Ruby Cup, da das Unternehmen, welches dahinter steckt ein soziales Projekt unterstützt, das Menstruationscups für Mädchen in Afrika spendet. Sprich: Beim Kauf eines Ruby Cups wird ein Zweiter gespendet. Das finde ich sehr unterstützenswert, da Mädchen bzw. Frauen in manchen Ländern, wenn sie ihre Tage bekommen, nicht in die Schule bzw. Arbeit gehen können. Zum anderen finde ich auch den Merula Cup klasse, den er wird in Deutschland produziert und ist so gestaltet, dass er jeder Frau passt, „one size“ sozusagen. Bei beiden Menstruationscups habe ich nur gute Erfahrungen gemacht und kann sie daher weiter empfehlen.“

Hier kannst du mal in den Shop schauen >> www.hellosimple.de

Jessica Dawen von Fräulein Frohnatur

„Seit mehreren Jahren lebe ich plastikreduzierter; seit über einem Jahr dokumentiere ich meinen Weg zu einem plastikfreieren Leben auf instagram.

Durch den Kontakt mit anderen “Ökofluenzern” bin ich auf das Thema nachhaltige Monatshygiene aufmerksam geworden.

Vorerst kannte ich nur die waschbaren Binden von Anke von Wasteless_Hero .

Die Qualität ist hervorragend. Mit den einmaligen Anschaffungskosten hat man nicht nur Geld sondern auch jede Menge Müll gespart.

Da ich vorher aber Tampons benutzt habe, fiel mir die Umstellung sehr schwer. Das kennt vielleicht die ein oder andere: Entweder man ist ein Binden oder ein Tampon-Typ.

Nach längerem Hin & Her wollte ich mich für keins der beiden entscheiden, da Tampons bei ununterbrochenem Tragen die Schleimhäute austrocknen können.

Bevor ich auf die Menstruationstasse gestossen bin (was meine bisherige Methode in vielen Situationen erleichtert hätte), habe ich mich am selbsternannten Prinzip des Achtsames Loslassens versucht. Ich habe also angefangen, bewusst wahrzunehmen, „wann es soweit ist“. Sobald ich lange saß oder ging und merkte, dass „der Vulkan kurz vor dem Ausbruch stand“, suchte ich eine Toilette auf ließ den Dingen ihren Lauf.

Klingt erstmal komisch, ist es auch. Ich vergleiche es gerne, mit der Gewöhnung von Kleinkindern ans Töpfchen. Auch sie entwickeln im Laufe des Prozesses das Bewusstsein, wann sie aufs Klo müssen.

An Orten, an denen man des Vorhandenseins von Sanitäranlagen nicht sicher sein kann, greife ich zu meiner Menstruationstasse zurück.

Es gibt sie in unterschiedlichen Farben und Größen (Tipp: Wer noch kein Kind hat, sollte zu einem kleineren Cup greifen.)

Vorteil: Der Schutz hält bis zu 2 Stunden, die Reinigung ist super easy, einfach unter KALTEM Wasser ausspülen. Sie hält über ein Jahr (Referenzwert; ich selbst nutze sie erst seit 6 Monaten)

Nachteil: die Einführung ist anfangs etwas tricky.

Wer keinen Wert auf Design legt (so wie ich) und sich für eine langweilige, durchsichtige entscheidet, der entdeckt, dass sich das Cup nach einer längeren Gebrauchs“periode“ durch die Reaktion des Hämoglobin mit dem Sauerstoff gelblich verfärbt.“

Hier kannst du  Jessi und ihren Weg zu einem plastikfreien Alltag auf Instagram folgen.

 

Mein Fazit:

Ich selbst benutze seit 2012 die Mooncup* und waschbare Slipeinlagen von Plim und bin damit mehr als zufrieden. Am meisten beeindruckte mich damals, dass es sofort keine komischen Gerüche mehr in der Unterhose gab. Für benutzte Binden gibt es eine Zusammenrolltechnik, mit der man sie in der Handtasche verstauen kann und selbst, wenn sie dort vergessen wird: es riecht einfach nicht. Der stinkende Mülleimer im Bad ist damit auch Geschichte!

Ich kann mich nicht daran erinnern, ob ich früher Regelschmerzen durch Tampons hatte, aber ich habe schon mehrere Male das Feedback von Frauen bekommen, dass die Regelschmerzen viel besser bis weg waren, seitdem sie keine Tampons mehr benutzen.

*Das sind jetzt 7 Jahre, in denen ich immer die gleiche Cup benutze. Damals habe ich 30€ dafür bezahlt. Es ist also deutlich günstiger als Tampons.

 

Wie sieht’s bei dir aus? Was benutzt du und was sind deine Erfahrungen?

Schreib’s mir in die Kommentare!

 

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Hilfreiches Heilkräuterwissen auf dem Blog:

Entspannende Bauchmassage gegen Periodenschmerzen – Experteninterview mit Marissa Cosma Vitelli

Eine besondere Bauchmassage gegen Periodenschmerzen

Experteninterview mit Marissa Cosma Vitelli

Foto: Marissa Cosma Vitelli

Unser Bauch – eine sensible Zone

Bestimmt hast du schon mal gemerkt, dass wenn du so richtig wütend bist, deine Bauchmuskeln total angespannt sind und dir vielleicht sogar der Bauch wehtut. Bei manchen Menschen schlägt Wut auf den Magen und verdirbt den Appetit und andere reagieren mit Fressgelüsten.

Auch Angst macht ähnliche Muster.

In der traditionell chinesischen Medizin heißt es, dass sich Wut in der Leber anstaut und Angst die Nieren schwächt.

Massage bringt Bewegung in die Gewebe und kurbelt die Durchblutung und den Lymphfluss an.  Dadurch lösen sich Blockaden und Anstauungen auf.

Die Bauchmassage im Speziellen regt die gesamt Bauch- und Beckenregion an und kann auch die ein oder andere angestaute Emotion an die Oberfläche bringen.

Aber keine Angst, das ist sehr heilsam. Vielleicht fühlt sich der Moment, in der die Emotion hochkommt, nicht so dufte an, aber sobald die alten Gefühle entstaut sind und frei abfließen können, fühlt man sich befreiter und erleichtert. Darüber erzählt Marissa auch im Interview.

 

Marissa Cosma Vitelli

Marissa gibt in Workshops, Retreats und auf Seminaren ihr wunderbares Wissen weiter und zeigt Frauen, wie sie einen besseren Zugang zu und mehr Vertrauen in ihren eigenen Körper entwickeln können. Dabei sieht sie sich selbst nicht als „Die Heilerin“, sondern sie gibt kraftvolle Werkzeuge in die Hand, mit denen jede Frau lernen kann, wieder Verantwortung für Körper und Gesundheit zu übernehmen und sich selbst zu heilen.

Marissa’s Spezialgebiete sind Frauenheilkunde, Heilkräuterwissen und Naturheilkosmetik.  

Ich habe Marissa interviewt, um mit ihr über die Maya-Bauchmasage zu reden. Ein sehr spannendes Thema! Weiter unten findest du das komplette Video.

Maya-Bauchmassage: besonders heilsam für Frauen

Die Maya-Bauchmassage ist eine Selbstmassage, durch die der gesamte Bauchraum angeregt wird und vor allem die Bauch- und Beckenorgane wieder in ihre optimale Position gebracht werden.

Marissa erzählt im Interview, dass 75% aller Frauen eine abgeknickte Gebärmutter haben und dass dadurch viele verschiedene Frauenkrankheiten entstehen können. Sie erklärt, dass das Blut durch die Knickung nicht zu 100% abfließt und ein Teil davon mit jeder Menstruation zurück bleibt und eindickt.

Die Maya-Bauchmassage wird angewendet bei:

  • Schmerzhaften Regelblutungen
  • Unregelmäßigen Perioden
  • Fruchtbarkeitsproblemen
  • PMS
  • Wechseljahrsbeschwerden
  • Uterusmyome, Polypen, Eierstockzysten und chronischen Pilzinfektionen
  • Endometriose, Endometritis

 

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Achtung, die Maya-Bauchmassage ist nicht für jede Frau!

Da mit ziemlich viel Druck gearbeitet wird, ist die Maya-Bauchmassage für Frauen, die eine Spirale als Verhütungsmittel in der Gebärmutter tragen, kontraindiziert.

Das Interview

Im Interview erklärt Marissa noch viel mehr Details über die Maya-Bauchmassage. Sie spricht über die Wurzeln und das Besondere der Maya-Medizin. Du erfährst, wie sie damit arbeitet und was ihre Workshopteilnehmer erleben. Du lernst, weshalb die Bauchmassage so gut Ergebnisse bringt und wo du sie erlernen kannst.

Mehr über Marissa Cosma Vitelli

Marissa lebt und arbeitet in Wien.

Sie ist staatlich zertifizierte Kräuterpädagogin und Kräuterexpertin, ausgebildete Doula (Geburtsbegleiterin), zertifizerte Yoga-Lehrerin für Schwangere, zertifizierte Moon Mother® nach Miranda Grey, und durch Isolde Richter und Margret Madekshy in Frauenheilkunde ausgebildet.

Sie arbeitet genau wie ich mit heimischen Kräutern, was ich sehr schätze. Ich bin davon überzeugt, dass unsere heimischen Kräuter, die für uns und unsere Leiden am kraftvollsten sind.

Wenn dich regelmäßig Beschwerden mit der Menstruation, deiner Gebärmutter, oder den Eierstöcken plagen, dann lege ich dir guten Gewissens ans Herz, einen Workshop bei Marissa Cosma Vitelli zu besuchen oder vielleicht sogar eine Einzelberatung zu buchen.

Sie gibt außerdem regelmäßig Workshops, in denen du u.a. die Maya-Bauchmassage erlernen kannst.

Du kannst mit ihr über ihre Webseite, Facebook oder Instagram in Kontakt treten.

Hast du regelmäßig Menstruationsbeschwerden?

Dann könnten dich meine 6 Hausmittel interessieren, die mir bei Periodenschmerzen garantiert immer helfen. Ganz besonders mag ich Punkt 3, das er sich auch für unterwegs eignet.

Um Regelschmerzen selbst in den Griff zu bekommen, finde ich es wichtig, seinen Zyklus zu kennen. Wann genau ziept und zupft es eigentlich? Wie fühle ich mich in der Zeit um den Eisprung oder am Tag vor der ersten Blutung?

Je besser du dich und deinen Zyklus kennst, desto besser kannst du deinen Alltag darum planen. Du wirst merken, dass es Tage gibt, an denen du kreativer bist und dir Dinge leichter von der Hand gehen und andere, an denen du mehr Ruhe brauchst.

Lade dir den Periodenkalender herunter und lerne dich besser kennen.

Wenn du Fragen hast, schreibe mir gerne eine Email an hallo@rubynagel.com.

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