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Foto: Ruby Nagel
Erkältungen und Husten gehören meiner Erfahrung nach zu den Unannehmlichkeiten, die man sehr gut mit Wild- und Heilpflanzen und etwas Ruhe in den Griff bekommt.
Unsere Omas haben das schon so gemacht und wir können das auch.
Es gibt jede Menge Pflanzen, die den Körper bei Erkältungen und Husten unterstützen.
In diesem Blogartikel zeig ich dir 7, aber die Liste ist lange nicht komplett.
Legen wir los.
Thymus vulgaris
„Die nächste Grippe kommt bestimmt, doch nicht zu dem, der Thymian nimmt.“ So besagt eine alte Volksweisheit und in der Tat wird Thymian nachweislich mindestens seit der Antike als Heilpflanze genutzt.
Benediktinermönche brachten ihn vom Mittelmeerraum in ihre Heimat und pflanzten ihn in ihren Klostergärten an.
Seine ätherischen Öle wirken stark antibakteriell, antiviral und pilzfeindlich. Er wärmt von innen heraus, löst Schleim und entspannt krampfende Bronchien.
Wie kann man Thymian anwenden?
als Tee
als Tinktur
frisch oder getrocknet als Gewürz im Essen
als Essigauszug
als Oxymel
als Ölauszug
zum Inhalieren
zu Salbe verarbeitet
als ätherisches Öl
als Brustwickel
Origanum majorana
Majoran kommt wie viele aromatische Küchenkräuter ursprünglich aus Vorderindien. Die Araber haben ihn in den Mittelmeerraum eingeschleppt und von dort aus kam er im Gepäck einiger Mönche nach Mitteleuropa, wo er in den Klostergärten eine neue Heimat fand.
Die entspannenden und stimmungsaufhellenden Pflanzenwirkstoffe sind in Kombination mit den antibakteriellen und schleimlösenden Inhaltsstoffen eine perfekte Mischung, wenn man schon ordentlich vom Kranksein genervt ist.
Wie kann man Majoran anwenden?
Frisch und getrocknet in der Küchen
als Tee
als Tinktur
zu Salbe verarbeitet
als Ölauszug
als Essigauszug
als ätherisches Öl
Hier in diesem Blogartikel zeig ich dir, wie du eine Majoransalbe gegen Husten selbst herstellen kannst.
Allium sativum
Schon vor rund 4500 Jahren, als in Ägypten die Pyramiden erbaut wurden, bekamen die Arbeiter Knoblauch zu essen. Er sollte ihre Gesundheit stärken und Kraft geben. Ägypten galt damals als Land des Knoblauchs, obwohl er ursprünglich aus Zentralasien kommt.
Knoblauch ist ein natürliches Antibiotikum und wirkt gegen Bakterien, Viren und Pilze, ohne dabei die Darmflora zu zerstören. Im Gegenteil, Knoblauch fördert sogar eine gesunde Darmflora, was dazu führt, dass das Immunsystem gestärkt wird.
Solltest du keinen Knoblauch im Garten haben, sondern welchen kaufen, dann achte auf Bioqualität. Konventionell angebauter Knoblauch wird bestrahlt, um ihn haltbarer zu machen. Es ist möglich, dass die keimtötenden Pflanzenwirkstoffe dabei zerstört werden.
Wie kann man Knoblauch anwenden?
am besten regelmäßig und frisch ins Essen geben
als Tinktur
(Knoblauch gibt’s auch als Kapsel, frisch oder als Tinktur ist er allerdings wirksamer.)
Tropaeolum majus
Wusstest du, dass die Kapuzinerkresse ursprünglich aus den Anden in Südamerika kommt und erst im 17. Jahrhundert als Zierpflanze nach Europa kam?
Wie alle Kreuzblütler enthält sie scharfe Senföle, die Bakterien, Pilze und Viren hemmen und das Immunsystem stärken.
In der Pflanzenheilkunde wird die Kapuzinerkresse u. a. bei Atemwegsinfektionen eingesetzt. Sie macht ihrem Ruf als „natürliches Antibiotikum“ alle Ehre.
Kapuzinerkresse hat einen hohen Vitamin-C-Gehalt und wird auch von den Indianern bei Husten und Bronchitis verwendet, um zähen Schleim zu lösen.
Wie kann man die Kapuzinerkresse anwenden?
die Blätter und Blüten frisch im Essen
als Tinktur
als Essigauszug
als Oxymel
als Salbe
Plantago lanceolata
Seine Schleimhäute zu schützen und schön feucht zu halten, ist wichtig, um eine natürliche, starke Barriere gegenüber Krankheitserregern aufzubauen. Denn oftmals sind die Schleimhäute die Eintrittspforten von Bakterien, Viren und Co..
Seine Schleimstoffe extrahiert man am besten im Kaltauszug. Dazu zerpflückt man die Blätter und lässt sie 2, 3 Stunden ausziehen. Abfiltern und 2, 3 Tassen pro Tag trinken.
Hilft übrigens auch bei ständigem Räuspern und stärkt strapazierte Stimmen.
Wie kann man Spitzwegerich anwenden?
als Sirup
als Kaltauszug
als Tee
als Tinktur
als Ölauszug
zu Salbe verarbeitet
Geranium robertianum
Ruprechtskraut (auch Storchenschnabel genannt) ist durch seine zusammenziehenden und entzündungshemmenden Eigenschaften bei Halsschmerzen und Entzündungen im Rachenraum angesagt.
Dazu gurgelt man mehrere Male am Tag mit etwas Tee oder ein paar Tropfen Tinktur und Wasser.
Wie kann man die Ruprechtskraut anwenden?
als Tee
als Tinktur
Picea abies und Abies alba
Die in Fichten und Tannen enthaltenen Pflanzenwirkstoffe sind antibakteriell, hemmen Entzündungen, entspannen verkrampfte Bronchien, schützen die Schleimhäute, sodass Keime schlechter eindringen können und fördern das Immunsystem.
Viele Fertigpräparate gegen Husten, Schnupfen und Erkältung enthalten Extrakte der beiden Nadelbäume.
In diesem Blogartikel zeig ich dir, wie du eine Maiwipfel-Tinktur selbst herstellen kannst.
Wie kann man die Fichte und Tanne anwenden?
als Oxymel
als Tinktur
als Tee
zum Inhalieren
als Badezusatz
als Sirup
als ätherisches Öl
Rosa canina
Die Hagebutten der Hundsrose sind richtige Vitaminbomben. Sie haben mit rund 1000 mg Vit C pro 100 g Frischgewicht ungefähr 20 mal mehr Vit C als Zitronen.
Sie wirken antiviral und verhindern Entzündungen im Körper. Ihre Immunsystem stärkende Wirkung macht sie zu einer perfekten Heilpflanze für die kalte Jahreszeit, die auch von Kindern gut angenommen wird.
Bei gekauftem Hagebuttenpulver lohnt es sich nachzuschauen, aus welchem Land die Früchte kommen. Oft kommen sich nämlich von weit her, was ich absurd finde, da unsere Landschaften voll von Hagebuttensträuchern sind. Mit einem guten Blender lässt sich das Pulver aus den getrockneten Früchten ganz leicht selbst herstellen.
Wie kann man die Hagebutte bzw. Hundsrose anwenden?
als Tee
als Tinktur
als Knospenauszug
als Pulver
Ein schwaches Immunsystem kann darauf hindeuten, dass der Organismus übersäuert ist und der Körper eine Reinigungskur braucht, um entlastet zu werden und seine körpereigene Abwehr wieder stärken zu können.
Eine Basenfastenkur ist da genau richtig, denn Dank der basischen Ernährung werden überschüssige Säuren neutralisiert und ausgeschieden.
Das hat zur Folge, dass das Immunsystem gestärkt wird.
Ich biete jeweils im Frühling und im Herbst eine gemeisame Online-Basenfastenkur mit Heilpflanzen an.
Wenn dich das Thema interessiert, findest du hier mehr Infos dazu: Basenfasten mit Heilpflanzen.
Hey, ich bin Ruby und mit meinen kostenlosen Sonntagsimpulsen bekommst du jede Menge Tipps rund um Wild- & Heilkräuter, Entspannung, alte Bräuche, Naturverbundenheit und Basenfasten mit Heilpflanzen.
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Bei manch einem ist die Haut zu trocken, bei anderen zu fettig. Dritte haben beides: Wangen trocken, Stirn und Nase fettig.
Die Ursachen von Hautproblemen können ganz verschieden sein:
Mal liegt’s an der Leber, mal am Hormonsystem, oft durch die falsche Ernährung, mal durch fehlender Vitamine und Mineralstoffe. Manchmal ist es eine Reaktion aufs Waschmittel oder ein Pflegeprodukt.
Um Hautprobleme wirklich in den Griff zu bekommen, lohnt es sich genau hinzuschauen!
In diesem Blogartikel zeig ich dir 6 Heilpflanzen aus dem Garten, die eine schöne, strahlende Haut und einen gesunden Teint machen.
Los geht’s!
Sempervivum tectorum
Diese schöne, dickfleischige, mandalaartige Pflanze wird in manchen Regionen auch „Dachwurz“ genannt, da man sie früher als Blitzableiter auf Dächer pflanzte.
In diesem Zusammenhang ist sie dem Donnergott Thor geweiht.
Heute nimmt man an, dass Häuserdächer, auf denen Hauswurz wächst, mehr Feuchtigkeit speichern und deshalb nicht so leicht anbrennen können.
Ihre fleischigen Blätter können ganz genau wie Aloe vera angewendet werden: Einfach abschälen (dazu sollte die Pflanze nicht zu klein sein), im Mixer zerkleinern und anschließend auf die Haut auftragen oder als Tinktur ansetzen.
Der Brei kann gerne auch mit ein paar Tropfen Pflanzenöl gemischt werden, um die Haut gleichzeitig zu nähren.
Wirkung auf die Haut:
Hautspezifische Anwendungsbereiche der Hauswurz:
Viola tricolor
Stiefmütterchen sind heute als Heilpflanze etwas in Vergessenheit geraten, dabei wurden sie Jahrhunderte lang bei den verschiedensten Hautkrankheiten genutzt.
Auch bekannte Kräuterkundige aus der Vergangenheit wie Paracelsus (1493 - 1541) oder Goethes Hausarzt Hufeland (1762 - 1836) schrieben darüber in ihren Werken.
Ich verwende es in meinen Heilpflanzenberatungen gerne, wenn das Hautproblem einen Zusammenhang mit einer überlasteten Leber hat.
Wenn die Leber es nicht mehr schafft, ihre Entgiftungs- bzw. Reinigungsaufgaben richtig auszuführen, unterstützt sie das Stiefmütterchen im Handumdrehen und verbessert gleichzeitig das Hautbild.
Aus dem blühenden Kraut (also Blüten, Blätter und Stängel) kann man eine Tinktur herstellen oder es für Tee trocknen. Das Stiefmütterchen kann sowohl innerlich eingenommen als auch äußerlich aufgetragen werden.
Wirkung auf die Haut:
entzündungshemmend
stoffwechselfördernd
hautzellerneuernd
kortisonähnlich
zusammenziehend
Stiefmütterchen wirkt außerdem blutreinigend, was als Nebeneffekt das Hautbild verbessert.
Hautspezifische Anwendungsbereiche des Stiefmütterchens:
Akne
Pickel und unreine Haut
fettige Haut
chronische Ekzeme
leicht nässende Hautausschläge
juckende Hautstellen
Fumaria officinalis
Erdrauch ist kein riesen Hingucker im Garten, dennoch lohnt es sich, zwei Mal hinzuschauen, denn seine feine, filigrane Art mit den rosa Blüten sieht echt schön aus.
Erdrauch gehört zur Familie der Mohngewächsen und genau wie beim Stiefmütterchen, wende ich es in meinen Heilpflanzenberatungen bei Hautproblemen an, die ihre Ursache in einem trägen Leberstoffwechsel haben. … Mit dem Unterschied, dass Stiefmütterchen auch bei Kindern genutzt werden kann.
Der medizinisch verwendete Teil ist das Kraut (also Blüten, Blätter und Stängel) und es wird zur Blütezeit im Juni / Juli gesammelt.
Man kann das blühende Erdrauchkraut anschließend für Tee trocknen oder eine Tinktur daraus herstellen.
Erdrauch kann innerlich und äußerlich angewendet werden.
Bei Akne kann man zusätzlich zur inneren Anwendung jeden Tag die betroffenen Stellen mit einem starken Tee aus Erdrauchkraut waschen.
Wirkung auf die Haut:
Hautspezifische Anwendungsbereiche des Erdrauchs:
Calendula officinalis
Die Ringelblume ist ein Klassiker unter den Hautpflanzen. Man nennt sie auch die „Schwester der Arnika“, denn beide ähneln sich in ihren Wirkungsweisen.
Die Arnika ist allerdings geschützt und die Ringelblume ist meiner Erfahrung nach leichter im Garten oder auf dem Balkon anzubauen als die Arnika.
Ihre orangenen, leuchtenden Blütenköpfe verbreiten gute Laune und locken viele Insekten an, die wertvolle Bestäubungsarbeit im Garten leisten.
Man sammelt die Blüten und nutzt sie für Tinkturen, Tee oder Ölauszüge.
Sie kann innerlich und äußerlich angewendet werden.
Wirkung auf die Haut:
tötet Bakterien, Viren und Pilze ab
entzündungshemmend
wundheilend
abschwellend
lässt Hautzellen schneller regenerieren
regt den Hautstoffwechsel an
steigert den Hauttonus
Hautspezifische Anwendungsbereiche der Ringelblume:
Ekzeme
gereizte, entzündete Haut
Furunkel, Akne, Pickel, unreine Haut
Neurodermitis
rissige, trockene Haut
Abschürfungen
Wunden
Verbrennungen
Narbenpflege
Insektenstiche
Hier weiterlesen: >> Ringelblumensalbe und -tinktur selber machen
Oenothera biennis
Die Nachtkerze ist ursprünglich eine Heilpflanze der nordamerikanischen Ureinwohner und wurde im 17. Jahrhundert als Zierpflanze nach Europa gebracht.
Ihren schönen Namen verdankt sie dem Zeitpunkt ihres Aufblühens: nämlich in der Nacht. Jeden Abend öffnen sich neue Blüten. Den meisten Duft verströmen sie zwischen 19 und 20 Uhr.
Bei den Indianern ist die Nachtkerze eine alte Heilpflanze, deren Samen sie zu einem Brei zerstampfen und bei Hauterkrankungen und Geschwüren auflegen.
Wir machen es ihnen im Prinzip nach, wenn wir mit geeigneten Mühlen das Öl aus den kleinen Samen pressen.
Das kostbare Öl kann innerlich und äußerlich angewendet werden und wird oft mit Borretschsamenöl kombiniert.
Wirkung auf die Haut:
Hautspezifische Anwendungsbereiche der Nachtkerze:
Borago officinalis
Borretsch kommt ursprünglich aus Kleinasien und dem Mittelmeerraum und wurde wohl im 8. Jh. von Arabern nach Spanien gebracht.
Von dort aus hat es sich bis in unsere Gärten und auf unsere Balkone ausgebreitet.
Die kleinen blauen Blütensterne leuchten von Weitem und sind ein wichtiges Insektenfutter.
In der Volksheilkunde nutzt man die Blätter, die Blüten und das Öl aus den Samen. Borretsch kann innerlich und äußerlich angewendet werden.
Heute findet meist nur noch das Öl Beachtung. Dabei ist eine Maske mit frisch gemixten Borretschblättern und -Blüten und etwas Leinsamengel wunderbar kühlend, erfrischend und feuchtigkeitsspendend.
Innerlich eingenommen wirkt das Borretschsamenöl ausgleichend auf das Hormonsystem, was wiederum einen positiven Effekt auf die Haut hat.
Wirkung auf die Haut:
kühlend
feuchtigkeitsspendend
zusammenziehend
entzündungshemmend
wundheilungsfördernd
juckreizlindernd
hautstoffwechselanregend
Hautspezifische Anwendungsbereiche des Borretsch:
bei trockener und sensibler Haut
bei Neurodermitis und Ausschlägen
für reife Haut
Akne
Hautprobleme oder auch zu trockene bzw. zu fettige Haut sind sehr oft ernährungs-, leber- oder hormonell bedingt.
Den Körper von innen heraus zu entschlacken und zu reinigen bringt oft erstaunliche Veränderungen für das Hautbild mit sich.
Viele meiner Basenfasten-Kurteilnehmer erzählen, wie sich schon während der Basenfasten-Kur ihr Hautbild deutlich verbessert.
Trockene Haut wird besser befeuchtet, fettige Haut wird reguliert, Pickel und Unreinheiten verschwinden und die Teilnehmer fühlen sich wohl in ihrer Haut.
Ich biete jeweils im Frühling und im Herbst eine gemeisame Online-Basenfastenkur mit Heilpflanzen an.
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„Kräuter sammeln entspannt gleich 3 Mal: wenn du draußen in der Natur bist, wenn du daraus ein Heilmittel herstellst und wenn du sie einnimmst.“.
Mehr über die Linde kannst du in diesem Blogartikel lesen. (Klick)
Die Zitronenverbene kommt ursprünglich aus Chile und Uruguay, ist aber mittlerweile seit mehreren Jahrhunderten bei uns einheimisch und ergänzt wunderbar die pflanzliche Hausapotheke im Garten bzw. auf dem Balkon.
Sein Geschmack und der Geruch sind angenehm frisch, zitrusartig.
Die Blätter eignen sich nicht nur für ein duftendes, entspannendes Kräuterkissen, sondern sind auch am Abend als Tee wirklich lecker.
Es erhellt die Stimmung, lässt Probleme leichter erscheinen und unterstützt bei stressbedingter Unruhe und Erschöpfung.
Was sammeln?
die Blätter
Wann sammeln?
im Frühjahr und im Sommer
Wo sammeln?
Garten und Balkon
Baldrian ist mit Hopfen zusammen die meist verkaufte Heilpflanze, wenn es um Schlaf und Entspannung geht. Dabei hilft der Baldrian gar nicht immer. Sondern vor allem dann, wenn Körper und Geist keine Kraft mehr haben, um loszulassen und zu entspannen.
Baldrian gibt sozusagen eine Portion Kraft, um sich überhaupt erst einmal in die Entspannung und den erholsamen Schlaf fallen lassen zu können.
Baldrian macht also auch nicht müde, sondern es erquickt zuerst.
Auch bei krampfartigen, nervösen, unruhigen Zuständen zeigt er gute Wirkung.
Was sammeln?
Wann sammeln?
im Spätsommer und Herbst, wenn der oberirdische Teil zu verblühen beginnt
Wo sammeln?
auf feuchten Wiesen oder in feuchten Wäldern, an Bachufern, auf Dämmen
wächst auch gut im Garten
Mehr über Baldrian kannst du in diesem Blogartikel lesen. (Klick)
Hopfen ist durch seine östrogenartige Wirkung eine tolle Pflanze bei Schlafstörungen, Nervosität, Unruhe und gereizten Nerven in den Wechseljahren.
Auch Hopfenzapfen duften und wurden früher oft in Kräuterkissen gegeben. Man kann sie aber auch trocknen und als Tee trinken oder zu einer Tinktur weiterverarbeiten.
Was sammeln?
die weiblichen Blütenstände
Wann sammeln?
im Spätsommer, kurz bevor sie komplett ausgereift sind
Wo sammeln?
an Bäumen, Hecken und Gebüschen rankend, meist in Gewässernähe (z.B. Bach oder See)
wächst auch gut im Garten
Mehr über Hopfen kannst du in diesem Blogartikel lesen. (Klick)
Weißdorn ist ein uralter Schutzbaum und in der Pflanzenheilkunde eines der wichtigsten Mittel für das Herz. Besonders dann, wenn die Anspannung, der Stress, die Unruhe und die Nervosität durch Kummer und Herzschmerz entstehen, wurde man an Herzdorn denken.
Weißdorn tröstet, heitert von innen auf und schenkt Lebensfreude. Er schützt und umarmt traurige, kranke Herzen.
Was sammeln?
Knospen, Blüten, Blätter und Früchte
Wann sammeln?
Knospen: im Frühling
Blüten: je nach Region von April bis Juni (im Frühling)
Blätter: im Frühling und Frühsommer
Früchte: je nach Region im Spätsommer oder Herbst
Wo sammeln?
an Feld- und Waldrändern, in Parks, an sonnigen Hängen
wächst auch gut im Garten
Mehr über Weißdorn kannst du in diesem Blogartikel lesen. (Klick)
Melisse gehört in der Liste zu den Pflanzen, die sich sogar in einem Topf im Fensterbrett ziehen lassen. Gerade in der Stadt macht sie mit ihren duftenden Blüten und Blättern den Hummeln und Bienen eine Freude und verschenkt ihren Nektar.
Melisse hilft besonders gut, wenn die Anspannung mit Nervosität assoziiert ist, wie z. B. stressbedingte nervöse Herzbeschwerden oder Magenschmerzen.
Melisse entspannt auf sanfte, aber wirksame Weise und schmeckt dabei auch lecker.
Was sammeln?
die Blätter und jungen Triebspitzen
Wann sammeln?
Am besten im Frühsommer vor der Blüte
an einem sonnigen, trocknen Tag
Wo sammeln?
im Garten oder auf dem Balkon
mag sonnige Standorte
Mehr über die Melisse kannst du in diesem Blogartikel lesen. (Klick)
Auch Lavendel ist bei Bienen und Hummeln sehr beliebt, weshalb man ihnen eine Freude bereitet, wenn man Lavendel im Garten bzw. auf dem Balkon zieht. Zudem ist er an sonnigen Standorten pflegeleicht.
Ich liebe Lavendelblüten in Kräuterkissen oder in Kräuter-Augenmasken. Es kühlt und entspannt zugleich.
Besonders ein gereiztes Nervensystem wird durch Lavendel beruhigt, aber auch gestärkt.
Einschlafschwierigkeiten werden gelindert und als Lavendelblüten-Bad bringt der himmlische Duft die schönen Erinnerungen der letzten Frankreich-Reise zurück.
Natürlich wird Lavendel auch innerlich zum Beispiel als Tinktur oder Tee angewendet. Allerdings gibt man ihn dann meistens einer Mischung bei, weil sein Geschmack sehr intensiv ist.
Was sammeln?
die Blüten
Wann sammeln?
im Sommer, wenn die Blüten sich gerade entfaltet haben
an einem sonnigen, trockenen Tag
Wo sammeln?
im Garten oder auf dem Balkon
mag sonnige Standorte
Hier findest du meinen kostenlosen Guide über ätherisches Lavendelöl. (Klick)
Auch die Passionsblume kommt genau wie die Zitronenverbene aus Amerika. Die Indianer nutzen sie seit ewigen Zeiten. Ursprünglich brachten passionierte Botaniker die Pflanze wegen ihrer Schönheit mit nach Europa.
In unseren Breiten nutzt man die Passionsblume, um die Nerven zu beruhigen und Ängste zu lindern, bei Stimmungsschwankungen, Beschwerden, die durch Überforderung oder Stress entstehen und Reizbarkeit.
Was sammeln?
Blätter und Blüten
Wann sammeln?
im Sommer zwischen Juni und September
an einem sonnigen, trocknen Tag
Wo sammeln?
im Garten oder auf dem Balkon
mag sonnige Standorte
Die Kamille ist ein altbewährtes Kinderheilmittel, unterstützt aber natürlich auch Erwachsene in schwierigen Zeiten.
Sie ist besonders hilfreich, wenn innere Unruhe und Anspannung sich auch in Magenschmerzen, Krämpfen oder Verdauungsstörungen äußern.
Kamille entspannt und entkrampft die Muskeln und beruhigt die Nerven.
Was sammeln?
Blätter und Blüten
Wann sammeln?
3, 4 Tage nach dem Aufblühen
an einem sonnigen, trocknen Tag
je nach Region von Mai bis September
Wo sammeln?
im Garten oder auf dem Balkon
an Bio-Äckerrändern, auf Wiesen, an Wegrändern
Johanniskraut ist als Sonnenheilpflanze eine Wohltat für die Seele, wenn sie vor allem durch Lichtmangel getrübt und bestürzt ist.
Es hat die Fähigkeit, Sonnenlicht zu speichern und an uns Menschen abzugeben.
Johanniskraut stärkt und beruhigt die Nerven, hellt die Stimmung auf und spendet Trost und Lebensfreude.
Was sammeln?
Blätter und Blüten
Wann sammeln?
im Hochsommer (Juli und August)
an einem sonnigen, trocknen Tag
Wo sammeln?
im Garten
an Wegrändern und auf Wiesen, auf lichten Waldrändern
Mehr über Johanniskraut kannst du in diesem Blogartikel lesen. (Klick)
Meine Erfahrung zeigt mir, dass die richtige Ernährung bzw. regelmäßige Reinigungskuren den Stresslevel, den Schlaf und die innere Anspannung sehr positiv beeinflussen.
Viele meiner Basenfasten-Kurteilnehmer erzählen, wie sie merken, dass sie durch die basische Ernährung entspannter werden, wieder besser schlafen und vor allem weniger anfällig für Stress sind und mehr Geduld mit sich und anderen haben.
Ich biete jeweils im Frühling und im Herbst eine gemeisame Online-Basenfastenkur mit Heilpflanzen an.
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Satureja montana
Oh ja, Bohnenkraut hilft wunderbar gegen Blähungen!
Der Lippenblütler ist eine ausdauernde Pflanze. Das bedeutet, du kannst dich über Jahre hinweg an ihm erfreuen und es immer wieder ernten.
Ursprünglich kommt es aus dem Balkanraum am Mittelmeer. Dort wächst es wild an trockenen, felsigen Berghängen in bis zu 1500 m Höhenlage.
Es wird zwischen 30 cm und 40 cm hoch und bildet genau wie Salbei eine kleine Staude, die an der Basis mit den Jahren verholzt.
Es liebt sonnige Stellen, wenig Wasser, keine Staunässe und ist im Allgemeinen total genügsam.
Im Garten hilft dir das Bohnenkraut, Blattläuse zu vertreiben.
Was wird wann geerntet?
Am intensivsten sind der Geschmack und die Wirkung im Sommer kurz vor der Blüte. Man erntet die Blätter und unverholzten Stängel.
Wie kannst du Bohnenkraut nutzen?
als Tee
als Tinktur
als Essigauszug
in Oxymel
und natürlich im Essen
Bohnenkraut passt wunderbar zu Hülsenfrüchten und macht, dass man sie gut verdaut und keine Blähungen davon bekommt.
Melissa officinalis
Was wird wann geerntet?
Am intensivsten sind der Geschmack und die Wirkung im Sommer kurz vor der Blüte. Man erntet die Blätter.
Wie kannst du die Zitronenmelisse nutzen?
als Tee
als Tinktur
als Essigauszug
in Oxymel
als kalte Infusion
als Sirup
im Smoothie
im Essen
Melisse passt sehr gut in den Salat oder zu Taboulé.
Anethum graveolens
Er mag sonnige, aber eher windgeschützte Standorte und humusreichen, lockeren, feuchten Boden.
Was wird wann geerntet?
Die Blätter und jungen Triebe können ab dem Frühjahr und den ganzen Sommer über geerntet werden. Die Samen sind ab Juli / August reif.
Wie kannst du Dill nutzen?
als Tee
als Tinktur
als Essigauszug
als kalte Infusion
im Smoothie
im Essen
Dill passt wunderbar in den Salat, zu Gurke, zu Pellkartoffeln oder Linsen und Bohnen.
Artemisia absinthium
Wermut sollte nicht in der Schwangerschaft oder Stillzeit eingenommen werden. Auch bei Korbblütlerallergie und Magen- oder Darmgeschwüren muss auf andere Pflanzen zurückgegriffen werden.
Mentha piperita
Die Pfefferminze ist eine englische Zuchtform der Bachminze, die ursprünglich aus einem Unfall heraus entstanden ist. Mittlerweile kennt man sie auf der ganzen Welt.
Eine Tasse frischen Minz-Tee bringt die Verdauung in Schwung und hilft bei Übelkeit.
Die Minze verbreitet sich sehr schnell über ihre Wurzeln auf dem ganzen Beet. Solltest du nur eine kleine Fläche zur Verfügung haben, empfehle ich dir, die Pfefferminze im Topf zu halten.
Pfefferminze hält durch ihren sehr intensiven Geruch Ameisen und Mücken fern, allerdings ist sie eine ziemlich dominante Pflanze und viele Pflanzen gedeihen in ihrer Nähe nur mittelprächtig.
Sie mag halbschattige Standorte mit feuchter, nährstoffreicher, kalkhaltige Erde.
Was wird wann geerntet?
Der beste Zeitraum um Pfefferminzblätter zu ernten, ist vor der Blüte im Juni und Juli, wenn die Sonne hoch am Himmel steht. Aber auch im Frühjahr hat sie bereits ausreichend Wirkstoffe, um gegen Übelkeit zu helfen.
Wie kannst du die Pfefferminze nutzen?
als Tee
als Tinktur
als Essigauszug
in Oxymel
als kalte Infusion
als Sirup
im Smoothie
im Essen
Pfefferminze passt sehr gut in den Salat, zu Taboulé, ins Ratatouille, zu Bulgur oder zu Pesto.
Verdauungsbeschwerden sind fast immer ernährungsbedingt.
Viele meiner Basenfasten-Kurteilnehmer erzählen, wie sich durch die basische Ernährung Verdauungsbeschwerden wie Blähungen, Krämpfe, Völlegefühl, Verstopfung und Durchfall in Luft auflösen und sie sich stattdessen leicht und energiegeladen fühlen.
Ich biete jeweils im Frühling und im Herbst eine gemeisame Online-Basenfastenkur mit Heilpflanzen an.
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Auch wenn Mücken eine Rolle in unserem Ökosystem spielen und nützlich sind, nerven die juckenden Stiche natürlich trotzdem.
In diesem Blogartikel will ich dir mein ratzi-fatzi-Roll-On-Rezept zeigen, mit dem die Stiche weniger jucken und schneller abheilen.
Wenn du mich schon ein bisschen kennst, weißt du, dass meine Rezepte jedes Mal extrem einfach sind und ohne viel schnick schnack auskommen. Deshalb hat auch der Roll-On nur 3 Zutaten.
Schritt 1:
Tipp: Übrigens kannst du auch Spitzwegerichblätter sammeln. Die wirken beide sehr ähnlich. Der Breitwegerich ist nur etwas hautspezifischer.
Schritt 2:
Schritt 3:
Der Breitwegerich-Ölauzug ist jetzt fertig. Er ist die Basis für unseren Mückenstich-Roll On, denn Breitwegerich wirkt äußerlich aufgetragen
Schritt 4:
Als nächsten Schritt nimmst du deinen leeren Roll-On zu Hand. Die Mengenangaben beziehen sich auf einen 30 ml-Roll-On.
Schraub ihn auf und gibt 8 Tropfen ätherisches Lavendelöl hinein. Füll den Rest mit deinem Breitwegerich-Ölauszug auf.
Auch ätherisches Lavendelöl wirkt:
Zuschrauben, schütteln, beschriften. Fertig.
Tipp: Wenn du kein ätherisches Öl benutzen möchtest, gibst du einfach ein paar frische Blüten in den Breitwegerich-Ölauszug und lässt sie gemeinsam mit den Blättern ausziehen.
mehrere Monate (normalerweise ist es vorher aufgebraucht)
Einfach auf die betroffenen Stellen auftragen.
In meinem Kräuter-Onlinekurs zeig ich dir das Schritt für Schritt und begleite dich eine ganze Kräutersaison lang.
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Und perfekt für heiße Nachmittage.
In den meisten Sorbets sind Tonnen an Zucker.
Das ist schade, denn den braucht es meiner Meinung nach gar nicht.
Ein bisschen Agavensirup bringt ausreichend Süße und ist gesünder, denn es lässt den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen als herkömmlicher Zucker.
Zitrone und Rosmarin regen außerdem die Verdauung an und geben Peps.
Es ist sozusagen ein Heilsorbet, dass man sich im Sommer regelmäßig selbst verordnen darf 😉
Viel Spaß beim Nachmachen und bon appétit!
Den Agavensirup im Wasser auflösen, das Zitronenfruchtfleisch, etwas geraspelte Zitronenschale und 2 EL frische Rosmarinblätter ohne Stiel in einen Mixbecher geben.
Auf höchster Stufe solange alles klein mixen, bis auch der Rosmarin ganz fein ist.
Noch ein bisschen Zitronenschale darüber raspeln. Et voilà, schon fertig!
Das Zitronen-Rosmarin Sorbet schmeckt richtig schön fruchtig, leicht & sommerlich, kaum süß und der Rosmarin schwingt nur im Hintergrund mit.
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Sich mit Heilkräutern zu entspannen ist gar nicht so schwer! Hier zeig ich dir viele entspannende Pflanzen, die du selbst sammeln kannst.
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Viele wirksame Hausmittel kann man ganz einfach selbst herstellen. Hier zeige ich dir ein Rezept aus nur 3 Zutaten gegen juckende Mückenstiche.
Fruchtig, frisch und anders. Das Zitronen-Rosmarin Sorbet geht schnell und schmeckt nach Sommer! Agavensirup ersetzt den Zucker und …
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