Welche Kräuter im Januar sammeln? (Achtung Spoilerwarnung)

Foto: Ruby Nagel

Welche Kräuter im Januar sammeln? (Achtung Spoilerwarnung)

Hast du auch diesen guten Neujahrsvorsatz?

Zu Beginn des Jahres, im Januar, haben etliche Menschen den wunderbaren Neujahresvorsatz, Heilpflanzen und Wildkräuter in ihren Alltag zu integrieren.

Und das ist natürlich etwas, worüber ich mich unheimlich freue, denn sich für Wild- und Heilkräuter zu interessieren, bedeutet auch, dass man sich auf diese Art und Weise auf den Weg macht, wieder mehr in Resonanz mit der Natur zu kommen und sich darüber dann auch Stück für Stück – und das passiert ganz automatisch – wieder mehr im Rhythmus mit der Natur und bewusster mit der Natur zu leben.

Ich kann dir aus Erfahrung sagen, dass das einen ganzen Rattenschwanz an an schönen Momenten mit sich bringt. … wenn man z. B. das erste Mal ganz bewusst wahrnimmt, wie viele - unendlich viele - Farbtöne es in der Natur zu finden gibt.

 

Ich kann mich daran erinnern, wie das bei mir war.

Ich war damals in der Tschechei im Urlaub und wollte zur Elbquelle wandern. Es war Herbst und es gab unheimlich viele Neongelb- und Grüntöne. Das war damals eine Zeit, in der ich viel gemalt habe und ich weiß noch, wie ich dachte, dass der Mensch keine einzige Farbe erfunden hat, sondern es alle bereits schon in der Natur gibt.

 

… über’s Staunen und Wundern

Du wirst dann ganz oft ins Staunen kommen über dieses Wunder, das die Natur ist und Freude und Dankbarkeit empfinden.

Und über diese Freude und Dankbarkeit wirst du mit der Zeit stärkere Nerven entwickeln, Stress resistenter werden, mehr zu dir und deinen Bedürfnissen stehen, entspannter werden und wieder mehr Lust am Leben empfinden.

Das passiert von ganz alleine mit der Zeit. Das hab ich nicht nur bei mir selbst, sondern auch bei anderen Menschen beobachten können.

 

Der echte Luxus!

Und sich mit den Pflanzen auszukennen und dadurch sich selbst und seiner Familie etwas Gutes tun zu können, wenn man z. B. mal erkältet ist. …

… Das ist ein Level an Lebensqualität und an Selbstbestimmung, das möchte ich wirklich nicht missen!

Du siehst, ich könnte da jetzt noch länger darüber erzählen, aber eigentlich möchte ich dir nur gratulieren, falls du auch zu den Menschen gehörst, die sich für dieses Jahr vorgenommen haben, sich mehr mit Wild- und Heilkräutern zu beschäftigen.

 

Warst du schon draußen?

Vielleicht bist zu in der Zwischenzeit jetzt auch schon seit langer Zeit mal wieder bewusst in die Natur gegangen und jetzt fällt dir im Januar plötzlich auf, dass es ja eigentlich ziemlich grau aussieht.

 

Und vielleicht fragst du dich « Oh nein, was soll ich denn jetzt sammeln? ».

Weißt du, sich mit Kräutern zu beschäftigen, bedeutet nicht…

unbedingt immer nur, alles sammeln, sammeln, sammeln zu müssen.

Die Heilpflanzen und Wildkräuter haben auch eine Wirkung, wenn man sich einfach nur mit ihnen beschäftigt. Dazu muss man sie nicht sammeln oder innerlich einnehmen.

 

Und das ist eigentlich eine ganz wichtige Sache, die ich dir ja gerade erzähle: Denn wenn du mehr Natur in deinen Alltag einladen möchtest und wenn du dich wieder mehr als Teil dieses großen Ganzen empfinden möchtest, dann wirst du unumgänglich auch die Erfahrung machen müssen, dass wir den Naturgesetzen unterliegen.

Ob wir wollen oder nicht.

Und das bedeutet jetzt für den Januar, dass wir die Natur ruhen lassen.

 

Jetzt im Januar ist kein Zeitpunkt, um Kräuter zu sammeln.

Jetzt ist der Zeitpunkt, dass sich die Natur ausruht, sich regeneriert, neue Kräfte sammelt, um im Frühjahr wieder neu auszutreiben.

 

Seit der Wintersonnenwende im Dezember beginnen die Pflanzensäfte wieder ganz, ganz, ganz, ganz langsam aufzusteigen.

Jetzt Anfang Januar ist das noch nicht spürbar, aber dennoch da.

 

Natürlich kommt es auch immer ein bisschen auf die Region an, in der wir leben.

Bei manchen von uns ist der Winter nicht sehr hart, sondern eher mild.

Da werden diese Prozesse des Aufwachens der Natur schneller angekurbelt, als in Regionen, in denen es sehr kalt ist.

Aber trotzdem lassen wir jetzt im Januar die Natur noch ruhen.

 

Was du aber machen kannst,

ist es zum Beispiel, es der Natur nach zu machen und dich selbst auch mehr auszuruhen und früher schlafen zu gehen oder ein bisschen länger zu schlafen und dir mehr Ruhe zu gönnen, um auch wieder neue Kräfte zu sammeln!

 

Und wenn du jetzt aber konkret etwas auf deinen Naturspaziergängen machen möchtest,

… um dich mehr in Verbindung zu fühlen, dann kannst du zum Beispiel mal nach den immergrünen Pflanzen Ausschau halten.

Immergrüne Pflanzen sind die Pflanzen, die das ganze Jahr über im grünen Kleid da stehen. Und jetzt, wo eben der Großteil der Landschaft kahl ist, kannst du die immergrünen Pflanzen sehr gut erkennen.

Es sind zum Beispiel Pflanzen wie Efeu oder wie die Mistel oder wie die ganzen Koniferen, die Nadelbäume.

Efeu

Mistel

Fichte

Und mit genau diesen Pflanzen könntest du dich jetzt im Januar beschäftigen und Recherche betreiben.

Entweder, indem du dich darüber beliest, und dann aber natürlich auch, indem du rausgehst und zum Beispiel dir mal die verschiedenen Nadelbäume anschaust und die Nadeln miteinander vergleicht oder die Rinde miteinander vergleicht und schaust, wie ist der Boden jeweils unter den Bäume ausschaut oder welche Farbe das Harz hat, ob du viel oder eher wenig Harz findest.

Du könntest sie von weiten anschauen und versuchen, ihre Silhouette nachzuzeichnen und dann zu sehen, wie unterschiedlich auch die verschiedenen Baumsilhouetten sind.

Kiefer

Wacholder

Tanne

Harz wäre etwas von den ganze wenigen Dingen, die man im Januar sammeln könnte.

Daraus könnte man z. B. eine Salbe ansetzen. Von mir aus kann man auch hier und da ein paar Tannen- oder Fichtennadeln sammeln, um daraus einen Erkältungstee oder ein Erkältungsbad zu machen. Aber das war’s dann auch schon.

 

… Und zum Schluss

Ja, das wären so Möglichkeiten, die du jetzt im Januar machen könntest, um dich mehr mit der Natur verbunden zu fühlen.

In den nicht ganz so kalten Regionen oder in den Regionen, wo der Winter dieses Jahr nicht zu hart ist, findest du natürlich auch kleine Kräuter hier und da wachsen. Zum Beispiel ein Baby-Gänseblümchen oder vielleicht auch einen kleinen Baby-Löwenzahn oder eine Baby-Brennnessel. Nach diesen Pflanzen könntest du Ausschau halten und sie einfach nur beobachten und in diesem kleinen Baby-Stadium kennenlernen.

Gänseblümchen

Lungenkraut

Löwenzahn

Wenn du mal ein ganzes Jahr lang von mir begleitet werden möchtest,

… dann melde dich gerne für meinen Onlinekurs « Mein Kräuterjahr » an.

Da zeig ich dir Monat für Monat, was jetzt ansteht und wir tauchen gemeinsam in die Tiefe, um die Pflanzen richtig kennenzulernen. Sodass du sie dann selbst in der Natur erkennst, weißt, wann der beste Sammelzeitpunkt ist, welche Teile man sammelt, was man daraus an Heilmitteln zaubern kann und natürlich auch wie und bei welchen Beschwerden man die Pflanzen einsetzt.

Kenn dich jede Woche etwas besser mit Wild- & Heilpflanzen aus und werd dadurch entspannter & naturverbundener!

Hey, ich bin Ruby und mit meinen kostenlosen Sonntagsimpulsen bekommst du jede Menge Tipps rund um Wild- & Heilkräuter, Entspannung, alte Bräuche, Naturverbundenheit und Basenfasten mit Heilpflanzen.

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LP Anleitung Spitzwegerichsalbe

Würdest du gerne mehr Hausmittel in deiner Hausapotheke haben, weißt aber nicht, wo du anfangen sollst?

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  • Schnittwunden und Stiche
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  • Hautirritationen

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Räuchermischung für die Raunächte und andere besondere Momente

Foto: Ruby Nagel

Räuchermischung für die Raunächte und andere besondere Momente

Einige von euch haben mich nach einer Räuchermischung für die Raunächte gefragt.

Für mich gibt es allerdings gar nicht DIE eine Mischung für die Raunächte, denn jede Raunacht hat ihr eigenes Thema und somit auch ihre eigene Mischung (bzw. kann man natürlich auch immer nur einzelne Pflanzen räuchern).

Deshalb habe ich mir erlaubt die Frage etwas abzuwandeln und möchte heute eine Mischung für besondere Momente mit dir teilen. … Und auch hier gibt es eigentlich wieder 100 verschiedene Wege das Thema anzuschauen: Zum Beispiel könnte es ein Mischung aus lauter Raritäten sein. Dadurch würde die Seltenheit der Räucherstoffe den besonderen Moment unterstützen.

Weil ich aber am liebsten Kräuterwissen teile, das für möglichst viele Menschen umsetzbar (und auch bezahlbar bleibt, falls man nicht alles zu Hause hat), nutze ich gerne Räucherstoffe aus dem Gewürz- oder Teeregal und natürlich auch Räucherstoffe, die man selber sammeln kann (ist ja meine Leidenschaft, nicht wahr 🙂 ).

… Und ja, ich bin kein Purist: Hin und wieder, wenn es passt, darf auch mal als kleine Kirsche auf der Sahnehaube etwas Exotisches dabei sein, das man vielleicht erst kaufen muss.

Ok, legen wir mal los.

Was erwarte ich von einer Räuchermischung für besondere Momente?

Von einer Räuchermischung für einen besonderen Moment, erwarte ich:

  • dass sie einen klaren Geist macht, sodass ich noch mehr in der Situation präsent sein kann
  • ich wünsche mir eine entspannende Komponente, sodass ich den Moment richtig genießen kann
  • gerne darf die Mischung auch etwas Einhüllendes, Ummantelndes haben
  • vielleicht auch etwas, dass die Stimmung erhellt und wir den Moment als noch schöner wahrnehmen (nein, das ist kein Schummeln!)

… klingt einladend, oder ?!

Passende Räucherstoffe für besondere Momente

Für diese Mischung habe ich 3 Räucherstoffe ausgewählt, die du selbst sammeln kannst (kannst du aber auch kaufen) und 1 exotische, die ich nur in mini kleinen Mengen benutze, um ihm einen besonderen Platz zu geben.

 

Die Mischung besteht aus:

Rosenblütenblätter (Rosa)

Die getrockneten Rosenblütenblätter riechen beim Verräuchern angenehm süß, sinnlich und blumig. Ihr Duft öffnet das Herz, bringt Freude und entspannt. Klassischerweise kommen Rosenblütenblätter in Liebesmischungen, aber ich finde, sie haben in vielen anderen Situation auch ihre Daseinsberechtigung.

Weil unsere Rosen im Garten nicht sehr intensiv riechen, habe ich mir getrocknete Rosenblütenblätter als Tee in Demeter-Qualität gekauft, die ich zum Räuchern nutze.

Kiefernrinde (Pinus sylvestris)

Die Kiefernrinde sammele ich von Boden auf und schneide sie nicht vom Baum ab.
Zuhause kratze ich etwas Rinde mit einem Messer ab und zermahle sie anschließend zu einem Pulver (muss nicht zu fein sein).

Der Duft ist fein, balsamisch, warm, leicht süßlich und einhüllend.

Er hilft, zur Ruhe zu kommen und gelassen zu sein.

Rosmarinblätter (Salvia rosmariunus)

Vom Rosmarin werden die getrockneten Blätter verräuchert. Ich zerkleinere sie etwas im Mörser (siehe Video).

Rosmarin öffnet das Herz für alles Schöne.

Sein frischer, würziger Kräuterduft bringt einen in Macherlaune und macht dynamisch. Er segnet, heitert auf und schärft die Konzentration, sodass man den besonderen Moment voll und ganz im Hier und Jetzt genießen kann.

Styrax / Storax (vom orientalischen Amberbaum - Liquidambar orientalis)

Styrax riecht süßlich balsamisch, warm und ich würde ihn als « schwer » beschreiben.

Er vertreibt negative Gedanken, entspannt, schafft eine ummantelnde, heimelige Atmosphäre und er öffnet das Herz und den Geist.

Die Mengenangaben

Ich möchte dir keine konkreten Mengenangaben machen, sondern dich vielmehr dazu einzuladen, alle 4 Räucherstoffe nebeneinander zu stellen und intuitiv zu schauen, was FÜR DICH die richtigen Mengenverhältnisse sind.

Das ist viel spannender, als irgendeine Mischung nachzuräuchern! Versprochen!

Außerdem bist du so mit deiner Aufmerksamkeit ganz bei der Sache und lernst die Pflanzen viel besser kennen.

In meiner Lieblingsversion dieser Mischung sind die Hauptanteile Rose und Kiefernrinde. Sie sind sehr rund und hüllen ein.

Rosmarin zieht vom Gefühl her nach oben und ist eher spitz. Davon nehme ich eher wenig. Die Mischung soll für mich nur einen kleinen Frische-Touch haben.

Und Styrax nehme ich auch nur wenig. Nicht nur, weil es von weit her kommt und etwas Besonderes bleiben soll, sondern auch, weil es intensiv duftet und die anderen Gerüche nicht überdecken soll.

Wie verräuchere ich die Mischung?

Ich benutze hier am liebsten ein Stövchen. Ich möchte keinen bzw. nur wenig Rauch und es soll sehr sanft und fast wie nebenbei verduften.

 

Jetzt bist du dran 🙂

Viel Freude beim Nachmachen!

Kenn dich jede Woche etwas besser mit Wild- & Heilpflanzen aus und werd dadurch entspannter & naturverbundener!

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15 weihnachtliche Geschenkideen mit Heilkräutern

Foto: galina-n / unsplash

15 Weihnachtsgeschenke-Ideen für Heilpflanzen-Verliebte

Meinen Teilnehmern des Samhain-Online-Events habe ich erzählt, dass wir jetzt in die dunkelsten Wochen des Jahres eintauchen. Die Zeit, in der die Samen unter der Erde liegen und schlummern. Die Natur macht uns also vor, dass wir es eigentlich gerade ganz ruhig angehen sollten, um den Winter über neue Kräfte zu sammeln.

Leider sieht die Realität bei vielen Menschen ganz anders aus und die Wochen vor Weihnachten sind extrem stressig.

Um dir den Stress etwas heraus zu nehmen, habe ich mir gedacht, ich schenke dir ein paar Geschenkideen.  … in der Hoffnung, dass die dir helfen.

selbstgemachtes Badesalz mit Waldduft

So ein Badesalz lässt sich in 3 min. selbst herstellen und ist ein schönes Mitbringsel oder Last-Minute-Geschenk.

Alles, was du dafür brauchst, sind 250 g grobes Meersalz, 1-2 EL klein gehackte Tannen- oder Fichtennadeln, 10 Tropfen ätherisches Weißtannenöl (Abies alba), 5 Tropfen ätherisches Orangenöl (Orange süß, Citrus sinensis) und 1 EL Mandelöl.

Alles miteinander vermischen, in ein Glas abfüllen, beschriften, fertig.

Die Weißtanne stärkt die Widerstandskraft, und das Selbstvertrauen, wirkt keimtötend und schleimlösend und die Orange beruhigt und entspannt.

selbstgemachter Fichten-Chai

Auch sehr einfach herzustellen. Hier hab ich mich an einem Rezept von Doris Kern aus ihrem Buch „Aromatischer Wald“ inspiriert. (Das Buch wäre übrigens auch eine schöne Geschenkidee!)

Vermische dazu

  • 2 EL Fichten- oder Tannennadeln,
  • 2 EL Bio-Orangenschale,
  • 1 EL Ingwerstücke,
  • 1 TL Hagebutten,
  • 1 TL Wacholderbeeren,
  • 1-2 TL Zimtrindenstücke und
  • 1 EL Kardamomkapseln miteinander.

(Wenn der Chai länger haltbar sein soll, musst du die Zutaten vorher trocknen.)

Anwendung: 1 TL der Mischung kurz anmörsern und mit 1 Tasse heißem Wasser übergießen. Abgedeckt 10 min. ziehen lassen und eventuell mit etwas (pflanzlicher) Milch servieren.

selbstgemachtes Kissenspray für ruhige Nächte

>> In diesem Blogartikel zeig ich dir, wie du im Handumdrehen ein Kissenspray zauberst, das die Nerven beruhigt und entspannt.

selbstgemachte Räuchermischung

Wie wär’s mit einer würzig duftenden Räuchermischung aus dem Gewürzregal, die erdet (also die Energie vom Kopf runter in die Füße bringt), beruhigt und gleichzeitig die Luft reinigt?

Alles was du brauchst, ist Thymian, Salbei und Wacholderbeeren.

  • Thymian: wärmt, stärkt die Kreativität und die Nerven, vertreibt Ängste, reinigt die Luft
  • Salbei: reinigt die Luft, klärt die Gedanken, hilft, sich besser abzugrenzen, schützt
  • Wacholderbeeren: tötet Keime, gibt Mut und Kraft, schützt

Mische die Gewürze zu gleichen Teilen und verräuchere sie am besten auf einem Räucherstövchen.

Mein Räucherkunde-Onlinekurs „HerzBalsam“ kommt in den Wintermonaten auch gut als Geschenk an.>> Hier kannst du mal schauen, ob das eine Idee für dich wäre.

Ein Geschenke-Abo des „Holunderelfe“ Magazins

Die „Holunderelfe“ ist ein Magazin für das ich regelmäßig schreibe und das ich wirklich von Herzen gerne empfehle. Hier steckt kein großer Verlag dahinter, sondern es ist das Herzensprojekt von Kristin Ritschel - der Gründerin und Herausgeberin.

Die „Holunderelfe“ dreht sich rund um Naturverbundenheit, altes Handwerk, Heilkräuter und Jahreskreisfeste. Du findest dort immer auch Anleitungen zum Nachmachen. 

Ein Geschenke-Abo umfasst 4 Hefte - eins zu jeder Jahreszeit - und endet automatisch.

>> Hier findest du alle Infos dazu.

Hunde- und Katzenkekse aus wenigen Zutaten

… falls du deinem Haustier etwas schenken möchtest 🙂 (unser Hund und unsere Katze lieben sie!)

Du brauchst:

  • 70 g Haferflocken
  • 1 Apfel
  • 50 g Sonnenblumenkerne
  • 30 g Kürbiskerne
  • 30 g Hanfsamen

So wirds gemacht: Die Haferflocken und Saaten kleinmixen.Den Apfel reiben und mit den fein gemixten Haferflocken und Saaten vermengen, bis eine teigige Masse entsteht.Mit dem Löffel kleine Mengen abnehmen, kleine Kugeln Formen, sie etwas platt drücken und aufs Backblech legen.Bei 180 °C Ober- und Unterhitze 15-20 min. goldfarben backen.(Je nachdem wie groß dein Tier ist, kannst du die Kekse auch kleiner machen. Die Backzeit verkürzt sich dadurch. )

ein Buch über Sprossen und Zubehör

Im Winter gibt es Draußen nicht so viel wilde Pflanzenpower, wie im Rest des Jahres. Deshalb ziehe ich vor allem im Winter gerne Sprossen und Keimlinge, um auf einfache Art und Weise viele wichtige Nährstoffe zu futtern. 

 

selbstgemachtes Oxymel

In meinem Immun-Oxymel-Onlinekurs zeig ich 6 Rezepte, mit denen man das ganze Jahr über sein Immunsystem stärken kann.

Der Kurs eignet sich besonders für Menschen, die Lust haben, ihre Gesundheit im Alltag zu unterstützen und die sich für alte Heilmittel und Kräuter interessieren.

Es sind keine Vorkenntnisse nötig. Ich erkläre alles im Detail.

Wildkräuter-Poster

Isabell von „Heger und Sammler“ erstellt richtig schöne Poster mit verschiedenen Motiven. Eine große Herzensempfehlung.

HIER kannst du sie dir genauer anschauen.

„Zitrusliebe“ - ein entspannendes Körperöl

Das brauchst du:

  • 50 ml Ringelblumenöl
  • 4 Tropfen ätherisches Mandarinenöl (rot) - Citrus reticulata
  • 6 Tropfen ätherisches Orangenöl (süß) - Citrus sinensis
  • 4 Tropfen ätherisches Grapefruitöl - Citrus paradisi
  • eine leere Glasflasche (50 ml, buntes Glas)

Alles miteinander mischen, abfüllen, beschriften, fertig.

Anwendung:Das Öl kann zur täglichen Pflege und als Massageöl genutzt werden. Es hellt die Stimmung auf, entspannt, beruhigt und stärkt die Nerven.Wichtig: Ätherische Zitrusöle machen die Haut lichtempfindlich. Deshalb solltest du nach dem Auftragen deine nackte Haut keiner direkten Sonneneinstrahlung aussetzen. Das gilt für Sonnenbaden und Bräunungsstudios. Jetzt im Winter unter der Kleidung kann man das Öl bedenkenlos anwenden.

Kürbis-Energiebällchen

… als kleines Mitbringsel

Du brauchst:
  • 50 g gemahlene Walnüsse
  • 50 g gemahlene Mandeln
  • 50 g getrocknete und klein geschnittene Aprikosen
  • 3, 4 Datteln
  • 60 g gemahlene Haferflocken
  • 100 g Kürbispüree (am besten von einem süßen Kürbis, z. B. Butternut)
  • 1 EL Honig (alternativ auch Dattelsirup, Birkenzucker, Rohrzucker, …)
  • 1 TL Zimt
  • 1 MSP Muskat
  • 1 TL frisch geraspelten Ingwer
  • optional: Schokolade als Kuvertüre
So wirds gemacht:

Alle Zutaten bis auf die Kuvertüre in einen Mixer geben und so lange mixen, bis keine größeren Stücke mehr übrig sind.

Mit feuchten Händen kleine Kugeln aus der Masse formen.Die Kuvertüre schmelzen und die Energiebällchen damit verzieren.

Bunte Körbe aus Gräsern und Kräutern

Das ist der Titel von Walter Friedl’s Buch, in dem man Techniken erlernt, um aus Gräsern und Kräutern Körbe zu wickeln. Sehr spannendes Thema, wie ich finde.

Hier kannst du dir das Buch genauer anschauen.

„Winterzauber“ Raumspray für unterwegs

„Winterzauber“ desinfiziert durch das ätherische Zimt- und Nelkenöl die Raumluft. Gleichzeitig hellt es durch das Fruchtige der Orange die Stimmung auf und macht ganz warm ums Herz.

Alles was du brauchst:

  • eine leere 50 ml-Sprühflasche aus Glas
  • 10 Tropfen Orange (Citrus sinensis)

  • 10 Tropfen Zimt (Cinnamomum verum)

  • 5 Tropfen Nelke (Eugenia caryophyllata)

  • Wodka

Die ätherischen Öle in die Sprayflasche geben, mit dem Wodka auffüllen, schütteln, fertig.

 

eine Blütenpresse

Mit der schönen, handgemachten Blütenpresse von Melanie kannst du Blüten und Blätter für dein Herbarium pressen.

Größe: 20×20

Alles Infos zur Blütenpresse findest du hier.

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Themenreihe: Gelassen und in deiner Mitte durch den Herbst und Winter kommen

Foto: CC0 Public Domain

Themenreihe: Gelassen und in deiner Mitte durch Herbst und Winter kommen

In dieser Themenreihe möchte ich dir Denkimpulse, Kräutertipps und kleine Übungen an die Hand geben, sodass du dich im Herbst und in der dunklen Jahreszeit gelassen und in deiner Mitte fühlst.

Dabei lasse ich mich von den aktuellen Themen in der Natur inspirieren.

Es ist das Archiv sehr Sonntagsimpulse der vergangenen Wochen.

Klick auf die Bilder, um zu den Impulsen und Kräutertipps zu gelangen.

1) Herbst-Tagundnachtgleiche und inneres Gleichgewicht

2) Die Heilkraft der Rose und Dankbarkeit im Herbst

3) Diese Klosterpflanze stärkt das Selbstwertgefühl

4) Erntedank, Dankbarkeit und Buchtipp

5) Bilanz ziehen: Was ist deine persönliche Ernte und wie Rosmarin dich unterstützen kann

6) Die volle Wurzelkraft (und wie du dich besser erden kannst.)

Gelassenheit, innere Ruhe und im Rhytmus der Natur leben

Wenn du immer wieder den inneren Ruf verspürst, dich mehr mit den natürlichen Rhythmen auseinanderzusetzen und zu verbinden, wenn du wieder mehr im Einklang mit deinem ureigenen Rhythmus leben möchtest und wenn sich alles irgendwie wieder langsamer und echter anfühlen soll, dann könntest du dich mal mit den Jahreskreisfesten auseinandersetzen. Ich denke, das würde dir gefallen.

 

In diesem Video erkläre ich kurz und knackig, worum es dabei geht:

Und wenn du mehr über Jahreskreisfeste, alte Bräuche, Räucherkräuter und ein Leben im Rhythmus der Natur erfahren möchtest, dann komm doch in meinen Onlinekurs „HerzGold“.

Der startet nämlich am 31.10. wieder.  

Liebe Grüße zu dir,

Ruby

Eisenkraut: entspannende und nervenstärkende Heilpflanze

 

 

 

 

 

 

Foto: Ruby Nagel

Echtes Eisenkraut: entspannende und nervenstärkende Heilpflanze

Verbena officinalis

Das Eisenkraut war neben der Mistel eine der wichtigsten Heilpflanzen der Kelten. Sie wurde als mächtige Zauberpflanze zum Wahrsagen und für Liebeszauber genutzt. Die Volksnamen « Druidenkraut » oder « Wunschkraut » verraten es in ihrem Namen.

Auch in den darauffolgenden Kulturen wurde Eisenkraut besonders geschätzt. In der Antike nannte man es « heiliges Kraut ».

Man brachte es auf den Acker, um des Feld vor Unwetterschäden zu schützen und die Fruchtbarkeit der Erde anzuregen. Oder man band den Pferden Eisenkraut an den Schwanz, weil sie dadurch schneller liefen.

Trug man es bei sich selbst, so wurde man beim Gehen nie müde und blieb stets auf dem richtigen Weg.

Es hieß auch, dass man Giftschlangen gefahrlos anfassen könne, wenn man sich die Hände vorher mit Eisenkraut eingerieben hat.

Schmiede tauchten ihr Eisen in Eisenkrautwasser, um es noch härter werden zu lassen.

Was für uns heute etwas kurios klingt, zeigt allerdings, wie viel Zauberkraft man der Pflanze beigemessen hat.

Und selbst bei den Christen wurde das Eisenkraut noch als sehr heilkräftig angesehen, weshalb man es beim Sammeln bekreuzigte und segnete.

Kleine Sträuße wurden im Haus und im Stall an die Wand genagelt, um Glück anzuziehen.

Es war Sinnbild für Frieden (man nannte es auch « Diplomatenkraut). Wenn sich zwei Parteien trafen, die im Krieg miteinander standen, begrüßte man sich mit einem Strauß Eisenkraut in der Hand oder einem Kranz aus Eisenkraut auf dem Kopf. Es sollte helfen, die Auseinandersetzungen zu beenden und eine Lösung zu finden.

Im alten Ägypten verehrte man die Pflanze als Frauenheilmittel und sie wurde der Göttin der Geburt (Isis) zugeordnet. Man nennt es auch « Träne der Isis ». Sie wurde bei feierlichen Gelegenheiten verbrannt und galt als das beste Wundmittel bei Verletzungen durch eiserne Waffen.

 

In der Renaissance wurde die Pflanze dann entmystifiziert und man verwendete sie z. B. um Würmer zu treiben, den Leberstoffwechsel anzuregen, Geschwüre und Hauterkrankungen zu behandeln, Fieber zu senken, bei Magenschmerzen oder Blut im Urin.

Für den englischen Apotheker, Arzt und Astrologe Nicholas Culpepper war Eisenkraut - die er dem Planeten Venus zuordnete - eine Frauenheilpflanze und wichtig für den Urogenitalbereich.

Der französische Herborist Roger Méssegué schätze die alte Heilpflanze wegen ihrer nervenstärkenden, kräftigenden und entspannenden Wirkung.

aus Jan Kops „Flora Batava“ Volume 1 (1800)

Die stärkende und entspannende Wirkung des Eisenkrautes

Eisenkraut ist eine Bitterstoffpflanze und dadurch ein Stärkungsmittel

  • bei Müdigkeit,
  • nach Krankheiten und
  • bei Erschöpfungszuständen.

Sie verleiht den Zellen den nötigen Tonus und regt an, ohne dabei nervös zu machen.

Im Gegenteil sogar! Eisenkraut beruhigt und stärkt die Nerven und unterstützt bei

  • Schlaflosigkeit,
  • innerer Unruhe,
  • nervöser Depression,
  • bei nervös bedingten und leberbedingten Kopfschmerzen und Migräne,
  • nach Überarbeitung, wenn man nicht mehr abschalten kann und
  • bei Muskelverspannung durch grenzenloser Überarbeitung (v.a. im Schulter-Nacken-Bereich)

 

Eisenkraut wirkt:

  • kräftigend
  • entkrampfend
  • nervenstärkend
  • beruhigend

Hier habe ich Eisenkraut geerntet, um es für Tee und zum Räuchern zu trocknen.

Eisenkraut hat aber noch viele andere Wirkungsweisen und Anwendungsgebiete:

weitere Wirkungen:

  • antibakteriell
  • antiviral
  • entzündungswidrig
  • moduliert das Immunsystem
  • fördert und reguliert die Menstruation
  • fördert die Wehen und Milchbildung
  • regt die Eizellreifung und den
  • Eisprung an
  • blutbildend
  • schmerzstillend
  • stärkt den Magen
  • treibt den Harn
  • gleicht die Schilddrüse aus

 

Wo wird Eisenkraut noch angewendet

Vor allem in der Frauenheilkunde:

  • um die Fruchtbarkeit und Einnistung der Eizelle zu verbessern,
  • um die Gebärmutter zu stärken,
  • um die Geburt einzuleiten (bei Übertragung) und
  • um die Milchbildung anzuregen

Aber auch bei:

  • Schwäche durch Neuralgien (Neuraligie = Schmerzen im Versorgungsgebiet eines Nervs; z. B. Ischiasschmerzen oder Trigeminusneuralgie)
  • bei Anzeichen von Erkältungen oder Infekten
  • bei Leber- und Nierenleiden
  • Magen-Darmbeschwerden mit leichtem Durchfall
  • und Appetitlosigkeit

Eisenkraut als Bachblüte

Eisenkraut ist eine der 38 Bachblüten-Essenzen nach Dr. Edward Bach. (Blüte N°31, Vervain.).

Der Eisenkraut-Typ ist ein Mensch, der sich schnell für etwas begeistern kann und dann so großen Enthusiasmus entwickelt, dass er am liebsten sein ganzes Umfeld bekehren möchte und in eine Art Hyperaktivität verfällt, die ihn nicht zur Ruhe kommen lässt.

Was darauf folgt, sind innere Anspannung (oft mit schmerzhaften Schulter-Nacken-Bereich), Schlaflosigkeit und ständigem unter Strom und getrieben sein.

Der Eisenkraut-Typ ist ein ungeduldiger Perfektionist, der kein Ende findet. Er geht typischerweise über seine Grenzen und verausgabt sich.

Er hat hohe Ideale, meint es gut mit seinen Mitmenschen, kann andere in seinen Bann ziehen und begeistern.

Der Eisenkrauttyp klagt z. B. über Kopfschmerzen, nervöse Anspannung, Schulter-Nacken-Verspannungen, Tinnitus, Regelunregelmäßigleiten, Schwierigkeiten beim Milchfluss oder über nervösbedingte Nervenbeschwerden.

Wann darf Eisenkraut nicht angewendet werden?

Eisenkraut darf nicht in der Schwangerschaft angewendet werden, da es die Wehen fördert. Unter Aufsicht und nach Absprache mit einer Hebamme benutzt man Eisenkraut am Ende der Schwangerschaft bzw. wenn der Geburtstermin überschritten ist, um die Geburt einzuleiten.

Eisenkraut essen

Alle Pflanzenteile können z. B. im Wildkräutersalat gegessen werden. Die Blüten schmecken herb-würzig, die Blätter bitter und zitronig.

Eisenkraut räuchern

Man verräuchert das getrocknete blühende Kraut. Es verstärkt Visionen und Träume, stärkt das Selbstbewusstsein und macht Mut, bringt Schaffenskraft, öffnet den Geist und macht einen klaren Verstand.

Wie sieht Eisenkraut aus?

Eisenkraut ist einjährig bis mehrjährig. Je nach Standort kann es zwischen 20 cm und 60 cm hoch wachsen.

Im oberen Teil ist die PFlanze verästelt. Die hell rosanen oder hell lilanen Blüten wachsen in Ähren.

Die gefiederten Blätter stehen sich gegenüber.

Eisenkraut gehört zu den Eisenkrautgewächsen. Es hat feste, « drahtige » , rauhe Stängel. Der Stängel ist 4-kantig und im oberen Teil verästelt.

Die Blätter sich stehen gegenständig gegenüber, sind im oberen Teil tief 3-lappig bis fieberteilig und im unteren Teil der Pflanze ungeteilt.

Die klitzekleinen Blüten sind zart violett bis blassrosa und stehen in vielblütigen Ähren. Die Blütenkrone ist 2-lippig geformt. 2 kürzere Zipfel oben, 3 längere unten. Sie stehen in einem 4- bis 5-spaltigen Kelch

.
Nach der Blüte bilden sich braune Spaltfrüchtchen aus, sie in 4 Nüsse zerfallen.

Eisenkraut blüht je nach Region von Juni bis Oktober.

Wo findet man Eisenkraut?

(Foto: Wiki commons)

Heute ist der Lebensraum des Eisenkrautes durch Pestizide und Unkrautvernichtungsmitteln sehr zurückgegangen und man findet sie nur noch selten auf Wiesen (ihrem eigentlichen Lebensraum).

Heute steht sie eher an Weg und Waldrändern, an Mauern, auf Schuttplätzen, Ödland und Brachflächen.

Eisenkraut selber sammeln

Eisenkraut erntet man am besten im frühen Sommer. Man sammelt die Blätter, Blüten und den Stängel.

Wo kann man Eisenkraut kaufen

In Apotheken, die Heilpflanzen führen, im Kräuterladen, auf www.herbathek.com

Kurzer Heilpflanzensteckbrief:

  • Botanische Bezeichnung: Verbena officinalis
  • andere Namen: Diplomatenkraut, Träne der Isis, Stahlkraut, Wunschkraut, Druidenkraut
  • Familie: Eisenkrautgewächse (Verbenaceae)
  • Blütezeit: je nach Region von Juni bis Oktober
  • Erntezeit: Juni - Juli
  • Standort: sonnige bis halbschattige Standorte
  • medizinisch verwendeter Pflanzenteil: das blühende Kraut
  • Wirkstoffe: u.a. Iridoglykoside (Aucubin, Verbenalin), Kaffeesäurederivate, Flavonoide (Luteolin), Gerbstoffe, etwas ätherisches Öl, Bitterstoffe
  • Anwendungsformen: Tee, Tinktur, Waschungen, Oxymel, Kapseln, Bachblüte, Räucherung
  • teils einjährige, teils mehrjährige Pflanze
  • drahtiger rauher, 4-kantiger Stängel, nach oben verästelt, Blätter stehen sich gegenständig gegenüber, sind im oberen Teil tief 3-lappig bis fieberteilig, hell rosten bis hell violette kleine Blüten, die in Ähren stehen

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