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7 Wild- & Heilpflanzen gegen Erkältung und Husten

 

 

 

 

 

 

Foto: Ruby Nagel

7 Wild- & Heilpflanzen gegen Erkältung und Husten

Erkältungen und Husten gehören meiner Erfahrung nach zu den Unannehmlichkeiten, die man sehr gut mit Wild- und Heilpflanzen und etwas Ruhe in den Griff bekommt.

Unsere Omas haben das schon so gemacht und wir können das auch.

Es gibt jede Menge Pflanzen, die den Körper bei Erkältungen und Husten unterstützen.

In diesem Blogartikel zeig ich dir 7, aber die Liste ist lange nicht komplett.

Legen wir los.

Thymian - winzig kleine Blätter mit so viel Kraft!

Thymus vulgaris

„Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt.“ So besagt eine alte Volksweisheit und in der Tat wird Thymian nachweislich mindestens seit der Antike als Heilpflanze genutzt.

Benediktinermönche brachten ihn vom Mittelmeerraum in ihre Heimat und pflanzten ihn in ihren Klostergärten an.

Seine ätherischen Öle wirken stark antibakteriell, antiviral und pilzfeindlich. Er wärmt von innen heraus, löst Schleim und entspannt krampfende Bronchien.

Wie kann man Thymian anwenden?

  • als Tee

  • als Tinktur

  • frisch oder getrocknet als Gewürz im Essen

  • als Essigauszug

  • als Oxymel

  • als Ölauszug

  • zum Inhalieren

  • zu Salbe verarbeitet

  • als ätherisches Öl

  • als Brustwickel

Majoran – für die Seele, die Lunge und das Immunsystem

Origanum majorana

Majoran kommt wie viele aromatische Küchenkräuter ursprünglich aus Vorderindien. Die Araber haben ihn in den Mittelmeerraum eingeschleppt und von dort aus kam er im Gepäck einiger Mönche nach Mitteleuropa, wo er in den Klostergärten eine neue Heimat fand.

Die entspannenden und stimmungsaufhellenden Pflanzenwirkstoffe sind in Kombination mit den antibakteriellen und schleimlösenden Inhaltsstoffen eine perfekte Mischung, wenn man schon ordentlich vom Kranksein genervt ist.

Wie kann man Majoran anwenden?

  • Frisch und getrocknet in der Küchen

  • als Tee

  • als Tinktur

  • zu Salbe verarbeitet

  • als Ölauszug

  • als Essigauszug

  • als ätherisches Öl

Hier in diesem Blogartikel zeig ich dir, wie du eine Majoransalbe gegen Husten selbst herstellen kannst.

Knoblauch – Graf Drakulas Geheimwaffe gegen Erkältungen

Allium sativum

Schon vor rund 4500 Jahren, als in Ägypten die Pyramiden erbaut wurden, bekamen die Arbeiter Knoblauch zu essen. Er sollte ihre Gesundheit stärken und Kraft geben. Ägypten galt damals als Land des Knoblauchs, obwohl er ursprünglich aus Zentralasien kommt.

Knoblauch ist ein natürliches Antibiotikum und wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze, ohne dabei die Darmflora zu zerstören. Im Gegenteil, Knoblauch fördert sogar eine gesunde Darmflora, was dazu führt, dass das Immunsystem gestärkt wird.

Solltest du keinen Knoblauch im Garten haben, sondern welchen kaufen, dann achte auf Bioqualität. Konventionell angebauter Knoblauch wird bestrahlt, um ihn haltbarer zu machen. Es ist möglich, dass die keimtötenden Pflanzenwirkstoffe dabei zerstört werden.

Wie kann man Knoblauch anwenden?

  • am besten regelmäßig und frisch ins Essen geben

  • als Tinktur

(Knoblauch gibt’s auch als Kapsel, frisch oder als Tinktur ist er allerdings wirksamer.)

Kapuzinerkresse – natürliches Antibiotikum aus den Anden

Tropaeolum majus

Wusstest du, dass die Kapuzinerkresse ursprünglich aus den Anden in Südamerika kommt und erst im 17. Jahrhundert als Zierpflanze nach Europa kam?

Wie alle Kreuzblütler enthält sie scharfe Senföle, die Bakterien, Pilze und Viren hemmen und das Immunsystem stärken.

In der Pflanzenheilkunde wird die Kapuzinerkresse u. a. bei Atemwegsinfektionen eingesetzt. Sie macht ihrem Ruf als „natürliches Antibiotikum“ alle Ehre.

Kapuzinerkresse hat einen hohen Vitamin-C-Gehalt und wird auch von den Indianern bei Husten und Bronchitis verwendet, um zähen Schleim zu lösen.

Wie kann man die Kapuzinerkresse anwenden?

  • die Blätter und Blüten frisch im Essen

  • als Tinktur

  • als Essigauszug

  • als Oxymel

  • als Salbe

Spitzwegerich – beruhigt die Lungen und schützt die Schleimhäute

Plantago lanceolata

Seine Schleimhäute zu schützen und schön feucht zu halten, ist wichtig, um eine natürliche, starke Barriere gegenüber Krankheitserregern aufzubauen. Denn oftmals sind die Schleimhäute die Eintrittspforten von Bakterien, Viren und Co..

Seine Schleimstoffe extrahiert man am besten im Kaltauszug. Dazu zerpflückt man die Blätter und lässt sie 2, 3 Stunden ausziehen. Abfiltern und 2, 3 Tassen pro Tag trinken.

Hilft übrigens auch bei ständigem Räuspern und stärkt strapazierte Stimmen.

Wie kann man Spitzwegerich anwenden?

  • als Sirup

  • als Kaltauszug

  • als Tee

  • als Tinktur

  • als Ölauszug

  • zu Salbe verarbeitet

 

 

Ruprechtskraut – Tschüss Halsschmerzen

Geranium robertianum

Ruprechtskraut (auch Storchenschnabel genannt) ist durch seine zusammenziehenden und entzündungshemmenden Eigenschaften bei Halsschmerzen und Entzündungen im Rachenraum angesagt.

Dazu gurgelt man mehrere Male am Tag mit etwas Tee oder ein paar Tropfen Tinktur und Wasser.

 

Wie kann man die Ruprechtskraut anwenden?

  • als Tee

  • als Tinktur

Fichte und Tanne – zwei Schwestern, die die Lunge stärken

Picea abies und Abies alba

Die in Fichten und Tannen enthaltenen Pflanzenwirkstoffe sind antibakteriell, hemmen Entzündungen, entspannen verkrampfte Bronchien, schützen die Schleimhäute, sodass Keime schlechter eindringen können und fördern das Immunsystem.

Viele Fertigpräparate gegen Husten, Schnupfen und Erkältung enthalten Extrakte der beiden Nadelbäume.

In diesem Blogartikel zeig ich dir, wie du eine Maiwipfel-Tinktur selbst herstellen kannst.

Wie kann man die Fichte und Tanne anwenden?

  • als Oxymel

  • als Tinktur

  • als Tee

  • zum Inhalieren

  • als Badezusatz

  • als Sirup

  • als ätherisches Öl

Hagebutte – leuchtend rote Vitaminbomben

Rosa canina

Die Hagebutten der Hundsrose sind richtige Vitaminbomben. Sie haben mit rund 1000 mg Vit C pro 100 g Frischgewicht ungefähr 20 mal mehr Vit C als Zitronen.

Sie wirken antiviral und verhindern Entzündungen im Körper. Ihre Immunsystem stärkende Wirkung macht sie zu einer perfekten Heilpflanze für die kalte Jahreszeit, die auch von Kindern gut angenommen wird.

Bei gekauftem Hagebuttenpulver lohnt es sich nachzuschauen, aus welchem Land die Früchte kommen. Oft kommen sich nämlich von weit her, was ich absurd finde, da unsere Landschaften voll von Hagebuttensträuchern sind. Mit einem guten Blender lässt sich das Pulver aus den getrockneten Früchten ganz leicht selbst herstellen.

Wie kann man die Hagebutte bzw. Hundsrose anwenden?

  • als Tee

  • als Tinktur

  • als Knospenauszug

  • als Pulver

Ständig erkältet?

Ein schwaches Immunsystem kann darauf hindeuten, dass der Organismus übersäuert ist und der Körper eine Reinigungskur braucht, um entlastet zu werden und seine körpereigene Abwehr wieder stärken zu können.

Eine Basenfastenkur ist da genau richtig, denn Dank der basischen Ernährung werden überschüssige Säuren neutralisiert und ausgeschieden.

Das hat zur Folge, dass das Immunsystem gestärkt wird.

Ich biete jeweils im Frühling und im Herbst eine gemeisame Online-Basenfastenkur mit Heilpflanzen an.

Wenn dich das Thema interessiert, findest du hier mehr Infos dazu: Basenfasten mit Heilpflanzen.

Kenn dich jede Woche etwas besser mit Wild- & Heilpflanzen aus und werd dadurch entspannter & naturverbundener!

Hey, ich bin Ruby und mit meinen kostenlosen Sonntagsimpulsen bekommst du jede Menge Tipps rund um Wild- & Heilkräuter, Entspannung, alte Bräuche, Naturverbundenheit und Basenfasten mit Heilpflanzen.

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6 Heilpflanzen aus dem Garten für strahlend schöne Haut

 

 

 

 

 

 

Foto: Ruby Nagel

6 Heilpflanzen für strahlend schöne Haut

… alle aus dem Garten.

Bei manch einem ist die Haut zu trocken, bei anderen zu fettig. Dritte haben beides: Wangen trocken, Stirn und Nase fettig.

Die Ursachen von Hautproblemen können ganz verschieden sein:

Mal liegt’s an der Leber, mal am Hormonsystem, oft durch die falsche Ernährung, mal durch fehlender Vitamine und Mineralstoffe. Manchmal ist es eine Reaktion aufs Waschmittel oder ein Pflegeprodukt.

Um Hautprobleme wirklich in den Griff zu bekommen, lohnt es sich genau hinzuschauen!

In diesem Blogartikel zeig ich dir 6 Heilpflanzen aus dem Garten, die eine schöne, strahlende Haut und einen gesunden Teint machen.

Los geht’s!

Hauswurz - unsere einheimische Aloe vera

Sempervivum tectorum

Diese schöne, dickfleischige, mandalaartige Pflanze wird in manchen Regionen auch „Dachwurz“ genannt, da man sie früher als Blitzableiter auf Dächer pflanzte.

In diesem Zusammenhang ist sie dem Donnergott Thor geweiht.

Heute nimmt man an, dass Häuserdächer, auf denen Hauswurz wächst, mehr Feuchtigkeit speichern und deshalb nicht so leicht anbrennen können.

Ihre fleischigen Blätter können ganz genau wie Aloe vera angewendet werden: Einfach abschälen (dazu sollte die Pflanze nicht zu klein sein), im Mixer zerkleinern und anschließend auf die Haut auftragen oder als Tinktur ansetzen.

Der Brei kann gerne auch mit ein paar Tropfen Pflanzenöl gemischt werden, um die Haut gleichzeitig zu nähren.

Wirkung auf die Haut:

  • zellregenerierend
  • wundheilend
  • feuchtigkeitsspendend
  • kühlend
  • erweichend
  • entzündungshemmend
  • leicht antiviral

 

Hautspezifische Anwendungsbereiche der Hauswurz:

  • Verbrennungen, Sonnenbrand
  • Insektenstiche
  • entzündete, gerötete Stellen
  • Schwellungen
  • Hautirritationen
  • Wunden und Abschürfungen
  • bei müdem Teint
  • trockene Haut

Stiefmütterchen - Hautpflege aus dem Vorgarten

Viola tricolor

Stiefmütterchen sind heute als Heilpflanze etwas in Vergessenheit geraten, dabei wurden sie Jahrhunderte lang bei den verschiedensten Hautkrankheiten genutzt.

Auch bekannte Kräuterkundige aus der Vergangenheit wie Paracelsus (1493 - 1541) oder Goethes Hausarzt Hufeland (1762 - 1836) schrieben darüber in ihren Werken.

Ich verwende es in meinen Heilpflanzenberatungen gerne, wenn das Hautproblem einen Zusammenhang mit einer überlasteten Leber hat.

Wenn die Leber es nicht mehr schafft, ihre Entgiftungs- bzw. Reinigungsaufgaben richtig auszuführen, unterstützt sie das Stiefmütterchen im Handumdrehen und verbessert gleichzeitig das Hautbild.

Aus dem blühenden Kraut (also Blüten, Blätter und Stängel) kann man eine Tinktur herstellen oder es für Tee trocknen. Das Stiefmütterchen kann sowohl innerlich eingenommen als auch äußerlich aufgetragen werden.

Wirkung auf die Haut:

  • entzündungshemmend

  • stoffwechselfördernd

  • hautzellerneuernd

  • kortisonähnlich

  • zusammenziehend

Stiefmütterchen wirkt außerdem blutreinigend, was als Nebeneffekt das Hautbild verbessert.

 

Hautspezifische Anwendungsbereiche des Stiefmütterchens:

  • Akne

  • Pickel und unreine Haut

  • fettige Haut

  • chronische Ekzeme

  • leicht nässende Hautausschläge

  • juckende Hautstellen

Erdrauch - wenn die Hautbeschwerden von der Leber kommen

Fumaria officinalis

Erdrauch ist kein riesen Hingucker im Garten, dennoch lohnt es sich, zwei Mal hinzuschauen, denn seine feine, filigrane Art mit den rosa Blüten sieht echt schön aus.

Erdrauch gehört zur Familie der Mohngewächsen und genau wie beim Stiefmütterchen, wende ich es in meinen Heilpflanzenberatungen bei Hautproblemen an, die ihre Ursache in einem trägen Leberstoffwechsel haben. … Mit dem Unterschied, dass Stiefmütterchen auch bei Kindern genutzt werden kann.

Der medizinisch verwendete Teil ist das Kraut (also Blüten, Blätter und Stängel) und es wird zur Blütezeit im Juni / Juli gesammelt.

Man kann das blühende Erdrauchkraut anschließend für Tee trocknen oder eine Tinktur daraus herstellen.

Erdrauch kann innerlich und äußerlich angewendet werden.

Bei Akne kann man zusätzlich zur inneren Anwendung jeden Tag die betroffenen Stellen mit einem starken Tee aus Erdrauchkraut waschen.

Wirkung auf die Haut:

  • zusammenziehend
  • desinfizierend
  • reinigend
  • entzündungshemmend

Hautspezifische Anwendungsbereiche des Erdrauchs:

  • Akne
  • Pickel und Hautunreinheiten
  • Ausschlag
  • nässende Stellen

 

Ringelblume - Flowerpower für besonders sensible Haut

Calendula officinalis

Die Ringelblume ist ein Klassiker unter den Hautpflanzen. Man nennt sie auch die „Schwester der Arnika“, denn beide ähneln sich in ihren Wirkungsweisen.

Die Arnika ist allerdings geschützt und die Ringelblume ist meiner Erfahrung nach leichter im Garten oder auf dem Balkon anzubauen als die Arnika.

Ihre orangenen, leuchtenden Blütenköpfe verbreiten gute Laune und locken viele Insekten an, die wertvolle Bestäubungsarbeit im Garten leisten.

Man sammelt die Blüten und nutzt sie für Tinkturen, Tee oder Ölauszüge.

Sie kann innerlich und äußerlich angewendet werden.

 

Wirkung auf die Haut:

  • tötet Bakterien, Viren und Pilze ab

  • entzündungshemmend

  • wundheilend

  • abschwellend

  • lässt Hautzellen schneller regenerieren

  • regt den Hautstoffwechsel an

  • steigert den Hauttonus

Hautspezifische Anwendungsbereiche der Ringelblume:

  • Ekzeme

  • gereizte, entzündete Haut

  • Furunkel, Akne, Pickel, unreine Haut

  • Neurodermitis

  • rissige, trockene Haut

  • Abschürfungen

  • Wunden

  • Verbrennungen

  • Narbenpflege

  • Insektenstiche

 

Hier weiterlesen: >> Ringelblumensalbe und -tinktur selber machen

Nachtkerze - Eine Indianerheilpflanze gegen Hautbeschwerden

Oenothera biennis

Die Nachtkerze ist ursprünglich eine Heilpflanze der nordamerikanischen Ureinwohner und wurde im 17. Jahrhundert als Zierpflanze nach Europa gebracht.

Ihren schönen Namen verdankt sie dem Zeitpunkt ihres Aufblühens: nämlich in der Nacht. Jeden Abend öffnen sich neue Blüten. Den meisten Duft verströmen sie zwischen 19 und 20 Uhr.

Bei den Indianern ist die Nachtkerze eine alte Heilpflanze, deren Samen sie zu einem Brei zerstampfen und bei Hauterkrankungen und Geschwüren auflegen.

Wir machen es ihnen im Prinzip nach, wenn wir mit geeigneten Mühlen das Öl aus den kleinen Samen pressen.

Das kostbare Öl kann innerlich und äußerlich angewendet werden und wird oft mit Borretschsamenöl kombiniert.

 

Wirkung auf die Haut:

  • juckreizlindernd
  • entzündungshemmend
  • zellerneuernd
  • verbessert die Elastizität der Haut

 

Hautspezifische Anwendungsbereiche der Nachtkerze:

  • trockene, reife Haut
  • Akne
  • Hautentzündungen
  • Schuppenflechte und Neurodermitis

Borretsch - Die Hautpflanze mit dem Gurkengeschmack

Borago officinalis

Borretsch kommt ursprünglich aus Kleinasien und dem Mittelmeerraum und wurde wohl im 8. Jh. von Arabern nach Spanien gebracht.

Von dort aus hat es sich bis in unsere Gärten und auf unsere Balkone ausgebreitet.

Die kleinen blauen Blütensterne leuchten von Weitem und sind ein wichtiges Insektenfutter.

In der Volksheilkunde nutzt man die Blätter, die Blüten und das Öl aus den Samen. Borretsch kann innerlich und äußerlich angewendet werden.

Heute findet meist nur noch das Öl Beachtung. Dabei ist eine Maske mit frisch gemixten Borretschblättern und -Blüten und etwas Leinsamengel wunderbar kühlend, erfrischend und feuchtigkeitsspendend.

Innerlich eingenommen wirkt das Borretschsamenöl ausgleichend auf das Hormonsystem, was wiederum einen positiven Effekt auf die Haut hat.

Wirkung auf die Haut:

  • kühlend

  • feuchtigkeitsspendend

  • zusammenziehend

  • entzündungshemmend

  • wundheilungsfördernd

  • juckreizlindernd

  • hautstoffwechselanregend

Hautspezifische Anwendungsbereiche des Borretsch:

  • bei trockener und sensibler Haut

  • bei Neurodermitis und Ausschlägen

  • für reife Haut

  • Akne

 

Ein wichtiger Schlüssel zu schöner Haut:

Hautprobleme oder auch zu trockene bzw. zu fettige Haut sind sehr oft ernährungs-, leber- oder hormonell bedingt.

Den Körper von innen heraus zu entschlacken und zu reinigen bringt oft erstaunliche Veränderungen für das Hautbild mit sich.

Viele meiner Basenfasten-Kurteilnehmer erzählen, wie sich schon während der Basenfasten-Kur ihr Hautbild deutlich verbessert.

Trockene Haut wird besser befeuchtet, fettige Haut wird reguliert, Pickel und Unreinheiten verschwinden und die Teilnehmer fühlen sich wohl in ihrer Haut.

Ich biete jeweils im Frühling und im Herbst eine gemeisame Online-Basenfastenkur mit Heilpflanzen an.

Wenn dich das Thema interessiert, findest du hier mehr Infos dazu: Basenfasten mit Heilpflanzen.

Kenn dich jede Woche etwas besser mit Wild- & Heilpflanzen aus und werd dadurch entspannter & naturverbundener!

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Entspannende Kräuter für seelisches Wohlbefinden selber sammeln

 

 

 

 

 

 

Foto: Ruby Nagel

Entspannende Kräuter für seelisches Wohlbefinden selber sammeln

Einer meiner meist gesagten Sätze ist
„Kräuter sammeln entspannt gleich 3 Mal: wenn du draußen in der Natur bist, wenn du daraus ein Heilmittel herstellst und wenn du sie einnimmst.“.
 
In diesem Blogartikel möcht ihr dir ein paar der vielen, vielen Kräuter zeigen, die entspannen und der Seele guttun.
 
Mein Fokus liegt dabei auf Pflanzen, die möglichst weit verbreitet sind und wild, aber in Menschennähe oder auch im Garten bzw. auf dem Balkon wachsen.
 
Denn unsere Heilmittel sind oft nur einen Schritt von uns entfernt.
Solltest du keine Lust oder Zeit zum Sammeln haben, findest du alle Pflanzen natürlich auch in der Apotheke.

 

Wie du Hausmittel selbst herstellst (und noch viiiiel mehr), lernst du in meinem Kräuter-Onlinekurs.
 
Legen wir los!

10 entspannende Heilkräuter, die deiner Seele gut tun (und die du selbst sammeln kannst)

Linde – süßer Duft für süße Träume!

Zur Erntezeit nimmt man die Linde meistens zuerst mit den Ohren wahr, bevor das Auge sie sieht. Es tummeln sich so viele Bienen und Hummeln in ihr, dass der ganze Baum brummt und beinahe vibriert.
Schon der süße Honigduft entspannt total.
Lindenblüten sind neben Erkältungskrankheiten ein großer Klassiker in der Pflanzenheilkunde, um Unruhe und Anspannung aufzulösen und schöne Träume zu bescheren. Auch bei Kindern.
Der Knospenextrakt ist ein wichtiges Mittel, wenn Ängste und Nervosität vom Schlafen abhalten.
 
 
Was sammeln?
  • die Knospen und Blüten
 
Wann sammeln?
  • Knospen: im Frühjahr
  • Blüten: ungefähr von Mitte Juni bis Ende Juli (je nach Region unterschiedlich)
 
Wo sammeln?
  • in Parks, an Waldrändern, an hellen, sonnigen Orten oder im Halbschatten

Mehr über die Linde kannst du in diesem Blogartikel lesen. (Klick)

Zitronenverbene – Beruhigende Frische aus dem Garten

Die Zitronenverbene kommt ursprünglich aus Chile und Uruguay, ist aber mittlerweile seit mehreren Jahrhunderten bei uns einheimisch und ergänzt wunderbar die pflanzliche Hausapotheke im Garten bzw. auf dem Balkon.

Sein Geschmack und der Geruch sind angenehm frisch, zitrusartig.

Die Blätter eignen sich nicht nur für ein duftendes, entspannendes Kräuterkissen, sondern sind auch am Abend als Tee wirklich lecker.

Es erhellt die Stimmung, lässt Probleme leichter erscheinen und unterstützt bei stressbedingter Unruhe und Erschöpfung.

Was sammeln?

  • die Blätter

Wann sammeln?

  • im Frühjahr und im Sommer

Wo sammeln?

  • Garten und Balkon

Baldrian – wenn der Körper zu erschöpft ist, um zu entspannen

Baldrian ist mit Hopfen zusammen die meist verkaufte Heilpflanze, wenn es um Schlaf und Entspannung geht. Dabei hilft der Baldrian gar nicht immer. Sondern vor allem dann, wenn Körper und Geist keine Kraft mehr haben, um loszulassen und zu entspannen.

Baldrian gibt sozusagen eine Portion Kraft, um sich überhaupt erst einmal in die Entspannung und den erholsamen Schlaf fallen lassen zu können.

Baldrian macht also auch nicht müde, sondern es erquickt zuerst.

Auch bei krampfartigen, nervösen, unruhigen Zuständen zeigt er gute Wirkung.

Was sammeln?

  • die Wurzel

Wann sammeln?

  • im Spätsommer und Herbst, wenn der oberirdische Teil zu verblühen beginnt

Wo sammeln?

  • auf feuchten Wiesen oder in feuchten Wäldern, an Bachufern, auf Dämmen

  • wächst auch gut im Garten

 

Mehr über Baldrian kannst du in diesem Blogartikel lesen. (Klick)

Hopfen – Entspannung in den Wechseljahren

Hopfen ist durch seine östrogenartige Wirkung eine tolle Pflanze bei Schlafstörungen, Nervosität, Unruhe und gereizten Nerven in den Wechseljahren.

Auch Hopfenzapfen duften und wurden früher oft in Kräuterkissen gegeben. Man kann sie aber auch trocknen und als Tee trinken oder zu einer Tinktur weiterverarbeiten.

Was sammeln?

  • die weiblichen Blütenstände

Wann sammeln?

  • im Spätsommer, kurz bevor sie komplett ausgereift sind

Wo sammeln?

  • an Bäumen, Hecken und Gebüschen rankend, meist in Gewässernähe (z.B. Bach oder See)

  • wächst auch gut im Garten

 

Mehr über Hopfen kannst du in diesem Blogartikel lesen. (Klick)

Weissdorn – gegen Kummer und Herzschmerz

Weißdorn ist ein uralter Schutzbaum und in der Pflanzenheilkunde eines der wichtigsten Mittel für das Herz. Besonders dann, wenn die Anspannung, der Stress, die Unruhe und die Nervosität durch Kummer und Herzschmerz entstehen, wurde man an Herzdorn denken.

Weißdorn tröstet, heitert von innen auf und schenkt Lebensfreude. Er schützt und umarmt traurige, kranke Herzen.

Was sammeln?

  • Knospen, Blüten, Blätter und Früchte

Wann sammeln?

  • Knospen: im Frühling

  • Blüten: je nach Region von April bis Juni (im Frühling)

  • Blätter: im Frühling und Frühsommer

  • Früchte: je nach Region im Spätsommer oder Herbst

Wo sammeln?

  • an Feld- und Waldrändern, in Parks, an sonnigen Hängen

  • wächst auch gut im Garten

 

Mehr über Weißdorn kannst du in diesem Blogartikel lesen. (Klick)

Melisse – Gibt nervöser Unruhe keine Chance!

Melisse gehört in der Liste zu den Pflanzen, die sich sogar in einem Topf im Fensterbrett ziehen lassen. Gerade in der Stadt macht sie mit ihren duftenden Blüten und Blättern den Hummeln und Bienen eine Freude und verschenkt ihren Nektar.

Melisse hilft besonders gut, wenn die Anspannung mit Nervosität assoziiert ist, wie z. B. stressbedingte nervöse Herzbeschwerden oder Magenschmerzen.

Melisse entspannt auf sanfte, aber wirksame Weise und schmeckt dabei auch lecker.

Was sammeln?

  • die Blätter und jungen Triebspitzen

Wann sammeln?

  • Am besten im Frühsommer vor der Blüte

  • an einem sonnigen, trocknen Tag

Wo sammeln?

  • im Garten oder auf dem Balkon

  • mag sonnige Standorte

 

Mehr über die Melisse kannst du in diesem Blogartikel lesen. (Klick)

Lavendel – Entspannung pur und Frankreichfeeling inklusive!

Auch Lavendel ist bei Bienen und Hummeln sehr beliebt, weshalb man ihnen eine Freude bereitet, wenn man Lavendel im Garten bzw. auf dem Balkon zieht. Zudem ist er an sonnigen Standorten pflegeleicht.

Ich liebe Lavendelblüten in Kräuterkissen oder in Kräuter-Augenmasken. Es kühlt und entspannt zugleich.

Besonders ein gereiztes Nervensystem wird durch Lavendel beruhigt, aber auch gestärkt.

Einschlafschwierigkeiten werden gelindert und als Lavendelblüten-Bad bringt der himmlische Duft die schönen Erinnerungen der letzten Frankreich-Reise zurück.

Natürlich wird Lavendel auch innerlich zum Beispiel als Tinktur oder Tee angewendet. Allerdings gibt man ihn dann meistens einer Mischung bei, weil sein Geschmack sehr intensiv ist.

Was sammeln?

  • die Blüten

Wann sammeln?

  • im Sommer, wenn die Blüten sich gerade entfaltet haben

  • an einem sonnigen, trockenen Tag

Wo sammeln?

  • im Garten oder auf dem Balkon

  • mag sonnige Standorte

 

Hier findest du meinen kostenlosen Guide über ätherisches Lavendelöl. (Klick)

Passionsblume – alte Indianer-Heilpflanze im Blumentopf

Auch die Passionsblume kommt genau wie die Zitronenverbene aus Amerika. Die Indianer nutzen sie seit ewigen Zeiten. Ursprünglich brachten passionierte Botaniker die Pflanze wegen ihrer Schönheit mit nach Europa.

In unseren Breiten nutzt man die Passionsblume, um die Nerven zu beruhigen und Ängste zu lindern, bei Stimmungsschwankungen, Beschwerden, die durch Überforderung oder Stress entstehen und Reizbarkeit.

Was sammeln?

  • Blätter und Blüten

Wann sammeln?

  • im Sommer zwischen Juni und September

  • an einem sonnigen, trocknen Tag

Wo sammeln?

  • im Garten oder auf dem Balkon

  • mag sonnige Standorte

Kamille – Wenn Unwohlsein und Unruhe auf Magenschmerzen treffen

Die Kamille ist ein altbewährtes Kinderheilmittel, unterstützt aber natürlich auch Erwachsene in schwierigen Zeiten.

Sie ist besonders hilfreich, wenn innere Unruhe und Anspannung sich auch in Magenschmerzen, Krämpfen oder Verdauungsstörungen äußern.

Kamille entspannt und entkrampft die Muskeln und beruhigt die Nerven.

Was sammeln?

  • Blätter und Blüten

Wann sammeln?

  • 3, 4 Tage nach dem Aufblühen

  • an einem sonnigen, trocknen Tag

  • je nach Region von Mai bis September

Wo sammeln?

  • im Garten oder auf dem Balkon

  • an Bio-Äckerrändern, auf Wiesen, an Wegrändern

Johanniskraut – Licht für die Seele

Johanniskraut ist als Sonnenheilpflanze eine Wohltat für die Seele, wenn sie vor allem durch Lichtmangel getrübt und bestürzt ist.

Es hat die Fähigkeit, Sonnenlicht zu speichern und an uns Menschen abzugeben.

Johanniskraut stärkt und beruhigt die Nerven, hellt die Stimmung auf und spendet Trost und Lebensfreude.

Was sammeln?

  • Blätter und Blüten

Wann sammeln?

  • im Hochsommer (Juli und August)

  • an einem sonnigen, trocknen Tag

Wo sammeln?

  • im Garten

  • an Wegrändern und auf Wiesen, auf lichten Waldrändern

 

Mehr über Johanniskraut kannst du in diesem Blogartikel lesen. (Klick)

Meine Erfahrung mit innerer Anspannung, Stress und  Schlafbeschwerden:

Meine Erfahrung zeigt mir, dass die richtige Ernährung bzw. regelmäßige Reinigungskuren den Stresslevel, den Schlaf und die innere Anspannung sehr positiv beeinflussen.

Viele meiner Basenfasten-Kurteilnehmer erzählen, wie sie merken, dass sie durch die basische Ernährung entspannter werden, wieder besser schlafen und vor allem weniger anfällig für Stress sind und mehr Geduld mit sich und anderen haben.

Ich biete jeweils im Frühling und im Herbst eine gemeisame Online-Basenfastenkur mit Heilpflanzen an.

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5 Heilkräuter gegen Magen-Darm-Beschwerden für den Garten & Balkon

 

 

 

 

 

 

Foto: Ruby Nagel

5 Heilkräuter gegen Magen-Darm-Beschwerden (die auch im Garten und auf dem Balkon wachsen).

Wie sagt man so schön? „Gegen jedes Leiden ist ein Kraut gewachsen.“
 
Gegen Magen-Darm-Beschwerden sogar ganz viele!
 
In diesem Blogartikel möcht ich dir 5 Heilkräuter zeigen, die du bei Völlegefühl, Blähungen, Übelkeit & Co. anwenden kannst und die sich gleichzeitig im Garten aber auch auf dem Balkon wohlfühlen.
 
So hast du deine Naturapotheke ganz in deiner Nähe!
 
Mit allen aufgezählten Pflanzen kannst du Hausmittel zaubern und sie zum Kochen benutzen.
 
Wie du Hausmittel selbst herstellst (und noch viiiiel mehr), lernst du in meinem Kräuter-Onlinekurs.
 
Los gehts!

5 Heilpflanzen, die bei Magen-Darm-Beschwerden helfen und im Garten oder auf dem Balkon wachsen:

Bergbohnenkraut - „Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen“

Satureja montana

Oh ja, Bohnenkraut hilft wunderbar gegen Blähungen!

Der Lippenblütler ist eine ausdauernde Pflanze. Das bedeutet, du kannst dich über Jahre hinweg an ihm erfreuen und es immer wieder ernten.

Ursprünglich kommt es aus dem Balkanraum am Mittelmeer. Dort wächst es wild an trockenen, felsigen Berghängen in bis zu 1500 m Höhenlage.

Es wird zwischen 30 cm und 40 cm hoch und bildet genau wie Salbei eine kleine Staude, die an der Basis mit den Jahren verholzt.

Es liebt sonnige Stellen, wenig Wasser, keine Staunässe und ist im Allgemeinen total genügsam.

Im Garten hilft dir das Bohnenkraut, Blattläuse zu vertreiben.

Was wird wann geerntet?

Am intensivsten sind der Geschmack und die Wirkung im Sommer kurz vor der Blüte. Man erntet die Blätter und unverholzten Stängel.

Wie kannst du Bohnenkraut nutzen?

  • als Tee

  • als Tinktur

  • als Essigauszug

  • in Oxymel

  • und natürlich im Essen

    Bohnenkraut passt wunderbar zu Hülsenfrüchten und macht, dass man sie gut verdaut und keine Blähungen davon bekommt.

Melisse – wenn Nervosität und Stress auf den Magen schlagen

Melissa officinalis

Melisse ist die Pflanze der Wahl, wenn Stress, Hektik oder Streit einem den Magen zuschnüren und den Appetit verderben, denn Melisse wirkt nicht nur auf den Verdauungstrakt, sondern gleichzeitig auf die Nerven!
Sie hellt die Stimmung auf, stärkt die Nerven und wirkt bei allen nervös bedingten Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Schluckauf, mangelnden Appetit oder wenn man das Gefühl hat, einen Stein oder Knoten im Magen zu haben.
 
Im Garten zieht die Melisse die Bienen und Hummeln an.
 
Sie ist pflegeleicht, mag frischen Boden, kommt aber auch sehr gut mit trockener Erde zurecht, denn auch die Melisse kommt ursprünglich aus den warmen Mittelmeerländern. Sie wurde mit den Mönchen in unsere Breiten eingeschleppt und in Klostergärten gepflanzt.
 
Sein frischer Duft vertreibt Fliegen.

Was wird wann geerntet?

Am intensivsten sind der Geschmack und die Wirkung im Sommer kurz vor der Blüte. Man erntet die Blätter.

Wie kannst du die Zitronenmelisse nutzen?

  • als Tee

  • als Tinktur

  • als Essigauszug

  • in Oxymel

  • als kalte Infusion

  • als Sirup

  • im Smoothie

  • im Essen

    Melisse passt sehr gut in den Salat oder zu Taboulé.

Dill – Entspannt auch die fürchterlichsten Magenkrämpfe

Anethum graveolens

Über Dill wird viel zu wenig geschrieben! Dabei ist er eine richtig wirksame und vor allem auch alte Heilpflanze, die ganz wunderbar Magenkrämpfe entspannt und den Bauch beruhigt.
 
Dill kommt ursprünglich aus Südostasien, von wo aus es in unsere Breiten eingeschleppt und kultiviert worden ist.
 
Auch Dill wurde als Heil- und Gewürzkraut in den meisten Klostergärten angebaut. Dill wirkt außerdem schmerzlindernd und wundheilend und wurde schon im alten Ägypten bei Kopfschmerzen eingesetzt.
Ich verordne es auch gerne bei Menstruationskrämpfen und Durchfall.
 
Dill wächst ziemlich hoch und kann bis zu 1,30 m erreichen. Das sollte man bedenken, wenn man nur einen ganz kleinen Balkon hat. Allerdings ist seine filigrane Art auch eine Augenweide. Besonders schön finde ich die Doldenblüten und seine Farbe.

Er mag sonnige, aber eher windgeschützte Standorte und humusreichen, lockeren, feuchten Boden.

 

Was wird wann geerntet?

Die Blätter und jungen Triebe können ab dem Frühjahr und den ganzen Sommer über geerntet werden. Die Samen sind ab Juli / August reif.

Wie kannst du Dill nutzen?

  • als Tee

  • als Tinktur

  • als Essigauszug

  • als kalte Infusion

  • im Smoothie

  • im Essen

    Dill passt wunderbar in den Salat, zu Gurke, zu Pellkartoffeln oder Linsen und Bohnen.

Wermut – Völlegefühl adé!

Artemisia absinthium

Wermut ist eine aromatische, intensiv schmeckende Bitterstoffpflanze, dessen Name sich von der griechischen Göttin Artemis ableitet.
Seine Bitterstoffe regen die Bildung von Verdauungsenzymen an, was die Verdauung aktiviert und verbessert. Die ätherischen Öle entblähen und lösen Völlegefühl in Luft auf.
 
Anfangs empfindet man die Pflanze als sehr bitter, aber schon nach kurzer Zeit „ruft“ der Körper danach und man hat Lust auf diesen Geschmack.
 
Wermut hilft auch bei Darmparasiten und Mundgeruch und er öffnet auf eine gesunde Art und Weise den Appetit.
 
Wermut mag eher trockene, sandige Standorte und nährstoffarme Böden.
Was wird wann geerntet?
Man verwendet die Blätter, Blüten und jungen Triebspitzen, die im Frühling und Sommer geerntet werden.
 
Wie kannst du Wermut nutzen?
  • als Tee
  • als Tinktur
  • als Wein und Likör
  • im Essen
Wermut passt gut in deftige Gerichte und Suppen, sollte aber aufgrund seines sehr intensiven Geschmacks nur in kleinen Mengen verwendet werden. Ansonsten schmeckt das Gericht schnell nur noch nach Wermut. Er unterstützt dabei, fettige Speisen besser zu verdauen.
 
 
Wermut sollte nicht in der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen werden. Auch bei Korbblütlerallergie und Magen- oder Darmgeschwüren muss auf andere Pflanzen zurückgegriffen werden.

 

Pfefferminze – Die Nummer 1 gegen Übelkeit

Mentha piperita

Die Pfefferminze ist eine englische Zuchtform der Bachminze, die ursprünglich aus einem Unfall heraus entstanden ist. Mittlerweile kennt man sie auf der ganzen Welt.

Eine Tasse frischen Minz-Tee bringt die Verdauung in Schwung und hilft bei Übelkeit.

Die Minze verbreitet sich sehr schnell über ihre Wurzeln auf dem ganzen Beet. Solltest du nur eine kleine Fläche zur Verfügung haben, empfehle ich dir, die Pfefferminze im Topf zu halten.

Pfefferminze hält durch ihren sehr intensiven Geruch Ameisen und Mücken fern, allerdings ist sie eine ziemlich dominante Pflanze und viele Pflanzen gedeihen in ihrer Nähe nur mittelprächtig.

Sie mag halbschattige Standorte mit feuchter, nährstoffreicher, kalkhaltige Erde.

Was wird wann geerntet?

Der beste Zeitraum um Pfefferminzblätter zu ernten, ist vor der Blüte im Juni und Juli, wenn die Sonne hoch am Himmel steht. Aber auch im Frühjahr hat sie bereits ausreichend Wirkstoffe, um gegen Übelkeit zu helfen.

Wie kannst du die Pfefferminze nutzen?

  • als Tee

  • als Tinktur

  • als Essigauszug

  • in Oxymel

  • als kalte Infusion

  • als Sirup

  • im Smoothie

  • im Essen

    Pfefferminze passt sehr gut in den Salat, zu Taboulé, ins Ratatouille, zu Bulgur oder zu Pesto.

 

Meine Erfahrung mit Verdauungsbeschwerden:

Verdauungsbeschwerden sind fast immer ernährungsbedingt.

Viele meiner Basenfasten-Kurteilnehmer erzählen, wie sich durch die basische Ernährung Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Krämpfe, Völlegefühl, Verstopfung und Durchfall in Luft auflösen und sie sich stattdessen leicht und energiegeladen fühlen.

Ich biete jeweils im Frühling und im Herbst eine gemeisame Online-Basenfastenkur mit Heilpflanzen an.

Wenn dich das Thema interessiert, findest du hier mehr Infos dazu: Basenfasten mit Heilpflanzen.

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Beruhigender Mückenstich-Roll-On mit Breitwegerich und Lavendel

 

 

 

 

 

 

Foto: Ruby Nagel

Beruhigender Mückenstich-Roll-On mit Breitwegerich und Lavendel

Einfaches Rezept zum Nachmachen (auch für Kinder geeignet)

Auch wenn Mücken eine Rolle in unserem Ökosystem spielen und nützlich sind, nerven die juckenden Stiche natürlich trotzdem.

In diesem Blogartikel will ich dir mein ratzi-fatzi-Roll-On-Rezept zeigen, mit dem die Stiche weniger jucken und schneller abheilen.

Wenn du mich schon ein bisschen kennst, weißt du, dass meine Rezepte jedes Mal extrem einfach sind und ohne viel schnick schnack auskommen. Deshalb hat auch der Roll-On nur 3 Zutaten.

Das brauchst du:

So wirds gemacht:

Schritt 1:

Als Erstes setzen wir einen Breitwegerich-Ölauszug an.
Dazu sammelst du ein paar frische Breitwegerichblätter, zerpflückst sie von Hand und füllst dein kleines, leeres Glas zur Hälfte voll. Wenn du einen Stein- oder Keramikmörser hast, kannst du die Blätter gerne auch etwas anmörsern.
 
Tipp: Übrigens kannst du auch Spitzwegerichblätter sammeln. Die wirken beide sehr ähnlich. Der Breitwegerich ist nur etwas hautspezifischer.

Schritt 2:

Dann übergießt du den Breitwegerich mit deinem pflanzlichen Öl, bis alle Blätter sehr großzügig mit Öl bedeckt sind.
 
Zuschrauben, beschriften und 3 Wochen lang bei Zimmertemperatur in einer dunklen Ecke ausziehen lassen.
 
Jeden Tag umrühren und nach 3 Wochen durch ein feines Teesieb oder ein sauberes Stück Stoff abfiltern und in eine dunkle Flasche abfüllen oder im dunklen Schrank aufbewahren.
Je weniger das Öl dem UV-Licht ausgesetzt ist, desto länger hält es sich. Am besten ist es natürlich, von vorneherein nur kleine Mengen herzustellen, wenn du weißt, du brauchst nicht so viel davon.

Schritt 3:

Der Breitwegerich-Ölauzug ist jetzt fertig. Er ist die Basis für unseren Mückenstich-Roll On, denn Breitwegerich wirkt äußerlich aufgetragen

  • juckreizlindernd
  • wundheilend
  • abschwellend
  • entzündungshemmend
  • hautzellerneuernd

Schritt 4:

Als nächsten Schritt nimmst du deinen leeren Roll-On zu Hand. Die Mengenangaben beziehen sich auf einen 30 ml-Roll-On.

Schraub ihn auf und gibt 8 Tropfen ätherisches Lavendelöl hinein. Füll den Rest mit deinem Breitwegerich-Ölauszug auf.

Auch ätherisches Lavendelöl wirkt:

  • juckreizlindernd
  • wundheilend
  • entzündungshemmend
  • hautzellerneuernd
  • desinfizierend

Zuschrauben, schütteln, beschriften. Fertig.

Tipp: Wenn du kein ätherisches Öl benutzen möchtest, gibst du einfach ein paar frische Blüten in den Breitwegerich-Ölauszug und lässt sie gemeinsam mit den Blättern ausziehen. 

Wie lange ist der selbstgemachte Mückenstich-Roll-On haltbar?

mehrere Monate (normalerweise ist es vorher aufgebraucht)

Wie wird Mückenstich-Roll-On angewendet?

Einfach auf die betroffenen Stellen auftragen.

Willst du wissen, wie du dir eine komplette, rein pflanzliche Hausapotheke selbst herstellst?  

In meinem Kräuter-Onlinekurs zeig ich dir das Schritt für Schritt und begleite dich eine ganze Kräutersaison lang. 

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Schnelles Zitronen-Rosmarin Sorbet ohne Zucker

 

 

 

 

 

 

Foto: Ruby Nagel

Schnelles Zitronen-Rosmarin-Sorbet ohne Zucker

Fruchtig, frisch, anders.

Und perfekt für heiße Nachmittage.

In den meisten Sorbets sind Tonnen an Zucker.

Das ist schade, denn den braucht es meiner Meinung nach gar nicht.

Ein bisschen Agavensirup bringt ausreichend Süße und ist gesünder, denn es lässt den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen als herkömmlicher Zucker.

Zitrone und Rosmarin regen außerdem die Verdauung an und geben Peps.

Es ist sozusagen ein Heilsorbet, dass man sich im Sommer regelmäßig selbst verordnen darf 😉

Viel Spaß beim Nachmachen und bon appétit!

 

Alles, was du brauchst, ist:

  • 400 ml Wasser
  • 3 EL Agavensirup
  • 1 Bio-Zitrone
  • 2 EL frische Rosmarinblätter (ohne Stiel)

So wirds gemacht:

Den Agavensirup im Wasser auflösen, das Zitronenfruchtfleisch, etwas geraspelte Zitronenschale und 2 EL frische Rosmarinblätter ohne Stiel in einen Mixbecher geben.

Auf höchster Stufe solange alles klein mixen, bis auch der Rosmarin ganz fein ist.

Dann die Flüssigkeit in die Eismaschine geben und warten, bis eine homogene Sorbetmasse entsteht.
Alternativ kannst du die Flüssigkeit auch in Eisformen gießen und in der Kühltruhe gefrieren lassen, aber ich mag die Konsistenz von Sorbet lieber.

Noch ein bisschen Zitronenschale darüber raspeln. Et voilà, schon fertig!

Und wie schmeckt das?

Das Zitronen-Rosmarin Sorbet schmeckt richtig schön fruchtig, leicht & sommerlich, kaum süß und der Rosmarin schwingt nur im Hintergrund mit.

 

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