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Entspannt mikroplastikfrei leben: Experteninterview mit Kerstin Mayer

           

Foto: Markus Spiske

4 Dinge, die heimlich Mikroplastik produzieren (+ Alternativen)

Interview mit Nachhaltigkeitscoach Kerstin Meyer

Mikroplastik ist nicht nur schädlich für die Gewässer und deren Bewohner, sondern auch für unsere eigene Gesundheit.

In Untersuchungen kam heraus, dass wir pro Woche rund 5 g Kunststoff (soviel wiegt deine Kreditkarte) in unseren Körper aufnehmen.

Mikroplastik im Körper fördert Entzündungen und kann zahlreiche Schädigungen wie Fettleibigkeit, Diabetis Typ 2, Hormonstörungen, Zellmutation, Asthma, Allergien oder Herz- und Kreislaufprobleme verursachen.

Ich hab Nachhaltigkeits-Coach Kerstin Meyer eingeladen, um mit ihr über Mikroplastik und Alternativen zu reden.

Klick auf das Video und finde heraus, ob es auch in deinem Haushalt verstecktes Mikroplastik gibt.

(Keine Lust auf Video? Unter dem Bild findest du Kerstins Tipps in Textform.)

Du vermeidest Plastikmüll? Super! Achte auf diese 4 Dinge – Sie produzieren heimlich Mikroplastik.

Gastbeitrag von Nachhaltigkeitscoach Kerstin Meyer

Dir ist total klar, dass du Plastik reduzieren und Müll vermeiden willst.

Festes Shampoo, Holzzahnbürste und Stoffbeutel für den Einkauf …

Es klappt bei dir schon ganz gut und du suchst neue Herausforderungen? Oder bist du bisher noch nicht so recht ins Umsetzen gekommen?

 

Hier zeige ich dir 4 Dinge, die verstecktes Plastik enthalten oder heimlich Mikroplastik produzieren.

– Und darum auf dem Weg zu Zero Waste oder plastikfrei gründlich unter die Lupe gehören. Außerdem findest du Tipps, welche Alternativen in Frage kommen.

 

# 1 - im Bad: Peelings & Scheuermilch

Sie haben gemeinsam, dass sie für mechanischen Abrieb sorgen:

  • Mit einem Peeling befreist du deine Haut von den obersten, sich ohnehin in nächster Zeit lösenden Hautschüppchen.
  • Mit der Scheuermilch rubbelst du die Dreckschicht von der Badezimmer-Keramik, also Badewanne, Duschwanne, Waschbecken und Fliesen.

Beide enthalten standardmäßig Mikroplastik-Kügelchen, um genau den gewünschten Rubbel- oder Reinigungseffekt zu erzielen.

Schade nur, dass nach wenigen Minuten alles den Abfluss runterfließt und letztendlich für Plastikverschmutzung in der Welt draussen sorgt.

Verwende stattdessen ein Peeling aus Kaffeesatz, wie Ruby im Video empfiehlt.

Scheuermilch gibt’s auch ohne Mikroplastik, zum Beispiel von Sonett. Für den mechanischen Abrieb, also den Rubbel-Effekt, sorgen hier Marmormehle oder Ähnliches.

 

# 2 - In der Küche: Das Schneidebrettchen

Versteht sich von selbst, aber Vielen fällt es im Alltag gar nicht auf: Schneidebrettchen aus Plastik sind weicher als die Klinge des Messers. Was passiert also beim Schneiden? Die Klinge verletzt die Oberfläche des Brettchens, kleinste Plastik-Partikel lösen sich und gelangen ins Essen. Pfui, Teufel…

Stattdessen besorgst du dir am besten Holzbrettchen. Auch hier entsteht voraussichtlich etwas Abrieb, aber dieser ist gesundheitlich unbedenklich. Vorausgesetzt, du hast dich für ein Brettchen aus Massivholz entschieden, denn Massivholzbrettchen enthalten keine Klebstoffe.

Wenn du dir unsicher bist beim Neukauf, schau dir das Brettchen genau an. Wie verläuft die Maserung? Sind unnatürliche, präzise verlaufende Linien zu sehen? Dann handelt es sich vermutlich um eine Klebestelle. 

Genial sind Olivenholzbrettchen ohne Verklebung, denn Olivenholz ist sehr hart und beständig. Pflege sie immer mal wieder mit ein paar Tropfen Olivenöl. So wirst du dir Jahre oder Jahrzehnte lang kein neues Brettchen mehr anschaffen müssen.

Unsere Brettchen aus einem weicheren Massivholz überleben seit Jahren sogar die Spülmaschine. Wichtig ist uns, dass es im Alltag schnell und einfach geht. Die Brettchen machen mit, das ist großartig

# 3 - Auf dem Sofa oder im Babybett: Die Kuscheldecke

Sofadecken für uns selbst oder Kuscheldecken für Kinder und Babies haben wir gern. Es tut der Seele gut, das weiche, streichelzarte Material anzufassen. Erholung und Selbstfürsorge pur! 

Leider sind viele der Decken aus Polyester-Fleece. Da die Fasern nicht super fest miteinander verbunden sind, „produzieren“ die Decken heimlich und kontinuierlich Mikroplastik, das sich z.B. im Hausstaub wiederfindet. Auch beim Waschen geben diese Decken ordentlich Mikroplastik ab.

Generell gehören in Kinderwagen und Babybett keine Gegenstände aus Plastik. Sie entsprechen nicht unserer Natur, gleichen Wärme und Feuchte schlechter aus und können Schadstoffe abgeben – neben Mikroplastik z.B. auch gesundheitsbedenkliche Ausdünstungen.

Gibt es in deinem Haushalt Kuscheldecken? Schau als Erstes aufs Etikett.

Aus gesundheitlichen Gründen würde ich mich von „Plastik“-Decken über kurz oder lang verabschieden. Und –wenn überhaupt notwendig– eine echte Lieblingsdecke aus Naturfaser kaufen, nähen oder stricken (lassen).

Achte beim Kauf einer Decke oder von Material fürs Selbermachen auf zertifizierte Ware: Pflanzliche Fasern sollten mit „kbA“ gekennzeichnet sein (kontrolliert biologischer Anbau), tierische Fasern mit „kbT“ (kontrolliert biologische Tierhaltung). Äußerst empfehlenswert sind die Siegel GOTS und Naturtextil Best.

# 4 - An Wänden und Decke: Die Wandfarbe

Ob in der Mietwohnung oder im Eigenheim, immer mal wieder wollen wir unser Zuhause einfach auffrischen. Typischerweise gehen wir dann in den Baumarkt, kaufen einen Eimer weiße Farbe, und streichen drauf los.

Dass in „Deutschlands meistgekaufter Wandfarbe“ und in vergleichbaren Produkten Plastik enthalten ist, ist uns dabei nicht bewusst. Die sogenannten Polyacrylate sind Polymere, Kunststoffe, die häufig in Lacken und Klebstoffen verwendet werden.

Mit jedem Mal Wändestreichen holen wir uns also eine Schicht Plastik in die Bude. Nicht ganz so dicht wie eine Plastiktüte, zum Glück, aber eben auch nicht zu unterschätzen.

Damit produzieren wir Mikroplastik oder schädliche Verbrennungsgase auf Vorrat: Denn später, wenn unser Zuhause irgendwann stärker renoviert oder abgerissen wird, kommen die Farbschichten mit dem restlichen Material entweder auf eine Deponie oder in eine Verbrennungsanlage. An beiden Orten hat Plastik wirklich nix zu suchen.

Gönne dir aus gesundheitlichen und ökologischen Gründen lieber eine Wandfarbe „ohne Plastik“ und Co. Verwende mindestens mineralölfreie Wandfarbe oder steige gleich um auf zum Beispiel Lehm (Ja, den gibt’s auch in anderen Tönen als Erdbraun). Lass dich in einem Naturbaustoffhandel in deiner Nähe beraten oder melde dich bei mir.

Über Kerstin Mayer

Kerstin ist Architektin & Nachhaltigkeits-Coach – mit Ausbildung und Zertifikat. In Onlinekursen, Workshops, auf Hausbesuchen und in Einzelberatungen, begleitet sie Menschen dabei, ihr Leben nachhaltiger zu machen.

Und zwar ohne dabei an Lebensqualität zu verlieren.

 

Mehr Tipps über Nachhaltigkeit und Mikroplastik auf:

laboratorium-nachhaltigkeit.de | Instagram | Facebook

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Heilpflanzen für Krisenzeiten: Teemischung zum Nachmachen

Heilpflanzen für Krisenzeiten: Teemischung zum Nachmachen

Foto: Kira von der HeideHeilpflanzen für Krisenzeiten: Teemischung "Hoffnung" zum NachmachenWir leben in einer Zeit, in der es vor schlechten Nachrichten nur so hagelt: Artensterben, Mikroplastik, knapp werdende oder gar aufgebrauchte Ressourcen, Raubbau nach seltenen...

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Kakaozeremonie mit Rohkakao – uraltes Ritual aus Südamerika

Kakaozeremonie mit Rohkakao – uraltes Ritual aus Südamerika

Foto: Ruby Nagel


Experteninterview mit Serap Kara und Cristina Mascolo

Seit einigen Monaten schleicht sich die Heilpflanze Kakao immer wieder in mein Leben und zieht mich fast magisch an. Weil Kakaozeremonien aber sehr gehyped wurden und ich bei Hype stur und dickköpfig abschalte, hat es eine ganze Zeit lang gedauert, bis ich letzten Endes wirklich mehr wissen wollte.  

Ich habe 2 tolle Frauen gebeten, ihre Erfahrungen und ihr Wissen über Kakao mit mir zu teilen.

In diesem Blogartikel erzählen Serap Kara und Cristina Mascolo über die Anwendung dieser uralten, wunderschönen, herzöffnenden Heilpflanze aus Südamerika.

 

 

Teil 1: Serap Kara über die Wirkung von Kakao, seine Ursprünge und ein Ritual für Zuhause

Liebe Serap, du hast 2011 durch Kakao die Liebe zur Pflanzenmedizin entdeckt. Was ist die Geschichte von Kakao? Seit wann und wo wird sie angewandt?

Der Ursprung von Kakao

Lange Zeit glaubte man, dass der Ursprung des Kakao bei den Olmeken (die heutige Region um Mexico, ca 2.000 - 1.500 v.Chr.) lag, bevor im Jahre 2019 ein Kakaogefäß in Ecuador ausgegraben wurde, das mit ca. 5.700 Jahren sehr viel älter ist. Der Ursprung wanderte damit von Zentralamerika nach Südamerika. Kakao ist voller Geheimnisse.  

Für die Maya und Azteken war Kakao ein zentraler Bestandteil ihrer Kultur.

Es gibt viele Mythen und Legenden um den Kakao, die von der Sonne, dem Mond und dem Leben in Harmonie erzählen. Die Maya setzten Kakao für schamanische, rituelle und medizinische Zwecke ein. Im zentralen Schriftstück ihrer Kultur, der Popol Vuh, die die Schöpfungsgeschichte nacherzählt, spielt Kakao eine entscheidende Rolle in der Entstehung des Menschen.

Die Spirituelle Bedeutung von Kakao

Kakao wurde in der Maya Kultur als eine Pflanze verewigt, die heilig ist und wir können auf dieser Zeitlinie zurückreisen und uns mit dem Geist der Pflanze in seiner spirituellen Bedeutung rückverbinden. 


Schokolade als Speise der Götter und Zeichen von Fruchtbarkeit

Schokolade war ein Privileg der Elite, es wurde als Speise der Götter angesehen. Eine kostbare Substanz; königlichen Familien, Priestern, höchste Offizieren, herausragenden Kriegern, Künstlern und Kaufleuten dargeboten. Kakao wurde zu wichtigen Festen gereicht wie zu religiösen Zeremonien und Übergangsritualen. Kakao wurde mit Fruchtbarkeit in Verbindung gebracht - er war Teil von Hochzeitsverhandlungen und wurde zudem bei der Geburt von Kindern verschenkt. In Teilen Mexikos gibt es bis heute den Brauch, dass schwangeren Frauen Kakaobohnen geschenkt werden und bei der Geburt selbst gereicht wird. 

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Kakao als Weltenbaum

Die Azteken verbanden Kakao mit: Xochipilli (Gott des Gesangs, der Poesie und des Frühlings) und Xochiquetzal (Göttin der Blumen). Auf ihrer heiligen kosmologischen Weltkarte ist Kakao einer der großen Weltenbäume. Die Azteken nannten Kakao yollotl eztli, was soviel wie „Herzblut“ bedeutet. Auch die Azteken konsumierten Kakao in einem rituellen Kontext, er wurde mit Reichtum, Ansehen und dem Adel assoziiert. Kakao war Medizin, Opfergabe und Zahlungsmittel. 


Von Kakao als Medizin hin zu industrieller Milchschokolade

Die Europäer des 16 Jahrhunderts glaubten an einen anderen Gott und durchtrennten die spirituelle Verbindung zu Himmel und Erde, die der Kakao verkörperte und und erklärten diesen erst zum Luxusgetränk, dann zur Medizin. Die Produktion der ersten industriellen Michschokolade Ende des 19 Jh. wird als endgültige Trennung von der heiligen Dimension des Kakao angesehen. 

Heute findet durch die Kakao Zeremonie eine Rückverbindung mit der spirituellen Dimension des Kakao statt.

Foto: Serap Kara, fotografiert von Jacky Louan

Serap, auf deiner Webseite cacaomama.com kann man zeremoniellen Kakao in Top-Qualität kaufen.

Was ist der Unterschied zwischen zeremoniellem Kakao und rohem Kakao aus dem Bioladen?

Zeremonieller Kakao ist idealerweise unter harmonischen Bedingungen produziert und voller guter Wünsche und Gebete.

Eine Zeremonie ist ein feierlicher Akt und wird traditionell abgehalten, um mit den unsichtbaren Kräften der Natur in Verbindung zu treten, Mutter Natur und ihren Elementen zu danken und sich als Teil des Göttlichen zu verstehen. Eine Zeremonie dient dem Gleichgewicht und ist ein vermittelndes Element. 

Kakao hat eine Seele. Über die materielle Form können wir uns praktisch über dem Weg, den das Produkt von der Pflanze bis zur Schokolade zurückgelegt hat, rückverbinden; vielleicht schmecken wir die Sonne, die tropischen Früchte, die Berge oder das Meer.

Ein Kakao, der von der Quelle bis zum Block Schokolade liebevoll behandelt wurde, schwingt gut. Je harmonischer die Schwingung des Kakao ist, desto einfacher können wir uns mit der Seele verbinden. 

Worauf muss man bei der Kakao-Wahl achten? Was ist das Besondere an zeremonialem Kakao?

Kakao ist voller Nährstoffe und nimmt das Aroma seiner Umgebung auf - im Idealfall wächst Kakao in Permakultur im Schatten von Kokospalmen, Bananen und Avocados.

Hochwertiger Kakao schmeckt intensiv und einzigartig, kann florale Elemente und Noten von Kaffee und Früchten enthalten und von pfeffrig bis holzig schmecken.

Kakaobohnen von hoher Qualität entfalten viele verschiedene Aromen. Kakao in Rohkostqualität (unter 45°C verarbeitet) ist dem Ursprung am nächsten. Bei industriellen Arbeitsschritten wie Rösten, Erhitzen und Conchieren gehen Nährstoffe und Aromen verloren.

Die Bedingungen im Kakaoanbau haben sich mit dem steigenden Bedarf an Schokolade in den letzten 50 Jahren stark verändert. In einigen Regionen erleben wir z.B. die Abholzung des Regenwaldes für Monokultur, tiefe Ausbeutungstendenzen und Menschenrechtsverletzungen. Das erzeugt viel Leid. Achten wir darauf, dass der Kakao ökologisch und unter fairen Bedingungen angebaut und gehandelt ist und kein Ungleichgewicht unterstützt. Viele kleinere Plantagen haben zudem ausgezeichneten Kakao, der nicht bio-zertifiziert ist.

Cacao Mama Kakao ist unter sehr guten Bedingungen gewachsen, in Rohkostqualität produziert, fair gehandelt und wird von mir mit guten Wünschen und Gebeten aktiviert. Diesen Kakao finden wir normalerweise nicht im Bioladen.

Kann man den rohen Kakao aus dem Bioladen auch für kleine, private Einzelzeremonien, alleine zu Hause benutzen oder ist das etwas anderes?  

Ein privates Kakaoritual ist sehr schön, um mich mit dem inneren Raum zu verbinden, kreativ zu sein oder einfach für einen Moment den Alltag hinter mir zu lassen. Die Erfahrung verstärkt sich, wenn wir Kakao in einer Gruppe trinken.

Kakao liebt Gemeinschaft! Gerne teile ich ein kleines Kakao-Ritual mit dir, das du Zuhause durchführen kannst:

 

Eine kleines Kakao-Ritual für zu Hause

Schaffe einen Raum für dich, der mit guten Energien gefüllt ist und in dem du dich geborgen fühlst; mit warmem Kerzenlicht, entspannender Musik und wohltuenden Düften oder Räucherwerk. Nimm dir einen Moment Zeit, in dich zu gehen. Welche Veränderung möchtest du im Kleinen symbolisch vollziehen, die sich im Äußeren widerspiegeln soll? Gibt es einen Bereich in deinem Leben, der deine Aufmerksamkeit wünscht? Oder sehnst du dich einfach nur nach Ruhe und Kontemplation? Setze eine Intention für dein Kakaoritual. Ein kleiner Altar kann deinen inneren Wunsch symbolisch unterstützen.

Stelle dir vor, dass Kakao eine Seele hat, eine Intelligenz besitzt. Verbinde dich mit dieser Intelligenz und lade sie aktiv in dein Ritual ein. Schließe die Augen, nimm ein paar tiefe Atemzüge und komme ganz bei dir an. Nimm Kontakt zu deinem Herzen auf und erschaffe in dir die Vibration der Dankbarkeit bzw. der Wertschätzung. Lasse diese Energie mit Hilfe deines weichen Fokus durch den Körper gleiten und folge den Empfindungen, die sich durch den Kakao verstärken. Was zeigt sich? Welche Botschaften empfängst du? Folge, ohne zu bewerten und atme in den jeweiligen Bereich oder Aspekt hinein, und erweitere den inneren Raum, bis alles sanft und gleichmäßig fließt. 

Der Kakao wird dich in seine liebevolle Energie einhüllen. Du kannst nun schreiben, kreativ sein oder einfach mit geschlossenen Augen entspannen und den Botschaften lauschen. Bleibe in deinem Herzraum solange, wie es angenehm für dich ist. Um den Raum zu schließen, bedanke dich bei den heilenden Kräften der Natur und dem Wesen des Kakao und schließe das Ritual mit einer symbolischen Geste ab.

Foto: Serap Kara, fotografiert von Grit Siwonia

Mehr über Serap Kara:

Serap ist Medizin Frau, Botschafterin des Kakao und Hüterin der Erde. Ihr Medizin-Herz schlägt im Rhythmus von Mutter Erde und sie widmet sich einem Leben der Intention, der kosmischen Balance und der Rück-Verbindung mit der Seele der Natur. Ihre Reise mit Kakao begann 2011 nach einer tiefgreifenden Begegnung mit der Seele des Kakao, der ihre Liebe zu den Pflanzen erweckte. Es folgte ein intensives Studium globaler Ressourcen, heiliger Pflanzenmedizin, energetischer Heilung und Naturweisheiten indigener Kulturen. Sie gründete Cacao Mama und die Earth School, um der Natur eine Stimme zu geben und an die alten Medizinwege zu erinnern. In ihren Seminaren und Ausbildungen kreiert sie feinschwingende Erfahrungsräume, die den Weg zu inneren Quellen der Kraft, der Kommunikation mit der Natur und der Verbindung mit dem universellen Herzschlag ebnen.

Webseite & Shop:  www.cacaomama.com
Instagram: www.instagram.com/cacaomama
Facebook:  www.facebook.com/mamacacao

Teil 2: Cristina Mascolo

über ihre persönliche Erfahrung mit Kakao und wie Kakaozeremonien helfen, sich mit seinem Herzen und der Intuition zu verbinden

Cristina ist Live- und Business-Mentorin in Zürich. Sie hilft Menschen dabei, ihre wahren Talente aufzudecken und ihr Potential zu entfalten. Sie knackt alte Blockaden, die ihre Kunden daran hindern, den Erfolg zu haben, den sie sich eigentlich wünschen.

Cristina zaubert. Sie arbeitet auf subtile Weise und für den Verstand manchmal nicht verständlich.

Kakao ist ihr Buddy. Gemeinsam öffnen sie Herzen.

 

Vorbereitung des zeremoniellen Kakaos

Cristina während einer Kakaozeremonie

Im Interview erfährst du:

 

  • wie Cristina zu Kakao gefunden hat (1:34)
  • welches Gefühl sie bei der ersten Begegnung mit Kakao hatte (3:00)
  • wie Cristina Kakao in ihre Arbeit einbaut und wie Kakao auf ihre Kunden wirkt (4:07)
  • was die Heilpflanzen mit ihr und ihrem Bewusstsein macht (6:15)
  • wie Cristina Kakao in ihre Arbeit als Life- und Business-Mentorin integriert (8:25)
  • wie eine Kakaozeremonie abläuft und was da passiert (11:56)

Mehr über Cristina Mascolo findest du hier:

Cristina Mascolo hat Kacao als festen Teil in ihren Programmen integriert. Ihre Mentoring-Programme sind massgeschneidert und individuell auf ihre Kunden abgestimmt. In der Arbeit mit Cristina bekommst du Klarheit, Freiheit und Vertrauen und eine Tiefe, innere Verbindung zur Intuition und inneren Wahrheit.

Weibseite: https://www.cristinamascolo.com/

Ihr Buch: https://www.cristinamascolo.com/mein-buch

Facebook-Gruppe: https://www.facebook.com/groups/LightHeartBusiness/

Instagram: https://www.instagram.com/cristinamascolo_/

Ihr kostenloses 5-Tage-Self-Coaching-Programm: Light Heart Bliss Days (Karmatraining für tiefgreifende Erkenntnisse)

Kostenlos. 1 Mal pro Woche.

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Hormonfreie Verhütung ohne Stress – Francesca Julia Renggli

Hormonfreie Verhütung ohne Stress

– ein Erfahrungsbericht von Francesca Julia Renggli

Foto: Aron Visuals

Zyklus leben, mit dem Körper verbunden sein

Wie verhütest du? Du nimmst die Pille? Ein grosser Teil der Frauen antwortet auf diese Frage mit „Ja“. Verständlich, denn die Pille gilt allgemein als unkompliziert und scheint vielerlei angenehme Nebeneffekte zu haben.

Auch ich habe lange Jahre zu diesen Frauen gehört, die sich jeden Tag diesem Hormoncocktail ausgesetzt haben.

Die Pille ist Stress für den Körper und unser ganzes System. Doch nicht nur die Pille, auch andere hormonelle Verhütungsmethoden sind für unsere Körper eine enorme Belastung und bringen unseren Zyklus auf physischer, psychischer aber auch energetischer Ebene komplett durcheinander.

 

Kontrolle und Libidoverlust

Wie so viele junge Frauen liess ich mir, ohne viel darüber nachzudenken, die Pille verschreiben. Einerseits um meinen Zyklus zu „kontrollieren“, andererseits um mich komplett sorglos mit meiner damaligen Liebe vergnügen zu können. Tag für Tag nahm ich also die kleine, weisse Tablette ein, stellte mir einen Timer, damit ich sie nicht vergass, liess mir Rezept um Rezept verschreiben und richtete mein Leben fast schon komplett nach der Pille aus.

So ging das ungefähr sechs Jahre. Irgendwann bemerkte ich körperliche Veränderungen, Kopfschmerzen, Stimmungsschwankungen, Libidoverlust. Was auch nicht überrascht, wenn wir bedenken, dass die Pille einen massiven Eingriff auf unser gesamtes System hat.

Ich fühlte mich also nicht mehr wie mich selbst. Ich suchte Hilfe bei meiner Gynäkologin und erhielt eine neue Pille. Auch diese habe ich wieder ohne zu hinterfragen genommen. Die Symptome wurden zunächst besser, dann wieder schlimmer. So schlimm, dass ich eines Tages beschloss die Pille abzusetzen.

Mein damaliger Partner fragte mich schockiert, ob ich denn plötzlich einen Kinderwunsch verspürte - er sei noch nicht bereit für Nachwuchs. Ich musste mich für meinen Entscheid rechtfertigen, vor ihm, aber auch meinem Umfeld. Da müsse ja was mit mir nicht stimmen, wenn ich die Pille nicht mehr nehmen wolle. Andere Verhütungsmethoden seien ja unsicher. Und eben der unausgesprochene Kinderwunsch war auch immer mit von der Partie.

Fühlen, Spüren und zu mir selbst finden

Mir aber ging es ohne Pille besser.

Ich fühlte mich wieder näher bei mir und lernte mit Ende 20 endlich meinen weiblichen Zyklus richtig kennen.

Ich kam immer mehr in meine Kraft und dieser Grauschleier, der sich über alles gelegt hatte, verflog.

Ausserdem erwachte meine Libido neu. Ich hatte wieder Lust auf körperliche Nähe, sehnte mich nach Leidenschaft und Liebe und durfte meine körperlichen Bedürfnisse wieder ganz neu entdecken und erfahren.

All diese Faktoren zusammen, hatten für mich eine exponentielle Steigerung meiner Lebensqualität zur Folge.

 

Psychostress dank Nuvaring

Bis ich meinen jetzigen Partner kennenlernte und auf die grandiose Idee kam, mir den Nuvaring verschreiben zu lassen.

Eine weitere Hormonbombe, der ich meinen Körper aussetzte.

Klick auf das Bild und teile den Artikel.

Der Nuvaring hatte auf mich noch krassere Wirkungen als die Pille - immer wenn ich den Ring zur Blutung entfernte, reagierte mein System mit einem PMS, dass ich noch nie zuvor erlebt hatte. Weder mit noch ohne Pille.

Ich war depressiv, absolut unausgeglichen, zu nichts fähig, hatte Schmerzen und Krämpfe. Mein Körper rebellierte auf allen Ebenen. Glücklicherweise entschied ich mich nach zwei Zyklen den Ring abzusetzen. Und auch schon im ersten Zyklus ohne hormonelle Verhütung waren die Symptome wieder wie weggeblasen.

Meine Geschichte zeigt, dass hormonelle Verhütung Stress für das weibliche System ist. Die Reaktion muss nicht immer so heftig sein, dennoch stürtzen sowohl Ring, als auch Pille und andere hormonelle Verhütungsmittel, wie Pflaster oder Stäbchen den weiblichen Körper ins Chaos. Warum ist das so?

 

Stressfaktor hormonelle Verhütung

Mit der Pille forciert man entweder einen unnatürlichen, minutiös abgestimmten Zyklus, bei dem die Blutung quasi erzwungen wird. Oder es findet die absolute Desynchronisation statt, indem man eine Pille nimmt, die erst gar keine Blutung mehr zulässt.

Beides kann zu extremen Auswirkungen führen.

Ich spreche jetzt nicht nur von unmittelbar bemerkbaren Dingen wie Gewichtsschwankungen, Depressionen oder emotionalen Störungen.

Viel schlimmer sind die Nebenwirkungen, die aufgrund der schleichenden Veränderungen im Körper entstehen.

Das sind zum Beispiel Durchblutungsstörungen, Thrombosen, Venenentzündungen oder Verengungen von Gefässen, die zu einer Verstopfung dieser führen können. Zudem versetzt zum Beispiel die Pille unsere Entgiftungsorgane in permanente Alarmbereitschaft und unsere Leber arbeitet unter Einnahme der Pille auf Hochtouren.

Problematisch finde ich zudem auch, dass viele Frauen, die aufgrund der Einnahme von Hormonen depressive Verstimmungen haben regelrecht stigmatisiert werden.

„Plötzlich waren die Kopfschmerzen und Stimmungsschwankungen weg.“ Francesca Julia Renggli

Alternative natürliche Verhütung

Welche Alternativen gibt es nun also?

Frauen, die ihren Körper gut kennen, hilft oft die Temperaturmessung über ein Thermometer.

Dieses wird mit einem Computer oder mit einer App synchronisiert und gibt vor, wann die Frau fruchtbar ist, wann nicht und wann der Eisprung zu erwarten ist. Zusätzlich gibt es Teststreifen, über die man anhand des Urins erkennen kann, ob der Körper gerade ein bestimmtes Hormon produziert.

Die Fehlerquote dieser Methode liegt bei drei bis fünf Prozent, was sehr wenig ist. Und dafür hat man vor allem keine Nebenwirkungen und lernt die körpereigenen Signale zu lesen.

Klar, bei dieser Methode muss Frau sich ein wenig einfuchsen, braucht Geduld und die Bereitschaft sich intensiv mit dem eigenen Körper und Zyklus zu beschäftigen!

Auch ich habe diese Methode nach Absetzen des Rings für mich gewählt. Und ja, zu Beginn war es anstrengend, aufregend und manchmal fühlte ich mich auch unsicher. Aber ich lernte meinen Körper kennen und somit auch mich selbst. War ganz bei mir, klar und trotz zeitweiliger Aufregung, war und ist die natürliche Verhütung für mich ganz klar entspannter als die hormonelle auch wenn der Initialaufwand zunächst grösser scheint als bei der hormonellen Verhütung.

Ich kenne meinen Körper mittlerweile richtig, richtig gut und kann die kleinsten Signale deuten und lebe in Einklang mit meinem Zyklus. Wenn das mal kein Pluspunkt ist!

 

Nutze deine Chance

Auch wenn also die hormonelle Verhütung vermeintlich einfacher und unaufwändiger ist, stellt sie für den Körper einen grossen Stressfaktor dar.

Ich glaube ganz fest, dass natürliche Verhütungsmethoden auf Dauer gesehen nachhaltiger und entspannter und ausserdem für Frauen eine unglaublich grosse Chance sind, ihren Körper, ihren Zyklus und ihr FrauSein kennen und lieben zu lernen.

Deshalb möchte ich dich ermutigen, dich mit deinem Zyklus, deinem Körper auseinanderzusetzen.

Nutze die Chance dich zu erfahren und dich natürlich, so wie du bist kennenzulernen. „ 

Mehr über Francesca Julia Renggli

Francesca ist Medizinfrau, Akupressur-Therapeutin und Frauenbegleiterin.

Sie arbeitet sowohl in ihrer eigenen Praxis bei Basel, als auch online. Du kannst mit ihr 1:1, in Workshops, Retreats, Cacao-Zeremonien und Frauenkreisen zusammenarbeiten. 

www.federleichtbasel.com | Online-Session mit Francesca | Facebook | Instagram

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Creme & Co. selber machen – Experteninterview mit Jules Moody

Creme & Co. selber machen: Experteninterview mit Jules Moody

Foto: pexels.com / burst

Naturkosmetik selber machen … ein sinnvoller Trend.

Vor einiger Zeit wurde das Thema « Naturkosmetik selber machen » noch als Hippiekram abgetan, aber mittlerweile hat sich ein richtiger Trend daraus entwickelt.  

« Endlich mal ein Trend mit Sinn » denk ich mir. … Ich liebe es, mir Öle und Salben zu mischen!

5 gute Gründe Naturkosmetik selber zu machen

1) Was ist schöner als 100% selbst darüber zu entscheiden, was man sich auf die Haut schmiert? Adé den ewig langen Inhaltsstofflisten mit Wörtern, die man sich nach 3 Mal lesen trotzdem nicht merken kann.

2) Es ist ein tolles Gefühl, etwas mit den eigenen Händen zu erschaffen. Jeder, der gerne kreiert, schmunzelt jetzt und weiß, wie genial sich der Moment anfühlt, wenn eine Idee endlich Wirklichkeit ist! Glückshormone pur!

3) Es entspannt und der ganze Prozess macht einen Heidenspaß: neue Rezepte finden, sich mit den Inhaltsstoffen auseinander zu setzen, etwas Neues zu lernen, das Zusammenrühren und natürlich vor allem auch das Benutzen!

4) Wenn man alle Inhaltsstoffe auch wirklich aufbraucht und nicht die Hälfte davon wegschmeißt, ist es definitiv umweltschonender. …Und die Verpackungen deiner selbstgemachten Produkte kannst du immer wieder verwenden.

TIPP: Such dir am besten anfangs nur Rezepte mit Dingen aus, die du eh schon zu Hause hast oder die du anderweitig benutzen kannst (z.B. ätherische Öle, Tinkturen und pflanzliches Öl kannst du auch für deine Gesundheit benutzen und Olivenöl hast du sicherlich in deiner Küche)

5) Es sind wundervolle, wertvolle Geschenke für Freunde und Familie.

Jules Moody - ihr Weg zur Expertin

Jules lebt in Österreich und sie bringt Menschen online bei, wie man sich mit ein paar Handgriffen die aller schönste, pflegende, nachhaltige und wertvolle Naturkosmetik selbst herstellen kann.

Hier im Interview erzählt uns Julia von « julesmoody.com » wie und weshalb sie angefangen hat, ihre Naturkosmetik selber zu machen und was ihre Hürden waren. Du erfährst außerdem, wo sie ihre Rohstoffe einkauft und was die Vor- und Nachteile von selbstgemachter Naturkosmetik sind.

Mehr zu Julia:

Auf Julias Webseite findest du viele, schöne Tipps und Rezepte zum Ausprobieren. Schau auf jeden Fall mal vorbei! Es lohnt sich! Julia bietet außerdem Online-Kurse an, bei denen du lernst, deine eigene, wunderbare Naturkosmetik herzustellen.

Hast du schon Erfahrung im Naturkosmetik selber machen?

Was waren deine Hürden und was deine Erfolge? Teile sie mit mir und den anderen Lesern unten im Kommentar!

Suchst du noch?

Suchst du noch nach einem Rezept für ein wunderbar wohltuendes Eigenmassageöl, mit dem du trotz verstopfter Nase beruhigt einschlafen kannst? Hier ist mein persönliches Lieblingsrezept. Trag dich in die Liste ein und ich schicke es dir direkt in dein Postfach!

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Die heilsame Kraft der Bäume (Gastbeitrag von Katharina Kirchner)

Die heilsame Kraft der Bäume.

 ein Gastbeitrag von Naturcoach Katharina Kirchner

Foto: pexels.com / Isuru Udesh Mangala

 

Eine immer da gewesene, enge Beziehung

Bäume sind wundervolle Lebewesen.

Seit vielen Jahren ist das Schicksal von Bäumen und Menschen auf’s Engste miteinander verwoben und verknüpft.

Bäume spenden uns den für unser Überleben notwendigen Sauerstoff, sie haben uns über Jahrhunderte hinweg Schutz und Nahrung geboten und unsere Entwicklung über eine sehr, sehr lange Zeit begleitet.

Sprachgeschichtlich ist der Begriff „Wald“ mit „wild“ im Sinne von wild und ursprünglich verwandt.

Wir Menschen haben einen sehr großen Teil unserer Menschheitsgeschichte im Wald verbracht. Für viele tausend Jahre haben wir in einer innigen und engen Verbindung mit dem Wald gelebt, auch wenn wir das heute nahe zu vergessen haben.

Der Wald wirkt auf viele Menschen fast schon fremd und zum Teil beängstigend, obwohl er so lange Zeit unseres Daseins unser Zuhause war. Viel Wissen um Bäume, deren Wirkung und Kräfte ist verloren gegangen. Vielleicht auch weil wir glauben, es sei nicht mehr wichtig für uns.

Dennoch gibt es immer noch Menschen, die sich mit dem Wald sehr verbunden fühlen.

Menschen, die im Wald Geborgenheit und Ruhe finden und auf die der Wald eine Faszination auslöst.

Ist das wirklich so fremd und verwunderlich, wenn wir uns bewusst machen, wie viele Jahre auch wir ein ganz natürlicher Teil des Waldes waren?

Auch in unserer Sprache finden wir den Wald und die Bäume immer wieder. Denn es gibt Menschen, die sind „stark verwurzelt“ mit ihrer Heimat, die sind „baumlang“ oder die „bäumen sich auf gegen Unrecht“. Es gibt Menschen, die sind „stämmig“ oder auch „baumstark“ und dann gibt es noch die, die aus „gutem Holz geschnitzt sind“.

Bäume und Menschen gehören zusammen, wir sind beide Teil der gleichen Natur - des ewigen Kreis.

Und da mag es nur schwer verwunderlich klingen, dass jeder Baum auch eine Wirkung auf uns hat.

In alten Ritualen, Bräuchen und Traditionen werden den unterschiedlichen Bäumen ganz unterschiedliche Energien und Wirkungen zugesprochen.

Einige davon möchte ich im Folgenden gerne vorstellen und beschreiben, wie du diese Energien für dich nutzen kannst.

 

 

Die Heilkräfte der Bäume

Ich selbst bin absolut überzeugt von der heilsamen Wirkung der Bäume aber auch des Schreibens. Deswegen sind alle Übungen mit einer schriftlichen Reflexion beschrieben. Du kannst die Fragen natürlich auch

ohne Stift und Papier für dich beantworten oder einfach nur auf dich wirken lassen.

Die Birke

Beginnen möchte ich gerne mit einem Pionier.

Wer sonst könnte besser am Anfang stehen?

Die Birke gilt neben der Eberesche, Espe und anderen Bäumen als Pionierbaum. Das heißt sie ist eine der ersten, wenn es darum geht neue Freiflächen zu besiedeln.

Gleichzeitig ist die Birke ein unglaublich zarter, luftiger und leichter Baum.

Ihre Äste und Blätter, die oft leicht und verspielt im Wind wehen, werfen einen zarten und milden Schatten.

In der alten Heilkunst ist die Birke bekannt für ihre blutreinigende und wundheilende Wirkung.

In dieser zarten und leichten Persönlichkeit steckt also auch eine ungeheure Kraft und Energie. Deswegen ist die Birke ein Herzbaum. Sie hilft dir dein Herz (wieder) zu öffnen und deine eigene Schönheit zu erkennen.

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Wie Du die Kraft der Birke für dich nutzen kannst?

Besonders im Frühling ist eine wunderbare Zeit sich von alten Verletzungen, Wunden und Vorwürfen zu befreien.

Der Frühling ist die Zeit der Reinigung und des Neubeginns.

Nimm dir eine Stunde Zeit und setze dich mit Stift und Papier unter eine Birke.

Stelle dir selbst folgende Fragen und lass deine Antworten einfach aufs Papier fließen:

  • Was möchte ich gerne loslassen?
  • 
Wem und was möchte ich gerne vergeben?
  • Wo möchte ich mein Herz wieder öffnen?
  • Was macht mein Leben unnötig schwer?
  • Wo trage ich noch Vorwürfe in mir?

 

 

Die Eiche

Ganz im Gegensatz zur luftigen, zarten und pionierhaften Art der Birke hat die Eiche eine sehr bodenständige Persönlichkeit.

Sie steht deshalb auch für Verwurzelung, für Kraft, für Stärke und für Stabilität. Kein Wunder also, dass besonders die heilsame Kraft ihrer Rinde für unser Verdauungssystem so bekannt ist. Denn im unteren Bauch sitzt unser Wurzelchakra, das stark verbunden ist mit unserer Verdauung.

Das Wurzelchakra ist der Sitz unserer Erdung und unseres Urvertrauens.

Besonders bei Selbstwertproblemen soll die Eiche eine positive, helfende Wirkung haben.

Wie Du die Kraft der Eiche für dich nutzen kannst?

Wenn Du den Wunsch hast, dich wieder mehr mit dir selbst zu verbinden, dann nimm dir auch hier eine Stunde Zeit und setze dich mit Stift und Papier unter eine Eiche.

Lass folgende Fragen auf dich wirken und notiere alles, was dir dazu in den Sinn kommt.

Versuche deinen inneren Kritiker für diese Stunde abzuschalten und lasse alle Gedanken, Ideen und Gefühle zu:

 

  • Wer bin ich wirklich?
  • Wobei geht mein Herz auf?
  • Wo lebe ich gegen meine innere Wahrheit?
  • Wo bin ich mir selbst nicht treu?
  • Wie kann ich selbst mein bester Freund werden?

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Die Kiefer

Die Kiefer ist der Baum der Sonne.

Sie liebt es warm und trocken, aber sie liebt auch die Herausforderung.

Für die Kiefer gibt es nur eine Richtung - nach oben. Denn die Kiefer will zur Sonne. Deswegen sagt man auch, dass die Kiefer die Erdenergie mit dem Himmel verbindet.

Sie steht für Wärme, Licht und Wahrheit.

Ihr Duft bringt uns Klarheit und sie schafft es unsere innere Stimmung zu heben.

Denk einfach mal an den Geruch von einem italienischen Pinienwald - merkst Du was? Mit ihrer wundervoll positiven Art schafft es die Kiefer deshalb uns von negativen und blockierenden Glaubenssätzen zu befreien.

Wie Du die Kraft der Kiefer für dich nutzen kannst?

Es gibt Momente im Leben, da merken wir, dass wir uns selbst im Weg stehen.

Unser Verstand scheint in den immer gleichen Bahnen keine neuen Lösungen zu finden und stetig vor sich hin zu kreisen.

Dann ist es Zeit für eine Reflexion im Schatten der Kiefer.

Nimm dir Zeit und beantworte für dich (am besten natürlich schriftlich) folgende Fragen:

  • Welcher Gedanke hindert mich daran weiter zu gehen?
  • Womit müsste ich diesen Gedanken ersetzen, damit ich weitergehen 
kann?
  • Mit welcher positiven Affirmation kann ich diesen blockierenden Gedanken ersetzen und die Situation ins Positive zu wandeln?
  • Durch welche Handlungen in meinem Alltag kann ich diese neue Affirmation leben?

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Mein Tipp:

Für alle drei Übungen gilt: Lass dir Zeit und bewerte nicht gleich, was kommt.

Lass alles da sein - jeden Gedanken und jedes Gefühl und vertraue darauf, dass das richtige kommt.

Vergiss alles, was Du in der Schule über das Schreiben gelernt hast und versuche keine „perfekten“ Texte zu schreiben.

Schreib einfach - genau das, was aus dir heraus möchte.

Wenn Du dein Geschriebenes nicht gleich verstehst oder es für dich keinen Sinn macht, zerbrich dir nicht zu lange den Kopf darüber.

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass es manchmal schön ist, das Geschriebene für eine Weile ruhen zu lassen und erst nach Tagen, Wochen oder auch Monaten wieder herauszusuchen und zu lesen.

Oft entdecken wir nach dieser Zeit noch viel mehr Wahrheit und Sinn in unserem Geschriebenen und können uns selbst noch besser verstehen.

Wenn du dich gerne über dein Geschriebenes oder deine Erfahrungen austauschen möchtest, Fragen hast oder mehr erfahren möchtest, melde dich gerne bei mir. Du findest meine Kontaktdaten unten in der Autorenbox.

Ich wünsche dir ganz viel Freude, Inspiration und Zeit mit dir Selbst unter den Bäumen! Wie schön wäre es, wenn wir uns alle wieder mit den Kräften der Natur verbinden!?

Über die Autorin

Katharina ist Redakteurin, Naturcoach und Meditationsleiterin. In München leitet sie im Sommer eine Natur-Meditationsgruppe, bietet Workshops rund ums Notizbuch binden und Journalen an und coacht zusammen mit der Natur besonders Frauen, die ihren eigenen Weg suchen. Mit Herz und Seele arbeitet sie für die Zeitschrift Holunderelfe.

Ihre Lieblingsthemen sind das heilsame Schreiben, Reflexion, Einfachheit, Intuition, Kreativität, Natürlichkeit, Rhythmus, Meditation und Selfmade.

Schreib ihr an: katharina@holunderelfe.com. Finde sie auch auf Instagram,  Facebook und ihrer Webseite https://www.writingtrees.de/

 

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Innere Ruhe finden durch Kreativität (Gastbeitrag von Bildhauerin Tanja Stöckl)

Durch Kreativität innere Ruhe finden.

 ein Gastbeitrag von Bildhauerin Tanja Stöckl

Foto: pexels.com / Daria Shevtsova

Mich mit meiner Kreativität zu beschäftigen und sie intensiv zu leben, hat mein Leben verändert.

Deshalb möchte ich so vielen Menschen wie möglich helfen, wieder einen Zugang zu ihrer eigenen Kreativität zu finden.

Denn wir sind alle kreativ – auch wenn sich viele das nicht zutrauen!

 

Ich heiße Tanja, bin 31 Jahre alt und Bildhauerin.

Das Schöne ist: Es gibt unzählige Möglichkeiten, um die eigene Kreativität auszuleben.“

Ich denke, das Jeder seine eigene Art hat (oder sogar mehrere), um sich auszudrücken.

Der erste malt, musiziert, fotografiert oder schreibt.

Der nächste findet Erfüllung beim Kochen oder darin, Räume zu gestalten.

Ja selbst Putzen kann für so manchen zum schöpferischen Akt werden – auch wenn ich mich definitiv nicht zu diesen Personen zählen kann.

 

Was macht das kreative Schaffen mit uns?

Kreativ sein entspannt und macht glücklich.

Erinnerst Du dich noch an deine Kindheit, wenn Du etwas gemalt oder gebastelt hast?

Wie damals die Zeit stehen blieb?

Wie du über Stunden hinweg in deiner eigenen kleinen Welt all deine Ideen wahr werden lassen konntest?

Heute weiß man aus psychologischer Sicht, dass dieses Versinken im Tun sehr wertvoll und heilsam ist – und in unserem heutigen Alltag leider oft viel zu kurz kommt.

Dieser tiefe Zustand der Meditation, der in der Psychologie auch als „Flow“ bezeichnet wird und uns ganz im Moment sein lässt, ist erwiesenermaßen hilfreich bei Depressionen.

Er sorgt also für Entspannung und lässt zur Ruhe kommen.

Wir bauen eine Brücke zwischen Herz und Verstand

Kreativität ermöglicht uns, von unserem Verstand ins Herz zu gehen und von dieser Ebene aus zu agieren.

In unserer rational geprägten Gesellschaft arbeiten wir meist mit unserer linken Gehirnhälfte, die für Berechnungen, Logik und analytisches Denken zuständig ist.

Die rechte Hälfte hingegen, deren Stärken Gefühle, räumliches Vorstellungsvermögen und Visualisierungen sind, liegt oft brach.

Durch kreative Tätigkeiten kannst du eine Balance zwischen den Gehirnhälften herstellen.

Trainierst du deine rechte Hirnhemisphäre, so kannst du auch in anderen Lebensbereichen viel leichter neue Ideen und Lösungsansätze entwickeln.

Dein Geist kann sich durch das Training für ganz neue Möglichkeiten öffnen.

So, let’s get inspired!

 

Kreativität erlaubt den Zugang zur Seele

„Schon oft durfte ich bei mir selbst feststellen, dass ich ganz unbewusst meine Gefühle in meiner Arbeit zum Ausdruck bringe. Meist merke ich das sogar erst im Nachhinein.“

Indem du kreativ bist, kannst du unbewusste Gefühle an die Oberfläche kommen lassen und auf spielerische Art und Weise verarbeiten.

Das nimmt Druck von der Seele und schenkt neue Leichtigkeit.

Es ist toll, nach einer Weile kreative Arbeiten wieder in die Hand zu nehmen, anzuschauen und sich daran zu erinnern in welcher Lebensphase sie entstanden sind.

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Die eigene Seele weiß nämlich so viel mehr, als der Verstand zu erfassen vermag…

Kreativität entrümpelt den Kopf und das Herz

Du hast also die Möglichkeit, einen ganz neuen Zugang zu deinem Inneren zu finden.

Sei es durch Journalling, Zeichnen oder Backen – durch kreatives Schaffen können sich die Dinge, die uns gerade beschäftigen, wieder neu ordnen.

Indem du die deine Gedanken aus deinem Verstand heraus in eine materielle Form bringst, wird dein Kopf frei und dein Herz kann neue Impulse einbringen.

Ja, du kannst alles wieder aus einer anderen Perspektive betrachten, neue Zusammenhänge entdecken und Situationen oder Geschehnisse wieder neu für dich einordnen.

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So kannst du kinderleicht Kreativität in deinen Alltag integrieren:

Hier ein ganz leichter Trick, den man super einfach umsetzen kann ohne extra Zeit und Geld investieren zu müssen:

Lege dir zum Telefonieren einen Notizblock zum Kritzeln bereit.

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Fordere dich im Alltag etwas heraus.

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Darum folge einfach Pippi Langstrumpfs Rat: „Sei frech und wild und wunderbar!“

Über die Autorin

Tanja ist Bildhauerin. Sie hilft Menschen dabei, Zugang zur eigenen Kreativität zu finden.

Du kannst mit ihr auf ihrer Facebook-Seite Kontakt aufnehmen.

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